Dabei seit: 14.11.2007 Ort: - Alter: 23 Geschlecht:
Verfasst Di 12.07.2011 16:50 Titel
[Weiterbildung] App vs. Webprogrammierung
hey,
im zuge meiner persönlichen weiterbildung (bin printler - aber auch webdesigner) möchte ich mich nun mit der programmierung auseinandersetzen. jedoch weiß ich nicht was ich lernen soll.
soll ich programmieren fürs web lernen (html, css, php, java, etc.), eben fürs normale webdesign
oder soll ich mich auf app-programmierung spezialisieren? (und mit welchen sprachen werden diese programmiert? überall steht was anderes, Objective C, Xcode etc)
was ist zukunftsweisender, was macht mehr sinn, was ist gefragter? und dies in bezug auf die nächsten jahren...
wäre schön, wenn mir jemand diesbezüglich ein paar informationen geben könnte und bin dankbar für jeden tipp
Dabei seit: 29.11.2005 Ort: Frankfurt am Main Alter: 25 Geschlecht:
Verfasst Di 12.07.2011 16:57 Titel
In der Regel ist man eh beides, wenn man nicht gerade in einer sehr großen Agentur mit sehr spezialisierten Abteilungen ist.
Von daher ist es recht sinnvoll (meiner Meinung nach) zum einen HTML und CSS zu lernen und parallel sich auch die Programmierung anzueignen.
Ob PHP nun eine Programmiersprache ist oder nicht wird ja vielerseits diskutiert, aber ich denke, dass man mit HTML, CSS, Javascript und PHP schon eine anständige Grundlage hat um weiteres zu lernen.
Mit Objecitve C und Xcode selbst habe ich mich allerdings noch gar nicht beschäftigt muss ich dazu sagen.
Dabei seit: 24.10.2007 Ort: - Alter: - Geschlecht: -
Verfasst Di 12.07.2011 17:38 Titel
Was soll PHP denn bitteschön sonst sein, und wo bitteschön wird sowas "diskutiert"? Auf dieser Ebene braucht man gar nicht erst anzufangen.
Und mal ganz ehrlich: Man ist niemals "beides". Man versucht sich vielleicht gerade so durchzufrickeln, aber ein paar Scripte zusammenzuklauben hat noch lange nichts mit Informatik zu tun und liefert auch nur gerade so das Ergebnis, das man braucht, damit der Job durchgeht. Mehr aber auch nicht.
Letztlich wird das niemals ausreichen. Wenn schon, denn schon - da kann man dann schonmal mit den Grundlagen der Informatik beginnen, um überhaupt die grundlegenden Konzepte zu kapieren (was in dem Umfeld hier einfach deutlich fehlt).
Danach kann man gerne hingehen und sich auf eine spezielle, wie auch immer geartete Programmiersprache stürzen.
Dabei seit: 11.06.2008 Ort: Hamburg Alter: 26 Geschlecht:
Verfasst Di 12.07.2011 21:12 Titel
Wenn du kein Programmierer bist, macht es keinen Sinn sich jetzt irgendwie zu spezialisieren. Lern XML, HTML und CSS – weil die Anfaenge dort sehr, sehr simpel sind und du dadurch die Grundlagen der Auszeichnung und der Beschreibung praktisch lernst.
Als Frontend-Designer brauchst du im Regelfall keine Datenbank-Kenntnisse. Wenn du deine Designs in standardkonformes HTML, CSS und pfiffiges JavaScript umsetzen kannst, bist du schon sehr gut dabei. Basiskenntnisse in PHP, Ruby und co sind nicht verkehrt – aber meistens nicht mal erforderlich.
Wenn du jetzt allerdings tiefer in die Entwicklung von Web-Applikationen einsteigen willst, vergiss erstmal den Design-Part und arbeite dich in die Informatik ansich ein. Es macht wenig Sinn das "nur mal eben so" zu probieren. Wie bacon schon sagte: Wenn, dann richtig.
Zuletzt bearbeitet von Cihan am Di 12.07.2011 21:12, insgesamt 1-mal bearbeitet
Dabei seit: 03.03.2011 Ort: gehen Sie bitte weiter… Alter: - Geschlecht: -
Verfasst Di 12.07.2011 23:28 Titel
Zitat:
pfiffiges JavaScript
ist übrigens auch eine Programmierspache. Und auch in der Zeit von jQuery und Co, ist Frontend-Programmierung mehr als paar UI-Komponenten zusammenzukleben, dann in drei Foren die Probleme lösen zu lassen und nachts zu beten, dass das Geflecht das nächste Browserupdate übersteht.
Websites technisch umzusetzen bedeutet auch fast immer heutzutage, sie in einem CMS umzusetzen. Und das heißt Templatesprachen lernen oder so Exotenkram wie Typoscript (da ist mir jede Programmiersprache lieber), auch mal ein Modul einpflegen oder gar anpassen. Webentwicklung ist nichts, was man noch nebenbei macht. Alles was über „Webdesign mit Photoshop“ hinausgeht, ist nach meiner Erfahrung ne ganz andere Kiste. Und wird immer komplexer, dass selbst Experten*) zugeben, dass sie lange nicht mehr alles bedienen können: HTML5, Canvas, Apps, semantische Websites, clientbasierte UI und User experience, Barrierefreiheit, SEO, Unobtrusive JavaScript, Progressive enhancement, Performanceoptimierung, Cachingverhalten, Renderingverhalten…
Dabei seit: 11.06.2008 Ort: Hamburg Alter: 26 Geschlecht:
Verfasst Do 14.07.2011 01:29 Titel
pantonine hat geschrieben:
Zitat:
pfiffiges JavaScript
ist übrigens auch eine Programmierspache. Und auch in der Zeit von jQuery und Co, ist Frontend-Programmierung mehr als paar UI-Komponenten zusammenzukleben, dann in drei Foren die Probleme lösen zu lassen und nachts zu beten, dass das Geflecht das nächste Browserupdate übersteht.
Websites technisch umzusetzen bedeutet auch fast immer heutzutage, sie in einem CMS umzusetzen. Und das heißt Templatesprachen lernen oder so Exotenkram wie Typoscript (da ist mir jede Programmiersprache lieber), auch mal ein Modul einpflegen oder gar anpassen. Webentwicklung ist nichts, was man noch nebenbei macht. Alles was über „Webdesign mit Photoshop“ hinausgeht, ist nach meiner Erfahrung ne ganz andere Kiste. Und wird immer komplexer, dass selbst Experten*) zugeben, dass sie lange nicht mehr alles bedienen können: HTML5, Canvas, Apps, semantische Websites, clientbasierte UI und User experience, Barrierefreiheit, SEO, Unobtrusive JavaScript, Progressive enhancement, Performanceoptimierung, Cachingverhalten, Renderingverhalten…
Worauf willst du ueberhaupt hinaus?
Klar ist JavaScript ne Programmiersprache und klar gilt fuer viele Themenbereiche "easy to learn – hard to master". Da muss man sich auch gar nicht erst JavaScript angucken, das faengt schon bei HTML und Photoshop an.
Du tust so als muesste man Architekt sein, um ein Kartenhaus zu basteln. Die Kunst besteht einfach darin zu wissen, wann tatsaechlich ein Architekt fuer ein Haus notwendig ist – und wann es eben doch nur ein Kartenhaus ist.
Dass oft eine CMS-Integration gefragt ist mag ja durchaus sein: Aber genau hier kann man doch wunderbar trennen. Vom Designer kommen die statischen Seiten, die Implementierung und den wirklich technischen Bereich uebernehmen dann die, die davon tiefgehend Ahnung haben.
Ich halte es fuer sinnvoll als Designer a) ein großes Verstaendnis ueber die Technik hinter einer Internetseite zu haben und b) die Basics selbst zu beherrschen. Fuer irgendwelche sicken Programmierausfluege sind dann die Super-IT-Nerds zustaendig .
Zuletzt bearbeitet von Cihan am Do 14.07.2011 01:37, insgesamt 4-mal bearbeitet
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