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Thema: FM Raster / AM Raster vom 09.05.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Allgemeines - Prüfungen -> FM Raster / AM Raster
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
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Verfasst Mo 22.05.2006 07:46
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wessler hat geschrieben:
Ich arbeite mit vielen Druckereien zusammen und betreue auch die Plattenbelichtung für diese Firmen.
Und große wie kleine Druckereien haben inzwischen auf FM umgestellt, zumal es bei meinem Plattenlieferanten KEINE MEHRKOSTEN verursacht. Wer Fragen hat, melde sich ...


Mal abgesehen davon, dass der thread vor kurzem seinen 2-jährigen Geburtstag hatte,
das glaube ich nicht.

1. kann man mit FM noch lange nicht alles drucken
2. stellt FM höchste anforderungen an Platten und Papiere, jede kleinste Schwankung in der Plattenqualität, fürht zu Problemen und Mehrkosten.
3. ist eine separate Kalibration und mithin Workflow notwendig(Mehrkosten)
4. habe auch ich regemässig mit Druckereien zu tun und diese arbeiten vorwiegend mit AM und zwar nicht, weil sie jeden Trend verpennen.


Zuletzt bearbeitet von M_a_x am Mo 22.05.2006 07:48, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Alter_Sack

Dabei seit: 16.06.2006
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Verfasst Fr 16.06.2006 21:11
Titel

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Wir drucken grundsätzlich in FM, ob dem Kunden dafür mehr berechnet wird, vermag ich nicht zu sagen.

Ausnahmen aufjedenfall sind:

1. Kundenwunsch auf AM und meistens für unseren Bogenoffset (z. B. Umschläge)

2. AM setzen wir z.B. bei Verläufen und feinen Rastertönen ein (Flächenraster), da es sonst zur "Wölkchenbildung" kommen kann.

3. Bei hohen Auflagen soll Farbe eingespart werden, dies hat sich aber durch Test unsereseits, als sehr geringfügig herausgestellt.


Schönen Gruß


Zuletzt bearbeitet von Alter_Sack am Fr 16.06.2006 21:12, insgesamt 1-mal bearbeitet
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raster

Dabei seit: 03.07.2007
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 03.07.2007 17:39
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was alter_sack da wegen Farbe einsparen schreibt interessiert mich. Wir versuchen z. Zt. raus zu bekommen, ob und wenn ja, wieviel Farbe mit FM eingespart werden kann. Wir haben uns die Belegung der Druckplatten mit Punkten in AM und FM errechnet. Das Ergebnis war verblüffend. Wir hatten auf der FM Platte im Schnitt 20% weniger Punkte belichtet als auf den AM Platten. Wenn das so einem großen Unterschied ist, warum spart man dann wenig Farbe?
Mit welcher Auflagenhöhe habt ihr getestet? Wie habt ihr den verbrauch genau bestimmt?
Habt ihr zuvor auch die Anzahl der Punkte auf den Platte ermittelt?

LG
raster
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M_a_x

Dabei seit: 28.02.2005
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 03.07.2007 18:31
Titel

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raster hat geschrieben:
was alter_sack da wegen Farbe einsparen schreibt interessiert mich. Wir versuchen z. Zt. raus zu bekommen, ob und wenn ja, wieviel Farbe mit FM eingespart werden kann. Wir haben uns die Belegung der Druckplatten mit Punkten in AM und FM errechnet. Das Ergebnis war verblüffend. Wir hatten auf der FM Platte im Schnitt 20% weniger Punkte belichtet als auf den AM Platten. Wenn das so einem großen Unterschied ist, warum spart man dann wenig Farbe?
Mit welcher Auflagenhöhe habt ihr getestet? Wie habt ihr den verbrauch genau bestimmt?
Habt ihr zuvor auch die Anzahl der Punkte auf den Platte ermittelt?

LG
raster


Ich war vor'n paa Jahren mal auf einem Seminar zu FM-Raster.
Einer der Vortragenden dort (Heidelberg) hat gründlich mit der "Mär" von der Farbersparnis bei FM aufgeräumt.
Der Hauptgrund ist in mehr oder weniger ungeklärten Tonwertzunahme verhalten zu finden.
Gleiche Flächendeckungen geben bei FM in manchen Farbbereichen zwar prinzipiell einen höheren Farbumfang bei gleicher Flächendeckung, aber die erreichte Farbersparnis ist marginal im einstelligen %-Bereich.

Wenn ich den Vortrag richtig erinnere (auf der arbeit hab ich ihn, nach dem Urlaub erst wieder greifbar) ist die auswirkung bei Magenta am höchsten, aber auch kaum nennenswert und nur überhaupt merkbar bei einer recht hohen
Flächendeckung auf der Platte.

Testen kannst Du das, in dem Du die exakt gleichen Tonwerte auf die Platte belichtetest.(genügend Farbabnahme und abgestufte Rasterfelder ausreichend gross )
Einmal am, einmal fm natürlich ohne an der Kennlinie zu fummeln.
Die Flächendeckung auf der Platte kannst Du mit einem speziellen messgerät messen. (Ein handelsübliches Densitometer für den Druck ist dafür ungeeignet.)

Dann die Volltondichten so abstimmen, das die Lab's der ISO entsprechen.
Dann einige tausend bogen drucken, und den Farbverbrauch für alle Farben durch Differenzwägung bestimmen.

Zweiter Teil des Versuches ist es den Farbraum und TWZ beider Verfahren miteinaner vergleichen.
Hier spielt natülich nicht nur die reine Tonwertzunahme eine Rolle sondern der Vergleich der Farbräume.

Was alter_Sack beobachtet hat, nämlich das die Farbersparnis nur sehr geringfügig ist, ist richtig.

Im Gegensatz dazu handelt man sich mit FM viele bekannte Probleme ein, rein witschaftlich haste nichts gewonnen. (ist aber ein anderes Thema)

Edit: achja, 20%? bei welcher Farbe? Im Durchschnitt? auf ISO abgestimmt? Glaube ich erst, wenn Du mir Deinen Testaufbau und Ergenisse plausibel zeigst.


Zuletzt bearbeitet von M_a_x am Di 03.07.2007 18:34, insgesamt 1-mal bearbeitet
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