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Thema: Prüfungsfragen vom 12.09.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Prüfungen -> Prüfungsfragen
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aranel
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Verfasst Di 12.09.2006 15:43
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Prüfungsfragen

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Wir haben nächsten Montag eine kleine Prüfung und haben dazu ein blatt bekommen. Allerdings war ich die letzten Wochen nicht im Unterricht anwesend und verstehe deshalb nichts was darin vorkommt. Vielleicht könnte mir hier jemand helfen die Fragen zu beantworten. Anbei mal die Fragen.

1. Nennen sie die zwei wesentlichsten anforderungen an eine optimale beleuchtung von vorlagen für die bilderfassung.

5. Markieren sie alle korrekten Aussagen.

a)Schmalbandfilter haben einen grösseren spektralen durchlassbereich als breitbandfilter.
b) Schmalbandfilter haben einen kleineren spektralen durchlassbereich als breitbandfilter.
c) Bei vorlagen mit farbstoffen, deren spektralen eigenschaften unbekannt sind, wären schmalbandfilter besser geeignet.
d) für fotografische farbvorlagen sind breitbandfilter besser geeignet.
e)Breitbandige Farbauszugfilter ergeben grundsätzlich eine Sättigungsverlust.
f) Schmalbandige Farbauszugsfilter können partielle Farbverschiebungen ergeben.

6. Begründen sie, bei welchem farbstoff (A,B,C) die Farbabweichung am grössten wird, wenn die Bilderfassung mit schmalbandigen farbauszugfiltern erfolgt.




Farbstoff mit der grössten Abweichung: ………………………………………………..

Begründung:



Bin für jede Hilfe dankbar!!


Zuletzt bearbeitet von aranel am Mi 13.09.2006 19:40, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Benutzer 27313
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Verfasst Do 14.09.2006 23:29
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Ich schieß jetzt mal aus der Hüfte, mal schauen ob ich das noch zusammen bekomme. Ich versuche das mal etwas einfacher zu erklären und auf die physikalischen Hintergründe zu verzichten.

zu1)
- (relative) spektrale Helligkeitsverteilung oder (rel.) spekt. Energie
- Beleuchtungsstärke
- Konstanz über Zeit
(Kommt aber darauf an, wie man die Frage auffasst. Die spektrale Helligkeitsverteilung ist in gewissen Bereichen Vereinbarungssache, darüber gibt es Normen wie D65, D50 usw. Die Beleuchtungsstärke ist nur insoweit interessant, als dass sie ausreichend sein muss um das Bild mit dem spezifischen Erfassungswerkzeug aufzunehmen. Ansonsten ist die Beleuchtungsstärke theoretisch irrelevant, da das Auge auch über die Adaption normiert)

zu 5) b, c, d, e, f

"b" ist deshalb richtig, weil Schmalbandfilter nur in einem ganz kleinem Bereich der Wellenlängen messen. Deshalb ist der Durchlassbereich auch sehr klein.

"c" ist deshalb richtig, weil so die Zusammensetzung der Farbe genauer analysiert werden kann (z.B. in Spektralphotometern)

"d" Bei Photgraphischen Farbvorlagen ist bekannt, wie sie sich zusammensetzen, deshalb sind breitbandfilter (RGB) besser geeignet.

"e" Naja, das ist etwas schwammig. Sättigung wird im allgemeinen in einem Dreidimensionalen Farbsystem (z.b. LCH) als die Achse aufgefasst, welche sich von der Unbuntachse weg bewegt. Bei ist L die Luminanz (Helligkeit), C die Sättigung, H der Farbwinkel (Farbe). Bei idealen Filtern gibt es keinen Sättigungsverlust. Allerdings haben wir es in der Realtität mit realen Filterfarben zu tun, welche starke Nebenremissionen haben. Was gemeint sein könnte, ist dass nach Integration der Kurve bei gleichem Energieniveau eine kleinere Fläche unter der Kurve bei Schmalbandfiltern vorhanden ist, als bei Breitbandfiltern, das wäre dann ein Quantisierungsproblem. Ich glaube aber nicht, dass eurer Lehrer so weit denkt. Wahrscheinlich meint er mit Sättigung die Differenzen der Remissionen bezogen auf R0.

"f" Sollte nach der Logik der nachfolgenden Frage richtig sein. Was wir hier unter Farbverschiebung verstanden? Jeder nicht ideale Filter kann Farbverschiebungen ergeben. Bei Schmalbandigen Filtern ist die Gesamtaussage der Kurve besser, da die Verschiebung des einzelnen Filters nicht so sehr ins Gewicht fällt.

zu 6) Ich verstehe die Frage nicht. Wie schmalbandig sollen die Filter denn sein? Je schmalbandiger die Filter, desto präziser ist die Beschreibung der Kurve. Dabei ist es völlig egal, wie die Kurve aussieht, es wird jeweils im Bereich des Filters die durchgelassene Energie erfasst, inklusive aller Nebenremissionen. Aber Farbabweichung? Farbabweichung wovon? Messen heißt vergleichen, hier fehlt der Bezug. Oder anders ausgedrückt: Auto A beschleunigt schnell, B beschleunigt noch schneller, C am beschleunigt am schnellsten. Welches Auto hat die Größte Endgeschwindikeit? Nicht zu beantworten: Es fehlt der Bezug, die Anfangsgeschwindikeit.
 
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aranel
Threadersteller

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Verfasst So 17.09.2006 12:40
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ich danke dir vielmals bauchbieber für deine Hilfe. Du hast mir echt geholfen und ich bin gespannt wie dann meine Bewertung ausfallen wird. Danke!! * Ja, ja, ja... *
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aranel
Threadersteller

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Verfasst Mi 15.11.2006 21:32
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Ich will nicht extra einen neuen thread für eine frage eröffnen.
Kann mir jemand erklären was die Unterschiede der Farbcharakteristik von idealen und realen Grundfarben sind?


Zuletzt bearbeitet von aranel am Mi 15.11.2006 21:34, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Benutzer 27313
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Verfasst Do 16.11.2006 00:26
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Ideale Farben liefern bezogen auf die Wellenlänge Remissionen zurück, welche einer Rechtecksfunktion gleichen. Das empfangende Signal hat also hohe Flankensteilheit, idealerweise eine Senkrechte. Die relative spektrale Energie steigt vür dem Intervall an, bleibt über einen exakt definierten Wellenlängenbereich gleich und fällt steil wieder ab.
Realtypische Farben erreichen bezogen auf ein Normierung einer Farbe sehr unterschiedliche relative spektrale Energien bezogen auf die Wellenlänge. Die Flankensteilheit ist nicht gegeben und zusätzlich sind Nebenremissionen in nicht erwünschten Bereichen sichtbar.

Um es noch einmal deutlich für Laien zu erklären: Die ideale Farbe wird mit einer idealen Lichtquelle mit gleicher Leistung in allen Wellenlängen des sichtbaren Lichts von ca. 340-740nm beleuchtet. Die jweiligen komplementären farblichen Anteile (Wellenlängenbereiche) werden entsprechend der idealen Filterung absorbiert und remittiert. Die Funktionen für R,G,B sehen dann jeweils wie Rechecke aus. In der Praxis gibt es nur reale Farben mit Fehlern. Die entsprechenden Funktionen sehen wie Kamelhöcker (oder sind das Dromedare?) aus, sind also unterschiedlich hoch, fallen unterschiedlich ab und erreichen nicht die Höhe der Rechtecke.
 
 
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