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Thema: Bild mit 200 dpi für Druck mit 72dpi vom 14.03.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Bild mit 200 dpi für Druck mit 72dpi
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mike55
Threadersteller

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Verfasst Di 14.03.2006 20:52
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Bild mit 200 dpi für Druck mit 72dpi

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Schönen Abend.

Meine Druckerei druckt mein 2x1 Meter Banner mit 72dpi.
Manche Photos in der Indesign Druckdatei haben aber sogar 200 dpi.
Muss ich jetzt in PS die Auflösung verkleinern oder ist das unproblematisch, wenn überschüssiger "Stoff" zum Drucken da ist?

danke mike
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Di 14.03.2006 23:32
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Kläre doch mal, ob die Datei Bilder mit 72ppi - nicht dpi - braucht, dann ist deine Auflösung mit 200ppi zu hoch, wenn die Druckerei mit 72dpi (das ist die Druckerauflösung) drucken sollte, dann wären ja 72ppi schon zu hoch.

Dpi ist das Maß für Druckpunkte (Dots) pro Zoll,
ppi ist das Maß für die Auflösung von Bildern in Pixel pro Zoll.

Das soll bitte unterschieden werden!!
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mike55
Threadersteller

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Verfasst Mi 15.03.2006 01:19
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Ja, zu hoch ist es ja wohl so oder so deutlich.
Frage ist nur, ob ein zuviel an dpi oder ppi ein Problem ist, bzw. die Qualität wesentlich beeinträchtigt?
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Typografit

Dabei seit: 31.01.2006
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Verfasst Mi 15.03.2006 06:01
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Natürlich beeinträchtigt eine falsche Auflösung die Qualität,...
ist die Auflösung zu hoch, bedeuted das eine zu hohe Bilddichte, das schlägt sich nieder in zu dunkler Darstellung, Umrechnunsunschärfe (für die richtige Größe und Auflösung muss JEDES Bild unscharf maskiert werden), verlangsamter Rechenleistung, etc.
ist die Auflösung zu niedrig, beduted das ein Bild hochgezogen werden muss, was sich in sichtbaren Treppenpixeln, Umrechnungsunschärfe, scheinbaren Weichzeichnen, etc auswirkt. Jedes Bild muss sich in dem Bereich befinden, in dem es für den vorgesehenen Druck oder Belichtungsvorgang die optmalen Ergebnisse liefert.

Viele glauben, dass eine zu hohe Auflösung qualitativ nix macht. Schaut euch doch ein Web-Bild an, eines das einfach runtergerechnet wurde (was oft durch Verwendung von Smart Objects in GoLive geschieht) und eines was nach dem runterrechnen USM wurde, da seht ihr auch den Unterschied, beim Druck kommt noch ein Dunkeln dazu.
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
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Verfasst Mi 15.03.2006 09:51
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Typografit hat geschrieben:
Natürlich beeinträchtigt eine falsche Auflösung die Qualität,...
ist die Auflösung zu hoch, bedeuted das eine zu hohe Bilddichte, das schlägt sich nieder in zu dunkler Darstellung, Umrechnunsunschärfe (für die richtige Größe und Auflösung muss JEDES Bild unscharf maskiert werden), verlangsamter Rechenleistung, etc.
ist die Auflösung zu niedrig, beduted das ein Bild hochgezogen werden muss, was sich in sichtbaren Treppenpixeln, Umrechnungsunschärfe, scheinbaren Weichzeichnen, etc auswirkt. Jedes Bild muss sich in dem Bereich befinden, in dem es für den vorgesehenen Druck oder Belichtungsvorgang die optmalen Ergebnisse liefert.

Viele glauben, dass eine zu hohe Auflösung qualitativ nix macht. Schaut euch doch ein Web-Bild an, eines das einfach runtergerechnet wurde (was oft durch Verwendung von Smart Objects in GoLive geschieht) und eines was nach dem runterrechnen USM wurde, da seht ihr auch den Unterschied, beim Druck kommt noch ein Dunkeln dazu.


Das möchte ich nicht unwidersprochen im Raum stehen lassen. Zwischen Web und Print gibt es hinsichtlich der Auflösungen schon einen sehr großen Unterschied bezüglich der Ausgabeauflösung. Insofern kann man negative Effekte, die man bei sehr geringen Auflösungen beobachtet, nicht auf höhere Ausgabeauflösungen übertragen. Was also auf einem Monitor bei einer Auflösung von 72 - 100 dpi sichtbar ist, muss sich als Effekt bei einer Belichterauflösung von mehr als 2400 bei gleichzeitiger Rasterung keineswegs einstellen.

Tatsächlich kann man beobachten, dass Bilder mit Auflösungen, die um ein Vielfaches über der notwendigen Ausgabeauflösung liegen, in der Ausgabe geringfügige Zeichnungsverluste aufweisen. Dieser Effekt verstärkt sich vor allem, wenn die tatsächliche Bildauflösung nicht in einem proportionalen Verhältnis zur Ausgabeauflösung steht. Um diesen Effekt wird zuweilen ein unheimlicher Wind gemacht, praktisch betrachtet, liegt er nach meiner Erfahrung eher im 'Fadenzählerbereich' und fällt - wenn überhaupt - nur beim direkten Vergleich von zwei gleichen Motiven mit unterschiedlichen Auflösungen auf. Genausowenig sichtbar ist im Druck ein Herunterrechnung der Bildauflösung per bikubischen Interpolation wie sie im Distiller stattfindet. Natürlich findet dabei ein Schärfeverlust statt, der aber praktisch nach meiner Erfahrung im Druck kaum relevant ist. Wieso bei der Auflösungsverringerung ein Abdunkeln stattfinden soll, bleibt mir allerdings völlig unklar. Die Farbe des Zielpixels ergibt sich als Durchschnitt aus den Farben der Quellpixel. Ein Nachdunkeln konnte ich in diesem Zusammenhang noch nie beoabachten und erscheint mir auch nicht logisch.

Bezogen auf den Digitaldruck wie in diesem Fall kann eine höhere Auflösung durchaus sinnvoll sein. Die angegebenen Werte der Dienstleister sind ja in der Regel Minimalwerte, die den späteren Betrachtungsabstand berücksichtigen. Die Ausgabesysteme können aber natürlich höhere Auflösungen verarbeiten und damit auch Details besser wiedergeben. Zumeist wird die technisch mögliche Bildauflösung nicht ausgereizt, um Speicherbedarf und damit die Rechenzeit zu senken. Sofern dieser Faktor keine Rolle spielt, haben Bildauflösungen in dem von Dir geschilderten Rahmen keine Nachteile bei der Ausgabe.

Gruß

Achim
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Diesel
Gesperrt

Dabei seit: 09.12.2003
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Verfasst Mi 15.03.2006 10:10
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Für den Digitaldruck (Tintenstrahldrucker) solltest du deine Arbeitsdatei 1 : 1 anlegen. Die Bilder sollten dann noch 40 bis 80 dpi haben, das reicht in der Regel für einen Tintenstrahldruck. Höhere Auflösungen dürften aus meiner Erfahrung keine negative Auswirkung auf die Qualität haben.

Gruss Diesel


Zuletzt bearbeitet von Diesel am Mi 15.03.2006 10:47, insgesamt 1-mal bearbeitet
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cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
Ort: Altkaiserreich Koblenz WW
Alter: 40
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 15.03.2006 10:18
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Nunja, ich mach LFP und das schon seit, hmm... 4-5Jahren
auf eigenen Druckern mit verschiedenen RIP. Egal ob Postershop,
Colorgate oder sonstwas, egal ob Mimaki, HP oder Seiko.

Daten lasse ich mir Grundsätzlich mit 100-150dpi für den Groß-
druck schicken. Alleine der Dateigröße wegen. Da der Betrachtungs-
abstand beim LFP >1m ist, stellt diese Auflösung keine Probleme
dar. Bei Blow-Ups mit über 5x5m reduziere ich das ganze auf
40-60dpi. Die Daten lassen sich ja auf keinem System mehr
verarbeiten, geschweige denn rippen. In Ausnahmefällen, also
für Messen, Ausstellungen etc. fahre ich den LFP auch mal
mit 300-600dpi, was natürlich eine längere Rechenzeit und vor
allem eine längere Druckzeit mit sich zieht. Wer bezahlt mir
die? Keiner. Eben. Also bleibt es bei den 100-150dpi und gut.

Und natürlich verbessert sich mit einer höheren Auflösung die
Qualität der Ausgabe. Auf jeden Fall bis an die Grenzen des
Druckers - die sind mit 300dpi noch nicht erreicht, erst mit
1200. Nur sieht man da keinen Unterschied mehr. Man hat
nur die längere Rechen- und Druckzeit - ergo mehr Kosten.

Wenn die Dateiauflösung die des Druckers überschreitet, so
wird kein RIP das ganze beim 'verkleinern' so vermurksen,
dass man mit dem Auge da Unterscheide bzw. Verschelchterungen
sieht. Das war vielleicht mal.
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l3mon

Dabei seit: 26.07.2005
Ort: -5m
Alter: 51
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 15.03.2006 10:34
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Diesel hat geschrieben:
Höhere Auflösungen dürften aus meiner Efahrung keine negative Auswirkung auf die Qualität haben.


auf die qualität sicher nicht - maximal auf die rip-zeiten - und ehrlich gesagt hab ich schon poster gedruckt, bei denen die auflösung in originalgröße (1,2x2m) nur 28 dpi war - wasd natürlich gesehen hast - aber auf einen entsprechenden betrachtungs-abstand wars wurscht
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