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Thema: Was kann man derzeit als angehender MG verlangen? vom 23.06.2005


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flavio

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Verfasst Di 05.07.2005 18:05
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Ellie hat geschrieben:
Moin,

dann erkläre mir mal bitte, wo die hohen Qualifikationen eines ganz normalen Mediengestalters liegen sollen.

Na ja, einige Webdesigner stellen sich auch gerne mit Diplom Informatikern gleich... lach!

LG,
Ellie


du ich hab in meiner damaligen ausbildung schon dipl. designer-praktikanten schreiend aus der agentur rennen sehen, weil sie an mir zerbrochen sind. ich hab nichts dagegen, dass dipls. mehr verlangen und teilweise auch bekommen.


nur wenn diese leute mir den ganzen tag was von visualisieren, ideenfindung, konzepte erzählen und dabei mit ihren buntstiften mir im gesicht rumfuchteln könnt ich ausrasten.
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Ellie
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Verfasst Di 05.07.2005 18:09
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Moin diaz1,

ob ich gut genug bin, das laß ich meine Kunden beurteilen, denn sie bezahlen meine Rechnungen. Tough genug bin ich allemal.

LG,
Ellie

P.S. @flavio

Dann meinen Glückwunsch, du zählst zu den 1:1.000 die den Job können und besser sind. Das es genug Idioten unter Studenten gibt ist mir auch bekannt. Aber grundsätzlich besteht ein Unterschied zwischen 5-7 Jahren Studium oder 3 Jahren Ausbildung in der Hausdruckerei nebenan, nicht jeder MG hat das Glück einen vernünftigen Betrieb zu erwischen.


Zuletzt bearbeitet von am Di 05.07.2005 18:12, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
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diaz1

Dabei seit: 21.04.2004
Ort: lil'LA now
Alter: 43
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Verfasst Di 05.07.2005 18:09
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McMaren hat geschrieben:
siska, ich kann teile deiner argumentation echt verstehen. andereseits: ist es wirklich so falsch, wenn man an das ideal glaubt, dass es mit dem traumberuf noch was werden sollte?

ich hab auch eine mg-ausbildung mit vorherigem praktikum gemacht. wie viele wissen, studiere ich jetzt. aber kann man denen, die dennoch versuchen, in ihrem erlernten beruf fuß zu fassen, das vorwerfen? und ihnen sagen, dass sie flexibel sein sollen?
ich hab mir doch nicht drei jahre bei (normaler bezahlung und mit wenigen überstunden) den arsch aufgerissen udn mich da reingehängt, damit man mir nach der ausbildung sagt "und jetzt lernst du bitte was anderes. sei doch mal flexibel!".

ich denke, den meisten ist hier klar, dass man erst mal kleine brötchen backen muss, bevor man zum großverdiener wird. das traurige ist doch nur, dass die kleinen brötchen immer kleiner werden und eigentlich kaum noch die bezeichnung verdienen.

das ist es doch, was den meisten hier sauer aufstößt.


p.s.: und es werden noch lange nicht alle nebenjobs gut bezahlt. natürlich gibt es ausnahmen wie leichenwaschen etc.
aber die meisten werden auch nur mit allerhöchstens 10,- pro stunde vergütet.


warum studierst du?

ich bin mal so frei, wenn ich falsch liege korrigier mich bitte.

du studierst weil du dich weiterbilden willst, um später mehr erfolg im leben zu haben? du bist flexibel und machst jetzt was anderes als in deiner ausbildund. vielleicht ähnlich aber doch was anderes? also hast du ja erkannt, dass du für dich was tun musst um auf den arbeitsmarkt zu bestehen.

wenn man mit der realität konfrontiert wird ist es immer hart. live is a bitch....

ich denke es geht hier darum, dass sich die leute auf was versteifen, dass wirklich nicht mehr kommen wird so wie es war. es wird sich was ändern aber einge, sogar viele in diesen beruf sogar agenturen, werden auf der strecke bleiben.

ich will nicht schwarz malen oder so, es ist die realität. wie lange willst du warten?? 5 jahre, 10 jahre oder 15 jahre? um zu der feststellung zu kommen, shit war wohl doch nicht so wie ichs mir erwartet habe.

das sollte jeder für sich entscheiden und siska hat sich anders entschieden. so wie du mit dem studium.

Lächel


Ellie hat geschrieben:
Moin diaz1,

ob ich gut genug bin, das laß ich meine Kunden beurteilen, denn sie bezahlen meine Rechnungen. Tough genug bin ich allemal.

LG,
Ellie



ich denke, ne beurteilung kann nur ein profi treffen und nicht deine kunden.


Zuletzt bearbeitet von diaz1 am Di 05.07.2005 18:17, insgesamt 1-mal bearbeitet
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flavio

Dabei seit: 14.04.2003
Ort: MUC
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 05.07.2005 18:20
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Ellie hat geschrieben:
P.S. @flavio

Dann meinen Glückwunsch, du zählst zu den 1:1.000 die den Job können und besser sind. Das es genug Idioten unter Studenten gibt ist mir auch bekannt. Aber grundsätzlich besteht ein Unterschied zwischen 5-7 Jahren Studium oder 3 Jahren Ausbildung in der Hausdruckerei nebenan, nicht jeder MG hat das Glück einen vernünftigen Betrieb zu erwischen.


ja Idioten gibts auf beiden seiten. ich arbeite hier mit zwei "alten" damen (frauenquote 6/1 Grins ) zusammen und wir ergänzen uns super.
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McMaren

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Verfasst Di 05.07.2005 18:34
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@ diaz1: Ja, aber ich studiere eher notgedrungen. Es wird mir vielleicht helfen, demnächst mal 50,- Euro mehr zu verdienen (brutto wohlgemerkt), aber es macht mir nicht wirklich Spaß und ich denke auch nicht, dass es mir Wissen bringt, dass ich in meinem alltäglichen Arbeitsleben einbringen kann. Das ist einfach nur für ein Stück Papier, das den Leuten vorgaukeln soll, dass ich clever bin.

@ Ellie: Och, bitte......... Als ob es nicht wirklich solche und solche gäbe. Das antiquierte Denken, dass Studierte wirklich mehr können, ist in der Realität doch völlig überholt. (Ausgenommen Ärzte, Ingeniuere, o.ä.).
Und bei den MGs gibt es ein so breites Feld an Ausbildungsbetrieben, dass man die niemals alle über einen Kamm scheren kann. Und ein Azubi bei Grey hat nachher nicht zwangsläufig mehr drauf als einer ausm Copyshop. Das muss man auch einfach mal so hinnehmen können.
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Nimroy
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Verfasst Di 05.07.2005 19:06
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McMaren hat geschrieben:
@ diaz1: Ja, aber ich studiere eher notgedrungen. Es wird mir vielleicht helfen, demnächst mal 50,- Euro mehr zu verdienen (brutto wohlgemerkt), aber es macht mir nicht wirklich Spaß und ich denke auch nicht, dass es mir Wissen bringt, dass ich in meinem alltäglichen Arbeitsleben einbringen kann. Das ist einfach nur für ein Stück Papier, das den Leuten vorgaukeln soll, dass ich clever bin.

@ Ellie: Och, bitte......... Als ob es nicht wirklich solche und solche gäbe. Das antiquierte Denken, dass Studierte wirklich mehr können, ist in der Realität doch völlig überholt. (Ausgenommen Ärzte, Ingeniuere, o.ä.).
Und bei den MGs gibt es ein so breites Feld an Ausbildungsbetrieben, dass man die niemals alle über einen Kamm scheren kann. Und ein Azubi bei Grey hat nachher nicht zwangsläufig mehr drauf als einer ausm Copyshop. Das muss man auch einfach mal so hinnehmen können.


Heftiges Kopfnicken meinerseits.

Ich hab selbst in einem relativ kleinem Druckunternehmen gelernt. Da wird erstmal jeder sagen: Wie? Mediengestalter? In einer Druckerei? Wie uncool und unkreativ! Mag man auch prinzipiell recht mit haben. Aber es gibt eben solche und solche Betriebe. Nicht jeder sieht seine Aufgabe als Ausbildungsbetrieben auch im tatsächlichen bilden. Da geht es mehr um ein anlernen für die stupidesten Arbeiten. Dementsprechend war auch das Leistungsspektrum in der Berufschuleklasse. Die wohlkingendsten Namen der Düsseldorfer Agentur-Szene waren vertretetn. Und das Ende vom Lied bei diesen Leuten. Topkreativ. Ganz bestimmt. Aber ansonsten - in Schönheit sterben. Man sollte das Gehalt und das Können nicht nur vom Namen und Ruf der Ausbildungsstationen abhängig machen. Einsatz und Kompetenz auf relevanten Gebieten sind gefragt. Und das kann man nur erlernen , wenn man es auch ein stückweit erlebt und liebt.

Ein Studium kann dabei helfen. Denn es zeigt vor allemDingen, dass man sich selbst organisieren kann. Das man in der Lage ist, sich neue Sachverhalte zu erschließen. Sich quellenkritisch an ein Thema zu begeben. Ergebnisorientiert und zielstrebig zu recherchieren. Und und und.

Und für beide Wege - die ausgebildeten Mediengestalter und für die studierten Quereinsteiger - gilt eines immer: Es gibt glaub ich kaum einen Beruf der so vielseitig und deshalb so konturlos ist, wie der Beruf des Medienschaffenden.
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aUDIOfREAK

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Verfasst Di 05.07.2005 19:14
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McMaren hat geschrieben:

@ Ellie: Och, bitte......... Als ob es nicht wirklich solche und solche gäbe. Das antiquierte Denken, dass Studierte wirklich mehr können, ist in der Realität doch völlig überholt. (Ausgenommen Ärzte, Ingeniuere, o.ä.).
Und bei den MGs gibt es ein so breites Feld an Ausbildungsbetrieben, dass man die niemals alle über einen Kamm scheren kann. Und ein Azubi bei Grey hat nachher nicht zwangsläufig mehr drauf als einer ausm Copyshop. Das muss man auch einfach mal so hinnehmen können.


das denken is das eine - aber es is wohl immer noch so, das man, wenn man studiert hat bei gehaltsverhandlungen einen anderen ausgangspunkt hat, wie mit einer normalen lehre oder als quereinsteiger...

ich sag es mal so: wer meint mit dem gehalt und dem job den er hat glücklich zu sein, soll das machen. und wer meint damit auch die nächsten jahre glücklich zu sein - warum nicht. aber der darf sich dann eben auch nicht über ein witzloses gehalt für massig überstunden beschweren. ich persönlich werde mich sicherlich nicht mehr unter wert verkaufen, denn ich hab im leben noch ein bisschen mehr vor, als für die arbeit zu leben.
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Ellie
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Ort: -

Verfasst Di 05.07.2005 19:41
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Hallo McMaren,

warum unterscheidest Du da, was hat ein Ingenieur denn dem Maurergesellen voraus? Es bedeutet nicht, daß er besser eine Mauer hochzieht, sondern fähig ist ein ganzes Gebäude zu konstruieren.

Ein studierter Grafikdesigner (oder wie auch immer der Name dafür ist, ich meine hier ein anerkanntes Studium an Hochschulen) darf sich den Kopf über Konzepte zerbrechen, der Mediengestalter setzt Stein auf Stein, äh, setzt diese Konzepte um.

Mein Freund ist Dipl. Informatiker (Uni) und wird in seinem Berufsleben zwar wissen müssen, was technisch umsetzbar ist, aber nicht zwangsläufig selbst programmieren müssen (dafür sind die Programmierer da, die nicht studiert haben). Der kleine Unterschied zwischen Studium und Ausbildung ist das Wissen und der Blick über den Tellerrand.

Sicherlich gibt es sogar Quereinsteiger, die mehr drauf haben als ein ausgebildeter MG, ich schere hier also nicht über einen Kamm. Aber die Tatsache ist und bleibt, daß der Schuster bei seinen Leisten bleiben sollte. Ein Mediengestalter ist Handwerker, er mag gut sein bei dem was er tut, aber mehr als ein ganz normales Gehalt (1.200 - 1.500 Euro netto bei 40h/Woche) kann dabei nicht rüberkommen. Ausnahmen bestätigen die Regel, bleiben aber dennoch Ausnahmen und damit erfolgreiche Einzelschicksale.

LG,
Ellie
 
 
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