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Thema: vom freiberufler zum angestellten? ja, nein oder jein? vom 14.07.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> vom freiberufler zum angestellten? ja, nein oder jein?
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radschlaeger
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Verfasst Fr 14.07.2006 20:55
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vom freiberufler zum angestellten? ja, nein oder jein?

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moin zusammen,
heute habe ich eine frage in richtung zukunftsplanung...
ich bin seit 3 jahren als freiberufler zugange. das geschäft läuft gut. ein kleiner aber feiner kundenstamm ernährt mich und meine familie. renten-, kranken- und pflegeversicherung laufen im moment über die künstlersozialkasse. aber ich habe meine karriereplanung nie auf das freiberuflerdasein oder ein angestelltenleben fokussiert.
nun steht einer meiner kunden vor der problematik, dass eine seiner dtp-mäuse schwanger ist. und im zuge dessen hat er mich gefragt, ob ich mir ggf. eine festanstellung vorstellen kann. zunächst befristet auf ein halbes oder ein ganzes jahr.
generell finde ich das arbeitsklima in dem unternehmen prima. die hierarchien sind flach, der job interessant.
nun frage ich mich, ob ich überhaupt in die verhandlungen einsteigen soll. und ob es ausser einer festanstellung noch andere modelle geben könnte, ohne meinen status bei der ksk zu gefährden. sicherlich könnte ich für eine gewisse zeit meine anderen kunden zurückstellen (und der potenzielle arbeitgeber hat mir zugesichert, dass ich diese trotz festanstellung am wochenende oder abends im machbaren rahmen weiter betreuen könnte). aber was ist, wenn das mädel nach nem halben jahr oder - noch schlimmer - nach einem jahr aus der elternzeit wieder auf den job pocht.

bin mal gespannt, was ihr dazu meint...

radi


Zuletzt bearbeitet von radschlaeger am Fr 14.07.2006 21:36, insgesamt 2-mal bearbeitet
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aUtO-

Dabei seit: 21.11.2005
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Verfasst Fr 14.07.2006 22:59
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ich würd sagen, das hängt davon ab, wie du die zukunft für dich als freiberufler siehst. wenn es nicht so gut laufen würde, würd ich auf das angebot eingehen. einfach als absicherung. erstmal ne befristung auf ein jahr ist zum einstieg ja nichts ungewöhnliches. und wie lange man den job behält, weiß man schließlich nie.
wenn es für dich als freelancer wirklich so gut läuft und du das auch für die zukunft erwartest, mach das, worauf du mehr lust hast. dein kundenstamm wird es jedenfalls merken, wenn die freiberuflichen tätigkeiten zur nebensache werden - ist ja klar.
tja, wirklich weitergeholfen habe ich dir wohl nicht... *zwinker*
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radschlaeger
Moderator
Threadersteller

Dabei seit: 10.12.2004
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Alter: 49
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 14.07.2006 23:04
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na, war ja ne ernsthafte antwort - deswegen merci! *zwinker*

ich wäre allerdings auch dankbar für die hilfe bei der entwicklung von modellen, die ich in den ggf. anstehenden verhandlungen vorbringen kann Lächel
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Nimroy
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Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
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Verfasst Sa 15.07.2006 10:10
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Ich würde mal fragen, ob das Arbeitsaufkommen bei deinem Kunden so groß ist, dass du dort festangestellt sein musst. Biete ihm doch eher sowas wie eine pauschale an. Zum Beispiel, dass du drei Tage die Woche exklusiv für ihn arbeitest für eine monatliche Pauschale. das hätte den Vorteil, dass deine Flexibilität erhalten bleibt, man keinen Konflikt bekommt, wenn er möchte, dass du am Wochenede mal eben vorbeischaust, du den Tag aber schon für was anderes eingeplant hast. Das gibt auf Dauer Stress. Und nach einem Jahr kommt dann die DTP-Maus zurück, deine anderen Kunden sind mittlerweile angepisst abgesprungen und dann stehts du da ohne eine vernünftige tragende Basis. Für den jetzigen Noch-kunden hat das übrigens den Vorteil, dass er arbeitsrechtlich keine Problemebekommt, von wegen Stelle freihalten oder so. Er spart ein Gehalt denn alles was er gemacht haben will, kann er zu einem günstigeren Satz bei dir einkaufen, alsdu ihn als fester Mitarbeiter kosten würdest.
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radschlaeger
Moderator
Threadersteller

Dabei seit: 10.12.2004
Ort: Neuss
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 15.07.2006 11:20
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das arbeitsaufkommen ist auf jeden fall so groß, dass dort ein festangestellter sitzen muss. also entweder ich - oder ein anderer. wobei der potenzielle arbeitgeber mir zugesichert hat, dass er mich dennoch bei kapazitätsspitzen und als urlaubs-/krankheitsvertretung wie bisher weiter buchen würde.

was halt für mich auch wichtig ist - das arbeitsumfeld und -klima ist einfach so, wie ich mir das wünsche. und bei meinen anderen kunden (ich arbeite i.d.r. immer vor ort) ist es halt ned so optimal.
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Mac

Dabei seit: 26.08.2005
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Verfasst Sa 15.07.2006 11:49
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Hmm, in deinem Alter kennst du mit Sicherheit alle Varianten, die da denkbar sind.
Und die Vorzüge einer geregelten arbeitszeit, Urlaub etc. kennste bestimmt auch.

wenn du bei deinen anderen Kunden immer vor Ort arbeitest, dann gibt es nur zwei ALternativen:
1. du machst weiter wie bisher
2. du schießt die andere in den Wind und arbeitest exklusiv und fest.

Wenn du nicht direkt vor Ort arbeitest, könntest du noch darüber nachdenken, dass du dein Büro verlagerst und von der festen Stelle andere Kunden mitbedienst.

Aber im Grunde kannst du das nur für dich beantworten. Und da gehören, glaube ich, ganz andere Faktoren zu, als Arbeitsmodelle etc. Altersabsicherung, regelmässiges Einkommen, Familie etc.

Ich versth' schon dass so ein Angebot reizvoll sein kann. Vor allem, wenn es sich finanziell rechnen würde.
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Nimroy
Community Manager

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Verfasst Mo 17.07.2006 09:43
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Aber man sollte nicht vergessen, dass der potentielle Arbeitgeber verpflichtet ist, der schwangeren Dame die Stelle frei zu halten. Wenn die wiederkommt und sagt "her damit" dann biste weg. Und die wahrscheinlichkeit, dass ne Frau nach der Elternzeit wieder in den Beruf will/muss, ist weitaus größer, als das früher der Fall war.
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Diesel
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Verfasst Mo 17.07.2006 10:08
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Wenn er dich unbedingt haben will kann er dir auch eine Teilhaberschaft an der GmbH anbieten, verbunden mit einem guten Gehalt. Desweiteren kannst du auch - wie schon bereits gesagt - 3 Tage in der Woche dort fest arbeiten gegen Honorar plus Märchensteuer. Für die andere Hälfte kann er noch einen Halbtagsjob anbieten / schaffen. Das ist unterm Strich oft effektiver für den Arbeitgeber.

Mit Gruß Diesel
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