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Thema: Was studieren an der FH? vom 07.09.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Studium -> Was studieren an der FH?
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joyrider

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Verfasst Fr 08.09.2006 19:49
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servus

also ich studiere in schwäbisch hall mediengestaltung.
nachteil hier is das es ne private is und die studiengebühren 600€ im monat betragen und net im semester.
die werden aber zum teil von einer partnerfirma getragen - vergleichbar mit nem ba studium.
finazieren kannst das durch nen lottogewinn, reiche schwigereltern oder nen studienkredit.
da ich weder lotto spiele noch ne freundin nach geld auswähle dürfte die antwort klar sein Lächel
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medienfuzzi

Dabei seit: 18.08.2006
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Verfasst Fr 08.09.2006 21:57
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Kev hat geschrieben:
ja und?!? dafür geht man nebenbei arbeiten! ausserdem geht man ja nicht nur wegen des geldes studieren!
Ich wäre der erste in meiner Fam. der es von der Hauptschule aus zum studium schafft!

Ich will stolz auf mein Leben sein, ich will das meine Kinder mal Stolz auf mich sind!
für mich ist ein studium genau der richtige weg der Kaste zu enstpringen aus der Ich stamme!

ein studium bietet mir einfach andere wege und möglichkeiten als eine ausbildung!

aber wie gesagt: das gilt jetzt grad für mich! Ich kann und will das nicht pauschalisieren


Exakt, ich wollte es ja nur mal erwähnt haben, dass

a) Jobs immer rarer werden, auch für Studenten oder gerade für Studenten
b) FH Stundenpläne in der Regel so fest sind, dass du, wenn du während des Semesters arbeiten gehst, autom. Klausuren nicht schreiben kannst, d.h. de facto, das Studium verzögert sich und du zahlst länger und unter Umständen Überziehungsgebühren dazu
c) Jobs werden nicht gerade glänzend bezahlt
d) regelmäßig arbeiten kannst du realistisch gesehen in den Semesterferien, alles andere geht mit Garantie schief.


Ich würde mal behaupten, dass keiner ein Studium, das einigermaßen Anspruch erfordert, allein durch die Anwesenheit in den Vorlesungen mit gut bestehen kann. Dazu ist ein "richtiges" Studium auf einer "richtigen" FH oder Uni nicht gemacht und soll es auch nicht sein. Student ist nur wer studiert, das sagte unser Dekan am ersten Tag. Und er hat Recht! Studieren heißt, sich mit Dingen auseinandersetzen, beschäftigen und vielleicht noch forschen, seine eigene Meinung entwickeln. Und das kannst du nicht, wenn du einen mindestens. 25 bis 30 Stunden Plan in der Woche hast an reinen Vorlesungen, du kannst einplanen, dass du jede Vorlesung nachbereiten musst, wenn du nicht vor den Klausuren jedesmal halb kollabieren willst und dann doch am Ende gerade so oder garnicht bestehst. Dann noch arbeiten und noch normales Üben/Lernen (auf Unis gibts oft Tutorien).

Ich wollte es deswegen mal erwähnen, weil eben gerade Jobs nicht auf der Strasse liegen, die sich obendrein noch mit deinem Stundenplan regeln lassen, erst Recht problematisch auf der FH! Besser man macht sich vorher Gedanken, als dass es dann schief geht.

Wenn ich mir ein Auto kaufe, plane ich ja auch, ob ich mir das leisten kann. Und ein Auto kauft man sich ja auch nicht immer aus absolut sachlichen Gründen.

Studieren ist eine gewisse Mode geworden - quasi chic oder wie man es auch immer nennen will - es hört sich zumindest "in" an, wenn man sagt, ich bin Student oder ich studieren. Auch hier wieder: Zum Student sein gehört nicht nur einfach, eingeschrieben zu sein und auf die Studentenpartys zu gehen, sondern klipp und klar:Student ist nur, wer studiert. Hör dich bei denen Kollegen an der FH oder Uni mal um, die schon älter sind, und immernoch in deinen erst-Semester Vorlesungen hocken, wieso sie dort hocken, ein paar ehrliche wirst du finden und die sagen dir dann das gleiche, wie ich hier jetzt.

Wenn ich nämlich lese, dass ich noch nicht mal weiss, was ich studieren soll, geht das zu hohem Prozentsatz schief. Ich kenne mehr Leute, die ihre Studiengänge nach Namen und "hab gehört, das soll cool sein" ausgewählt sein - falscher Weg!

Bevor ich heute auch nur dran zweifle etwas zu studieren, gehe ich lieber und mache eine Ausbildung. Warum? Eine Ausbildung wird geführt und geleitet, man hat seinen geregelten Ablauf, geregelte Termine. An der FH und Uni (Uni noch mehr) wird dir 100% freigestellt, was du tust und wenn du eh halbherzig dabei bist und da nicht hingehst, was dir nicht gefällt, z.b. die Mathevorlesungen, dann hängst du ruck zuck in der Kaffeemühle. Das kann dir während der Ausbildung nicht passieren, weil du hier mehr Druck hast und mehr Rhythmus. Das hast du im Studium keineswegs, wenn du dir hier nämlich nicht selbst in den Arsch trittst, dann tuts keiner für dich und heute "mal nicht hingegangen" hat weder Konsequenz - vorerst zumindest nicht - noch gibts einen meckernden Chef.

Nicht umsonst saßen bei mir in der Ausbildung, wir waren zu Neunt damals folgende Persönlichkeiten:

1 x 26 Jahre - Abgebrochener Student der Medizin (hat bereits seit dem 20 Lebensjahr studiert)
1 x 28 Jahre - Abgebrochener Politikwissenschaften (6 Jahre hat er fürs ausreichende Vordiplom gebraucht)
1 x 22 Jahre - Abgebrochener Architekt (1 Jahr Studium)
1 x 21 Jahre - Abgebrochener Informatiker (2 Wochen Informatikstudium)

Besonders die zwei oberen hatten schon exakte Vorstellungen, liessen sich kaum etwas sagen und hatten erst Recht ein Problem damit, sich von einem 17 jährigen Azubi aus dem 3. Lehrjahr einweisen zu lassen. Zwei davon (der Mediziner und der Informatiker) haben auch die Ausbildung geschmissen und wieder irgend etwas anderes angefangen, zu studieren.
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Kev
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Verfasst Sa 09.09.2006 12:58
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son hirnscheiß hab ich schon lange nich mehr gelesen,..

es gibt genug Leute die ein Studium zusammen mit einem Job vereinbaren können,..
du stellst hier die meisten potenziellen Studenten als Partyleute mit nix im Kopf dar,...

wenn alle Leute so denken würden wie du, würde niemand in Deutschland studieren Meine Güte!
 
DOMdesign

Dabei seit: 30.08.2006
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Verfasst Sa 09.09.2006 14:21
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...und wie hast Du es jetzt gemacht (bzw. willst Du es machen), Kev?

PS: man kann studieren und nebenher arbeiten, muss sich aber ganz schön zusammenreißen, was
das "Partymachen" angeht, wenn man es in der Regelstudienzeit schaffen möchte!
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Kev
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Ort: -

Verfasst Sa 09.09.2006 16:06
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DOMdesign hat geschrieben:

PS: man kann studieren und nebenher arbeiten, muss sich aber ganz schön zusammenreißen, was
das "Partymachen" angeht,


sekt oder selters....und 3 Jahre sind nicht die Welt, es gibt ja auch ein Leben nach dem Studium *zwinker*

ich werde es machen wie tausende vor mir: bis mittags studieren, abends arbeiten am WE lernen....
 
medienfuzzi

Dabei seit: 18.08.2006
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Verfasst Sa 09.09.2006 17:18
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Kev hat geschrieben:
son hirnscheiß hab ich schon lange nich mehr gelesen,..

es gibt genug Leute die ein Studium zusammen mit einem Job vereinbaren können,..
du stellst hier die meisten potenziellen Studenten als Partyleute mit nix im Kopf dar,...

wenn alle Leute so denken würden wie du, würde niemand in Deutschland studieren Meine Güte!



Hui, mit diesen mordsklugen Aussprüchen bist du ja...naja, geradezu prädestiniert zum Prof. Dr. des Studiums *lol*


Stimmt, ich habe noch nie einen Studenten erlebt, der je Probleme damit hatte, Studium, Lernen und Job auf die Reihe zu bekommen. Das ist wahrlich eine fatale Behauptung von mir, diesen Gedanken überhaupt zu erwähnen, immerhin gibts Studentenjobs in hohem Maße, die meisten Unternehmen fragen zuvor, wie dein Stundenplan aussieht, oft richten sie sogar ihre Öffnungszeigen nach deinem Stundenplan aus und geben dir die nötige Freiheit, die du brauchst. Auch die Klausuren lassen sich oft problemlos verlegen, auch die Dozenten kümmern sich gern um die individuellen Probleme von rund 1000 Studenten in jedem Semester. Das Studienbüro ist in der Regel offen für alle Wünsche, die du bezüglich des Stundenplan äußerst.
Wenn du etwas im Hörsaal nicht verstanden hast, ist es auch kein Problem, wenn du den Prof nochmal fragst, er beantwortet gern die individuellen Fragen von circa 500 Studenten nach der Vorlesung, das ist kein Problem.


Ernsthaft: Du hast noch keinen Tag studiert und willst behaupten, dass das alles kein Problem sei? Naja, hör dich erstmal im Semester um und dann reden wir weiter.

Mein Bekannter ist Kaufmann und schwärmt davon zu "studieren", er hat mittlere Reife. Unter "studieren" stellt er sich vor, Partys zu machen, nebenher arbeiten zu gehen, richtig dick fett steuerfrei Kohle kassieren, fettes Auto fahren und dann halt irgendwann mal von jemandem ein Diplom in den Hintern geschoben zu bekommen, danach ein noch fetteres Auto zu fahren und gleich auf einen Chefsessel gesetzt zu werden, von wo aus er die Welt delegieren kann.

Wie gesagt, warten wir mal dein erstes Semester ab und dann erzählst du endlich mal dem ganzen unfähigen Studentenpack, das finanzielle Probleme hat und zeitliche erst Recht, wie man es richtig macht.


Zuletzt bearbeitet von medienfuzzi am Sa 09.09.2006 17:22, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kev
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Verfasst Sa 09.09.2006 17:35
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willst dus nicht verstehen oder kannst du es nich?!? les nochmal ordentlich durch Meine Güte!


das sind deine Erfahrungen, meine sind andere,..und ich kenne mehr als genug studenten
 
medienfuzzi

Dabei seit: 18.08.2006
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Verfasst Sa 09.09.2006 17:37
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Kev hat geschrieben:
willst dus nicht verstehen oder kannst du es nich?!? les nochmal ordentlich durch Meine Güte!


das sind deine Erfahrungen, meine sind andere,..und ich kenne mehr als genug studenten


Ich verstehe schon sehr gut.

Du hast keine Erfahrung, weil du noch nie studiert hast.

Mach und dann reden wir weiter.

Ich kenne auch einen Arzt und ich operiere deswegen noch lange nicht selbst. Verstehst du wahrscheinlich aber nicht, den Vergleich.
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