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Thema: Welcher Studiengang passt zu mir? vom 26.09.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Studium -> Welcher Studiengang passt zu mir?
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sony86
Threadersteller

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Verfasst Di 26.09.2006 19:44
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Welcher Studiengang passt zu mir?

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Hallo zusammen!
Ich möchte nach meiner Ausbildung als Mediengestalterin noch ein Studium absolvieren. Problem bei der ganzen Sache ist nur, dass ich einfach nicht genau weiß was ich studieren will/kann. Im Internet gibt es zwar die ein oder andere Information, allerdings würden mir Erfahrungsberichte wohl mehr weiter helfen. Vielleicht gibt es ja auch ein paar Leute die gerade das gleiche Problem haben wie ich!?
Um die Suche nach dem richtigen Studium etwas einzugrenzen, hier ein paar Informationen:
Ich weiß das ich nicht in Richtung Design, Gestaltung oder ähnlichem gehen will. Der Studiengang, der mich bis jetzt am meisten interessiert, ist "Druck- und Medientechnologie" and der Uni Wuppertal. Allerdings habe ich etwas Angst, dass meine Mathekenntnisse dafür nicht ausreichen werden. Was für vergleichbare Studiengänge/Alternativen gibt es sonst noch (im weitesten Sinne)?
Bin für jede Antwort dankbar! Lächel
Gruß
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Benutzer 27313
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Verfasst Di 26.09.2006 22:25
Titel

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Mach Dir keine zu großen Sorgen um die Mathematik bei Druck- und Medientechnologie. Zwar wird schon ein wenig verlangt, aber man wächst mit seinen Aufgaben. Wenn das alles auch am Anfang etwas wild aussieht: Ich habe in diesem Studiengang bisher noch kaum jemanden erlebt, der wirklich hart gelernt hat und einfach "zu doof" für dieses Studium war. Alles eine Sache der Motivation.
Es gibt sicherlich einfachere Studiengänge, als Ingenieursstudiengänge, aber wenn es Dich interessiert macht man auch Sachen, die nicht so viel Spass machen (um hinterher festzustellen, dass man diese Sachen doch ganz gut gebrauchen kann).

Mit Design und Gestaltung im engeren Sinne hat der Studiengang aber weniger zu tun. Das sollte einem schon vorher klar sein. Indirekt aber doch wieder: Neben einigen schmalen gestalterischen Grundlagen lernt man doch eine Menge über die Grenzen von Gestaltung in der Druck- und Medientechnik.

Druck- und Medientechnik in Wuppertal ist insoweit alternativlos, als dass es der einzige universitäre Studiengang in Deutschland in diesem Bereich ist. In Stuttgart, Leipzig, Berlin und München gibt es noch Fachhochschulen in diesem Bereich. Eine wirkliche Alternative stellt z.B noch das London College of Printing dar.
 
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Zwiebel

Dabei seit: 20.07.2006
Ort: bei Dresden
Alter: 28
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Verfasst Mi 04.10.2006 10:44
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auch mir gehts so...
ICH HABE KEIN ZIEL
ich mache gerade meine Ausbildung zur Mediengestalterin fertig...danach muss ich noch mein Abi machen und nun
zum eigentlichen Thema....
Ich will studieren um mich weiterzubilden und somit bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben
ich hab mir schon einige Gedanken dazu gemacht aber mit dem perfekten Geistesblitz wollt es noch nich so ganz klappen * Keine Ahnung... *

hier einige Infos zu meiner Person:

die gestaltung von Printprodukten macht mir viel Spaß wöllte ich aber nicht Hauptberuflich machen
Werbepsychologie und Marktforschung sind interessant, jedoch wüsst ich nicht in welchen Beruf man damit einsteigen kann
ich suche ständig nach Marktlücken und hin und wieder find ich einige

Bitte meldet euch wenn ihr ne Idee habt
Ihr gebt meinem Leben damit wieder ein Ziel
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sista-v

Dabei seit: 04.08.2003
Ort: Wuppertal
Alter: 34
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 04.10.2006 17:59
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bauchbieber hat geschrieben:
Mach Dir keine zu großen Sorgen um die Mathematik bei Druck- und Medientechnologie. Zwar wird schon ein wenig verlangt, aber man wächst mit seinen Aufgaben. …


da muss ich bauchbieber recht geben. ich bin auch kein mathe-ass, aber auch keine mathe niete. und somit ist das mit etwas motivation beim lernen auch machbar. in sämtlichen aufgaben bin ich bislang reingewachsen (außer chemie, das schieb ich grad etwas vor mir her, weil ich seit der 10, also seit gut 8-9 jahren kein chemie mehr hatte bis zum studium ...)
aber ganz klar gesagt: es ist ein ingenieursstudiengang, also nicht wirklich viel mit design, trotzallem doch sehr interessant! die ersten beiden semester mit chemie, mathe (das einfachste), mechanik, etechnik, informatik sind anspruchsvoll, aber durchaus machbar Lächel (ich bin das lebende beispiel dafür!!)
schau's dir einfach mal an ...


bauchbieber hat geschrieben:
… London College of Printing dar.

wusste ja gar nicht, dass es das gibt ... wie geil. london und printtechnologies ... das wär ja ein traum ... Lächel
mal durchforsten!!! * huduwudu! *
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marlla

Dabei seit: 15.01.2006
Ort: Ddorf
Alter: 33
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 04.10.2006 22:07
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Re: Welcher Studiengang passt zu mir?

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sony86 hat geschrieben:
Hallo zusammen!
Ich möchte nach meiner Ausbildung als Mediengestalterin noch ein Studium absolvieren. Problem bei der ganzen Sache ist nur, dass ich einfach nicht genau weiß was ich studieren will/kann. [...]Ich weiß das ich nicht in Richtung Design, Gestaltung oder ähnlichem gehen will. Der Studiengang, der mich bis jetzt am meisten interessiert, ist "Druck- und Medientechnologie" and der Uni Wuppertal. [...]


Hey, das hätte von mir sein können...! Bin ebenfalls sehr unsicher mit der Wahl, nicht wegen Mathe, sondern vielmehr wegen E-Technik, Mechanik usw.

An sich fühle ich mich in der Rolle der "Gestalterin" auch sehr wohl, aber dauerhaft wär es, glaube ich, nichts für mich. Da mangelt's doch zu sehr an Kreativität...

Tja, mir geht's so, dass mich DMT interessiert, aber ich gehöre keinesfalls zu den üblichen Technikfanatikern, die ständig jede technische Marktneuheit haben müssen oder so... Im Gegenteil. Ich denke, dass Technik eher Mittel zum Zweck ist, "funktionieren" sollte. Was haben denn die DMTler da für Ansichten? Bin ich mit meiner Einstellung da ganz fehl am Platz?
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Benutzer 27313
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Ort: -

Verfasst Do 05.10.2006 00:31
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Zitat:
Bin ebenfalls sehr unsicher mit der Wahl, nicht wegen Mathe, sondern vielmehr wegen E-Technik, Mechanik usw.

Naja. Einfach ist das Studium nicht. Das ist kein hippes Larifari-Medienstudium, sondern ein relativ anspruchsvolles Ingenieursstudium. Die Abbrecherquote liegt bei über 50%. Dabei spielen die Grundlagenfächer die größte Rolle. Wenn man die Grundlagenfächer absolviert hat, wird es nicht unbedingt einfacher, aber es wird interessanter. Wenn man nicht den Willen hat, dafür auch unangenehme Klausuren in Kauf zu nehmen, wird es schwierig. Übrigens muss man dafür kein Mathefreak sein, sondern das meiste ist einfach harte Arbeit.
Zitat:
An sich fühle ich mich in der Rolle der "Gestalterin" auch sehr wohl, aber dauerhaft wär es, glaube ich, nichts für mich. Da mangelt's doch zu sehr an Kreativität...

Vor dieser Entscheidung habe ich auch einmal gestanden. Der Punkt ist aber der, dass ein technisches Studium einen dazu befähigt die Sache aus einer anderen Warte zu betrachten. Den meisten Gestaltern fehlen häufig einfach die Hintergründe. Es ist auch nicht so, dass man durch ein technisches Studium unkreativ wird. Im Gegenteil. Manchmal ist es viel sinnvoller, sich mit einem anderen Aspekt zu beschäftigen, als sozusagen "Inzucht" im Designstudium zu betreiben. Es erschließen sich Techniken mit denen man wiederum gestalten kann. Der Begriff "Kreativität" wird einfach zu häufig falsch verstanden. Um einmal ein Beispiel zu geben: Ich findes es wesentlich kreativer eine One-to-one-Marketing-Lösung für einen Kunden zu schaffen, welche es erlaubt, z.B. Datenbankgestützte Mailings mit dynamisch angepasstem Text und Bild aufzubauen, als Visitenkarten für Handwerksunternehmen zusammenzustricken.
Zitat:
Tja, mir geht's so, dass mich DMT interessiert, aber ich gehöre keinesfalls zu den üblichen Technikfanatikern, die ständig jede technische Marktneuheit haben müssen oder so... Im Gegenteil. Ich denke, dass Technik eher Mittel zum Zweck ist, "funktionieren" sollte.

Man kann Technik durchaus kritisch gegenüberstehen und trotzdem einen Ingenieursstudiengang machen. Es ist auch keinesfalls so, dass jede technische Neuerung z.B. seitens der Lehrenden bejubelt wird. Eigentlich lernt man eher einen kritischeren Umgang mit Technik. Bis zum dritten Semester sieht man im wesentlichen erstmal auch nur viel Kreide. Der Leerstoff ist relativ zeitlos: Ein Elektron das durch ein Feld bewegt, wird sich auch in 100 Jahren noch gleich verhalten, eine Fliehkraftkupplung wird auch in 20 Jahren noch verbaut werden und vom Prinzip nicht anders funktionieren als heute. Sicherlich haben sich Marketing-Strategen bis dahin wieder neue Namen dafür ausgedacht, um Dich zu beeindrucken, aber genau das ist der Nebeneffekt von diesen Studium: Man lässt sich nicht mehr so schnell beeindrucken, sondern versucht herauszufinden, wann unter welchen Bedingungen es sinnvoll ist ein Technik oder Technologie wie einzusetzen.
Im Übrigen musst Du nicht in die technische Grundlagenforschung gehen. Viele Absolventen übernehmen Tätigkeiten in der Wirtschaftsberatung, im Marketing von Großunternehmen, im Printbuying von internationalen Konzernen, als Gutachter ...


Zuletzt bearbeitet von am Do 05.10.2006 00:36, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
sista-v

Dabei seit: 04.08.2003
Ort: Wuppertal
Alter: 34
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 05.10.2006 06:53
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* Ja, ja, ja... *

bauchbieber: in welchem semester bist du eigentlich??! im 5.?
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derSteffen

Dabei seit: 05.10.2006
Ort: HarzZz
Alter: 35
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 05.10.2006 13:00
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Hallo Bauchbieber,

ich habe mich in letzter Zeit rect intensiv mit dem Studiengang DMT auseinandergesetzt.
Ich hätte allerdings gerne einmal eine Aussage über die beruflichen Perspektiven nach dem
Studium. Die Internetseite der FH in Stuttgart z.B propagiert ja sehr positive Aussichten,
ich hätte allerdings gerne mal eine Meinung von jemandem der selbst in der Materie steckt.
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