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Thema: Kosten für Internetprojekt? vom 16.06.2007


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Medienberatung und Marketing -> Kosten für Internetprojekt?
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ebfrb
Threadersteller

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Verfasst Sa 16.06.2007 15:34
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Kosten für Internetprojekt?

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Hallo

ich hoffe das ist der richtige Bereich, ansonsten bitte verschieben!

Mich würde mal interessieren was mich im Normalfall eine 10 Seiten umfassende Homepage, mit Shop und BEstellformular kosten würde. Es muss ein komplettes Design erstellt werden!

Was würde das so kosten???
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pRiMUS

Dabei seit: 09.09.2003
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Verfasst Sa 16.06.2007 15:39
Titel

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zwischen 1,00EUR - 5.000,00EUR.

schreib einen genauen job aus und hol dir angebote ein, alles andere sind wage andeutungen an die sich am ende niemand halten kann.
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ebfrb
Threadersteller

Dabei seit: 16.04.2006
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Verfasst Sa 16.06.2007 15:59
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danke
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rob

Dabei seit: 11.12.2003
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Verfasst Sa 16.06.2007 20:09
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Zitat:
zwischen 1,00EUR - 5.000,00EUR.

und selbst diese Schätzung haut noch nicht hin...

Wenn man einen fertigen Open Source Shop (wie z.B. OSCommerce) einsetzt, dann vielleicht...
Aber wenn ein kompletter Shop selbst programmiert werden soll, dann werden 5000 Euro recht knapp, denke ich mal.

Als ich vor ein, zwei Jahren mal einen kleinen Shop (PHP/MySQL) für einen Reifenhandel programmiert habe, saß ich drei Wochen jeden Tag 8 Stunden daran.
Mein Chef hat denen damals einen Pauschalpreis von 25000 Euro gemacht...

Naja, aber Shop ist halt nicht gleich Shop.
Das könnte was ganz kleines sein, das könnte aber auch ein Riesenprojekt werden.
Gleiches gilt für die eigentliche Site. Die Anzahl der Seiten sagt noch gar nichts aus.

Aber hier im Board findet man eine ganze Menge zur Preiskalkulation.
Hier wurde schon so oft darüber diskutiert, wieviel Geld man für irgendwelche Projekte verlangen sollte und wie man das berechnen kann.
Eigentlich sollte alles mit Hilfe der Suchfunktion zu finden sein...
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oliver_mahlke
Gesperrt

Dabei seit: 25.12.2006
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Verfasst So 17.06.2007 09:53
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

rob hat geschrieben:


Aber hier im Board findet man eine ganze Menge zur Preiskalkulation.
Hier wurde schon so oft darüber diskutiert, wieviel Geld man für irgendwelche Projekte verlangen sollte und wie man das berechnen kann.


Als potentieller Auftraggeber sollte man diesen Weg meiden. Denn eine Kalkulation benötigt immer eine Grundlage. Wenn ich z.B. über die Suchfunktion herausfinde das die Erstellung einer einzelnen HTML-Seite mit vorhandenen Inhalten sagen wir mal 30Min. dauert, und mir dann ausrechne ich müsste für 10 Seiten dann mit 5 Arbeitsstunden rechnen, dann geht diese Kalkulation i.d.R. nicht auf.

Die Beiträge hier zeigen immer nur einen Ausschnitt einer Kalkulation. So kann die Erstellung eines Shops zwischen ein paar Minuten (vorhandenes System ohne Anpassungen) und mehreren Wochen verschlingen. Das kann man als Laie nicht absehen, und der Versuch führt i.d.R. zu einer falschen Erwartungshaltung bezüglich des Aufwands und der Kosten.

Man sollte 4-6 Agenturen kontaktieren und Angebote anhand eines genauen Briefings einholen.
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ebfrb
Threadersteller

Dabei seit: 16.04.2006
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 17.06.2007 10:40
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gut danke! werd ich machen!!!
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sahnemuh

Dabei seit: 19.06.2003
Ort: /dev/null
Alter: 33
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 17.06.2007 13:02
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

ich schreibe etwas ausführlicher zu diesem thema,
da ich der meinung bin, dass vieles was "normal" für
die agenturen und den alltag beim erstellen von webseiten
ist, gerne von "laien" (in diesem fall ohne
negativwertung: kunden) unverständlich ist.

für gewöhnlich ist es mit dem bloßen erstellen einer
seite nicht getan. das eigentlich "coden" nimmt
(zumindest bei den meisten mir bekannten projekten) höchstens
40% der gesammtsumme der arbeit ein.
ich sage allerdings dazu, dass der folgende ablauf eher
auf mittlere bis große projekte zutrifft.
bei kleineren projekten ist es nicht ungewöhnlich,
dass der "ein oder andere" zwischenschritt zwecks
minimierung von "papierkrieg" und aufwand entfällt:

ein typisches projekt (ich gehe hier von der arbeitsweise
meiner agentur aus, wage aber zu behaupten, dass in vielen
"größeren" agenturen ablauf und prozesse ähnlich sein werden)
beginnt mit einem pitch / und / oder beratungsgespräch.
darauf folgen im falle des beiderseitigen einvernehmens
ausführliche beratungsgespräche und konkrestisierung des projekts.
es wird ein (grob)konzept erstellt, welches die vom kunden
gewünschten funktionen / inhalte berücksichtigt. dieses konzept
enthält eine struktur der abzubildenden inhalte,
eine strategische ausrichtung auf die anvisierte zielgruppe
und eine (rudimentär) geplante benutzerführung in form von
navigationskonzepten und sitemaps.

nach abstimmung mit dem kunden, werden von designern anhand
der zielvorgaben und der von der konzeption vorgegebenen
ausrichtung der seite ("natürlich" unter berücksichtigung des
vorhandenen corporate designs) entwürfe und ein detailkonzept
erstellt.
im folgenden meeting mit dem kundenbetreuer und dem zuständigen
designer / konzepter werden änderungswünsche bzw. "richtungswechsel"
in der optik und ausrichtung besprochen (die benutzerführung lasse
ich an dieser stellegeflissentlich außer acht (idealtypisch gibt
die agentur auf basis ihres know-hows und erfahrung vor, wie der
benutzer zu führen ist - im echten leben möchte der kunde trotz
oder in ermangelung besseren wissens meist etwas anderes ["das muss
emotionaler! und die navigation sähe doch rechts unten besser aus!])
- parrallel wird das konzept unter berücksichtigung der gewünschten
änderungen angepasst und konkretisiert.

nach abnahme der entwürfe und des konzeptes durch den kunden (ca. 3
modifikationsschleifen später... Meine Güte! ) wird mit dem "bau" der
eigentlichen seite begonnen) - design und it (von agentur zu
agentur unterschiedlich und sicher auch eine frage des umgangs
mit der technik / der firmenphilosophie: in unserem fall ist
der designer auch für (X)HTML und CSS und grundlegende template
gestaltung verantwortlich) setzen die seite nach einem technischen
konzept (db layout, template definitionen, funktionsskizzen) um.
während der umsetzung wird der kunde in unregelmäßigen abständen
in die entwicklung der seite einbezogen (seite wird auf einen staging
(also test) server geladen. der kunde kann auf dieser vorab version
"surfen" und ein gefühl für das look and feel bekommen, um im
vorhinein zu vermeiden, dass mißverständnisse und / oder die seite
betreffende probleme entstehen.

beim bau der eigentlichen präsenz bzw. während ihrer konzeption
werden (natürlich!) themen wie suchmaschinen optimierung, zugänglichkeit,
(e-mail/viral...) marketing, cross media, skalierbarkeit [...liste
beliebig fortsetzen] angesprochen und bei bedarf berücksichtigt.
(ich fasse mich an dieser stelle bewußt kurz in anbetracht der
tatsache, dass ich weder im marketing noch im sales bereich die
kompetenz habe zu sagen: "wann was wie wichtig ist").

nach fertigstellung der technik (oder bereits währenddessen),
beginnt der kunde respektive die agentur mit der einpflege
der inhalte. je nach kunde oder cms kann dies ein sehr aufwändiger
prozess sein, da erfahrungsgemäß die fülle dessen, was seitens
des kunden zu liefern ist (50 unterseiten (und die entsprechend
dafür ausformulieren texte bzw. deren migration aus der vorhandenen
website), ...in 3 sprachen, ca. 70-100 bilder mit abzustimmenden
namenskonventionen: was muss wo hin? inklusive bildbearbeitung /
optimierung für das internet) gern unterschätzt wird.
(dies nur als einfach gehaltenes rechenbeispiel für eine "kleine" seite
im mittleren preissegment).

nach (und während) der fertigstellung der seite gibt es testphasen,
in denen vorher mit dem kunden abgestimmte und vertraglich vereinbarte
testfälle auf unterschiedlichsten gängigen systemen (browser / os
variationen etc.) verifiziert werden.

nachdem die tests abgeschlossen sind, ist es nunmehr (endlich) an der
zeit die seite "live" zu schalten - sprich: sie auf die entsprechende
domain zu stellen und sie der "allgemeinheit" zugänglich zu machen.

da niemand perfekt ist, gibt es oft nach livegang noch bisher unbemerkte
probleme bzw. änderungswünsche, die "asap" umgesetzt werden müssen -
natürlich sind diese (im idealfall) durch gutes qualitätsmanagement
und testing zwar stark minimiert aber "100%" ist bei einer website selten
(an dieser stelle möchte ich niemanden vergraulen, sondern lediglich
ehrlich sein *zwinker* ).

während sämtlicher phasen ist nach meiner erfahrung ein intensiver kontakt
zwischen kunde und kundenbetreuer / projektmanager und der internen ressourcen
(bspw. in scrum meetings) bzw. eine ständige abstimmung klärungsbedürftiger
themen vonnöten um einen möglichst reibungslosen projektablauf zu gewährleisten.


wie man unschwer erkennen kann, macht mit gefühlten 40% (vorsicht: keine "sales"
zahl, sondern grober schätzwert) einen großen teil zwar die produktion,
dennoch aber den "löwenanteil" vor allem die kommunikation bzw. organisation
des projektes (welche natürlich auf dem verhältniss bzw. der erwartungshaltung
von kunde und agentur fußt) aus. "mal eben bauen" ist aus meiner sicht nur für
diejenigen eine option, die einer langfristigen und stringenten planung
ob der kosten kritisch gegenüber stehen. an dieser stelle spart man (subjektiv)
immer falsch! ich für meinen teil kann behaupten selten an projekten gearbeitet
zu haben, die ohne entsprechende planung und funktionierende kommunikation zu
einem für beide seiten befriedigenden
ergebnis führten.


Zuletzt bearbeitet von sahnemuh am So 17.06.2007 14:08, insgesamt 5-mal bearbeitet
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rob

Dabei seit: 11.12.2003
Ort: ~/
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 17.06.2007 15:16
Titel

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Zitat:
Als potentieller Auftraggeber sollte man diesen Weg meiden. Denn eine Kalkulation benötigt immer eine Grundlage. Wenn ich z.B. über die Suchfunktion herausfinde das die Erstellung einer einzelnen HTML-Seite mit vorhandenen Inhalten sagen wir mal 30Min. dauert, und mir dann ausrechne ich müsste für 10 Seiten dann mit 5 Arbeitsstunden rechnen, dann geht diese Kalkulation i.d.R. nicht auf.

Eigentlich meinte ich auch genau das...
Das die Kalkulation eine Grundlage benötigt, wurde hier nämlich schon oft genug geschrieben.
Ich meinte nicht, daß ebfrb sich mit der Suchfunktion irgendwelche Preise raussuchen sollte, die mal jemand genommen hat, sondern ich dachte daran, daß er sich raussuchen soll, was man alles mit einkalkulieren muß.
Da kommen die Arbeitsmaterialien dazu, die Stromkosten, die Anschaffungkosten für die verwendete Software, ... und die eigentliche Arbeitszeit dann natürlich auch noch.
Wie man einen Stundsatz ausrechnet, was man alles beachten, bedenken und einbeziehen muß, wurde schon so oft gepostet, daß ich daher auf die Suchfunktion hingewiesen habe, anstatt mal wieder einen ewig langen Text zu verfassen.
Aber sahnemuh hat da ja jetzt auch noch mal was zu geschrieben...

Was ich noch empfehlen kann, ist der Ratgeber E-Lancer von Goetz Buchholz.
Im Kapitel 5 (Veträge und Honarer) findet man auch einen Abschnitt über die "Vergütungen".
Dort gibt es (neben dem Text) eine Menge an hilfreichen Links.
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