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M_a_x
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Verfasst Fr 16.12.2011 00:55
Titel
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| Froop82 hat geschrieben: |
Tja, jetzt habe ich das Dilemma:
Für ein Maschinenbau- oder Informatikstudium fehlt mir zum einen das Interesse, zum anderen denke ich, macht es Sinn auf meine bisherige Berufserfahrung aufzubauen und nicht wieder bei Null mit etwas Neuem anzufangen.
Zumal ich eh gerne im Druckbereich bleiben möchte.
Stuttgart kommt für mich nicht in Frage, da zu teuer und zu weit entfernt.
Eure Antworten machen mich nun doch etwas nachdenklich was die späteren Chancen angeht. |
Kein Schwein kann dir sagen was in drei Jahren ist. Im Moment -meine ich jedenfalls- sieht's nicht dolle aus.
Was schadet's ein Studium in der Tasche zu haben zumal Du ja wirklich "aufbaust"?
Der Scheiss dauert nur 3 jahre und ich denke man hat währenddessen auch die Möglichkeit Trends zu sehen und sich dahin zu entwickeln in Stuttgart und in Wuppertal.
Es bietet definitiv auch neue chancen, oder sieht's als Druckermeister irgenwie so prall aus?
Ich habe ja auch einen Job, die Kollegen, die ich kenne auch. Ich denke die chancen als Ingenieur mit Deiner Vorbildung sind da schon excellent.
Mein statement war deshalb so pessimistisch, weil ich es bezeichnenderweise schon auf einer Jobbörse erlebt habe, daß keiner wusste was ein Druckingenieur eigentlich ist.
Und das in Zeiten des vielzitierten "Ingenieurmagels". Ich würd's zwar heute anders machen, aber ganz viele sehen das eben auch nicht so. It's your choice.
By the way: mir habe damals auch die Tunten vom Arbeitsamt geraten besser Drucker zu bleiben. Gott sei Dank habe ich nicht darauf gehört. Seit dem Studium arbeite ich ununterbrochen als Ingenieur. Merke: Denke selbst.
Aber vielleicht mögen hier noch andere Druckfuzzies ihre Meinung abgeben, ich bin schließlich nicht der Papst aller weltlichen Fragen.
Zuletzt bearbeitet von M_a_x am Fr 16.12.2011 01:14, insgesamt 2-mal bearbeitet
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buddha-brot
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M_a_x
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Verfasst Fr 16.12.2011 18:32
Titel
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Ich respektiere dich als Diskussionpartner, aber der link ist den Mausklick nicht wert.
Beim Thema Prognosen erinnere ich mich immer gerne an den Statistikprofessor der mal die Weissagungen der Börsenportfoliomanager mit den tatsächlich eingetretenene Ereignissen verglichen hat. Man ahne es schon, die Korrelation war nicht vorhanden.
Dann hat er seine Studenten mit (fiktiven) 10000 € gegen die Börsenmanager antreten lassen.
Lustig daran, daß die Studenten mit Pfeilen blind auf einen Ausdruck mit börsennotierten Unternehmen geworfen und entsprechend Aktien gekauft haben.
Ergebnis war, daß die Studenten mit dem Zufallsprinzip erfolgreicher waren als die Börsenauguren.
Zugegeben, der Vergleich hinkt ein wenig aber dieses Wischiwaschi vom VDMB ist mal wirklich sowas von hohl und nichtssagend.
Nur mal das rausgenommen:
| Zitat: | Der momentane Bedarf an besonders dringend benötigten Fachkräften hält sich zumindest in der bayerischen Druck- und Medienbranche noch in Grenzen. Dies ergab eine Umfrage, die der Verband Druck und Medien Bayern Ende Oktober 2011 unter seinen Mitgliedern durchgeführt hat.
...
Laut Umfrage melden nur fünf Unternehmen akuten Bedarf an Siebdruckern sowie Buchbindern. Vier Unternehmen suchen Mediengestalter, je drei Firmen suchen Mitarbeiter für die Weiterverarbeitung und für Vertrieb und Marketing.
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Demgegenüber:
| Zitat: | | 42 Prozent der befragten Unternehmen machen Schwierigkeiten bei der Suche nach geeignetem Fachpersonal in den letzten zwölf Monaten an der mangelnden Qualifikation fest. Weitere 27 Prozent sehen die Ursachen an den fehlenden Bewerbern. |
Tja, watt nu? Mangel oder keine Bedarf?
Hat man die Kräfte nun bekommen oder nicht? Wenn ja wie viele?
| Zitat: | | Ingenieure: Die Nachfrage nach Ingenieuren ist im Vergleich zu den anderen Fachkräften am geringsten, dennoch sehen 43 Prozent der Unternehmen einen erhöhten Bedarf in den nächsten fünf Jahren |
Hier ist es spätestens sinnvoll nach der statistischen Basis zu fragen.
43% von "71 bayrischen Unternehmen" sind ungefähr schlappe 30 Butzen. Wie groß sind die? Wen beschäftigen die überhaupt? Wieviele davon Ingenieure?
Was ist erhöhter Bedarf?
Geil auch die Weissagung über "die nächsten 5 Jahre".
Im Hinblick auf die Halbwertzeiten der Prognosen, die man sonst so kennt eine wahre Hellseherei!
und,und,und....
Jetzt erinnere ich mich auch wieder daran warum in W'tal der "Deutsche Drucker" immer als Bildzeitung für Print bezeichnet wurde.
Als nochmal: ich wage keine Prognosen noch will ich jemandem seinen Studienwunsch madig machen, aber bei solchem Geschreibsel findet man es fast schade, daß es einem nicht in Papierform vorliegt.
Da könnte man sich dann wenigstens noch den Hintern damit abwischen.
Zuletzt bearbeitet von M_a_x am Fr 16.12.2011 18:36, insgesamt 1-mal bearbeitet
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buddha-brot
Dabei seit: 24.01.2006
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Verfasst Fr 16.12.2011 19:15
Titel
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Hab den Artikel heute morgen nur kurz überflogen und dann hier zum Thema verlinkt.
Geb dir in allen Punkten Recht. Hätte den Link nicht einfach unkommentiert posten sollen.
Der DD ist nicht nur in Wuppertal als "Bild" der Druckbranche bekannt.
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M_a_x
Dabei seit: 28.02.2005
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Verfasst Fr 16.12.2011 19:16
Titel
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| buddha-brot hat geschrieben: | Hab den Artikel heute morgen nur kurz überflogen und dann hier zum Thema verlinkt.
Geb dir in allen Punkten Recht. Hätte den Link nicht einfach unkommentiert posten sollen.
Der DD ist nicht nur in Wuppertal als "Bild" der Druckbranche bekannt. |
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Froop82
Threadersteller
Dabei seit: 15.10.2011
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Verfasst Fr 16.12.2011 20:27
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Ich denke, dass ich mich einfach weiterhin auf das Studium vorbereiten werde.
Die "Bewerbung" für die Uni habe ich bereits eingetütet hier liegen, BAföG werde ich auch bekommen.
Anders überlegen kann ich es mir notfalls immer noch.
Ein Studium in der Tasche zu haben ist wahrscheinlich nicht unbedingt verkehrt.
Da ich nie der große Mathecrack war, gibt es noch viel zu tun..
Was für Stellen haben eure Studienkollegen denn so bekommen?
Und was macht ihr derzeit?
Ich wünsche ein schönes Wochenende!
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marco.w
Dabei seit: 02.02.2011
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Verfasst Mi 25.04.2012 18:13
Titel
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Hallo Zusammen.
Der Thread ist zwar etwas älter aber dennoch der aktuellst den ich zum Thema gefunden habe.
Wie der Themenstarter, so plane auch ich zum WS an der Uni Wuppertal zu Druck und Medientechnik zu studieren.
Ich habe eine Ausbildung zum MG mit dem Schwerpunkt Print und arbeite seit kanpp einem Jahr im Flexo-Bereich.
Mir war schon immer klar, dass irgendwann eine Fortbildung o.ä hermuss, um wenigstens etwas in der Tasche zu haben. Zuesrt dachte ich den Fachwirt, wurde mir aber abgeraten da es sich so gut wie gar nicht lohnt. Viel Interesse hätte ich dafür ohnehin nicht. Dafür aber umso mehr für den Techniker. Hier beginnt aber das Dilemma. Diese Fortbildung gibt es in meiner Gegend nur als Vollzeit ( 2 Jahre), heißt, ich müsste meinen Job erstmal schmeißen.
Wenn ich das ohnehin machen muss, dachte ich mir, ich studiere gleich lieber. Dauert nur ein jahr länger und ich habe was "besseres". Jetzt lese ich diese Thread und bin noch mehr verunsichert als ich schon war....
Ich muss erwähnen, dass ich für das Studium große Opfer bringen müsste. Eine Festanstellung, Wohnung aufgeben und von meiner Freundin nach Wuppertal ziehen. Ist es das Wert?
Ziel war es irgendwann mehr zu verdienen als jetzt. Wenn ich lese, dass das Einstiegsgehalt bei Druckern bereist 3000,- beträgt, tendiere ich schon zum Studium. Ich komme bei einer 43 Stunden Woche inkl. anteiligem Weihnachtsgeld auf grade mal 2500,- Im Vergleich nicht sonderlich viel... Ich weiß eben nicht wie viel Lohnerhöhung ich noch erwarten darf. Daher eine große Unsicherheit, zumal ich bereits 27 bin.
Würde mich riesig über eine Antwort freuen. Vielleicht hat ja jemand Erfahrungen gemacht.
Gruß
Marco
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entlein82
Dabei seit: 03.08.2010
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Verfasst Mi 25.04.2012 21:26
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| marco.w hat geschrieben: | | Zuesrt dachte ich den Fachwirt, wurde mir aber abgeraten da es sich so gut wie gar nicht lohnt. |
Wer hat Dir vom Fachwirt abgeraten und warum lohnt der nicht?
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