Dabei seit: 05.05.2004 Ort: Hamburg Alter: 34 Geschlecht:
Verfasst Di 28.09.2010 11:20 Titel
Hartz IV 364,- Euro, kann man davon (über)leben?
Ich hatte neulich ein Gespräch dazu und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich es persönlich absolut nicht realistisch einschätzen kann, ob das genug ist oder nicht.
Dabei seit: 18.11.2004 Ort: Augusta Treverorum Alter: 31 Geschlecht:
Verfasst Di 28.09.2010 11:29 Titel
Ich denke das es genug ist, schließlich haben die Leute ja auch keine kosten wie Miete, GEZ, Hundefutter, ect.
Denke nur das es ein Unterschied geben sollte wenn z.B. ein älterer Jahrgang immer gearbeitet hat und nun nix findet und wenn z.B. eine Familie versorgt werden muss. Da sollte es mehr geben und gerade für Kinder sollten mehr Möglichkeiten besthene was zu finanzieren (Kirmes, Sportverein, Musikverein,ect...).
Wenn aber jemand alleine ist - dann sind 364€ die er zur "freien" Verfügung hat genug.
Ich finde eher das der Anreiz zu einem 400€ Job durch höhres, abgabenfreies dzu verdienen geschaffen werden sollte.
Ich würde ja fast lieber morgens liegen bleiben und die Miete gezahlt bekommen als für 400€ zu arbeiten...
Dabei seit: 17.05.2006 Ort: aufm Stuhl Alter: 43 Geschlecht:
Verfasst Di 28.09.2010 11:37 Titel
Keine Kosten für Hundefutter? Wieso das? Kommt der Hund ins Heim wenn ich meinen Job verliere? Na dann... Ach ja, das Rauchen und Trinken muss ich dann auch einstellen. Und Kino geht dann auch nicht mehr... zuhause sitze ich bei 16 Grad in die Wolldecke gewickelt - das muss reichen!
Dabei seit: 19.11.2004 Ort: bielefeld Alter: 32 Geschlecht:
Verfasst Di 28.09.2010 11:37 Titel
Oh wie schön.
Es wird wieder "der HartzIV Empfänger" gegen den Billiglohnarbeiter ausgespielt.
Die ganze Diskussion wäre überflüssig, wenn Arbeit auch im unteren Bereich vernünftig bezahlt werden würde.
Und das müsste sie. Nicht Hartz IV ist zu hoch, sondern Niedriglöhne zu niedrig.
Dabei seit: 24.10.2007 Ort: - Alter: - Geschlecht: -
Verfasst Di 28.09.2010 11:45 Titel
type1 hat geschrieben:
Oh wie schön.
Es wird wieder "der HartzIV Empfänger" gegen den Billiglohnarbeiter ausgespielt.
Die ganze Diskussion wäre überflüssig, wenn Arbeit auch im unteren Bereich vernünftig bezahlt werden würde.
Und das müsste sie. Nicht Hartz IV ist zu hoch, sondern Niedriglöhne zu niedrig.
Dabei seit: 05.05.2004 Ort: Hamburg Alter: 34 Geschlecht:
Verfasst Di 28.09.2010 11:46 Titel
type1 hat geschrieben:
Oh wie schön.
Es wird wieder "der HartzIV Empfänger" gegen den Billiglohnarbeiter ausgespielt.
Die ganze Diskussion wäre überflüssig, wenn Arbeit auch im unteren Bereich vernünftig bezahlt werden würde.
Und das müsste sie. Nicht Hartz IV ist zu hoch, sondern Niedriglöhne zu niedrig.
Schere und so...
Das mag sein und ist auch von mir unbestritten, aber konkret geht es mir um Hartz IV und seine Definition und ob es nach seiner Definition genug ist. Mir ist nicht klar, ob Hartz IV zum Überleben oder zum Leben sein soll und wo die Menschenwürde in diesem Falle dann anfängt oder aufhört. Um es zu konkretisieren, jemand, der alleinstehend ist, keine Familie, Hund, Katze Maus zu versorgen hat und theoretisch Arbeit finden könnte, sind für diesen 364,- Euro nach siner Definition (die mir noch nicht so ganz klar ist) genug?
Zuletzt bearbeitet von Horst Horstenhorst am Di 28.09.2010 11:47, insgesamt 1-mal bearbeitet
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