Dabei seit: 05.02.2007 Ort: - Alter: 22 Geschlecht:
Verfasst Fr 24.06.2011 17:07 Titel
Großformatdruck Verlauf Banding - wegkriegen ohne Rauschen?
Das Problem stört mich jetzt schon seit längerem, gerade kam mir dann ein Geistesblitz. Bei großformatigen Drucken (2m x 2m und aufwärts) scheint es mir unmöglich Banding wegzukriegen. In Illustrator und Photoshop entsteht immer ein Banding. Mit einem Grundrauschen kriegt man das meistens so gut wie vollständig weg. Allerdings muss dann das Rauschen auch dementsprechend stark werden, falls man das Banding nicht wegbekommt.
So, nun dachte ich mir: Klar, wie soll auch ein Banding reduziert werden bei 8 Bit, also nur 256 Tonwertabstufungen. Es gibt einfach nicht genügend Abstufungen bei so einem großen Format.
Fazit: Farbverlauf in Photoshop als 16 Bit-Datei anlegen. Klingt in der Theorie schonmal sehr gut, nur das wird so gut wie kein Drucker verarbeiten können, bzw. vermutlich kann ich nichtmal ein 16 Bit PDF schreiben (?).
Ich werde mal mit meinem Drucker abklären, ob sie irgendwie 16 Bit verarbeiten können, aber ich sehe da jetzt schon schwarz ^^. Bestimmt packt das kein RIP.
Was ist denn die Alternative bei Großformatdruck, wenn man kein Grundrauschen im Farbverlauf haben will?
Dabei seit: 14.09.2006 Ort: Berlin Alter: 51 Geschlecht:
Verfasst Sa 25.06.2011 08:41 Titel
Ich würde erstmal prüfen, ob tatsächlich 256 Abstufungen aufs Papier kommen. Wenn es am Drucksystem oder falscher Profilierung liegt, nützen dir auch 16-Bit-Verläufe Nichts. Vorher brauchst du in dieser Richtung garnicht weitermachen.
Also mach' dir die Mühe, und erstelle eine Testform mit 256 Graustufen-Messfeldern (1x1 cm, Sollwert daneben schreiben) , miss' diese mit dem Densitometer - dann schreibe die Messwerte in eine Tabelle oder neben die Messfelder. Dann ist die Zeit, Entscheidungen zu treffen ...
Dabei seit: 05.02.2007 Ort: - Alter: 22 Geschlecht:
Verfasst Mo 27.06.2011 10:50 Titel
qualidat hat geschrieben:
Ich würde erstmal prüfen, ob tatsächlich 256 Abstufungen aufs Papier kommen. Wenn es am Drucksystem oder falscher Profilierung liegt, nützen dir auch 16-Bit-Verläufe Nichts. Vorher brauchst du in dieser Richtung garnicht weitermachen.
Also mach' dir die Mühe, und erstelle eine Testform mit 256 Graustufen-Messfeldern (1x1 cm, Sollwert daneben schreiben) , miss' diese mit dem Densitometer - dann schreibe die Messwerte in eine Tabelle oder neben die Messfelder. Dann ist die Zeit, Entscheidungen zu treffen ...
Ich glaube du hast Recht. Schon der letzte Verlauf-Druck wurde nicht so optimal gedruckt, wie im PDF angeliefert. Der hatte zwar noch geringes Banding ohne Rauschen, aber nicht annähernd so gewaltig, wie es im Druck der Fall war.
Was bedeutet uni drucken?
Höhere Auflösung geht ja zumindest in Illustrator schlecht, wenn es teilweise bei 50ppi schon den Geist aufgibt.
Dabei seit: 11.02.2004 Ort: - Alter: - Geschlecht:
Verfasst Mo 27.06.2011 11:23 Titel
Wie Qualidat bereits anmerkt:
Linearität und Farbtiefe des Druckers checken. In aller Regel liegt dort der Hase im Pfeffer. Wenn das nämlich grundsätzlich nicht ginge, hätten andere ja auch dauernd Probleme. Wenngleich es Verläufe gibt: Sehr kontrastreiche Farben, mit geringen Veränderungen über große Strecken), die definitiv mit 256bit je Kanal kaum ohne Rauschen glatt zu bekommen sind.
JPEG-kompresion kann in dem Fall mit seiner Neigung, ähnliche Farben zu vereinheitlichen, ein weiterer Aspekt sein, der zur Eskalation beiträgt.
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