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Thema: Hilfe Pixelmathe vom 28.04.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Prüfungen -> Hilfe Pixelmathe
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Jona23
Threadersteller

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Verfasst Mi 28.04.2004 17:48
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Hilfe Pixelmathe

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Hab da mal 2 Aufgaben zum rechnen, mit denen ich gar nicht klar komme. Wäre lieb wenn mir jemand helfen könnte.

1. Nach dem öffnen eines Bildes im Bildverarbeitungsprogramm können die folgenden Einstellungen gesehen werden
(Breite: 18,32 cm Höhe 10,27 cm Auflösung 72 Pixel/cm Häckchen bei Proportionen erhalten und Bild neu berechnen Bikubisch)
Das Bild soll im 54 Raster bei einem Qualitätsfaktor von 1,5 für Prinproduktion verwendet werden.

a) Errechnen Sie die Bildgröße in cm, in der das Bild für die Printproduktion erscheinen würde
b) Berechnen Sie die Veränderung der Bildauflösung, wenn das für Printproduktion optimierte Bild nachträglich in einem
Layoutprogramm auf 8,7 cm Breite skaliert wird und beurteilen sie die Folgen.

2. Sie sollen mit der Digitalkamera ein Bild erstellen, das anschließend im Format DIN A6 für den Offsetdruck (300 ppi) geeignet
ausgegeben werden soll Die Digitalkamera bietet Ihnen folgende Bildformate an
A 2560 x 1920 Pixel
B 2048 x 1536 Pixel
C 640 x 480 Pixel

a) ermitteln Sie rechnerisch die jeweilige Auflösung in Pixel/Inch für ein DIN A6 Format
b) Entscheiden und bergründen Sie , welche der drei Auflösungen für den oben genannten Verwendungszweck optimal ist. Stellen
sie da, warum sie die anderen beiden ausschließen

So das wars erstmal. Wäre schön wenn der lösungsweg dabei wäre. Meine Güte!
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Achim M.

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Verfasst Mi 28.04.2004 18:32
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Re: Hilfe Pixelmathe

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Jona23 hat geschrieben:
Hab da mal 2 Aufgaben zum rechnen, mit denen ich gar nicht klar komme. Wäre lieb wenn mir jemand helfen könnte.

1. Nach dem öffnen eines Bildes im Bildverarbeitungsprogramm können die folgenden Einstellungen gesehen werden
(Breite: 18,32 cm Höhe 10,27 cm Auflösung 72 Pixel/cm Häckchen bei Proportionen erhalten und Bild neu berechnen Bikubisch)
Das Bild soll im 54 Raster bei einem Qualitätsfaktor von 1,5 für Prinproduktion verwendet werden.

a) Errechnen Sie die Bildgröße in cm, in der das Bild für die Printproduktion erscheinen würde
b) Berechnen Sie die Veränderung der Bildauflösung, wenn das für Printproduktion optimierte Bild nachträglich in einem
Layoutprogramm auf 8,7 cm Breite skaliert wird und beurteilen sie die Folgen.


a) Notwendige Auflösung im 54er Raster: 54 x 2,54 x 1,5 = 206

206 / 72 = 2,86 (Verhältnis von Soll- und Istauflösung)

18,32 / 2,86 = 6,4 cm
10,27 / 2,86 = 3,59 cm

Bildgröße: 6,4 x 3,59 cm

b) Die Auflösung eines Bildes sollte mindestens um den Faktor 1,5 über der Rasterweite liegen (in einigen Büchern steht auch Wurzel 2). Bei einer erneuten Skalierung ohne Interpolation wird dieser Faktor unterschritten. Die zu niedrige Auflösung macht sich im Druck durch Pixelwiederholungen bemerkbar.

Jona23 hat geschrieben:
2. Sie sollen mit der Digitalkamera ein Bild erstellen, das anschließend im Format DIN A6 für den Offsetdruck (300 ppi) geeignet
ausgegeben werden soll Die Digitalkamera bietet Ihnen folgende Bildformate an
A 2560 x 1920 Pixel
B 2048 x 1536 Pixel
C 640 x 480 Pixel

a) ermitteln Sie rechnerisch die jeweilige Auflösung in Pixel/Inch für ein DIN A6 Format
b) Entscheiden und bergründen Sie , welche der drei Auflösungen für den oben genannten Verwendungszweck optimal ist. Stellen
sie da, warum sie die anderen beiden ausschließen


a) A6: 148 x 105 mm

A:
2560/300 * 25,4 = 216,75 mm
1920/300 * 25,4 = 162,56 mm

B:
2048/300 * 25,4 = 173,4 mm
1536/300 * 25,4 = 130 mm

C:
640/300 * 25,4 = 54,2 mm
480/300 * 25,4 = 40,6 mm

b) A ist zu groß und belegt unnötig Speicherplatz. C ist zu klein. B ist ideal.

Gruß

Achim


Zuletzt bearbeitet von Achim M. am Mi 28.04.2004 18:32, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Moonlight

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Verfasst Mi 28.04.2004 19:51
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Hi Achim..

bei der ersten Aufgabe versteh ich was nicht. 54er Raster ist gegeben, das sind doch 54 ppcm.. die Scanauflösung errechnet sich aus Rasterweite x Qualitätsfaktor x Skalierungsfaktor. Skalierungsfaktor ist ja nicht gegeben, kann man den dann einfach weglassen? Wieso rechnest du x 2,54? Du musst doch in cm bleiben, weil 72 ppcm angegeben sind? Danach rechnest du 206/72, aber das eine ist doch dann inch, das andere cm?? Oder verwechsel ich da was??

Gibt es denn keine Formeln für solche Art von Aufgaben? Ich komm da nie drauf wenn Fragen über Pixelberechnungen kommen. Ich weiß zwar Scanauflösungsformel, Datenmenge, Tonwertstufen etc.. wir haben sowas nie gerechnet, und ich bin eh so schlecht in Mathe.. *hu hu huu* *hu hu huu* *hu hu huu* *hu hu huu* es ist einfach schrecklich wie man was wann wo teilen muss, ich verzweifel so schrecklich ist das.. snif.. ich hasse mathe.. *hu hu huu* *hu hu huu* *hu hu huu*

Danke schonmal *hu hu huu*
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Dennis703

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Verfasst Mi 28.04.2004 20:00
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Moonlight hat geschrieben:
Hi Achim..

bei der ersten Aufgabe versteh ich was nicht. 54er Raster ist gegeben, das sind doch 54 ppcm.. die Scanauflösung errechnet sich aus Rasterweite x Qualitätsfaktor x Skalierungsfaktor. Skalierungsfaktor ist ja nicht gegeben, kann man den dann einfach weglassen? Wieso rechnest du x 2,54? Du musst doch in cm bleiben, weil 72 ppcm angegeben sind? Danach rechnest du 206/72, aber das eine ist doch dann inch, das andere cm?? Oder verwechsel ich da was??


Also ich seh das genau so wie du! Entweder beides in cm oder beides in inch rechnen!
Ich glaub das man auch eher durch den Qualitätsfaktor noch teilen muss, da diese ja eigentlich nur für die Scannauflösung relevant ist, hab aber in meinen Vorlesungsunterlagen nichts eindeutiges gefunden! Wobei wir sowieso immer mit dem Faktor 2 rechnen, da mein Prof den OF von 1,5 für völligen Schwachsinn hält und QF 2 auf das Abtasttheorem von Shannon beruht!
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rascal

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Verfasst Mi 28.04.2004 20:04
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Moonlight hat geschrieben:
Danach rechnest du 206/72, aber das eine ist doch dann inch, das andere cm?? Oder verwechsel ich da was??


Das hat mich jetzt aber auch grad mal irritiert hier Ooops
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Account gelöscht


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Verfasst Mi 28.04.2004 20:07
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ich hab jetzt nicht alles durchgelesen. ich weiß nur: bei verhältnisrechnungen spielen die units keine rolle.
 
Achim M.

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Verfasst Mi 28.04.2004 20:36
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Moonlight hat geschrieben:
Hi Achim..

bei der ersten Aufgabe versteh ich was nicht. 54er Raster ist gegeben, das sind doch 54 ppcm.. die Scanauflösung errechnet sich aus Rasterweite x Qualitätsfaktor x Skalierungsfaktor. Skalierungsfaktor ist ja nicht gegeben, kann man den dann einfach weglassen? Wieso rechnest du x 2,54? Du musst doch in cm bleiben, weil 72 ppcm angegeben sind? Danach rechnest du 206/72, aber das eine ist doch dann inch, das andere cm?? Oder verwechsel ich da was??


Oh, sorry ich hatte gedacht die Bildauflösung sei 72 ppi. Ist aber wohl 72 ppcm.

a) Notwendige Auflösung (in ppcm) im 54er Raster: 54 x 1,5 = 81

81 / 72 = 1,125 (Verhältnis von Soll- und Istauflösung)

18,32 / 1,125 = 16,28 cm
10,27 / 1,125 = 9,13 cm

Bist Du sicher das in der Aufgabe 72ppcm steht? Der Teil b) macht dann nämlich keinen rechten Sinn mehr.

Dennis703 hat geschrieben:
Also ich seh das genau so wie du! Entweder beides in cm oder beides in inch rechnen!
Ich glaub das man auch eher durch den Qualitätsfaktor noch teilen muss, da diese ja eigentlich nur für die Scannauflösung relevant ist, hab aber in meinen Vorlesungsunterlagen nichts eindeutiges gefunden! Wobei wir sowieso immer mit dem Faktor 2 rechnen, da mein Prof den OF von 1,5 für völligen Schwachsinn hält und QF 2 auf das Abtasttheorem von Shannon beruht!


Lass mich raten, Dein Prof. ist Theoretiker, oder? In der Praxis könntest Du viele Bilder gar nicht verwendet, wenn man sich stur an einem Qualitätsfaktor von 2 orientiert. Man braucht häufig schon ein sehr geschultes Auge und einen Fadenzähler, um das gleiche Motiv bei einem QF von 1,5 und 2 zu unterscheiden.

Gruß

Achim


Zuletzt bearbeitet von Achim M. am Mi 28.04.2004 20:39, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jona23
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Verfasst Do 29.04.2004 07:17
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Hallo Achim M.,

erstmal vielen lieben dank für deine Hilfe und natürlich auch von euch anderen. Wie Ihr selber festgestellt habt steht da wirklich 72 Pixel/Inch . Sorry hab ich mal wieder falsch gelesen. Grins
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