Willkommen auf dem Portal für Mediengestalter
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Nachricht |
antonio_mo
Dabei seit: 20.05.2006
Ort: Berlin
Alter: 42
Geschlecht:
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Verfasst Sa 18.08.2007 23:43
Titel
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| pfn. hat geschrieben: | Also da kommen wir nicht auf einen Nenner.
Ich denke aber auch nicht, dass es hier ein "richtig" oder "falsch" gibt.
Zu dem konkreten Bild, das du neu zugeschnitten hast:
Deine Variante mag eindeutiger sein, mit klarer Konzentration auf den Fahrer, aber ich denke meine Variante hat genau so eine Legitimation und ist für mich in der Gesamtwirkung interessanter. Hinter den beiden Varianten liegen verschiedene Intentionen.
Ich bleibe dabei, für mich ist das entscheidende Kriterium für das Endformat eines Bildes das jeweilige Motiv!
Dabei muss man unterscheiden zwischen ästhethischer und praktischer Wirkung. Optimalerweise vereint man natürlich beides, aber es wird auch den Fall geben, indem ein Foto vielleicht mal quadratisch ist, was sicherlich im Gesamteindruck nicht unbedingt harmonisch wirkt (bei entsprechendem Motiv vielleicht aber auch doch), aber eben zweckdienlich ist.
Bei dem einzigen Bild, bei dem ich dir mit dem Format Recht geben kann ist dieses:
http://www.spvgg-fuerth.com/fotos/0708/dtour/dtour_028.jpg
Da ist das Format einfach nicht harmonisch. Da wollte ich eben den Fahrer so größer darstellen, als es im Original Hochformat gewesen wäre. Da wäre also im Endeffekt bei der Bildenstehung Querformat angebrachter gewesen.
Das ich dem Betrachter mitteile, dass "ich ja fast alle Bilder freigestellt" habe, halte ich für eine sehr gewagte These.
Ich weiß nicht es nicht, bezweifle aber das es so ist. Wenn ich mir Fotos anschaue, achte ich sicherlich nicht drauf ob das Format nun in einem bestimmten Verhältnis zueinander steht, sondern ob es insgesamt stimmig ist. Gerade durch Formate die von der Norm abweichen und mehr in Harmonie zum Motiv stehen, können außergewöhnliche Bilder entstehen, finde ich. Ich glaube also nicht, dass ich falsch liege, wenn ich meine Bilder so anderen Menschen präsentiere. |
Bevor ich jetzt gross einsteige, da es schon bisschen spät, aber noch eines:
Dann hat das nichts mehr mit fotografie (für mich) zu tun, wenn ein »Fotograf« seine Bilder in einem bildbearbeitungspromm auf seine Bedrüfnissefreistellt.
Natürlich gibt es einen sehr kleinen %Satz den auch ich mal freistelle aber das beeinfluss das Bild in seiner Gesamtwirkung garnicht! Das sind vielleicht 5 %, aber bei Deinen Bildern sind das keine wenigen % mehr sondern Du beeinflusst das Bild so sehr dass es eine ganz andere Wirkung bekommt.
Ich weiss nur...wenn man eine Motivauswahl im Kopf hat dann versuche ich es umzusetzen und nicht es in einem Bildbearbeitungsprogramm neu zu gestalten.
Aber das erle ich in unserer jetzigen Zeit viel stärker als zur Zeit der analogen Fotografie.
Jetzt schaut man sich das Motiv im Display an ...hm ok schaut nicht gut aus -> Löschen
Man verlässt sich viel mehr auf die Nachbearbeitung, aber das ist es auch was vielen gestandenen Fotografen zu schaffen macht das es diese Variante (noch) gibt.
Letztens rief mich eine gute Freundin an und hatte mich gefragt wie sie eine gewisse Situation, die sie mir geschildert hat, fotografieren kann/soll.
Sie war überfordert, ich hatte es versucht ihr zu erklären, was ich aber eigentlich hätte nicht machen sollen, weil genau solche »Fotografen« den Markt kaputt machen.
Ihre Antwort war so, dass sie es eh mit Photoshop nachbearbeiten werde!
Sorry ich habe gerade etwas weit ausgeholt und mal etwas Luft gemacht.
Bye
antonio
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pfn.
Dabei seit: 28.09.2005
Ort: Fürth
Alter: 23
Geschlecht:
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Verfasst So 19.08.2007 08:48
Titel
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Klar, so ist das im Zeitalter der digitalen Fotografie. Ich habe die Fotografie nur so kennengelernt, und nie wirklich analog fotografiert. Für mich ist die Nachbearbeitung ein logischer zweiter Schritt in der Fotografie. Es ist zwar nicht so, dass ich mir beim fotografieren denke, ach das mach ich eh in Photoshop, aber unterbewusst ist das natürlich im Spiel, weil es für mich eben nur der erste Schritt auf dem Weg zum fertigen Bild ist. Durch die Nachbearbeitung eröffnen sich fantastische Möglichkeiten, und so lässt sich durch einen spannendn Beschnitt aus einem ursprünglichen vielleicht langweiligem Bild etwas interessantes machen. Manchmal erkennt man eben erst bei der Nachbetrachtung was sich aus einem Motiv noch machen lässt. Ich vermute mal solche Gedankengänge gefallen dir überhaupt nicht
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antonio_mo
Dabei seit: 20.05.2006
Ort: Berlin
Alter: 42
Geschlecht:
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Verfasst So 19.08.2007 09:59
Titel
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| pfn. hat geschrieben: | Ich vermute mal solche Gedankengänge gefallen dir überhaupt nicht  |
Viel Glück bei Deinen Motiven
Antonio
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cyanamide
Moderator
Dabei seit: 09.12.2002
Ort: Altkaiserreich Koblenz WW
Alter: 32
Geschlecht:
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Verfasst So 19.08.2007 11:21
Titel
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Foto-Showcase, nicht Foto-Technik-Diskussion.
Danke.
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