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Thema: Druckvorbereitung für Tiefdruck / PSR_gravure_SC -Profile vom 05.11.2009


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Druck - Produktion -> Druckvorbereitung für Tiefdruck / PSR_gravure_SC -Profile
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skalex83
Threadersteller

Dabei seit: 23.12.2008
Ort: Hamburg
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 05.11.2009 17:14
Titel

Druckvorbereitung für Tiefdruck / PSR_gravure_SC -Profile

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Hallo liebe Leute,

ich hab´gleich einen Haufen Fragen:

Ich muss Reinzeichnungen für Tiefdruck aufbereiten. Das ganze wird dann über das DUON-Portal (mittlerweile wohl weitverbreitete Schnittstelle zwischen Kreativen, Lithos und Druckereien) ausgeliefert, d.h. ich muss printfertige X3-PDFs ausliefern, die in der Regel folgende Profile haben sollen. - PSR_gravure_LWC und PSR_gravure_SC.
Nun meine Frage: Wie bereite ich die Daten richtig vor? Alle Bilder einfach in das Profil umwandeln? dann in Indesign laden, Indesign-Dokument auch in das Profil umwandeln und dann PDF schreiben - fertig???
Die Bilddaten und auch Indesign-Farben verändern sich ja mit dem Umwandeln - ist das beabsichtigt? Irgendwie sieht alles sehr "gelb" aus danach - muss ich die Bilder dann wieder "zurückmodellieren" - das heißt sie wieder farblich so einstellen, dass bis auf die Farbtiefe alles wieder wie vorher aussieht??
Bitte helft mir! Ich hab so gar kein Plan davon!!! Vielen Dank im Vorraus!
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qualidat

Dabei seit: 14.09.2006
Ort: Berlin
Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 05.11.2009 18:48
Titel

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Alles nicht nötig. Das spezielle Profil muss lediglich als Output-Intent eingebunden werden, es ist ja ein Ausgabe-Profil.
Die Bilder sollten alle ein zutreffendes Quellprofil haben (Scanner, Kamera) und an einem profilierten Monitor bearbeitet worden sein (damit man sich auf das verlassen kann, was man sieht).

PDF-X3 kann sowohl RGB- als auch CMYK-Daten enthalten. Welche Vorgaben hat die Druckerei gemacht? Wenn die ein funktionierendes Farbmanagement haben, sollten die RGB-Daten nehmen und selber passend separieren können. Doch leider wird das oft den Kunden aufgehalst ...

Dass Bilder in Druckfarbräumen am Monitor gelblich aussehen ist normal. Mit welcher Farbtemperatur betreibst du deinen Monitor und ist der profiliert?


Zuletzt bearbeitet von qualidat am Do 05.11.2009 18:50, insgesamt 2-mal bearbeitet
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skalex83
Threadersteller

Dabei seit: 23.12.2008
Ort: Hamburg
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 06.11.2009 01:14
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Zitat:
Das spezielle Profil muss lediglich als Output-Intent eingebunden werden, es ist ja ein Ausgabe-Profil.


Also kein Profil für Bilder - sondern nur in Indesign beim PDF-Export "In Farbprofil konvertieren"? Und wenn ja, welches dann? (Es gibt ja eines mit "Werte beibehalten" und eines ohne!?

Also meine Monitore sind kalibriert d.h. relativ verbindlich - gibt es denn Unterschiede zwischen "profiliert und "kalibriert"??, ich muss zwingend CMYK-Daten liefern und auch das endgültige Druckergebnis war mit meinem bisherigen Weg (<- wie oben beschrieben) auch "zu gelb".

Nach mir geht das Ding in den Druck und muss gut aussehen! Aber wie ist der gängige Weg im Umgang mit Profilen??

* Ich geb auf... * Ich brauch hier dringend einen absolut verbindlichen Weg von einem DTP-Profi! Bin am verzweifeln! War eigentlich die ganze Zeit der Meinung dass mein Weg richtig war ...[/quote]
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Silvergecko

Dabei seit: 02.01.2007
Ort: Cologne
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 06.11.2009 01:27
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Zitat:
gibt es denn Unterschiede zwischen "profiliert und "kalibriert"??


Profiliert ist wenn es ein Profil hat (hoffentlich ein korrektes) kalibriert wird direkt am Gerät. Im Profil werden die Eigenschaften gespeichert. Bei der Kalibrierung wird etwas (eine Sache) eingestellt Lächel

Habs sehr vereinfacht hier was komplizierter-> http://e-articles.info/t/i/775/l/de/

Zitat:
Ich brauch hier dringend einen absolut verbindlichen Weg von einem DTP-Profi! Bin am verzweifeln! War eigentlich die ganze Zeit der Meinung dass mein Weg richtig war ..


Das is so pauschal recht schwer. klar wird man Dir hier Infos geben... aber da es keinen "Weg für alles" gibt wirds da keine verbindlichen geben * Keine Ahnung... *


Zuletzt bearbeitet von Silvergecko am Fr 06.11.2009 01:31, insgesamt 3-mal bearbeitet
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qualidat

Dabei seit: 14.09.2006
Ort: Berlin
Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 06.11.2009 01:48
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Zitat:
gibt es denn Unterschiede zwischen "profiliert und "kalibriert"

Ja, auch wenn Viele das verwechseln oder nicht unterscheiden. Es sind zwei zusammengehörige Prozesse, aber nicht das Gleiche:

1.) Kalibrieren: Einstellen des Gerätes auf maximalen Tonwertumfang und (bei Monitoren) auf die korrekte Farbtemperatur (Print: 5000 K) und Gamma (z.B. 2,2). Bei Druckern/Belichtern gibt es noch die sog. Linearisierung anhand der Druckkennlinie.

2.) Profilieren: Erfassung der spektralen Ausgabecharakteristik, des tatsächlich möglichen Gamut und schreiben dieser Informationen in eine Profil-Datei.

Zitat:
Also kein Profil für Bilder

Das ist ein Missverständnis. Nicht kein Profil, sondern ein zutreffendes - meist das Quellprofil (da, wo ds Bild herkommt). Es gibt keinen Grund, die Profile der Bilder zu vermurksen. Die korrekte Farbraumtransformation findet bei der Ausgabe zum PDF anhand des Profiles der Druckerei und des Quellprofiles am Bild statt.
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skalex83
Threadersteller

Dabei seit: 23.12.2008
Ort: Hamburg
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 06.11.2009 10:20
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Die Bilddaten, die ich geliefert bekomme haben meistens kein Profil (mehr)! - sind also schon "vermurkst" - ich stell diese dann meist selbst vernünftig ein und beachte lediglich die Farbtiefe (- sprich 360 für Tiefdruck/320 Offset usw.) - was mache ich in diesem Fall??
Lediglich beim PDF-Export in Profil konvertieren!? - und welches genau?? "Werte beibehalten" oder nicht??

Brauche einfach einen Weg, mit dem ich ein farbverbindliches Druckergebnis bekomme! ...


Zuletzt bearbeitet von skalex83 am Fr 06.11.2009 10:28, insgesamt 2-mal bearbeitet
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qualidat

Dabei seit: 14.09.2006
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Alter: 53
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 06.11.2009 14:35
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Welches Farbprofil man Bildern gibt, die ohne daherkommen, kann man nicht nach festen Regeln bestimmen, da ist ein kritischer Blick in die verschiedenen Bildpartien (Lichter, Tiefen, stark bunte Objekte, pastellfarbene Objekte, Objekte, die neutral grau sein sollen) erforderlich. So eine optische Begutachtung hat natürlich nur an einem guten (Wide-Gamut?) und profilierten Monitor wirklich einen Sinn.

Meistsens genügt sRGB (man kann ja die Vorschau benutzen, während man ein passendes Profil aussucht), verschwinden Tonwerte, probiert man einen größeren Farbraum, Adobe-RGB oder ECI-RGB ... Der Rest ist subjektives Empfinden und Knowhow: du drehst an den Parametern (Tonwerte, Farbbalance, Sättigung usw.), bis es gut aussieht.

Du musst den Bildern nicht das Druck-Profil verpassen, denn das beschreibt den Farbraum des Druckprozesses. Es genügt vollkommen, wenn dieses als Ausgabeprofil bei der PDF-Erstellung Verwendung findet. Dann werden die Bilder in diesen Farbraum transformiert und ein passendes Gamut-Mapping (Fotos: meist perzeptiv) durchgeführt.

Die Option "Werte beibehalten" nicht verwenden, die schaltet diesen Prozess ab. (Ist eine bekloppte Übersetzung).


Zuletzt bearbeitet von qualidat am Fr 06.11.2009 14:38, insgesamt 1-mal bearbeitet
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skalex83
Threadersteller

Dabei seit: 23.12.2008
Ort: Hamburg
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 09.11.2009 11:58
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Wunderbar!!! Ich glaub jetzt hab ich´s begriffen!
Stimmt! -> Werte beibehalten liefert auch sehr eigenartige Ergebnisse!
Vielen Dank für eure Hilfe!
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