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Thema: Interpolation, bikubisch? vom 27.11.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Prüfungen -> Interpolation, bikubisch?
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tennis
Threadersteller

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Verfasst Sa 27.11.2004 15:49
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Interpolation, bikubisch?

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Was bedeutet nochmal bikubisch?
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giftschnecke

Dabei seit: 30.04.2003
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Verfasst Sa 27.11.2004 16:33
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Grins
Bikubisch ist eine langsame, jedoch präzisere Methode, mit der die gleichmäßigsten Tonabstufungen bei der Interpolation erzeugt werden.

Pixelwiederholung ist die schnellste, jedoch ungenaueste Methode

Mit Bilinear wird eine mittlere Qualität erzielt
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t e s t e r

Dabei seit: 07.08.2004
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Verfasst Sa 27.11.2004 18:49
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Also Bikubisch ist eigentlich das sinnvollste für Halbtonbilder, wenn du Interpolieren musst,
denn Biliniear ist eigentlich nichts anderes, nur dass hier weniger Pixel zur Zwischenwerts-
berechnung hinzugezogen werden. Da die Rechner eigentlich alle genug leistung haben sollten,
gibts keinen sinnvollen Grund, bei Halbton Bilinear statt bikubisch zu wählen Lächel
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stoique

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Verfasst So 28.11.2004 20:05
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ich glaub bei der bikubischen Interpolation wird ein Zwischenwert aus allen umliegenden Pixeln errechnet...dem war doch so, oder?

grüß schön
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type1

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Verfasst Mo 29.11.2004 10:04
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so wie ich das kenne, wird bei der bikubischen interpolation jeweils aus den werten vom rechten und linken pixel der neue errechnet der dann dazwischen sitzt.
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t e s t e r

Dabei seit: 07.08.2004
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Verfasst Mo 29.11.2004 10:56
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Also es scheint sehr viele Ansätze zur Erklärung zu geben.

Hier nochmal eine um die Verwirrung komplett zu machen:





"Pixelwiederholung" ist eine ungenaue Methode, aber manchmal trotzdem zweckmäßig. Dabei wird ein Bildpunkt einfach verdoppelt. Ein Lichtreflex etwa besteht danach nicht nur aus zwei weißen Quadraten sondern aus vier. Bei näherem Hinsehen zeigt sich rasch der Nachteil – zuvor feine Übergänge wurden deutlich vergröbert. Für normale Fotografien ist die Pixelwiederholung daher nicht zu empfehlen. Die klare Form von Illustrationen oder Tuschezeichnungen jedoch erhält sie hevorragend. Ein Kupferstich beispielsweise besitzt deutliche Kontraste zwischen Schwarz und Weiß. Zusätzliche graue Bildpunkte als Mittelwert würden die Konturen zerfließen lassen. Daher verdoppelt man lieber die hellen und dunklen Kantenpixel, auch wenn sie an Rundungen in Form von Treppchen auffallen.
* "Bilinear" zieht zur Berechnung die Pixel aus der Umgebung heran. Die neuen Bildpunkte sind ein Schätzwert aus den Farbübergängen darüber und darunter liegender Pixel. Naturgemäß ergibt diese gleichförmige Mittelung flaue Farben, weswegen der Treppcheneffekt bei ihr kaum zu sehen ist. Andererseits weicht sie von allen drei Methoden Kanten am stärksten auf, was jede Strichzeichnung schwammig werden lässt.
* "Bikubisch" berechnet neue Pixel im Gegensatz zu Bilinear“ nicht nur mit Hilfe der direkten Nachbarn, sondern auch weiter entfernter Punkte. Auf diese Weise kann die Software zwischen Linien und gleichförmigen Flächen unterscheiden. Entsprechend lagert sie an eine Silhouette eher kontrastreiche Bildpunkte an und teilt einfarbigen Flächen neutrale Schattierungen zu. Die Berechnung ist zwar vergleichsweise aufwändig, erzielt aber bei normalen Aufnahmen die besten Resultate.
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