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Thema: Ablauf in Agenturen vom 09.09.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Print -> Ablauf in Agenturen
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
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Verfasst Sa 09.09.2006 10:00
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radschlaeger hat geschrieben:
M_a_x hat geschrieben:
radschlaeger hat geschrieben:

grundsätzlich hast du recht - aber das bestreben als dienstleister sollte es sein, professionelle und fehlerfreie arbeit abzuliefern. ...

ein korrekturabzug setzt nicht automatisch dieses bestreben ausser kraft.

Im gegenteil: ein korekturabzug zeigt dem kunden sogar, dass man bestrebt ist, vernünftige qualität ohne schreibfehler abzuliefern, die übrigens nicht immer von der reprobude selbst, sondern auch vom kunden verursacht werden können.

Mit korrekturbzug wird's einfach für beide seiten sicherer, die gewünschte quali zu produzieren.
Der kund bekommt ja z.B.: auch einen farbproof um die farbqualität zu sehen (den er übrigens auch mit seiner unterschrift rechtsverbindlich abzeichnet), warum sollte das gleiche nicht auch für text gelten, quasi als eine art rechtschreibproof!?


das ding ist ja, dass der threadersteller in seinem beitrag kein einziges mal das wort "kunde" erwähnt hat. insofern bin ich davon ausgegangen, dass es wohl eher um interne abläufe geht...

du gibt's mir ja spass Grins
was meinst du wohl für wen er produziert? nicht für kunden? wäre recht aussergewöhnlich.


es ging um einen lösungsvorschlag für die interne dikussion, ein korekturabzug zum kunden ist einer.


Zuletzt bearbeitet von M_a_x am Sa 09.09.2006 10:01, insgesamt 1-mal bearbeitet
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radschlaeger
Moderator

Dabei seit: 10.12.2004
Ort: Neuss
Alter: 49
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 09.09.2006 10:05
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M_a_x hat geschrieben:

du gibt's mir ja spass Grins
was meinst du wohl für wen er produziert? nicht für kunden? wäre recht aussergewöhnlich.


es ging um einen lösungsvorschlag für die interne dikussion, ein korekturabzug zum kunden ist einer.


in meinen augen ging es darum, den mg aus der internen schusslinie zu nehmen - wie das dann "extern" verkauft wird ist ein anderes ding. oder glaubst du, dass dem mg, sollten doch noch inhaltliche oder formale fehler drin sein, keine vorwürfe gemacht werden???


Zuletzt bearbeitet von radschlaeger am Sa 09.09.2006 10:06, insgesamt 1-mal bearbeitet
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rheingauer

Dabei seit: 09.05.2003
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Verfasst Sa 09.09.2006 10:16
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im sinne des etwas merkwürdigen, aber nicht ganz verkehrten bundeswehr-merksatzes "melden macht frei und belastet den vorgesetzten" würde ich diese verantwortung mal schön verschieben.

bei mir war das so, dass wir wenn das projekt so 99% fertig war, dass ding ins korrektorat gegeben haben (nicht lektorat nennen! das ist auch inhaltliche arbeit und wird anders versteuert, oder so).

die gute frau war extremst fit. diese korrekturen haben wir eingebaut und dann musste der kunde die druckfreigabe erteilen. sicherlich schwitzt man immer etwas wenn die imagebroschüre mit 100k auflage ankommt aber: die verantwortung hat der kunde.

anders kenne ich das nicht und anders macht das IMO keinen sinn - aus MG sicht. mittlerweile sitze ich auf "kundenseite", da schwitze dann ich... Menno!
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radschlaeger
Moderator

Dabei seit: 10.12.2004
Ort: Neuss
Alter: 49
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 09.09.2006 10:18
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rheingauer hat geschrieben:
im sinne des etwas merkwürdigen, aber nicht ganz verkehrten bundeswehr-merksatzes "melden macht frei und belastet den vorgesetzten" würde ich diese verantwortung mal schön verschieben.


qft
bei uns wird lektorat/korrekorat immer in einem gemacht - ich spare mir deswegen ab und an einen begriff.
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 09.09.2006 10:19
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radschlaeger hat geschrieben:


in meinen augen ging es darum, den mg aus der internen schusslinie zu nehmen - wie das dann "extern" verkauft wird ist ein anderes ding. oder glaubst du, dass dem mg, sollten doch noch inhaltliche oder formale fehler drin sein, keine vorwürfe gemacht werden???




M_a_x hat geschrieben:

es ging um einen lösungsvorschlag für die interne dikussion, ein korekturabzug zum kunden ist einer.


so, jetzt is gut für mich, bevor die diskussion wieder völlig abdriftet
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moohain
Threadersteller

Dabei seit: 21.06.2004
Ort: Eckernförde
Alter: 45
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 09.09.2006 12:08
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Hallo,
ersteinmal vielen Dank für die ganze Antworten.

Ich denke bei uns ist ein Firmeninterner Ablauf der geklärt werden muss.
Die Texte werden meißtens von uns verfaßt oft ist es auch so, dass ich eine Basis schreibe, die dann durch mehrere Hände geht und "optimiert" wird. So war es bei dem jüngsten Vorfall.
Eine schriftliche Druckfreigabe scheint mir persönlich am Sinnvollsten, wenn da nicht das Problem mit der Zeit und guten Kunden wäre, denen man das nicht zumuten möchte oder kann...
(Manchmal fehlt die Zeit um kleinere Aufträge unterschreiben zu lassen...)
Theorie und Praxis sind eben immer zwei verschiedene paar schuhe...
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MikeG

Dabei seit: 18.05.2006
Ort: Ludwigsburg
Alter: 46
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 09.09.2006 12:49
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Kommt mir sehr bekannt vor, habe aber seit geraumer Zeit ein sehr wirkungsvolles Mittel, um die Zeit für eine Freigabe immer zu erhalten: Termine festlegen "nach Druckfreigabe XX Tage". Viele Kunden sagen immer wieder: "Freigabe brauch ich keine, es eilt, Sie können gleich drucken, Daten sind fehlerfrei" (Ach wie nett)....dann ganz einfach sagen "Wenn die Daten fehlerfrei sind, dann schicken Sie mir bitte schriftliche eine Freigabe "ungesehen Druckfrei". (ist so gut wie ein Blanko-Scheck).....und siehe da: auf einmal hat der Kunde wieder Zeit, etwas anzuschauen.....wünsche viel Erfolg bei der KrisenSitzung, und das effektive Lösungen rauskommen.
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monika_g

Dabei seit: 23.01.2006
Ort: Hamburg
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 09.09.2006 13:37
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moohain hat geschrieben:
Ich denke bei uns ist ein Firmeninterner Ablauf der geklärt werden muss.
Die Texte werden meißtens von uns verfaßt oft ist es auch so, dass ich eine Basis schreibe, die dann durch mehrere Hände geht und "optimiert" wird.


Dann führt doch eine Dokumentation für den internen Ablauf ein, wo der Verantwortliche für den Text diesen abzeichnet. Wenn Du den Text zur Korrektur jemandem vorlegst, dann musst Du Dich darauf verlassen können, dass dessen Korrektur verbindlich ist. Wenn das nicht "auf gegenseitiges Vertrauen" funktioniert, dann muss eben unterschrieben werden. Es kann nicht so sein, dass Du für alles zur Verantwortung gezogen wirst, nur weil Du der letzte bist, der die Daten anfasst.
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