mediengestalter.info
FAQ :: Mitgliederliste :: MGi Team

Willkommen auf dem Portal für Mediengestalter

Aktuelles Datum und Uhrzeit: Do 24.07.2008 23:44 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Ungebundene PAL fragen ! vom 04.11.2006

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Prüfungen -> Ungebundene PAL fragen !
Autor Nachricht
Takarius


Dabei seit: 06.03.2006
Ort: Bochum - Altenbochum
Alter: 25
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 04.11.2006 13:19
Titel

Ungebundene PAL fragen !

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Ungebundene Prüfungsfragen PAL

1. Das Zeugnis des Ausbildungsbetriebes darf Angaben über Führung, Leistung und besondere Fähigkeiten des Auszubildenden nur enthalten, wenn der Auszubildende dies verlangt.
Nennen Sie dafür einen Grund und erläutern sie diesen!
2. Aus der Bildung von Konzernen können sich für den Verbraucher Nachteile ergeben.
Nennen Sie einen Nachteil und begründen Sie diesen!
3. Warum zahlen Arbeitgeber oft freiwillig auch den nichtorganisierten Arbeitnehmern den Tariflohn?
4. Erläutern Sie an einem Beispiel das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats zur
Arbeitszeitgestaltung!
5. Begründen Sie anhand eines Arguments den Zweck der gesetzlichen Sozial- versicherung!
6. Das Solidaritätsprinzip stellt einen Grundpfeiler unserer sozialen Sicherung dar. Erläutern Sie den Begriff Solidaritätsprinzip!
7. Begründen Sie, warum das Berufsbildungsgesetz eine breit angelegte Grundbildung in der Berufsausbildung vorschreibt (ein Argument)!
8. Das Ziel eines erwerbswirtschaftlichen Unternehmens ist das Erlangen eines Gewinns. Erläutern Sie anhand eines Arguments die Folgen, wenn ständig große Teile des Gewinns dem Unternehmen entnommen und nicht für Investitionen eingesetzt werden!
9. Der Staat hat eine Vielzahl von Gesetzen und Verordnungen zum Schutz der Arbeitnehmer erlassen. Begründen Sie, warum der Staat hier regelnd in das Arbeitsleben eingreift (ein Argument)!
10. Der Betriebsrat und der Arbeitgeber erarbeiten einen Sozialplan für diejenigen Arbeitnehmer, die von einer Betriebsstillegung betroffen sind. Nennen und begründen Sie einen Bereich, der in einem Sozialplan geregelt werden kann!
11. Jährlich werden von den Versicherten der gesetzlichen Sozialversicherungen Leistungen in Milliardenhöhe in Anspruch genommen. Begründen Sie, warum diese Leistungen der Sozialversicherungen keine Almosen sind!
12. Der Staat hat die Sozialversicherungen als gesetzliche Pflichtversicherungen vorgeschrieben, in denen jeder Arbeitnehmer bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze versichert sein muß. Erläutern sie eine Überlegung, warum der Staat diese Versicherungen verpflichtend vorsieht und sie nicht als freiwillige Versicherungen vorgesehen hat!
13. Begründen Sie mit je einem Argument, warum die berufliche Mobilität und die berufliche Flexibilität immer mehr an Bedeutung gewinnen!
14. Erklären Sie anhand von zwei Argumenten die Gründe für ein Verbot von Kartellen in der Bundesrepublik Deutschland!
15. Günther M. wurde nach seiner Ausbildung vom Betrieb nicht übernommen. Intensive Bemühungen eine Einstellung in einem anderen Betrieb zu bekommen waren erfolglos. Aus einer Untersuchung der Arbeitsverwaltung hat er erfahren, dass in seinem erlernten Beruf immer weniger Facharbeiter benötigt werden. Was sollte Herr M. in dieser Situation tun? Nennen Sie eine Möglichkeit!
16. Welche Absprachen sollen durch das Verbot von Kartellen verhindert werden? Nennen Sie zwei!
17. In der Praxis unterscheidet man verschiedene Formen des Streiks. Nennen Sie zwei besondere Streikformen und ihre Merkmale!
18. Einem Arbeitnehmer wird aufgrund eines schwerwiegenden Vorfalls fristlos gekündigt. Der Arbeitnehmer geht zum Betriebsrat und läßt sich in der Angelegenheit beraten. Der Betriebsrat erfährt erstmals in diesem Gespräch von der Kündigung.
1. Ist die Kündigung zulässig?
2. Begründen Sie Ihre Aussage!
19. Vielfach wird behauptet, die Rentenzahlung an die heute arbeitende Generation sei nicht sichergestellt. Was ist der wesentliche Grund für diese Aussage? Nennen Sie eine mögliche Maßnahme!
20. Frau A. Müller lebt als Alleinerziehende mit ihrem dreijährigen Sohn zusammen. Frau M. arbeitet vollzeitlich. Im Juni erkrankt das Kind an hohem Fieber. Da niemand für die Betreuung und Pflege des Kindes zur Verfügung steht, muß Frau M. fünf Tage der Arbeit fernbleiben. Sie hat keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber. Daher beantragt sie auf Anraten des Hausarztes Krankengeld. Hat die Krankenkasse Krankengeld zu gewähren? Begründen Sie ihre Aussage!
21. Ein Auszubildender ist während der Ausbildung drei Monate krank. Der Auszubildende erhält vom Arbeitgeber eine krankheitsbedingte Kündigung. Ist dies zulässig? Begründen Sie ihre Aussage!
22. Wie würden sich die folgenden fünf Konjunkturindikatoren in einer wirtschaftlichen Abschwungphase (Rezession) theoretisch entwickeln?
a. Auftragsbestand
b. Kapazitätsauslastung
c. Kreditnachfrage
d. Arbeitslosenquote
e. Preis- und Zinsniveau
23. Der Maurer Peter S. ist in einem Unternehmen der Chemieindustrie beschäftigt. Die Gewerkschaft Bau, Agrar, Umwelt hat eine Lohnerhöhung vereinbart. Erhält Peter S. als Baufacharbeiter eine Lohnerhöhung? Begründen Sie ihre Antwort!
24. Nennen Sie drei Voraussetzungen, die nach dem Betriebsverfassungsgesetz bei Betriebsratswahlen zu erfüllen sind!
25. Begründen Sie, warum es im Falle einer Kündigung für den Arbeitgeber wichtig ist, sich mit dem Betriebsrat in Verbindung zu setzen!
26. Ein Arbeitnehmer ist auf dem Weg zur Arbeit mit seinem PKW verunglückt. Er hat den Unfall verursacht, weil er die Vorfahrt nicht beachtet hatte. Welche Institution trägt die Kosten für die Lohnersatzleistung nach Ablauf der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Begründen Sie ihre Aussage!
27. Nennen Sie drei Bedingungen für die Zulassung zur Abschlussprüfung laut Berufsbildungsgesetz.
28. In einem Betrieb der Metallindustrie ist die Arbeitsproduktivität in einem Jahr um 11,1% gestiegen.
Erklären Sie den Begriff Arbeitsproduktivität und nennen Sie zwei mögliche Ursachen für die Steigerung.
29. Nennen Sie zwei mögliche Gründe für die Umwandlung einer GmbH in eine an der Börse notierte AG.
30. Einem 46-jährigen Arbeitnehmer einer Maschinenfabrik mit über 300 Beschäftigten wird wegen Arbeitsmangel in seiner Betriebabteilung gekündigt. Er ist verheiratet und Vater von drei schulpflichtigen Kindern. Im Betrieb ist er seit 3,5 Jahren beschäftigt. Der Betroffene hält seine Kündigung für sozial ungerechtfertigt.
Nennen Sie zwei Gründe, nach denen diese Kündigung nach dem Kündigungsschutzgesetz sozial ungerechtfertigt sein kann.
31. Welche der nachstehenden Forderungen werden weder von den Gewerkschaften noch von den Arbeitgeberverbänden erhoben?
a. Abbau von Überstunden
b. Verbot der Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer
c. Verbot der Aussperrung
d. Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe
e. Verbot der Samstags- und Sonntagsarbeit
f. Verbot von Rationalisierungsarbeiten
g. Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohnausgleich
h. Ausweitung der betrieblichen Mitbestimmung
i. Verbot der Schichtarbeit
32. Frank Meier ist 18 Jahre alt und Auszubildender im 3. Ausbildungsjahr. Am Montag, den 1. August 2000, gibt er in seinem Ausbildungsbetrieb ein Kündi- gungsschreiben ab, dass u.a. folgende Aussagen enthält: „hiermit kündige ich meinen Ausbildungsvertrag als Energieelektroniker zum heutigen Tag (01.08.2000), weil ich mich ab 2. August 2000 in einem anderen Beruf ausbilden lassen will“.
Geben Sie an, ob Kündigungstermin und Kündigungsgrund den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes entsprechen. Begründen Sie Ihre Antwort.
33. Geben Sie drei Gründe an, die Unternehmen veranlassen, wirtschaftliche Verflechtungen einzugehen bzw. sich zusammenzuschließen.
34. Das Lohnbüro hat an alle Mitarbeiter ein Schreiben mit folgendem Satz versandt: „ Das Weihnachtsgeld wird weiterhin nur an Mitarbeiter mit Familie ausbezahlt“.
Ist diese Vorgehensweise rechtlich möglich. Begründen Sie Ihre Aussage.
35. Geben Sie drei Voraussetzungen an die nach dem Betriebsverfassungsgesetz bei Betriebsratswahlen zu erfüllen sind.
36. Sie haben sich in der Firma Schulze KG als Mechatroniker beworben. Die Ge- schäftsleitung teilt Ihnen mit, dass Sie am 1. Juni die Arbeit aufnehmen können und Sie wie alle Mitarbeiter bei der Krankenkasse „Gesund leben“ versichert sind. Weiterhin wurde Ihnen schriftlich mitgeteilt: „bitte unterlassen Sie es Mitglieds- anträge bei einer anderen Krankenkasse zu unterschreiben, ansonsten kommt ein Arbeitsverhältnis nicht zustande“. Ist der Arbeitgeber berechtigt für seine Beschäftigten die Mitgliedschaft in einer bestimmten Krankenkasse vorzu- schreiben und kann das Zustandekommen eines Arbeitsverhältnisses davon abhängig gemacht werden? Begründen Sie Ihre Aussage.
37. Die Arbeitnehmerin, Frau Müller, verlässt eine ½ Stunde vor Arbeitsende mit Genehmigung ihres Vorgesetzten ihren Arbeitsplatz, um einen Arzttermin wahrzu- nehmen. Der Weg liegt auf dem normalen Arbeitsweg. Unterwegs wird sie unver- schuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt. Unfallbedingt ist sie 10 Wochen arbeitsunfähig und behält nach einer Rehabilitationsmaßnahme ein steifes Knie zurück. Geben Sie an, ob es sich um einen Wegeunfall handelt und wer die Rehabilitationsleistung und eine eventuelle Rente bezahlt? Begründen Sie jeweils Ihre Antwort.
38. Erklären Sie was man unter dem Begriff Rationalisierung versteht und welches Ziel bei ihr verfolgt wird.
39. Zur Sicherung eines ausreichenden Angebotes an qualifizierten Ausbildungs- plätzen fordern die Gewerkschaften ein gesetzliches Umlageverfahren der Ausbildungskosten für alle Betriebe. Nennen Sie eine Begründung, die die Befürworter und eine Begründung, die die Gegner einer solchen Regelung anführen.
40. Was spricht aus der gewerkschaftlichen Sicht für die Führung eines Schwer- punktstreiks? Nenne Sie zwei Gründe.
41. Der Kellner Wolfgang B. weigert sich, die Gäste auf der Gartenterrasse zu be- dienen, obwohl diese Arbeitsleistung vertraglich vereinbart ist. Nenne Sie zwei mögliche arbeitsrechtliche Folgen.
42. Sozialhilfe und Sozialversicherung sind zwei Formen der sozialen Sicherung. Erklären Sie die Unterschiede.
43. Durch Arbeitslosigkeit entstehen der BRD finanzielle Ausfälle und Kosten. Nennen Sie zwei finanzielle Ausfälle, die dem Staat und den Sozialversicherungs- trägern durch Arbeitslosigkeit entstehen können und nennen Sie zwei Ausgaben, die durch Arbeitslosigkeit notwendig werden.
44. Außer der Arbeitslosen-, Renten-, Pflege- und Krankenversicherung gibt es eine weitere gesetzliche Sozialversicherung.
Nennen Sie diese Sozialversicherung
Geben Sie zwei weitere wichtige Aufgaben dieser Sozialversicherung an!
Nennen Sie zwei Personengruppen, die dieser gesetzlichen Sozialversicherung unterliegen.
45. Laut Berufsbildungsgesetz ist der Berufsausbildungsvertrag schriftlich niederzulegen.
Geben Sie an, wer dies tun muß und wann bzw. bis wann dies zu erfolgen hat.

46. Personalmotivation ist ein wichtiges Teilgebiet der Personalwirtschaft eines Betriebes.
Geben Sie an, welches Ziel damit verfolgt wird.
Nenne Sie zwei Möglichkeiten mit denen die Motivation des Personals verbessert werden kann.
47. Ergänzen Sie in der Tabelle für die angegebenen Vertragsarten die Vertragspartner und geben Sie je zwei Bespiele für mögliche Vertragsinhalte an.

Vertragsart Vertragspartner Je zwei Beispiele für mögliche Vertragsinhalte
Arbeitsvertrag
Betriebsvereinbarung
Tarifvertrag

48. Herr Walter, Inhaber der Lux GmbH, hat sich entschieden, für seine Mitarbeiter eine Kantine einzurichten.
Als ernährungsbewusster Vegetarier entscheidet er, dass nur vegetarische Kost angeboten wird.
Begründen Sie, ob die Belegschaft und der Betriebsrat dies hinnehmen müssen.
49. Für den Rentenanspruch wegen Erwerbsminderung ist grundsätzlich das gesundheitliche bzw. zeitliche Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt maßgebend.
Welche Bedeutung hat dies für den Versicherten?
Nennen Sie zwei Kriterien.
50. Die steigenden Kosten für die Leistungen der Sozialversicherungen können durch die vorhandenen Mittel nicht mehr finanziert werden.
Wie können die dadurch entstehenden Probleme gelöst werden?
Nennen Sie zwei Möglichkeiten.
51. Laut Berufsbildungsgesetz muß ein Berufsausbildungsvertrag (Vertragsniederschrift) Mindestangaben enthalten. Welche der nebenstehenden Antworten sind richtig?
a. Beginn und Dauer der Berufsausbildung
b. Entschädigungszahlung des Auszubildenden für die Ausbildung
c. Dauer der Probezeit
d. Zahlung und Höhe der Vergütung
e. Festsetzung der Höhe eines Schadensersatzes in Pauschbeträgen
f. Vertragsstrafen
g. Dauer des Urlaubs
h. Ausschluß oder die Beschränkung von Schadensersatzansprüchen
i. Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte
j. Dauer der regelmäßigen Ausbildungszeit

52. Investitionen führen zur Erhöhung des Sachgüterbestandes einer Volkswirtschaft. Erläutern Sie anhand eines Beispiels, welche Folgen eine geringe oder ganz ausbleibende Investitionstätigkeit für die Volkswirtschaft hätte.
53. Peter K. arbeitet von Montag bis Freitag als Eisengießer bei der Firma Ferro KG. Aufgrund der Auftragslage wechselt er in die Vorfertigung. Der Abteilungsleiter bittet Peter K. am nächsten Samstag an einer unbezahlten Sicherheitsunterweisung teilzunehmen, damit er am nächsten Ersten gleich mit der Arbeit beginnen kann. Geben Sie an, ob Peter K. verpflichtet ist, an der unbezahlten Sicherheitsunterweisung am Samstag teilzunehmen und begründen Sie Ihre Antwort.
54. Herr Michael Schwalbe, 27 Jahre alt, kann aus gesundheitlichen Gründen seinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben. Gegen Sie an, ob Herr Schwalbe Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente hat. Begründen Sie Ihre Antwort.
55. Welche Möglichkeiten bei der Krankenversicherung haben der Gesetzgeber und die Krankenkassen, die Einnahme– bzw. die Ausgabensituation zu verbessern? Nennen Sie 2 Beispiele und erläutern Sie die Auswirkungen.
56. Einem Arbeitnehmer wird augrund eines schwerwiegenden Vorfalls fristlos gekündigt. Der Arbeitnehmer geht zum Betriebsrat und lässt sich in der Angelegenheit beraten. Der Betriebsrat erfährt erstmalig in diesem Gespräch von der Kündigung. Ist die Kündigung zulässig? Begründen Sie Ihre Aussage.
57. Bei der Auswahl der Personengruppen, welche in den Genuss betrieblicher Weiterbildung kommen sollen, gibt es zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften unterschiedliche Auffassungen. Die Arbeitgeber, die einen Großteil der Kosten der betrieblichen Weiterbildung tragen, sind daran interessiert, die leistungsfähigsten Mitarbeiter in Weiterbildungsmaßnahmen zu senden. Die Gewerkschaften betonen stärker die Notwendigkeit, leistungsschwächeren Mitarbeitern die Möglichkeit einer beruflichen Weiterbildung zu verschaffen. Nenne Sie jeweils ein Argument der Arbeitgeber und Gewerkschaften.
58. Erklären Sie den Unterschied zwischen Industrieunternehmen und Handwerksbetrieben anhand von Merkmalen. Geben Sie dazu jeweils drei Merkmale an.
59. In dem Unternehmen Müller GmbH wird laufend gestohlen. Der Betriebsleiter Herr Hansen vermutet, dass der Industriemechaniker Herr Schulz, dem er das durchaus zutraut, der Täter ist. Als nochmals etwas gestohlen wird, entlässt er Herrn Schulz fristlos. Geben Sie an ob die Kündigung berechtigt ist. Begründen Sie Ihre Antwort. Nennen Sie drei Gründe die zu einer fristlosen Kündigung durch den Arbeitgeber führen können. Welche rechtliche Möglichkeit hat Herr Schulz, wenn er mit der Kündigung nicht einverstanden ist und welche Frist muss er beachten?
60. Warum ist die Wahl eines Betriebsrates für die Beschäftigen eines Betriebes wichtig? Nennen Sie zwei Argumente.
61. Die gesetzlichen Sozialversicherungen haben Probleme bei der Finanzierung ihrer Leistung. Nennen Sie drei Gründe hierfür.
62. Herr Emil Schubert kann wegen eines Unfalls seinen Beruf nicht mehr ausüben. Er kann aber als Lagerarbeiter täglich 6 Stunden arbeiten. Hat Herr Schubert einen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente? Begründen Sie Ihre Antwort.
63. Das Berufsbildungsgesetz unterscheidet u.a. Berufsausbildung, berufliche Fortbildung und Umschulung. Erklären Sie die Begriffe und geben Sie je ein Bespiel.
64. In einer Betriebsversammlung beklagt sich ein Firmeninhaber über die seiner Ansicht nach zu geringe Arbeitsproduktivität und die hohen Lohnnebenkosten. Er beklagt Wettbewerbsprobleme, insbesondere wegen der grenznahen Lage seines Betriebes. Gewerkschaftsvertreter dagegen kritisieren, dass trotz Lohnerhöhung ein Reallohnverlust für die Beschäftigten vorliege. Welche Kosten zählen zu den Lohnnebenkosten? Welche Möglichkeiten zur Steigerung der Arbeitsproduktivität gibt es? Was versteht man unter Reallohnverlust?
65. In der Maschinenfabrik PAL beabsichtigt die Firmenleitung, aus Kostengründen die seit 12 Jahren bestehende Betriebskantine wesentlichen zu verkleinern und Verwaltung der Kantine dem Pächter der Kantine zu übertragen. Das löst große Empörung bei den Beschäftigten aus und sie fordern den Betriebsrat auf, dagegen etwas zu unternehmen. Hat der Betriebsrat eine Chance auf die geplante Änderung einzuwirken? Begründen Sie Ihre Antwort.
66. Ein 20-jähriger Arbeitnehmer arbeitet nach Arbeitsvertrag von Montag bis Samstag jeweils von 11.00 bis 14.00 Uhr und von 19.00 bis 23.00 Uhr als Koch in einem Pizza-Lieferservice. Ist diese Vereinbarung über die Dauer der Arbeitszeit gesetzlich zulässig? Begründen Sie Ihre Aussage.
67. Nach Vorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes wird die Alterspyramide der Bevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland in den kommenden Jahren zunehmend auf den Kopf gestellt. Das bedeutet, dass das Zahlenverhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern sich dramatisch verändern wird. Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf das System der staatlichen Altersversorgung? Nennen Sie zwei staatliche Maßnahmen, um die Probleme der Rentenversicherung für die kommenden Jahre zu lösen.
68. Die steigenden Kosten für die Leistungen der Sozialversicherungen können durch die vorhandenen Mittel nicht mehr finanziert werden. Wie können die dadurch entstehenden Probleme gelöst werden? Nennen Sie zwei Möglichkeiten.
69. Der Auszubildende Franz G. stellt bei einem Gespräch in seiner Berufsschulklasse kurz vor der Prüfung fest, dass er während der Ausbildung in seiner Firma mit einigen Fertigkeiten, die seine Kollegen beherrschen, nur flüchtig und nur anhand eines Fachbuchs bekannt gemacht worden ist. Er befürchtet für die Abschlussprüfung Nachteile.
1. Wie kann der Auszubildende feststellen, ob seine Ausbildung den Bestimmungen gemäß vollständig war? Nennen Sie eine Möglichkeit.
2. Wie kann er nachweisen, dass seine Ausbildung gegebenenfalls unvollständig war?
70. In einem Schaubild sind die Kenndaten eines Unternehmens dargestellt. Welche Ursache führt mit dazu, dass im Jahr 2003 bei sinkendem Umsatz der Jahresüberschuss steigt?
2002 2003 2002 2003


Umsatz in Mio. € Jahresüber-
Schuss in Mio. €
______________________________ ______________________________

2002 2003

Beschäftigte

Fehler! Keine gültige Verknüpfung.


71. Zahlreiche Politiker wollen durch eine gesetzliche Regelung den so genannten „Flächentarifvertrag“ abschaffen, in der Hoffnung dadurch die Wirtschaft zu beleben.
1. Für welche Arbeitsverhältnisse ist der Flächentarifvertrag verbindlich?
2. Welche Alternative zum Fehler! Keine gültige Verknüpfung.wird vorgeschlagen?
72. In zahlreichen Betrieben gelten Betriebsvereinbarungen.
1. Wer schließt Betriebsvereinbarungen ab?
2. Nennen Sie zwei Beispiele für Regelungen in Fehler! Keine gültige Verknüpfung.
3. Wie kann der Arbeitnehmer Informationen über Betriebsvereinbarungen erhalten?
73. Die gesetzliche Altersvorsorge funktioniert nach dem Prinzip des „Generationenvertrags“, eine private Altersvorsorge nach dem Prinzip der Kapitaldeckung.
Erklären Sie beide Prinzipien.
74. Seit dem 1. Januar 2004 wird bei Inanspruchnahme ambulanter ärztlicher Leistungen in der Regel die so genannte Praxisgebühr von 10 € fällig.
1. Warum wurde sie eingeführt? Nennen Sie zwei Gründe.
2. Nennen Sie zwei Argumente gegen die Einführung dieser Gebühr.
75. In der Diskussion über die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen werden u.a. folgende Vorteile für Ausbildungsbetriebe genannt:
1. Produktivität der Auszubildenden kann vom Betrieb genutzt werden.
2. Der Betrieb kann den Zugriff auf qualifizierte Fachkräfte sicherstellen.
3. Es gibt weniger Fehlbesetzungen.
Erläutern Sie diese drei Vorteile.
76. Welche Vorteile hat die flexible Arbeitszeit für das Unternehmen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?
Nennen Sie zwei Beispiele.
77. Die Belegschaft eines Betriebes beginnt spontan zu streiken, um die Wiedereinstellung eines ihrer Meinung nach ungerechtfertigt gekündigten Kollegen zu erzwingen.
1. Bewerten Sie die rechtliche Situation und begründen Sie Ihre Meinung.
2. Was kann der Arbeitgeber tun?
78. Das Unternehmen stellt Teile für die Automobilproduktion her. Der Betriebsleiter erwischt Günther K. beim Diebstahl von Teilen. Er kündigt ihm auf der Stelle. Danach informiert der Fehler! Keine gültige Verknüpfung.den Betriebsrat.
Ist die Kündigung rechtswirksam? Begründen Sie Ihre Meinung.
79. In der gesetzlichen Sozialversicherung spricht man von 5 Säulen. Nennen Sie diese fünf Säulen der sozialen Sicherung.
80. Der Beitragssatz einer Betriebskrankenkasse (BKK) liegt 2005 bei 14%. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung ist 3.525 Euro.
1. Wer legt den Beitragssatz dieser Krankenkasse fest?
2. Wer bezahlt welchen Anteil des Beitrages?
3. Was versteht man unter der Beitragsbemessungsgrenze?
81. Der Vorstand eines deutschen Automobilkonzerns will eine Produktionsstätte für Motoren in Polen errichten. Das Vorhaben wird im Aufsichtsrat des Konzerns erörtert.
1. Das Unternehmen hat mehr als 2000 Mitarbeiter. Wie ist der Aufsichtsrat
zusammengesetzt?
2. Nennen Sie zwei Aufgaben des Aufsichtsrats einer Aktiengesellschaft.
82. Ein Arbeitnehmer tritt zum 1. Januar 2005 eine neue Arbeitsstelle an. Im Arbeitsvertrag ist der gesetzliche Mindesturlaub vereinbart. Nach einem Monat scheidet der Arbeitnehmer auf eigenen Wunsch wieder aus. Hat der Arbeitnehmer Anspruch auf Erholungsurlaub? Wenn ja, wenn in welcher Höhe?
Begründen Sie Ihre Aussage.
83. In welchen Gesetzen und Verträgen sind folgende Sachverhalte geregelt? Ordnen Sie die entsprechenden Kennziffern zu.
1. Bundesurlaubsgesetz
2. Jugendarbeitsschutzgesetz
3. Lohn- und Gehaltstarifvertrag
4. Betriebsverfassungsgesetz
5. Berufsbildungsgesetz
6. Kündigungsschutzgesetz
7. Arbeitszeitgesetz

• Sieben Auszubildende wollen eine Jugend- und Auszubildendenvertretung gründen.
• Eine Auszubildende will die Abschlussprüfung bereits vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit ablegen ( vorzeitige Prüfung ).
• Ein 17-jähriger Auszubildender arbeitet an einem Wochentag bis 22 Uhr. Er soll wegen Personalmangel am nächsten Tag um 9 Uhr wieder eingesetzt werden.
84. In einem Unternehmen soll eine neue Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) gewählt werden. Folgende Kandidaten haben sich für die Wahl gemeldet.
• Beate Meier, 17 Jahre alt, Azubi
• Stefanie Schulz, 20 Jahre alt, Mitarbeiterin
• Helmar Lange, 25 Jahre, angelernter Mitarbeiter in der Produktion
• Lieschen Müller, 26 Jahre, Azubi
Geben Sie an, wer sich in die JAV wählen lassen darf. Begründen Sie Ihre Antwort.
85. Die im Januar 2004 in Kraft getretene Gesundheitsreform hat wesentliche Veränderungen gebracht.
1. Nennen Sie zwei Ziele dieser Gesundheitsreform.
2. Nennen Sie zwei Maßnahmen, um die Ziele der Gesundheitsreform zu erreichen.
86. Die Reform zur Sicherung der Renten steht im Mittelpunkt der Politik.
1. Nennen Sie drei Gründe, warum bei der Rentenfinanzierung verstärkt Probleme auftreten.
2. Eine Privatversicherung soll die Versorgungslücke der gesetzlichen Rentenversicherung schließen. Diese Altersvorsorge baut sich nach dem Prinzip der Kapitaldeckung auf. Erläutern Sie dieses Anlageprinzip.
87. Laut § 13 des Berufsbildungsgesetztes ist der Auszubildende verpflichtet, „über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu wahren“.
1. Erklären Sie, was man darunter versteht.
2. Nennen Sie drei Beispiele für solche Fehler! Keine gültige Verknüpfung.
88. Ein Aufsichtsratsmitglied einer Aktiengesellschaft kann nicht zugleich Vorstandsmitglied dieser AG sein. Nennen Sie zwei Argument, die für diese gesetzliche Regelung sprechen.
89. Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Übersicht über Vertragspartner und Verträge aus dem Arbeitsrecht. Ergänzen Sie die jeweils fehlenden Begriffe.

Vertragsart
......................................................
Arbeitsvertrag
......................................................
......................................................


Vertragspartner
Auszubildender und Ausbildender
..............................................................
Betriebsrat und Arbeitgeber
Gewerkschaft und Arbeitgeberverband oder Gewerkschaft und ein einzelner großer Arbeitgeber


90. Nennen Sie drei Voraussetzungen, die nach dem Betriebsverfassungsgesetz bei Betriebsratswahlen zu erfüllen sind.
91. Die gesetzliche Rentenversicherung ist zuständig für Rehabilitation und die finanzielle Alterssicherung. Welchen Zweck verfolgen die Rehabilitations-maßnahmen der Rentenversicherung? Nennen Sie zwei Beispiele.
92. Seit Jahren steigt die Anzahl der Deutschen, die Lohnersatzleistungen erhalten. Was können Politik und Sozialpartner tun, um die Zahl der Arbeitslosen, Frührentner und Erwerbsunfähigen zu senken? Nennen Sie je ein Beispiel!
  View user's profile Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Takarius


Dabei seit: 06.03.2006
Ort: Bochum - Altenbochum
Alter: 25
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 04.11.2006 13:22
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

@Jessman

Nur zur Info, die Fragen haben wir im Unterricht mal alle durchgesprochen, und da ich mir die Mühe gemacht habe sie alle aufzuschreiben, glaube ich sind die für alle zugänglich, oder?
  View user's profile Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Mac


Dabei seit: 26.08.2005
Ort: Köln
Alter: 46
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 04.11.2006 13:27
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Da warst du aber fleissig ..
  View user's profile Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
 
Ähnliche Themen PAL Fragen ?
WiSo mit PAL Fragen aus dem Buch?
Ungebundene Aufgaben?
PAL
PAL-Buch
PAL-Aufgaben
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Prüfungen


Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.