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Thema: Mediengestaltung oder Medieninformatik? vom 06.07.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Studium -> Mediengestaltung oder Medieninformatik?
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chriss

Dabei seit: 10.02.2006
Ort: zwischen himmel und hölle
Alter: 10
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Sa 08.07.2006 12:10
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meickl hat geschrieben:
@chriss
Pro Ausbildung
1. WEnn ich die Ausbildung abbrechen würde, stünde ich ja auch theoretisch mit nix da..
naja,ich bin eben davon ausgegangen,dass die ausbildung i.d.r. leichter als das studium is+es so gut wie keinen grund gaebe sie abzubrechen, weil sie zu schwer is...
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meickl
Threadersteller

Dabei seit: 20.02.2006
Ort: Lebach
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 08.07.2006 15:55
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@ chriss

Ja, das stimmt, die Ausbildung ist sicherlich leichter als das Studium. Deswegen ist es wirkic hauch wahrscheinlicher, dass ich das Studium abbrechen würde, weil es einfach zu hart wird.

@ M_a_x
Danke für den Link. Werde mir den Inhalt später in Ruhe durchlesen

Michi
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shadowman82

Dabei seit: 27.01.2006
Ort: -
Alter: 33
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 08.07.2006 18:51
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Hallo,

kann Dir nur raten nen Studium als Medieninformatiker zu machen.
Hab selbst ne Ausbildung als Werbekaufmann in ner Agentur gemacht und nun studier ich Medieninformatik.

Der Informatik Anteil in ner Agentur wird immer wichtiger und ist meiner Meinung nach heut schon entscheidend, wenn Du nen Job in ner kleinen Agentur bekommen willst.

Außerdem bekommst Du auch in Deinem Studium bestimmte Programme bzw. gestalterische Grundlagen beigebracht....den Rest kann man sich in Projekten dann selber aneignen.

Solltest Du dann mit dem Studium immer noch keinen Job bekommen, kannst Du ja noch nen Master draufsatteln....
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meickl
Threadersteller

Dabei seit: 20.02.2006
Ort: Lebach
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 10.07.2006 09:32
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Hi nochma,

ich hab mir mal den Rahmenlehrplan für Mediengestalter für digital/print angeguckt. Klingt alles echt interessant und abwechslungsreich. Hab gar nicht gewusst, das man auch das Thema Fotografie durchnimmt...
Da ich aus dem Saarland bin, würde ich in Saarbrücken auf die Berufsschule (tgbbzII) gehen. Aber als ich mir die Seite angeuckt (http://www.tgbbz2-malstatt.de/) und den Inhalt durchgelesen habe, war ich irgendwie nicht si überzeugt von der Schule. Sie macht irgendwie nicht so einen guten Eindruck auf mich...

Naja, so ganz sicher bin ich mir halt immernoch nicht. Aber wie die meisten von euch sagen, wenn ich an später denke, ist ein abgeschlossenes Studium bestimmt besser. Aber es ist ja auch andereseits nicht gesagt, dass ich es schaffe...
Aber falls ich im Verlauf des Studius merke, dass ich es nicht packe, kann ich mich ja um eine Ausbildung bewerben. Mein Studiumabruch wird dann doch nicht negativ bewertet, oder?

Gruß,
Michi
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filou

Dabei seit: 28.06.2006
Ort: Braunschweig
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mo 10.07.2006 10:03
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Hi,

ich selbst habe erst eine Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten gemacht und dann ein Studium Richtung Medienproduktion an der BA drangehangen.

Deine Entscheidung wird dir Niemand abnehmen können.

Kann dir also nur kurz meine Erfahrungen berichten. Eine Ausbildung ist wesentlich leichter als ein Studium. Für jemand mit Abitur eher ein Spaziergang. Beim Studium muss man schon sich auf seinen Hintern setzten und ackern. Lohnt sich aber auch. Weil man doch ne Menge mehr lernt.

Mediengestaltung und Medieninformatik sind aber doch zwei unterschiedliche Schuhe. Liegt aber immer an der Fachhochschule wieviel Mediengestaltungsteil du mitbekommst. Meist ist der Teil mein Medieninformatikstudium aber eher gering. Es geht schon mehr um die technische sicht der Dinge und ums Programmieren und da sind keine Webseiten gemeint. Denn HTML ist keine wirkliche Programmiersprache.

Wenn du in Mathe Schwierigkeiten hattest, dann werden die beim Studium auch bleiben. Biste da aber mittelmäßig gewesen kann das mit bissel lernen was werden.

Die Chancen einen Job zu bekommen sind schon nach dem Studium etwas besser. Nen Job nachgeschmissen bekommste aber nach beiden nicht.

Also ich selber würde an deiner Stelle das Studium erstmal beginnen, wenn es nix ist, suchste dir dann eben ne Ausbildung. Wenn man es später gut begründet sagt keiner mehr was, dass man etwas abgebrochen hat. Es kommt drauf an was du am ende und wie geschafft hast. Wir sind jung und man versucht nun mal Dinge im Leben und merkt, das es nicht das Richtige war. Das wissen auch die Firmen.

Naja vielleicht hilft es dir ja weiter. Ich selbst bin froh beides gemacht zu haben.

gruss eva
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Benutzer 27313
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Mo 10.07.2006 10:39
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Zitat:
Wenn du in Mathe Schwierigkeiten hattest, dann werden die beim Studium auch bleiben. Biste da aber mittelmäßig gewesen kann das mit bissel lernen was werden.

Nein, man kann alles lernen. Ich glaube, dass es höchstens bei 5% der Bewerber gripsmäßig wirklich nicht ausreicht. Das meiste ist einfach viel Fleiß und Disziplin. Viele Hochschulen bieten zusätzliche Kurse oder sogenannte "Brückenkurse" in Mathematik an. Sicherlich gibt es bestimmte Begabungen oder vielleicht ein eher mathematisches Verständnis. Es kommt vielleicht auch auf den Hintergrund an. Wenn man vielleicht das Vorwissen z.B. von einer Gesamtschule in NRW mitbringt, hat man es im Vergleich zu z.B. bayrischen Abiturienten vergleichsweise schwer. Das heißt aber nicht, dass da schlimm ist. Im Gegenteil, so wird man gleich ins kalte Wasser geschmissen und muss nen bisschen strampeln. Dabei lernt man das Lernen und hat es hinterher manchmal einfacher.
Zitat:
Naja Mathe hin oder her brauchst du in beiden Berufen.

Als Mediengestalter braucht man nicht wirklich viel Mathematik. In der Mediengestalterausbildung und -prüfung kann man wirklich alle Aufgaben mit dem Dreisatz oder ähnlicher "Bäckerei-Mathematik" lösen. Die Anforderungen sind mit einem Studium nicht wirklich zu vergleichen. (Es sei denn, du gehst zu irgend so einer Privathochschule, bei der du 5000 EUR pro Semester zahlst, um den Dreisatz zu erlernen und dir dann später irgendwelche Phantasie-Diplome auf die Visitenkarte drucken zu können.)

Die Mediengestalterausbildung wird einem zumindest hinsichtlich der Prüfung sehr leicht gemacht. Die Durchfallquote ist wirklich gering. In vielen Studiengängen sind Abbrecherquoten von 50% und mehr die Regel.

In einigen Bereichen ist es sehr sinnvoll vorher eine Ausbildung gemacht zu haben, da das Verknüpfen der Studieninhalte mit persönlichen Erfahrungen so leichter fällt. Natürlich gehen dabei auch drei Jahre ins Land, verloren sind diese Jahre aber auch nicht. Meine Erfahrung ist, dass die persönliche Reife auch eine starke Rolle spielt: Während des Studiums und nach dem Studium. Leute mit einer Ausbildung gehen meistens etwas abgeklärter in ein Studium, lassen sich nicht zu sehr von irgendwelche Kleinigkeiten bescheuert machen und studieren häufig auch wesentlich zielgerichteter. Das führt meist zu schnellen Abschlüssen und kann in der Summe effektiver sein, als ein Langzeitstudentenleben, weil man noch seine Jugend auskosten will oder einfach keinen Plan hat, was man später machen soll.


Zuletzt bearbeitet von am Mo 10.07.2006 10:44, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
shaly

Dabei seit: 19.11.2002
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Verfasst Mo 10.07.2006 11:33
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ich studiere auch medieninformatik. zum thema mathe: eine frage der nerven und der übung. unmenschliches wird da nicht erwartet, aber man muss schon am ball bleiben. es ist machbar, aber nach wie vor einer der größten genick-brecher: bei uns zum beispiel haben sich etwa 50% beim ersten versuch gar nicht erst getraut, vom rest ist dann noch etwa ein viertel durchgefallen. im parallelstudiengang sah es etwas düsterer aus, weil sich da weniger abgemeldet haben.
das niveau der vorlesungen ist relativ abgedreht, mit beweisherleitungen von adam und eva, im wesentlichen muss man sich dann mit alten klausuren die aufgabenstellungen erwarten. wenn man wirklich will, sollte das kein problem sein, aber das ist halt die frage..

wenn du sagst, dass du in mathe "nicht gut" bist, ist eher die frage, ob du eine prinzipielle aversion hast. sollte das der fall sein, rate ich dir dringend von medieninformatik ab: die technischen fächer nehmen mindestens 1/3 in anspruch, und wenn du gar keine freude daran hast, bekommst du bei kryptographie, physik oder computergrafik erst recht das kotzen.

zum thema gestaltung im studiengang medieninformatik: das hauptaugenmerk liegt immer noch auf der INFORMATIK, nach dem verband der informatik handelt es sich um informatik mit starkem nebenfach.
etwa 1/3 sind begleitende fächer. dazu gehören dann aber auch recht, englisch und so weiter. überschätze den anteil nicht. du ärgerst dich nachher nur.
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meickl
Threadersteller

Dabei seit: 20.02.2006
Ort: Lebach
Alter: 31
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 10.07.2006 11:51
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Danke nochmals für eure Mühe.

Ich weiß schon, dass bei Medieninformatik das Hauptaugenmerk auf Informatik liegt. Aber der BEreich interessiert mich auch sehr. Ich habe mal mit C++ angefangen zu programmieren und das macht mir richtig Spaß.
Mein Freund von mir studier MI in Birkenfeld (da wo ich das auch machen will). Durch ich kriege ich mit, was die so in den Medienfächern machen. Das ist echt cool. Momentan drehen die einen Film...
Er meint auch, MAthe nervt zwar, sei aber mit viel Mühe und Fleiß zu schaffen.

Eine Mathe-Niete bin ich eigentlich nicht. Habe auf der FOS Wirtschaft eine 1 als Ablschussnote gehabt und das beste Fachabi geschrieben. Nur weiß ich, das die MAthematik auf der FOS Wirtschaft nicht viel mit MAthe an der FH zutun hat. Aber bis zum STudienbeginn würde ich versuchen meine Lücken zu schließen.

Also das Problem ist nunmal, das mich beides relativ gleich Interessiert. Die MEdiengestalter Ausbildung interessiert mich zwar mehr, aber ich habe wahrscheinlich nach dem Studium bessere Berufsaussichten, denke ich mal.

Michi
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