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MGi Foren-Übersicht -> Off Topic - Diskussionsrunde -> Zunehmender Verfall der Deutschen Sprache?
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Astro
Dabei seit: 14.04.2003
Ort: german in tyrol
Alter: 32
Geschlecht:
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Verfasst Do 24.04.2008 21:44
Titel
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| Easy365 hat geschrieben: | | plöder_lemming hat geschrieben: | Ich fand die Kinder Riegel Werbung viel schlimmer, die mit dem Milch-Jieper, oder so.
Welcher Spast denkt sich denn so was aus? |
Das klingt allerdings auch stark nach Unterstufen-Schulhof!!! |
Eher Unterschichten-Schulhof. Zu meiner Zeit haben so was nur Prolls und Idioten von sich gegeben.
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rob
Dabei seit: 11.12.2003
Ort: ~/
Alter: 31
Geschlecht:
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Verfasst Do 24.04.2008 22:35
Titel
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Ah... Klasse Thema! Gerade eben hatte ich noch eine Diskussion darüber, daß auf während und wegen eigentlich ein Genitiv folgen muß und der Dativ dort grammatisch eigentlich falsch ist, auch wenn er umgangssprachlich oft eingesetzt wird. Und jetzt dieses schöne Thema...
| Zitat: | | Aber was ich sowas von gar nicht leiden kann ist z. B "ned" statt "nicht" |
Da gibt es aber noch eine ganze Menge an weiteren Beispielen. Aber es bringt ja nichts, sich darüber aufzuregen.
Beispielsweise lese ich im Programmierer-Forum ständig wieder den Spruch: "es funzt nicht".
Darüber könnte ich mich gleich doppelt aufregen. Erstens weil es so schrecklich klingt und zweitens weil es keine brauchbare Fehlerbeschreibung ist, womit man irgendwie was hilfreiches anfangen könnte.
So viele Leute, die die deutsche Sprache nicht beherrschen...
Aber das Deppenapostroph finde ich witzig.
Und dann regen mich auch einige Anglizismen auf. D.h. die "falschen" Anglizismen regen mich auf.
Daß Anglizismen in unsere Sprache vorkommen ist ja nicht weiter schlimm.
Ich meine auch nicht, wie die Franzosen es tun, daß man für jeden Begriff ein entsprechendes Wort in der Muttersprache haben muß. Begriffe wie AIDS sind auf der ganzen Welt verständlich. Die Franzosen sagen SIDA.
Meiner Meinung nach, ein wenig übertrieben.
Aber wenn man schon englisch klingende deutsche Worte wie "Handy" erfindet, dann geht es mit der Sprache wirklich bergab...
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GreenMan
Dabei seit: 07.09.2003
Ort: Bremen
Alter: -
Geschlecht:
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Verfasst Do 24.04.2008 22:56
Titel
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Handy ist mittlerweile ein echter Begriff in der deutschen Sprache geworden und die Etymologie ist auch eine andere als das englische "mobile". Ist ein zwar oft genanntes, aber wirklich schlechtes Beispiel. Auch der sogenannte Deppenapostroph könnte durchaus einmal ganz normaler Bestandteil der deutschen Grammatik werden.
Außerdem ist eine richtig lebende Sprache kein statisches Gebilde, sondern es wurden schon immer Begriffe mit übernommen und zwar vor Allem von den Sprachen, die gerade besonders kulturbeherrschend und en vogue (sic!) waren bzw sind. Beispiele: Fenster (latein), Alkohol (arabisch), Büro (französisch), Kitsch (jiddisch) etc etc etc. Da ich öfter alte Schriften speziell aus dem 16./17. Jahrh. lese, finde ich es immer ganz lustig, wie da dann französische Begriffe und Redewendungen eingestreut wurden ... haargenau so, wie heute "coole" englische Begriffe gebraucht werden.
Aber die schrecklichsten Ausgeburten vom Denglisch stammen konsequenterweise auch meist nicht vom Volksmund, sondern aus den den Managerzentralen größerer Konzerne und den hippen PR-Büros, die eh die Bodenhaftung verloren zu haben scheinen.
"Coffee to go" finde ich allerdings
Zuletzt bearbeitet von GreenMan am Do 24.04.2008 22:58, insgesamt 2-mal bearbeitet
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nanu
Dabei seit: 31.03.2006
Ort: -
Alter: -
Geschlecht:
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Verfasst Do 24.04.2008 23:10
Titel
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Wenn man zum Handy wieder Mobiltelefon sagt, dann muss man auch showcase,
battles und allem "vorweg" das off topic verbannen.
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GreenMan
Dabei seit: 07.09.2003
Ort: Bremen
Alter: -
Geschlecht:
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Verfasst Do 24.04.2008 23:14
Titel
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Wo du recht hast, hast du recht
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m
Dabei seit: 18.11.2004
Ort: -
Alter: 26
Geschlecht:
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Verfasst Fr 25.04.2008 00:23
Titel
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| rob hat geschrieben: | | Ah... Klasse Thema! Gerade eben hatte ich noch eine Diskussion darüber, daß auf während und wegen eigentlich ein Genitiv folgen muß und der Dativ dort grammatisch eigentlich falsch ist, auch wenn er umgangssprachlich oft eingesetzt wird. |
Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.
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fullpowertrip
Dabei seit: 15.10.2005
Ort: Süptitz
Alter: 31
Geschlecht:
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Verfasst Fr 25.04.2008 08:07
Titel
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Man könnte jetzt - und große Teile Deutschlands werden mich wohl gleich steinigen - auch mal über das gern gebrauchte "bin gestanden" reden. Laut Duden heißt es ohne Zweifel "habe gestanden" was nicht bedeutet, daß in Filmsynchros bzw. Buchübersetzungen nicht gern die "falsche" Variante genommen wird. Im Umgang laß ich sowas ja gern als regionale Dialekte durchgehen aber bei Übersetzungen würde ich mich schon gern ans Hochdeutsch halten.
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blackie13
Dabei seit: 19.09.2006
Ort: thueringen
Alter: 19
Geschlecht:
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Verfasst Fr 25.04.2008 08:38
Titel
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das kann ich auch nicht hören..
bin gestanden, bin gesessen.. ihh
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