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Thema: Farbmanagement im InDesign CS 5 – Pro und Contra vom 19.01.2012

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Farbe -> Farbmanagement im InDesign CS 5 – Pro und Contra
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Typografit

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Verfasst Fr 20.01.2012 15:49
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nico2007beta hat geschrieben:
Nein daran ist mit Sicherheit nichts falsch daran. Ich frage mich nur wieso jeder unbedingt diese Profile schon im voraus verweden soll oder muss.
Wenn ich mit einem professionellen (!) Dienstleister zusammenarbeite, kann ich genauso gut meine medienneutral aufbereiteten Daten in die Produktion geben. Die heutigen Workflows, die in Druckereien verwendet werden, sind alle in der Lage diese Konvertierungen vorzunehmen. Wechsel des Bedruckstoffes sind quasi so auch in letzter Sekunde möglich. Durch die Entsprechende Ausgabesteuerung bei der Druckbogenmontage erfolgt die Verrechnung der Daten im letzten Schritt bei der Ausgabe zum RIP.
Aber genau das erfordert ja Colormanagement und ein Platzieren der Bilder in RGB mit Farbprofilen. Nur dadurch ist gewährleistet, dass für unterschiedliche Ausgabeprofile ausgegeben werden kann. Natürlich ist es am Besten, wenn die Zielkonvertierung möglichst spät im Workflow erfolgt. Für alte Technik frühestens bei der PDF-Erstellung, bei Nutzung einer APPE erst bei am Ende. Also X1a und X4.
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Frank Münschke
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Verfasst Fr 20.01.2012 15:49
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Tja ... wenn wir da nur schon mal wären ... zur Zeit sieht es allerdings in Deutschlands Druckereien noch nicht so aus, als ob flächendeckend PDF/X4-Daten verarbeitet werden (können), als ob flächendeckend ein APPE2-Workflow verwendet wird, geschweigedenn solche PDFs überhaupt akzeptiert werden ...
Da wird immer noch PDF/X1 verlangt ... oder schlimmerweise sogar PDF/X3 ...
Nachwievor ist es also eher so, dass man mit dem Dienstleister kommunizieren muss, was er für seinen Workflow braucht.
Dein Hinweis auf die "Professionalität (!)" der Dienstleister ist in diesem Zusammenhang schlicht weltfremd.
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nico2007beta

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Verfasst Fr 20.01.2012 16:00
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Das der Einsatz von Colormanagement der Grundbaustein für einen fehlerfreien und ein erfolgreichen Ablauf ist steht ja außer Frage. Für jedes Bild das in einem PDF eingebettet wird muss ein Profil vorliegen., und wenn es nur das Quell-Profil ist. Egal welche Variante der Ausgabe ich am Schluss wähle, sei es die direkte Verrechnung bei der Ausgabe durch den Lieferanten oder die Verrechnung durch den Dienstleister kurz vor der Plattenbelichtung erfolgt. Woher soll jegliche Software denn wissen was sie verrechnen muss, wenn keine Quellinformationen vorliegen.

Ich stell nur in Frage, ob der Kunde seine Daten schon mit den jeweils für den Bedruckstoff geeigneten Profilen versehen muss, einfach aus dem Grund, dass sich Papier heutzutage zum Teil einfach nicht mehr in Papierklassen einteilen lässt. Teilweise ist es notwendig sich hier Profile zu erstellen, die nur für eine spezielle Papiersorte funktionieren.

Frank Münschke hat geschrieben:

Dein Hinweis auf die "Professionalität (!)" der Dienstleister ist in diesem Zusammenhang schlicht weltfremd.


Mit Sicherheit ist dieser Hinweis nicht weltfremd, weil wenn mein Dienstleister keine Ahnung hat von dem was er macht, dann hilft ihm auch ein Workflow mit APPE nichts.


Zuletzt bearbeitet von nico2007beta am Fr 20.01.2012 16:10, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Typografit

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Verfasst Fr 20.01.2012 16:10
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Für den Bedruckstoff muss ja das richtige Ausgabeprofil gewählt werden.
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Frank Münschke
Forums-Papa

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Verfasst Fr 20.01.2012 16:13
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Aber nicht nur Dienstleister, die PDF/X4 verarbeiten wollen und können, sind "professionell" ...
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nico2007beta

Dabei seit: 11.12.2006
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Verfasst Fr 20.01.2012 16:19
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Auch hier stimme ich dir voll und ganz zu. Ich kann doch aber auch jedes PDF in ein Ziel-Profil verrechnen, ohne dass es als PDF/X4 vorliegt. Es muss doch nur der Output-Intent bekannt sein. Ob ich den jetzt bereits in der PDF vorgebe oder über den Workflow des Dienstleisters definiere ist doch an dieser Stelle unerheblich.
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Frank Münschke
Forums-Papa

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Verfasst Fr 20.01.2012 16:22
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1.
Wenn du was anderes meinst, dann schreibe das doch einfach ...
2.
Wenn du CMYK-CMYK-Konvertierungen in Kauf nehmen willst * Keine Ahnung... *
Was spricht dagegen, vor der Ausgabe mit dem Dienstleister zu kommunizieren, also vorher die Parameter abzuklären?
Und wenn dieser bestimmte wünsche hat, warum soll ich das nicht bereits bei der RGB-CMYK-Konvertierung berücksichtigen?
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nico2007beta

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Verfasst Fr 20.01.2012 16:34
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Ich rede nicht von CMYK zu CMYK Konvertierungen. Ich rede von einer medienneutralen Datenanlieferung beim Druckdienstleister, bei der der Dienstleister auf Grund des vom Kunden gewählten Bedruckstoffes entscheidet, welches Profil verwendet werden soll bzw. wo auf Grund der nicht kategorisierbaren Papiersorte eingegriffen werden muss.
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