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Thema: Weiterbildung in alle Richtungen! vom 17.11.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Weiterbildung -> Weiterbildung in alle Richtungen!
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Brainpulse

Dabei seit: 06.09.2002
Ort: Mainz
Alter: 35
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Verfasst Do 04.01.2007 11:14
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Neox hat geschrieben:
Mal ehrlich der einzige effektive Vorteil eines Studiums is doch am Ende den Schein in der Hand zu haben und ein paar Jahre mehr Zeit bevor der Stress richtig losgeht, was da vermittelt ist doch auch nix, was man nicht auch in ner Produktion und nebenbei zu hause erlernen kann.


Design oder ä. studiert man auch nicht um einen effektiven Vorteil daraus zu schöpfen, sondern für sich selbst. Die eigenen Grenzen ausloten, zu experimentieren und sich konzeptionell und gestalterisch zu entwickeln als auch den gestalterischen Horizont zu erweitern. Klingt zwar abgehoben und total uneffizient, aber so ist es letztendlich. Man sollte im Studium einfach alles ausprobiert haben und seine Erfahrungen machen. Denn im Berufsleben, wird man kaum mehr die Zeit und die Möglichkeit haben, noch so frei zu sein. Ich möchte die Erfahrung des Studiums jedenfalls nicht missen. Es ist ne persönliche Erfahrung die man nur nachvollziehen kann, wenn man selbst Design studiert (hat).

Wem aber die eigene Entwicklung schnuppe ist, und nur das lernen will, worauf es im Job ankommt, der soll einfach nicht studieren sondern im Job seine Erfahrungen machen.
Und wer glaubt, durch ein Studium einen Vorteil verschaffen zu können ist hier sowieso falsch. Es kommt letztendlich drauf an was man drauf hat und wohin man will.


Zuletzt bearbeitet von Brainpulse am Do 04.01.2007 11:17, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Joernsen

Dabei seit: 10.10.2006
Ort: Arnsberg
Alter: 27
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 04.01.2007 14:45
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die aussage lieber herr vorredner stützt mir extrem den rücken

ich habe mich auch dazu entschieden, dass ich nach der Fachoberschule evtl studieren gehe.
Und das mach ich nicht, weil ich eine alternative brauch sondern weil ich mich dafür interessiere.
Die gründe hat mein Vorredner ja bereits genannt
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Ort: -
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Verfasst Mi 31.01.2007 08:53
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Wenn du weißt wofür du dich interessierst wäre es aber doch ebenfalls ein Argument, sich diverse Bücher zu kaufen und diese durchzuarbeiten. Irgendwo steckt in jedem Post Wahrheit drin, aber ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass es schwieriger wird nach einem Studium einen Job zu bekommen. Nach 3-4 Jahren Studium gibts dann erstmal noch nen Jahr Praktikum, bevor man überhaupt ne Chance hat irgendwo in der Wirtschaft unterzukommen. Guck doch mal bei den etlichen Jobplattformen. 60-70% der Stellenangebote lauten: "Studentische Aushilfskraft" oder "Praktikant" etc. Selbstständigkeit schön ung gut, aber dann ist die 60-Stunden-Woche vorprogrammiert. Und irgendwo gibt es doch neben der Arbeit noch ein Leben, oder? Kontakte kann man ebenso im Berufsleben knüpfen ... Hoffe auf Pro und Kontra zu diesen Aussagen *zwinker*
 
c_writer
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Ort: -

Verfasst Mi 31.01.2007 10:37
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--Andy-- hat geschrieben:
Wenn du weißt wofür du dich interessierst wäre es aber doch ebenfalls ein Argument, sich diverse Bücher zu kaufen und diese durchzuarbeiten.


Kann man auch, aber kein Selbststudium ersetzt das an einer Hochschule. Es fehlt die soziale und fachliche Interaktion mit anderen, der Input, die Kritik von Kommilitonen und Dozenten, die Teamarbeit ...

Zitat:
Irgendwo steckt in jedem Post Wahrheit drin, aber ich bekomme immer mehr das Gefühl, dass es schwieriger wird nach einem Studium einen Job zu bekommen. Nach 3-4 Jahren Studium gibts dann erstmal noch nen Jahr Praktikum, bevor man überhaupt ne Chance hat irgendwo in der Wirtschaft unterzukommen. Guck doch mal bei den etlichen Jobplattformen. 60-70% der Stellenangebote lauten: "Studentische Aushilfskraft" oder "Praktikant" etc.


Das sind aber keine Jobs für 'nach dem Studium', sondern für 'während des Studiums'. Jemand, der sein Studium beendet hat, kann keine studentische Aushilfskraft mehr sein, weil er kein Student mehr ist.

Wichtig ist, dass man seine Praktika während des Studiums macht, in den vorlesungsfreien Zeiten, ggf. in einem Praxissemester. Da ergeben sich dann auch häufig die Kontakte, die nach dem Studium Gold wert sind und direkt in die Anstellung münden.

Zitat:
Selbstständigkeit schön ung gut, aber dann ist die 60-Stunden-Woche vorprogrammiert. Und irgendwo gibt es doch neben der Arbeit noch ein Leben, oder?


Ich finde solche Ansätze immer etwas schizophren - ich habe keine zwei Leben, sondern nur eines. Wer geregelte 40-Stunden-Wochen will, damit er genug Zeit für sein zweites Leben hat, sollte zusehen, dass er einen Sachbearbeiterjob im Öffentlichen Dienst bekommt. Wer das, was er in unserer Branche macht, gerne macht und eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche und nicht zuletzt auch gut bezahlte Position erreichen will, der kann sich auch im Angestelltendasein nicht auf eine 40-Stunden-Woche einstellen.

Aber das ist ja eine freie Entscheidung jedes einzelnen.

c_writer
 
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Ort: -
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Verfasst Mi 31.01.2007 11:57
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Drüber nachgedacht und Antwort für gut empfunden *zwinker*

Bleibt also wieder mal festzuhalten das jeder selbst wissen muss was er will...

Um mal wieder onTopic zu kommen: Hat denn jemand von Euch schon den Fachwirt Online bei ver.di abgeschlossen und kann von positiven wie negativen Erfahrungen berichten? Mich würde interessieren wo genau die Wochenendveranstaltungen stattfinden und ob die Prüfungen bei der regionalen IHK abgelegt werden können.


Zuletzt bearbeitet von am Mi 31.01.2007 12:03, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
lotusdelux

Dabei seit: 16.11.2004
Ort: -
Alter: 35
Geschlecht: -
Verfasst Do 15.02.2007 21:16
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Hallo Kitty,

dein post ist ja scho ne weile her, aber ich habe momentan bzw. schon seit über einem Jahr das selbe Problem. Ich bin aber in meinem mediengestalterjob so eingespannt, dass ich garnicht weiss was ich nebenher noch machen kann.

Hast du schon eine Lösung in Aussicht. Weiterbildung? Studium? Ich fühle mich mit 25 auch schon ein wenig alt für das Studium! Mit 30 hätte ich dann nen master gesetzt den Fall, dass man genommen wird von der FH - neben dem Job hat man nun auch nicht die Zeit sich ausgiebig mit einer Mappe auseinanderzusetzen.

Ich würde gerne eine Weiterbildung machen, wenn möglich sogar mehrere. Aber wo und was? Hast du schon Ideen?

lg-lotusdelux
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Kitty777

Dabei seit: 25.07.2006
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Alter: 33
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Fr 16.02.2007 18:59
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Hey,

ich halte mir mehrere Möglichkeiten offen.
Sollte ich übernommen werden in meiner Firma, werde ich
ab Herbst eine Weiterbildung zur Kommunikationswirtin
machen. Das wärenm 18 Monate, 3x die Woche abends.
Anstrengend, aber ne überschaubare Zeit.

Ich interessiere mich zur Zeit auch für Visual Merchandise.
Sollte ich nicht übernommen werden gucke ich mal ob
ich an der Akadmie Handel in München für 9 Monate eine
Vollzeitweiterbildung zum Fachwirt Visual Merchandising mache.
Habe nämlich auch Lust als solcher zu arbeiten, so im
Bereich VKF, also direkt am Point of Sale sozusagen.

Alles was mich an Studiengängen interessiert dauert mir
entweder zu lange oder ist zulassungsbeschränkt, siehe HDM
in Stuttgart: 16 Wartesemester sind ja wohl Folter *balla balla*
Schade, dass alles was in weitestem Sinne mit Medien zu tun
hat so überlaufen ist...

Ich würde auch eine zweite Ausbildung machen, kann aber
von der Vergütung meinen Unterhalt nicht finanzieren, da ich
bei meiner jetzigen Ausbildung schon BAB erhalte.

Tja, alles nicht so einfach * Keine Ahnung... *
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worshipper

Dabei seit: 01.10.2004
Ort: worshipper fear satan
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 15.04.2008 13:35
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Das hört sich doch toll an.

Sorry wenn ich aber noch frage:

Kommunikationswirtin bei der BAW??
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