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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Di 07.10.2008 14:57 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Welchen Weg einschlagen? Welches Berufsbild? vom 28.03.2008

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Studium -> Welchen Weg einschlagen? Welches Berufsbild?
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daniel3477

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Verfasst Fr 04.04.2008 03:49
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ein kleiner, aber wie ich finde, entscheidender tip... versuche nicht der richtige bewerber für eine bestimmte hochschule zu sein, sondern suche dir die hochschule die zu DIR passt. zeichnen hat nich zwingend was mit design zu tun... design hat nichts mit kuns zu tun... es bedient sich nur künstlerischer mittel. zeichnen zu könne kann hilfreich sein, ist aber nicht zwingend notwendig. es ist halt eine darstellungs-/visualisierungsmethode von vielen. nur mal eine frage... wann hast du das letzte mal eine gezeichnete werbung/anzeige oder ein gezeichnetes layout gesehen... im algemeinen wird im design realtiv wenig gezeichnet (es sei denn, es geht um z.b. produktdesign (entwurf) oder storyboards) bei allen anderen etwürfen wird vielleicht auch gezeichnet, allerdings spielt da die zeichnerische quallität weniger eine rolle, da diese meist nicht zwingend notwendig ist um eine idee zu visualisieren) kurz gesagt... ein mangelndes zeichnerisches talent sollte dich nicht am designstudium hindern. wichtig ist viel mehr ein gefühl für farben, formen, kompositionen und im algemeinen von ästhetik. WIE du deine ideen und entwürfe visualisierst ist am ende egal, wichtig ist viel mehr DAS du ideen hast und sie komunizieren kannst... egal mit welchen mitteln.
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Airlebnis

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Verfasst Fr 04.04.2008 08:45
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ich würd dir dann auch eher zu ner ausildung zum mediengstalter raten. studieren könntst du nach der ausbildung immer noch. hab einige gesehen, die grafik/design studiert haben und hinterher in ner agentur saßen und keinen plan hatten, (vom berufsleben z.B.), weil sich das studium in dem bereich einfach doch unterscheidet von der ausbildung.

oder mach erstmal nen praktikum im grafischen bereich. bei den meisten unis/FHs isses eh so, dass du ein praktikum nachweisen musst, um zur mappenprüfung zugelassen zu werden (mind. 3 monate) und dann noch mal 3 monate, die du bis zum vordiplom absolvieren musst. durch nen praktikum kannst du dann am besten entscheiden, ob der beruf was für dich ist und vielleicht machst du dann auch das praktikum in ner agentur, in der du direkt danach deine ausbildung da beginnen kannst.


Zuletzt bearbeitet von Airlebnis am Fr 04.04.2008 08:46, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Alexrobozombie
Gesperrt

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Verfasst Fr 04.04.2008 13:13
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klaop hat geschrieben:
Und für das Studium braucht man zeichnerisches Talent, oder?


kommt auf die Hochschule an,.. ich würd meinem zeichnerischen Talent eine 4+ geben und studierte trotzdem.
In Münster oder Bielefeld hingegen hätt ich schlechte Karten...


kommt druf an
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daniel3477

Dabei seit: 05.08.2007
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Verfasst Fr 04.04.2008 15:46
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also ein praktikum würd ich dir auch empfehlen. erstens weil, wie ja schon angesprochen würde, viele hochschulen vor studienantritt bzw. vor dem vordiplom (was es aber ja nun durch die umstellung auf bachelor und master eigentlich so gar nicht mehr gibt) ein praktikum verlangen... und zweitens, weil du, nach ein paar monaten in ner agentur, selbst einschätzen kannst wo deine fähigkeiten und interessen liegen... und auch recht schnell sehen wirst wie viel oder wenig zeichnerisches talent wirklich gefordert ist.
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eyepe

Dabei seit: 30.05.2005
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Verfasst Fr 04.04.2008 16:24
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Das ist auch mein Problem. Werd wahrscheinlich auch eher eine Ausbildung zum Mediengestalter machen. Wollte eigentlich Kommunikationsdesign studieren. Aber die kostengünstigeren staatlichen Hochschule verlangen meines erachtens noch nach Zeichnerischem Talend. Während die teuren privaten Hochschulen gerne darauf verzichten. Nur dazu fehlt mir leider die Kohle.
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daniel3477

Dabei seit: 05.08.2007
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Verfasst Fr 04.04.2008 17:17
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dasmit dem zeichnerischen talent ist meiner meinung nach ein recht weit verbreiteter irtum, gerade bei bewerbern um einen studienplatz. sicherlich ist es bei einigen hoschulen leider noch so, aber eben bei weitem nicht bei allen. es handelt sich schliesslich auch um ein design- und nicht um ein kunststudium.bei einer bewerbung geht es um völlig andere dinge, als perfekt den x-ten turnschuh oder die x-te handstudie umzusetzen... es geht um ideen, herangehensweisen, andere blickwinkel (nicht nur visuell andere) und neue konzepte. diese kann man auf unterschiedliche arten nachweisen und darstellen und das geht eben nicht nur zeichnerisch, sondern auch auf alle möglichen anderen arten. die meisten bewerber tun dies natürlich oft zeichnerisch, weil es erstens das naheliegenste ist und zweitens man dafür keine großen ausstattungen benötigt. ein häufiger denkfehler ist dabei allerdings zu denken, dass es dabei, selbst wenn man seine ideen zeichnerisch darstellt, um das zeichnerische talent geht. etwas anderes ist es natürlich wenn man design mit ausrichtung illustration studieren möchte... das da nichts ohne zeichnerisches talent geht versteht sich ja sicherlich von selbst.
noch zu sagen wäre, dass eine mediengestalter ausbildung kein designstudium ersetzt. das sind zwei verschiedene paar schuhe. kurz gesagt... wenn du mediengestalter werden willst... werde mediengestalter und mach die ausbildung. wenn du studieren möchtest... geh studieren. informier dich einfach worum es bei dem einen und worum es bei dem anderen geht und entscheide dann was du machen möchtest.
zu den privatschulen... naja, dazu wurde hier und auch anderswo schon viel geschrieben und diskutiert. meine persönliche meinung und auch die einiger anderer dazu ist eher... lass es mit den privatschulen, selbst wenn du die kohle hast. diese privatschulen sind wirtschaftsunternehmen welche gewinne erwirtschaften wollen und auch müssen. das "studium" dort, was meist gar keins ist, da es meistens nicht ohne grund nicht staatlich anerkannt ist und nur mit irgendwelchen phantasieabschlüssen endet, ist von der qualität nicht mit staatlichen hochschulen zu vergleichen. sicherlich gibt es auch bei den privatschulen ausnahmen, wie bei allem, allerdings sind das wirklich nur wenige ausnahmen und eben nicht die regel. aber wie ich schon sagte... das ist nur meine persönliche, rein subjektive meinung. die diskusion privat vs. staatliche hochschule würde und wird überall und immer wieder geführt. lies dir derartige diskusionen im netz einfach durch, bewerte die argumente beider seiten und entscheide dann selbst.
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klaop
Threadersteller

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Verfasst Fr 04.04.2008 18:26
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Vielen dank für die Antworten Lächel
hab jetzt aber noch ein paar Fragen:

1.Kann mir jemand den unterschied zwischen gestalter und designer erklären? hab mir das zwar auf der seite arbeitsagentur mal durchgelesen aber iwie versteh ich den net ganz^^ Ich dachte immer dass man besser designer studieren kann, denn dann hat man nen besseres Einkommen und hab ja net umsonst mein abi gemacht.

2.Wie siehts denn mit den Zukunfstaussichten in dieser Branche aus?

3.Und kennt jemand zufällig eine gute Fachhochschule/Uni in Niedersachsen?

Danke im vorraus
Ps. das mit dem Praktikum werde ich auf alle fälle machen.
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daniel3477

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Verfasst Fr 04.04.2008 19:46
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gestalter und designer sind nur zwei worte.... mehr nicht. die sagen erstmal nichts aus. jeder darf sich auch ohne ausbildung oder studium grafiker, gestalter oder designer nennen. wenn du den unterschied zwischen mediengestalter und studiertem designer meinst... tja, auf die diskusion hab ich nicht schon wieder bock (hat nichts mit dir zu tun) wenn du dazu nochmal verschiedene meinungen lesen willst, schau mal hier rein... (ich weis, is mühsahm, aber lies dir wirklich alles durch und bild dir dann deine eigene meinung) http://www.mediengestalter.info/forum/50/ausbildung-oder-doch-studium-oder-beides-hilfe-100636-1.html
nur soviel nochmal kurz von meiner seite.... du schreibst "Ich dachte immer dass man besser designer studieren kann, denn dann hat man nen besseres Einkommen und hab ja net umsonst mein abi gemacht."
in meinen augen siehst du das genau richtig. allerdings wie schon gesagt... vorher nochmal gründlich informieren in welchen aufgaben sich der mediengestalter und der studierte designer unterscheiden. eventuell liegt dir ja auh der bereich eines mediengestalter mehr. das einkommen solte jedenfalls bei dieser entscheidung keine rolle spielen.
zu den zukunftsaussichten wird dir sicher keiner eine seriöse antort geben können. das hängt einfach von zuvielen (auch persönlichen) faktoren ab. der gestaltungsbereich besteht ja nun auch nicht nur aus einer richtung... ob multimedia, audio-visuelles-, grafik-, werbung- oder produktdesign... alles unterschiedliche bereiche mit anderen perspektiven. pauschal kann man nur sagen... die fetten jahre, in denen man als gestalter/designer riesige gehälter bereits zu berufsbegin quasi hinterhergeworfen bekahm nur weil man quark starten konnte, sind auf jeden fall längst vorbei. das soll aber nicht heisen, dass es schlecht um die branche steht und fähige leute damit nicht ihren lebensunterhalt verdienen können. aber wie schon gesagt... pauschalisierent lässt sich dazu kaum was sagen.
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