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Thema: Stelle oder weiter arbeitslos? vom 28.09.2004


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DooH

Dabei seit: 06.08.2003
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Verfasst Mi 29.09.2004 09:23
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ich werde meine Ausbildung zuende bringen, danach studieren und dann bei McDonalds Burger braten *balla balla*
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 29.09.2004 09:24
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VENTURA hat geschrieben:
steffiii hat geschrieben:
aUDIOfREAK hat geschrieben:
sicher - wenn er als akademiker keinen job bekommt dann muss er sich nach alternativen umsehen. denn irgendwie muss ja kohle in die kasse kommen. akademische ausbildung hin oder her - wenn es für denjenigen keinen bedarf gibt, dann sind eben alternativen gefragt - und die sollten sich auch finden lassen (muss ja nicht umbedingt müll aufsammeln sein - wobei das eine ehrenwerte arbeit ist!). ich würd mal behaupten ein akademiker hat bessere chancen auf dem arbeitsmarkt nen anständigen job zu finden als n ungelernter hilfsarbeiter ohne schulabschluss. und wenner "nur" berufschullehrer wird, auf dem fach dasser kann.


bin ganz deiner meinung.

ein kumpel von mir ist diplom-wirtschaftsinformatiker - er findet aber keinen job. er arbeitet seit 6 monaten in einem fitness-studio als trainer. und es macht ihm sogar großen spaß.... geht alles


aber findet ihr es nicht absurd, wenn qualifizierte und interessierte menschen völlig konträre berufe aufgreifen müssen? mit welcher perspektive möchte man die menschen in zukunft motivieren, wenn unter dem deckmäntelchen der flexibilität jede lebens/berufs-planung unmöglich wird? ich denke ihr habt euch schon in jungen jahren mit einem unzulänglichen system arrangiert. eure arbeitmoral in allen ehren, aber diese einstellung klassifiziert menschen nur noch nach ihrer produktivität.


was wäre die alternative - die arbeitslosen aber hoch qualifizierten leute auf staatskosten durchfüttern bis sich der passende job gefunden hat? kann jetzt nicht dein ernst sein v. jeder ist seines eigenen glückes schmied. und da ists doch egal ob ich studiert hab oder net! wer kein job in dem gelernten beruf findet muss sich nach alternativen umsehen. es zwingt ja niemanden einen dipl. ing. irgendwass müll aufzusammeln. dieser dipl. ing. hat auf dem freien arbeitsmarkt eine viel größere chance irgendwo unterzukommen, wenner nur will und nicht auf eine anstellug in seinem studierten fach besteht.

ich mach mir viel mehr sorgen um die ganzen leute die ungelernt sind und / oder keinen schulabschluss haben. für die schauts richtig bitter aus auf dem arbeitsmarkt. da kann man dann schon eher von perspektivlosigkeit sprechen!

DooH hat geschrieben:
ich werde meine Ausbildung zuende bringen, danach studieren und dann bei McDonalds Burger braten *balla balla*


darum gehts doch gar nicht! sondern darum sich eben nach alternativen umzusehen, wenn man im angestrebten beruf keine stelle bekommt. wie das nun im einzelnen aussieht ist was anderes...

is ja wie bei der bild-zeitung hier. hauptsache n paar reißerische headlines rausgehauen Grins


Zuletzt bearbeitet von aUDIOfREAK am Mi 29.09.2004 09:28, insgesamt 1-mal bearbeitet
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steffiii

Dabei seit: 21.04.2004
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Alter: 35
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Verfasst Mi 29.09.2004 09:26
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VENTURA hat geschrieben:
aber findet ihr es nicht absurd, wenn qualifizierte und interessierte menschen völlig konträre berufe aufgreifen müssen? mit welcher perspektive möchte man die menschen in zukunft motivieren, wenn unter dem deckmäntelchen der flexibilität jede lebens/berufs-planung unmöglich wird? ich denke ihr habt euch schon in jungen jahren mit einem unzulänglichen system arrangiert. eure arbeitmoral in allen ehren, aber diese einstellung klassifiziert menschen nur noch nach ihrer produktivität.


richtig, es IST absurd, das ein dipl.informatiker in einem fitness-studio abreiten muss.
aber es IST nunmal so in deutschland, dass so etwas eintreffen kann. und bevor an unserem system nichts grundlegend geändert wird, wird es auch so bleiben... leider ...

@kimi: Lächel
@dooh: das verlangt keiner von dir. aber seh das doch realistisch. wenn du ncihts anderes findest, dann wirst auch du noch burger verkaufen.


Zuletzt bearbeitet von steffiii am Mi 29.09.2004 09:29, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kimmy

Dabei seit: 20.09.2002
Ort: kimland
Alter: 35
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 29.09.2004 09:28
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@dooh
wenn du nix in deinem bereich findest...was machst du dann?ab auf die couch, oder was?!
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donnerchen

Dabei seit: 06.04.2003
Ort: -
Alter: 45
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Verfasst Mi 29.09.2004 09:35
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VENTURA hat geschrieben:

aber findet ihr es nicht absurd, wenn qualifizierte und interessierte menschen völlig konträre berufe aufgreifen müssen?


Das hat doch nichts mit absurd zu tun. Das ist eines der zentralen Prinzipien der Marktwirtschaft. Wenn das was ich verkaufen will- sprich mein Wissen und meine Leistung in einem bestimmten Bereich - gerade nicht gebraucht wird, dann muss ich halt was anderes machen. Den Luxus sich über einen längeren Zeitraum vom Arbeitsamt aushalten zu lassen wird es da hoffentlich nicht mehr lange geben.
Und abgesehen davon hat ja jeder die Möglichkeit sich selbstständig zu machen. Wenn ich ein begnadeter MG bin dessen Genie von potentiellen Arbeitgebern nur verkannt wird sollte das kein Problem sein.

VENTURA hat geschrieben:

mit welcher perspektive möchte man die menschen in zukunft motivieren, wenn unter dem deckmäntelchen der flexibilität jede lebens/berufs-planung unmöglich wird? .


Nun, zum ersten sollten die Menschen sich selber motivieren. Dafür ist niemand anders zuständig.
Eine Lebensplanung basiert dann aber doch wohl eher darauf, _dass_ ich Geld verdiene und nicht womit. Zum Anderen ist mir persönlich auch nicht plausibel wie ich eine Lebensplanung auf der Agentur für Arbeit aufbauen möchte. Wenn ich leben will brauche ich Geld und wenn ich Geld brauche muss ich arbeiten. Ganz einfach....
VENTURA hat geschrieben:

ich denke ihr habt euch schon in jungen jahren mit einem unzulänglichen system arrangiert. eure arbeitmoral in allen ehren, aber diese einstellung klassifiziert menschen nur noch nach ihrer produktivität.

Hm, da hast Du Recht. Wir habenuns arrangiert und wir klassifizieren Menschen _beruflich_ nach ihrer Leistung. Keine Frage. Das ist aber nunmal elementarer Bestandteil unserer Gesellschaftsform. Nun, wenn Dir das nicht behagt wird's schwiereig. Dann kannst Du Dich nur politisch engagieren oder auswandern befürchte ich
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ventura

Dabei seit: 07.04.2002
Ort: -
Alter: 76
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 29.09.2004 09:36
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aUDIOfREAK hat geschrieben:

was wäre die alternative - die arbeitslosen aber hoch qualifizierten leute auf staatskosten durchfüttern bis sich der passende job gefunden hat? kann jetzt nicht dein ernst sein v. jeder ist seines eigenen glückes schmied. und da ists doch egal ob ich studiert hab oder net! wer kein job in dem gelernten beruf findet muss sich nach alternativen umsehen. es zwingt ja niemanden einen dipl. ing. irgendwass müll aufzusammeln. dieser dipl. ing. hat auf dem freien arbeitsmarkt eine viel größere chance irgendwo unterzukommen, wenner nur will und nicht auf eine anstellug in seinem studierten fach besteht.

ich mach mir viel mehr sorgen um die ganzen leute die ungelernt sind und / oder keinen schulabschluss haben. für die schauts richtig bitter aus auf dem arbeitsmarkt. da kann man dann schon eher von perspektivlosigkeit sprechen!


natürlich bleibt jeder auch für sich selbst verantwortlich. ich kritisiere jediglich wie kritiklos und selbstverständlich
diese "flexibilisierung" hingenommen wird.

nicht jeder kann so beliebig agieren wie steffii und sich für jede art von arbeit motivieren. somit ist ihre stärke auch ihre schwäche, indem sie alles dem materiellen zweck unterordnet. das ist wenig idealistisch und man kann nur hoffen das es noch genug leute gibt die etwas weniger abgeklärt ihre berufe auswählen.
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
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Alter: 36
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Verfasst Mi 29.09.2004 09:36
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Kimi hat geschrieben:
@dooh
wenn du nix in deinem bereich findest...was machst du dann?ab auf die couch, oder was?!


kleines beispiel aus der praxis:

ich wollte eigentlich schon immer irgendwie in die computer / gestaltungsrichtung. leider gabs zu den zeiten als ich aus der schule kam hier keine agenturen oder betriebe die dort eine ausbildung ermöglichten.

also hab ich alternativ in nem lebensmitteiladen einzelhandelshaufmann gelernt. nach der lehre war ich stellvertretender marktleiter und wollte zum marktleiter aufsteigen. soweit so gut. nach 1 jahr stand unser laden aufgrund schlechter umsatzzahlen vor der schließung. ich hatte 2 möglichkeiten - 250 km weit wegziehen oder arbeitslos werden.

da hab ich mich beworben - aber nicht mehr im einzelhandel sonder in andern bereichen. schlussendlich wurde ich bei einer spedition als kundenbetreuer eingestellt, obwohl ich von der materie keine ahnung hatte! nach 3 monaten war ich eingearbeitet und der job hat spaß gemacht, obwohls eigentlich nicht das war, was ich wollte.

daraus habe ich dann auch meine konsequenzen gezogen und habe mediengestalter gelernt und micht selbstständig gemacht. jetzt habe ich das erreicht was ich ursprünglich wollte. zwar über umwege und es hat ein bischen länger gedauert aber ich bin am ziel!

das meine ich mit flexibilität und nach alternativen umsehen!
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Kimmy

Dabei seit: 20.09.2002
Ort: kimland
Alter: 35
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 29.09.2004 09:37
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ja, so muss das auch sein
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