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Thema: Was studieren an der FH? vom 07.09.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Studium -> Was studieren an der FH?
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myflasher
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Verfasst Mo 11.09.2006 14:58
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Hallo der_milchmann,
du hast nicht ganz unrecht, dass man auf der Real- bzw. Hauptschule nicht lernt wie man lernt! Allerdings solltest du selbst lernen wie man sich die Zeit richtig einteilt. Das richtige lernen und auch das freie lernen, wird einem auf der FOS gelehrt, weil man dich da auf das Studium vorbereitet!
Deswegen frag ich mich, warum sollte ich nach der FOS mit der FH-Reife eine ganz normale Ausbildung machen, wenn ich sowieso nur auf ein Studium ausgerichtet werde?

Ich glaube auch kaum das Kev nur studieren will, weil er seiner Familie etwas beweißen mag. Der Grund liegt vll. mehr darin versteckt, dass er sich nach einem Studium ein größeres Einkommen verspricht und deshalb nicht jeden Euro zwei mal umdrehen muss bevor er sich etwas kaufen kann.
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Flex

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Verfasst Mo 11.09.2006 21:47
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hat jemand praktische Erfahrung mit der FH in Hamburg?
Ist es da auch so stressig oder bleibt Zeit zum arbeiten. (Job wäre kein Problem könnte bei meiner alten Firma auf 400€ Basis arbeiten) was kommen da so an kosten auf mich zu?
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der_Milchmann

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Verfasst Di 12.09.2006 23:11
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Brainpulse hat geschrieben:
Jo, ich habs ja auch von der Hauptschule hin zum Design studium FH geschafft. Hat aber 6 Jahre gedauert, bis ich mein Ziel erreichte. Also packstes auch...

Ausserdem herrscht hier ohnehin geballtes Halbwissen. Es kommt auf die Hochschule an, in der man Studiert. Denn jede Hochschule hat andere Studienbedingungen. An meiner FH, kann ich problemlos nebenher arbeiten und studieren. An anderen, wäre ein Nebenjob unmöglich mit dem Studium zu vereinbaren, weil man im Studium schon extrem ausgelastet ist.


Nö, staatliche Hochschulen sind alle gleich, was denkst du, wieso der Bachelor eingeführt wird? Damit man ohne Scheine zu verlieren problemloser wechseln kann, als das mit dem Dipl. möglich war. Genau das ist der Sinn dabei und einen staatlichen Standard gibts überlal, auch wenn die FH Darmstadt einen besseren Ruf hat als die FH Hamburg.

Daneben gibt es private Hochschulen, die sind teils garnicht anerkannt und das hat seine Gründe und da hast du Recht, hier hab ich keine Ahnung, Schulen, auf denen du herumlernst und am Ende einen nicht anerkannten Abschluss haben, interessieren die wenigsten, die ernsthaft vor haben, zu arbeiten.

@Flex:
Es kommt nicht auf die Hochschule an, sondern auf deinen Studiengang und dich selbst. Ein Studium als Sozialpädagoge ist sicher anders einzustufen als ein BWL Studium oder ein Medizin Studium.
Andererseits ist es an dir, wie lange du brauchen willst.

In Hamburg kostet das Semester an Studiengebühren ab SoSe 2007 erstmal 500 Euro (Steigerung nicht ausgeschlossen). Dazu kommen noch etwa 250 Euro Semesterbeitrag inkl. Ticket (musst du zahlen, auch wenns nicht gebraucht wird). D.h. im Jahr: 1500 etwa.

http://de.wikipedia.org/wiki/Studiengebühren#Hamburg


@Brainpulse:
Ich behaupte immer, Studieren kann jeder. Es kommt nicht auf die Intelligenz an, sondern einfach auf die Zeit. Und ich behaupte, der faulste Schüler Deutschlands kann seinen Bachelor in Jura machen, er braucht halt 10x so lange, wie ein anderer. 6 jahre ist in einigen Studiengängen noch vertretbar, wohlbemerkt für ein Diplom. Für Bachelor selbstverständlich nicht mehr. Allerdings sind es 4 Semester über der Regelstudienzeit bei 8 Semester Regel (Diplom), ein Arbeitgeber von heute wird dich da durchaus fragen, was du in den 4 Semester so gemacht hast. Und da steht jeder erstmal blöd da.

Es kommt immer darauf an, wo man was erreichen will. Einfach nur den Abschluss mit 3,7 schaffen ist das eine, innerhalb der Regelstudienzeit fertig werden oder gar früher mit 2,0 oder besser, das andere. Dass einem dann andere Tore offen stehen, ist selbsterklärend.

In der freien Wirtschaft fragt keiner danach, ob du gearbeitet hast, denn das zählt offiziell nicht zu Berufserfahrung, auch Praktikas in den Ferien zählen offiziell nicht dazu. Zur offiziell anerkannten Berufserfahrung zählt tatsächlich nur das, was du nach deinem Diplom oder Bachelor gearbeitet hast. Warum? Weil du vor dem Abschluss offiziell für noch nicht fähig gehalten wirst, in diesem Beruf, in dem du Berufserfahrung sammeln sollst, zu arbeiten. Warum das so ist? Weil die Lobby derjenigen, die einen Abschluss haben, sich ungern ans Bein pissen lassen, dass das, was sie tun, auch ein Praktikant schon tun konnte *zwinker* Und ich würde sagen, gerade in kreativen Bereichen ist das eher der Fall, denn Kreativität studiert man nicht, man baut sie mit dem Studium nur aus bzw. lernt, sie zu realisieren.

@myflasher:
Wenn er sich gutes Geld erhofft, muss er auch das "richtige" studieren und das "richtige für gutes Geld" ist garantiert nicht im Medienbereich zu finden - ich denke, das weiß hier jeder. Gutes Geld liegt am allerwenigsten in kreativen Medienbereichen, sondern in furtztrockenen Zahlenbereichen wie den trockenen gehassten BWL Schwepunkten oder Jura Schwerpunkten sowie viele weitere Studiengänge.....


Zuletzt bearbeitet von der_Milchmann am Di 12.09.2006 23:15, insgesamt 2-mal bearbeitet
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medienfuzzi

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Verfasst Mi 13.09.2006 16:19
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Kev hat geschrieben:

ich gehe diesen Weg und werde (hoffentlich!!) nächstes Jahr studieren!


@milchmann:
Er hat ja scheinbar nicht einmal einen Studienplatz sicher, aber im Geiste ist er schon Doktor seines Faches *balla balla*
Also er sollte sich erstmal einschreiben, dann studieren und dann bis mittags studieren, wie er so schön schreibt und abends arbeiten gehen, wohlbemerkt den Stundenplan finden, der nur bis mittags geht und dann den Arbeitgeber, der nur abends arbeiten lässt, aber bloß auch nicht zu spät, denn die FH fängt folglich, wenn sie nur bis mittags gehen soll, schon früh morgends an. Viel Spaß bei dieser illusionsorientierten Theorie muahaha
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shaly

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Verfasst Mi 13.09.2006 16:26
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wie finanzierst du denn so dein studium?
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der_Milchmann

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Verfasst Mi 13.09.2006 18:58
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shaly hat geschrieben:
wie finanzierst du denn so dein studium?


Ich?

Ich habe erst angefangen, zu studieren, als ich soviel Geld hatte, dass ich wusste, dass ich meine Gebühren und Beiträge auch ohne arbeiten bezahlen kann.

Im ersten Semester hatte ich zwar vor, nebenbei zu arbeiten, ging allerdings schon nicht aufgrund des Stundenplans. Teils Vorlesungen ab 10 Uhr bis 19 Uhr, zwischendrin Freistunden, dann mal von 8 bis 12 Uhr.

Klar, es gibt Arbeitgeber, die um die Ecke sind und sagen, komm vorbei, wann du Zeit hast, das ist zwar superstressig, geht aber. Nur kannst du dir diese Stellen abschminken, die sind so begehrt, dass du kaum drankommst, da sie oft unter der Hand vermittelt werden, d.h. nicht ausgeschrieben sind. Außerdem bekommst du mächtige Probleme (das, was ich studiere, wird über Klausuren am Semesterende abgedeckt) wenn du während der Klausurzeit bzw. Vorbereitungsphase noch arbeiten musst.

In den Semesterferien war der beste Job, den ich fand, ein Job für 4 Euro netto die Stunde, brutto knapp 7 Euro. Und da war ich nicht allein unter meinen Kollegen.

Das war mir klar, weil mein Bruder ebenfalls studiert und der schon immer schlechte Chancen hatte, Jobs zu kriegen, die einigermaßen zeitlich passen.

Derzeit arbeite ich als freischaffender Mathelehrer privat. Einschränkung: Ich kann nur an bestimmten Tagen, d.h. ich musste erstmal Schüler suchen, über Aushänge etc etc. Die Hälfte musste ich ablehnen, weil sie nicht bereit waren, 14 Euro die Stunde zu zahlen, das andere Viertel wollten, dass ich hinkomme, ich unterrichte allerdings nur bei mir daheim, da der Zeitaufwand sonst zu hoch wird, Benzinkosten ebenso. Somit verdiene ich derzeit im Monat knapp 100 Euro, davon kaufe ich mir Bücher, Material und sonstiges.

Meine Gebühren und meine Beiträge zahle ich ausschließlich von Ersparnissen und dem, was ich, wenn ich wie dieses Mal riesiges Glück hatte, einen Studentenjob bekomme, bei dem ich einigermaßen was verdiene, insgesamt hab ich 1200 Euro verdient, fast 2 Monate gearbeitet - wohlbemerkt am Band. Während der Semesterferien sind zusätzlich 2 Hausarbeiten fällig.

Neben dem Studium arbeiten hat sich bei mir noch nicht einmal wirklich einrichten lassen, das geht vielleicht, wenn ich die Hälfte der Klausuren bzw. Vorlesungen weggelassen hätte, was ich aber nicht will, denn mein Ziel ist es, schnell mit guten Noten fertig werden und nicht irgendwann mit mitte dreißig mit Erstsemestern die Vorlesung zum 20. Mal anhören und dann immernoch schiss zu haben, die Klausur nicht zu bestehen. Das ist nicht mein Ziel.

Von dem bisschen, was ich während der Semesterferien verdiene, könnte ich nicht einmal meine Gebühren zahlen, das geht für mein Auto drauf und Versicherung. Das, was ich in den 2 Stunden in der Woche an Nachhilfe verdiene geht für Schreibkram und Benzin drauf, da ich mein Auto brauche, um zum Bahnhof zu kommen.


Diejenigen, die glauben, nebenbei arbeiten zu gehen, erkennt man meistens an den Noten, es sind Ausnahmefälle, wenn arbeiten + studieren wirklich gut geht.

Bei meinem Bruder gings nicht so gut, der studiert heute noch und hat genau das Konzept von kev versucht, der hängt jetzt immernoch im Studium und ich hab ihn bald überholt, inkl. Ausbildung, inkl. Arbeiten und mein eigenes Studium.

Und jedes zusätzliche Semester frustriert, weil man für die Wirtschaft uninteressanter wird und einfach keine Lust mehr hat. Deutschland hat die ältesten Studienabsolventen.

Ich würde niemals anfangen, zu studieren, ohne genau zu wissen, dass ich wenigstens die Gebühren habe und diese bezahlen kann, auch wenn ich mal keinen Job finde.

Jobgarantie für Studenten ist nicht mehr. Wer mal in die Zeitung geschaut hat, wird sehen, dass die Studenten in diesen Semesterfereien oft leer ausgehen.

Die meisten Unternehmen, die Studenten einstellen, frage nicht nach deinem Studium, sondern wollen einfach, dass du bei ihnen arbeitest und zwar: Wann SIE dich brauchen und zwar für recht wenig Geld. Und das auch während der Klausurzeit.

Wer eins und eins zusammenzählt, kann sich ausmalen, welche Job es sind, die man von 16 Uhr bis 20 Uhr ausführen kann, wie kev meint, also nachmittags. Irgendwann muss man auch mal ein oder zwei Stunden runterkommen, wenn er schon meint, dass man unter der Woche nichts lernen muss/kann/braucht. Am Wochenende bin ich froh, wenn ich mal ein oder zwei Stunden abschalten kann. Bzw. während der Semesterferien mache ich ein bis zwei Wochen mal rein garnichts. Das ist dann Erholung.
Jobs für diese Zeiten gibts maximal im Call Center, diese Stellen sind oft von Hausfrauen besetzt, die genau um diese Zeit arbeiten wollen, weil sie vormittags putzen gehen oder eben von Schülern. Und Schüler sind flexibler, da Schule bis maximal 15 Uhr geht und geregelter ist als ein Studium.

Wie dem auch sei. Es soll jeder selbst herausfinden, von Studienkrediten halte ich garnichts! Auch wenn es unsere Regierung versucht, uns schmackhaft zu machen, uns gleich vor Beginn unseres Studiums noch in die Schuldenfalle zu stürzen. Schön, wers mag....

Dass dieses System Zahlemann und Söhne zum Ko****en ist, braucht mir keiner zu erzählen, aber es ist so und ich kanns nicht ändern, man sollte es nur wissen und sich entscheiden, ob man Lust drauf hat oder ob man lieber verzichtet.

Um soviel Geld anzusparen, braucht es halt einfach nur extreme Zielstrebigkeit, ich habe vor meiner Ausbildung bereits gewusst, dass ich da rauswill und das wusste ich etwa 3 Monate nach Beginn der Ausbildung, ich habe mir alles vom Mund abgespart, 400 Euro netto verdient, kein Auto gehabt, habe mit meiner Freundin gewohnt, mir mit ihr eine 1 Zimmer Wohnung geteilt - oder eher in einer 1 Zimmer Besenkammer, habe im Monat etwa die Hälfte gespart, bin abends noch Kellnern gegangen, morgends bin ich Zeitungen austragen gegangen, keine Werbung, sondern eine Tageszeitung. Und das 3 Jahre lang. Dennoch habe ich gewusst, dass ich irgendwann davon profitiere, und das ist genau der Punkt, denn bereits damals war in der Diskussion "Studiengebühren", auch wenns alle nicht wahrhaben wollten, heute bin ich froh, dass ich darüber nur lachen kann.

Ich hoffe dass sie kommt und zwar noch dicker, denn dann würden sich so manche Spaßstudenten endlich mal überlegen, ob sie studieren oder nicht. Das nur nebenbei.....
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shaly

Dabei seit: 19.11.2002
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 13.09.2006 19:13
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was für eine ausbildung hast du denn gemacht?

ich hab (naheliegenderweise) eine zur mediengestalterin gemacht und habe eigentlich mehr jobanfragen, als ich erledigen kann (bzw will). damit verdiene ich problemlos 15-20€ die stunde und kann mir einteilen, wann ich arbeite, da es sich meistens um freie tätigkeiten handelt. einen tag der woche helfe ich in einem büro aus - für 11€ die stunde netto. okay, ich mag ein extremes glückskind sein, aber solange man in einem medien-ballungsgebiet wie düsseldorf, köln oder berlin lebt, kann man in der branche doch ganz gut jobs finden. oder eine hiwi-stelle annehmen...

ich kann deine einstellung durchaus nachvollziehen, halte sie aber nicht für jeden praktikabel. ich finde das etwas schwarz/weiss. nur weil es bei deinem bruder nicht klappt, heisst das nicht, dass es generell nicht funktionieren kann. ich kenne durchaus menschen, die sich selbst finanzieren udn dennoch erfolgreich studieren.
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DOMdesign

Dabei seit: 30.08.2006
Ort: Wiesbaden
Alter: 39
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 15.09.2006 11:20
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Kurz und knapp: "Alles eine Sache der Organisation..."

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