Achim M.
Redakteur
Dabei seit: 17.03.2003
Ort: Mönchengladbach
Alter: 37
Geschlecht:
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Verfasst Mi 02.07.2008 15:55
Titel
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| Impigra hat geschrieben: | Die Komplexität...
Das ist sicher toll für jemanden der sich damit auskennt...
Aber wer von den Redakteuren ohne großartige Web Erfahrung kommt mit einem Typo klar?
Und ja... man kann Typo so anpassen dass es auch für nen Laien einfacher wird...
Aber auch das treibt die Kosten wieder in die Höhe...
und nein...
Ich will keinen Glaubenskrieg anzetteln  |
Nein, ich auch nicht. Aber das Argument ist trotzdem Quatsch.
Ich habe Typo3 jetzt für eine breite Masse von Kunden im Einsatz. Vom Biobauern bis zum internationalen Unternehmen und bekomme gerade von den Redakteuren häufig sehr positive Kritik (heute noch ein positives Lob von eine PR-Frau bekommen, weil sie überrascht war, wie flexibel die Frontend-Userverwaltung ist).
Die Anpassungsfähigkeit des Backends ist natürlich wichtig und auch nicht besonders komplex. In der Regel benutze ich dafür eine Konfiguration, die ich immer wieder verwenden kann. Dass das Backend von Typo3 nicht besonders hübsch anzusehen ist, ist keine Frage. Dass die Pflege in Typo3 komplex ist, halte ich aber für einen Mythos.
Der entscheidende Bonus von Typo3 ist die Leistungsfähigkeit des Kerns und die Konfigurationsmöglichkeit. Ich habe lange meine CMS selbst programmiert und war immer sehr genervt, weil der Leistungsanforderungen während der Projektphase permanent geändert wurden. Seitdem ich mit Typo3 arbeite, sehe ich dem sehr entspannt entgegen, weil man schon im Kern ohne irgendwelche Erweiterungen eine ungeheure Leistungsfülle hat: Frontend-Userverwaltung, Rechtesystem, Dateimanagement und Mehrsprachigkeit.
Ich arbeite häufig mit Grafikern zusammen und die entwickeln wirklich manchmal eigenartige Navigationen. Mit TypoScript ist die Umsetzung aber eigentlich immer problemlos möglich.
Das sind jetzt keine Werbesprüche. Sondern einfach persönliche Erfahrungen. Eine Menge negativer Kram der über Typo3 geschrieben wird, entsteht in meinen Augen, weil viele Leute einfach mal Typo3 installieren, sehen das es nicht Klicki-Bunti ist und nie ein Projekt damit realisieren.
Das Typo3 für Entwickler auch mal der totale Horror sein kann und man vor lauter wraps keinen Durchblick mehr hat, steht außer Frage. Auch sind einige Dinge nicht so schön gelöst. Aber davon bekommt ein Redakteur einfach nichts mit.
Meine Erfahrung ist wirklich gerade in Bezug auf die Benutzbarkeit sehr positiv und dank der Codefreiheit ist man gerade in Sachen SEO wirklich flexibel.
Gruß
Achim
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