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Thema: Grafik- oder Kommunikationsdesign? vom 16.10.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Studium -> Grafik- oder Kommunikationsdesign?
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Stillnezz

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Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 17.10.2006 13:48
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dieses focus-ranking ist (wie alle rankings) mit vorsicht zu genießen.
sicher nicht entscheidend, aber oft ist die frage auch einfach nur ob und wo man überhaupt genommen wird...
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c_writer
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Ort: -

Verfasst Di 17.10.2006 13:52
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ost23.de hat geschrieben:


Ich hab mich gewundert, dass ihr so ca. alle meint, dass ich Graffiti erst einmal vergessen sollte. Ich glaube, die meisten sehen Graffiti und die abzweigenden Kunstrichtungen immernoch in einem falschem Licht. (...)


Nein. Aber schieß Dich nicht so darauf ein, Du musst wahrscheinlich erstmal sehr viel an gestalterischen Grundlagen lernen, ehe Du im Studium _vielleicht_ wieder in diese Richtung gehen kannst ...

Zitat:
Beim Recherchieren bin ich auf ein alten Artikel von ,, Focus " gestoßen, wo sie alle Unis, die Grafik/Komm.design anbieten, miteinander verglichen....sehr interessant und aufschlussreich !!


Nee, eher wertlos. Diese Uni-Rankings sagen wenig bis nichts, die Berwertungskriterien sind meist völlig undurchschaubar, es werden Äpfe und Birnen verglichen, viele Hochschulen nehmen an sowas gar nicht erst teil ...

Zitat:
das wären denn auch zugleich meine Lieblingsunis *zwinker*


Das ist doch Quatsch. Du weisst doch überhaupt _nichts_ über diese Einrichtungen, die gar nicht alle Unis sind.

Zitat:
Nur ist z.b die Uni in Hamburg unmenschlich teuer ! - über.2000 € pro Quartal *Schnief*


Das teure ist keine Uni, sondern eine Privatschule mit sehr straffem, verschultem Unterricht, hohen Eingangshürden, Unterrichtssprache Englisch.

Zitat:
Welche würdet ihr mir auf anhieb empfehlen ? . PS: bitte was in Hamburg ^^


Nö. Es hat keinen Sinn, Dir etwas zu empfehlen, wenn Du Dich zuerst auf einen Ort einschiesst. Schaffe Dir bite erstmal die Grundlagen ran, lerne die Unterschiede zwischen verschiedenen Hochschulen kennen, lies aufmerksam www.precore.net und waehle Deine Wunschhochschule nach den Schwerpunkten und nicht nach einer Pseudoreputation.
Ob Du dann dort genommen wirst, ist eine ganz andere Frage ...

c_writer
 
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27inches

Dabei seit: 20.08.2003
Ort: Hamburg
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 17.10.2006 13:57
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27inches hat geschrieben:
ich red mal von HH
willst du freie kunst, videokunst mitn büschen grafik dann guck nach HFBK
willst du kommunikationsdesign (typo,illustration, editorial, advertising, webdesign, 3d) dann geh zur design factory oder htk (oder an die muthesius nach Kiel)
willst du klassisches grafikdesign musst du an die FH Fachbereich gestaltung. viel grafikgrundlagen, weniger modern, frei und projektbezogen

toitoi


hast du meinen Post überlesen?
Viel mehr gibt es an Designschulen in HH nämlich nicht.
Und falls du dich richtig informiert hättest, wüsstest du das die miami ad school (nomen est omen) keine design, sondern eine (elite)werberschule. * Mal bisschen die Nase pudern... *
Und das ist ein gewaltiger unterschied UND rechtfertigt die gebühren.

es gibt noch alsterdamm, wandsbeker kunstschule und institut für deisgn oder so, aber von denen halt ich persönlich nüscht (passen alle in die kategorie künstlerischer grafikerschulen, aber eher untere schublade)

überleg dir was du willst, dann guck auf die schul/uniwebseiten und ruf da an und entscheide dich.
Fertig.
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ost23.de
Threadersteller

Dabei seit: 16.10.2006
Ort: -
Alter: 27
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 17.10.2006 14:14
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hehe nein dein post hab ich nicht überlesen *bäh*

erstmal Danke für die Erkenntnis, dass die miami schule, was ganz anderes ist ^^ - das wusst ich gar nicht Lächel

: wieso hältst du nichts von solchen Privatschule z.b Alsterdamm ?
Sie sind zwar recht teuer - ca. 350€ - , aber sie unterstützen einen viel mehr, oder nicht *bäh* ? ^^

Ich denke ich werde mich mal in den Sommerferien, wenn ich 18 bin und den lappen habe *bäh* , näher in HH umsehen, was man so design mässig machen kann, und schon einige Mappenkurse oder ähnliches besuchen und mit ein paar Studenten oder Profs. reden werde. Ich beschränke mich momentan so auf Hamburg, weil es eine meiner absoluten Lieblingsstädte ist, und weil ich am Wasser irgendwie leben MUSS ! ( komm aus Flensburg - Strand, Hafen usw *zwinker* )

Ausserdem denke ich, dass mich mein LK recht gut vorbereiten wird...diese Halbjahr machen wir Selbstbilder mit grafischen Gestaltungsmitteln ( Bleistift, Sepia, Kohle, Tinte usw. ) und dann noch als Plastik (Ton, Papier, Glas usw.).
Dann kommen noch Blöcke von Fotografie ( inkl. Photoshop ), Malerei und vllt noch Werbung/Kommunikation oder Modedesign


Zuletzt bearbeitet von ost23.de am Di 17.10.2006 14:16, insgesamt 1-mal bearbeitet
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c_writer
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Ort: -

Verfasst Di 17.10.2006 14:18
Titel

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ost23.de hat geschrieben:


Ausserdem denke ich, dass mich mein LK recht gut vorbereiten wird...


Ganz ehrlich - Dein LK bereitet Dich auf so gut wie nichts vor, Schule und Uni trennen Welten. Aber Du hast ja noch Zeit, konzentriere Dich erstmal darauf, ein gutes (!) Abi zu machen. Danach kannst Du weiter sehen.

c_writer
 
ost23.de
Threadersteller

Dabei seit: 16.10.2006
Ort: -
Alter: 27
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 17.10.2006 14:31
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oh, ja ok, magst du recht haben *ha ha*

Ich kann das als Schüler nicht so gut beurteilen * Nee, nee, nee *
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beedgee

Dabei seit: 28.03.2007
Ort: Hamburg
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 28.03.2007 18:19
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Hej,

Hast du schon eine Stelle, hast du noch Fragen. Mir scheinen die Antworten hier sehr am Thema vorbei zu gehen.
Als ehemaliger Flensburger in HH bin ich gerne bereit dir ein paar Fragen zu bveantworten. Studiere selbst an einer privaten in Hamburg Grafik Design, hab Erfahrungen mit den anderen Schulen gesammelt und denke könnte dir weiterhelfen meld ich wenn du Fragen hast unter beedgee@gmx.net
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Benutzer 27313
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Ort: -

Verfasst Mi 28.03.2007 19:41
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Ich denke, Du siehst die Sache noch relativ naiv. Das ist auch nicht schlimm Du bist 17 und hast verdammtnochmal ein Recht darauf. Ich glaube Deine Vorstellungen sind relativ klischeegeprägt. Das mag zwar meine Unterstellung sein, aber das ist das, was ich zwischen den Zeilen lese. Du hast noch nie ein längeres Praktikum gemacht oder mal live gesehen, was in der Branche so abgeht.

Diese Schwärmereien für Graffiti haben mit dem Alltag des Grafikdesigners fast nichts zu tun. Graffiti ist Kunst. Die Ziele der Typographie sind hier völlig andere als in der kommerziellen Gestaltung. Was in der kommerziellen Gestaltung zählt, sind meist Primär- und Sekundärinstrumente zur Generierung von Umsatz. Es geht ums Verkaufen, nicht um die Kunst. In Deinem Alter hab ich das aber auch nie begreifen wollen.

In der Gestaltung wird auch mal auf Kunst zurückgegriffen, aber nie mit ernsthaften Ambitionen. Die Kunst wird in der Werbung nur vergewaltigt. Wir Werbegestalter sind Vergewaltiger der Kunst. Wenn Du wirklich frei gestalten willst und Dir die Kunst am Herzen liegt, studiere Kunst.

Es ist relativ frustrierend wenn man sich als Gestalter Mühe gibt, nach persönlich hochgehängten Kriterien, wie Ästhetik oder künstlerischem Moment, zu gestalten und dann sein "Werk" zuerst vom AD oder CD, später vom Kunden, abgelehnt, zerstückelt und zusammengestaucht wird. Das tut wirklich weh. Als junger Gestalter sind das immer seine Babys.

Die Realität als Werber, egal ob als gestaltungsorientierter Mediengestalter oder Grafikdesigner ist eine andere: Hoher Termin- und Kostendruck, hohe Arbeitslosigkeit, niedrige Entlohnung, lange Arbeitszeiten, hoher Druck seine Leistung zu bringen, früher Verschleiss (up or out). Viele Designer machen auch nicht wirklich den Job eines Designers sondern eher den eines Mediengestalters.

Vorteile sind i.d.R.: Man arbeitet zumindest in Agenturen häufig in einem sehr angenehmen, jungen, openminded Umfeld mit sehr flachen Hierarchieebenen und es wird versucht einem den Eindruck zu vermitteln, dass Du zum Team gehörst und das Team Dich braucht und Du das Team. Leider ist das in den meisten Fällen ein Trugschluss, gerade die Gestalter sind häufig relativ austauschbar. Ich haben in drei Jahren Werbeagentur bezogen auf die Personenzahl einen dreifachen Wechsel der Kollegen erlebt - man lernt viele Leute kennen.
 
 
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