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Thema: Mediengestalterin seit 2 Jahren - und wie geht´s weiter? vom 18.08.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> Mediengestalterin seit 2 Jahren - und wie geht´s weiter?
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mcbethy

Dabei seit: 02.12.2002
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Verfasst Fr 18.08.2006 23:26
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Bachelor of Science geht ja nur drei Jahre. Das kann ich gerade so verkraften. Ich möchte auch nebenbei weiterarbeiten als studentische Aushilfe. Nach Möglichkeit auch im jetzigen Betrieb. Ein Gespräch gab es schon und meine Chefin stand dem nicht abgeneigt gegenüber. Das kann sich natürlich noch ändern, wenn es mal so weit sein sollte.

Ich sehe es nicht so, dass ich die Ausbildung um sonst gemacht habe. Wenn man ins Online-Marketing möchte, ist es meines Erachtens nach ein Vorteil sich mit der Technik auszukennen. Ob es wirklich das ist, was ich will, weiß ich wohl leider erst, falls ich es bis dahin schaffe.

Ich habe mir noch Informationen zu anderen Studiengängen und -abschlüssen angesehen.
Ob so etwas was für dich wäre? http://allekto.bui.haw-hamburg.de/studieren/studienmaterialien.php
In Köln z. B. kann man auch berufsbegleitend Medienwirtschaft studieren.

Na ja, die Gedankengänge in die Richtung sind noch sehr jung. Was in einem Jahr wirklich kommt ... keine Ahnung. Lächel
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medienfuzzi

Dabei seit: 18.08.2006
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Verfasst Sa 19.08.2006 09:49
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mcbethy hat geschrieben:
Geht mir nicht viel anders als dir, mit dem Unterschied, dass ich noch nicht so lange angestellt bin. Habe insgesamt schon 3 Jahre in dem Betrieb verbracht: ein halbes Jahr Praktikum und 2 1/2 Jahre Ausbildung (Nonprint Operating). Ich wurde übernommen, was einerseits ja toll ist, weil man ja scheinbar doch einen gewissen Wert im Betrieb hat. Andererseits bin ich in meinen Tätigkeiten eingeschränkt und komme selten über Praktikantenarbeiten hinaus. Deshalb bin ich häufig schon sehr unmotiviert. Das endet dann auch mal gerne in Frustration, wenn ich mir Stellenausschreibungen durchlese und den Eindruck habe, dass mein Profil auf keine einzige passt. Das macht es mir schwer, mich woanders zu bewerben bzw. Selbstvertrauen zu gewinnen um diesen Schritt zu wagen.

Ich hatte mich um ein Studium beworben. Leider bin ich sehr blauäugig an die Sache herangegangen und habe mich auf meine betriebliche Ausbildung und meine Wartesemester verlassen. Medien- und Kommunikationswissenschaften ist ein sehr begehrter Studiengang, der (in Hamburg für 2006/2007) einen NC von 1,2 voraussetzte. 1600 Bewerber auf 22 Studienplätze. Nur drei kamen über Wartesemester rein.

Ich wurde also nicht genommen und kann auch im nächsten Jahr damit rechnen abgelehnt zu werden.
Jetzt habe ich mich nach Alternativen umgesehen und mit Verwandten/Freunden/Bekannten gesprochen. Medienfachwirt kommt für mich nicht in Frage, weil ich es mir allein zeittechnisch überhaupt nicht vorstellen kann. Deshalb liebäugele ich für das WS 2007/08 mit einem BWL Studium mit dem Schwerpunkt Marketing. Da schaffe ich es auch mit meiner Abiturnote durch den NC zu kommen. *zwinker*

Mein Arbeitsvertrag ist auf ein Jahr befristet. Ich werde mich dennoch auf andere Stellen bewerben um einfach meinen Marktwert ansatzweise testen zu können. Ob ich überhaupt eine Chance habe anderswo hineinzukommen. Das motiviert mich etwas.
In der Zwischenzeit habe ich auch einen Kollegen gefragt, ob ich ein, zwei Kunden von ihm übernehmen kann, da ich bereits die Webseite für den einen Kunden betreue und die Newsletter für den anderen Kunden umsetze und auch manchmal gestalte. Das wurde dann mit dem Vorstand abgesprochen und in drei Wochen habe ich dann endlich meine eigenen Kunden. Lächel
Solange ich noch dort arbeite, versuche ich das Beste daraus zu machen.

Vielleicht findest du ja auch noch Alternativen für dich. Eventuell gibt es ja interessante Studiengänge ab dem Sommersemester.



Bedenke, dass du dich bei BWL durchs Grundstudium zu 95% durch Dinge quälen musst, die absolut rein garnichts mit Marketing zu tun haben, die Spezialisierung kannst du erst im Hauptstudium wählen, das heisst 3 Semester (Regel!) hast du Statistik, Mathematik, Rechnungswesen, Investition/Finanzierung etc etc. Marketing wird im Grundstudium am Rande abgehandelt.

Mein Bruder studiert BWL und wollte von anfang an in dem Marketingbereich. Pustekuchen. Er wäre fast an Statistik gescheitert.
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mcbethy

Dabei seit: 02.12.2002
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Verfasst Sa 19.08.2006 16:27
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Danke, aber das weiß ich schon längst.

Ich habe ein Wirtschaftsabitur, bin also schon etwas mit Rechnungswesen, Statistik und Co. in Berührung gekommen. Es geht mir auch weniger um die Studieninhalte, wenn ich ehrlich bin. Dass ich mich da durchbeißen muss, ist mir durchaus bewusst. Aber wenn man seine Ziele erreichen will, kann man nicht immer nur das machen, was einem Spaß macht.

Häufige Anforderung ist nach wie vor ein betriebswirtschaftliches Studium. Dann mach ich lieber eins, anstatt in meiner derzeitigen Position zu verrotten oder bei meinem Arbeitgeber darum zu kämpfen an einer Weiterbildung teilnehmen zu können.
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medienfuzzi

Dabei seit: 18.08.2006
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Verfasst Sa 19.08.2006 16:53
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mcbethy hat geschrieben:
Danke, aber das weiß ich schon längst.

Ich habe ein Wirtschaftsabitur, bin also schon etwas mit Rechnungswesen, Statistik und Co. in Berührung gekommen. Es geht mir auch weniger um die Studieninhalte, wenn ich ehrlich bin. Dass ich mich da durchbeißen muss, ist mir durchaus bewusst. Aber wenn man seine Ziele erreichen will, kann man nicht immer nur das machen, was einem Spaß macht.

Häufige Anforderung ist nach wie vor ein betriebswirtschaftliches Studium. Dann mach ich lieber eins, anstatt in meiner derzeitigen Position zu verrotten oder bei meinem Arbeitgeber darum zu kämpfen an einer Weiterbildung teilnehmen zu können.


Würde allerdings lieber über Kommunikationsdesign oder auch Medienfachwirt nachdenken, als über den klassischen BWLer, denn da ist Marketing nach wie vor gnadenlos überlaufen und in vielen Werbeagenturen findet man heute selten noch den BWL->Marketing Typen, da selbst im Hauptstudium noch Volkswirtschaftslehre und Allgemeine BWL und Co überwiegen, in den meisten Unis/FHs auch zwei Schwerpunkte gewählt werden müssen. Dann käme Marketing und Logistik in Frage oder Marketing und Controlling - aber ist halt mehr auch für einen Bürojob gedacht.
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mcbethy

Dabei seit: 02.12.2002
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Verfasst Sa 19.08.2006 19:35
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Machen wir etwas anderes als Bürojobs? *zwinker*

Ich habe keine Ausbildung in Gestaltung gemacht und sehe dort auch nicht meine Talente angesiedelt. Deshalb kommt Kommunikationsdesign für mich nicht in Frage. Mittelmäßige Designer gibt es schon genug, da muss ich nicht unbedingt dazugehören. Zudem möchte ich aus der Produktion raus.

Eine Weiterbildung zum Medienfachwirt nimmt extrem viel Zeit in Anspruch, falls man sie neben dem Beruf macht. Außerdem geht das auch nur, wenn der Arbeitgeber damit einverstanden ist. Das würde nämlich heißen, dass ich an zwei Tagen in der Woche früher gehen müsste. Teils samstags Unterricht. Ehrlich gesagt möchte ich noch ein Leben neben der Arbeit haben. Und bei solch einer Beanspruchung meiner Freizeit hört das erträgliche Maß (für mich) eben auf. Also überlege ich mir diesen Schritt mehr als dreimal. Komplett ausgeschlossen habe ich es nicht, aber unter meinen Alternativen ist diese weiter unten angesiedelt.

Und wenn ich für mich interessante Stellenbeschreibungen durchlese, steht in 99% aller Stellenprofile, dass ein betriebswirtschaftliches Studium oder Vergleichbares Voraussetzung ist.
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medienfuzzi

Dabei seit: 18.08.2006
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Verfasst Sa 19.08.2006 21:14
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mcbethy hat geschrieben:
Machen wir etwas anderes als Bürojobs? *zwinker*

Ich habe keine Ausbildung in Gestaltung gemacht und sehe dort auch nicht meine Talente angesiedelt. Deshalb kommt Kommunikationsdesign für mich nicht in Frage. Mittelmäßige Designer gibt es schon genug, da muss ich nicht unbedingt dazugehören. Zudem möchte ich aus der Produktion raus.

Eine Weiterbildung zum Medienfachwirt nimmt extrem viel Zeit in Anspruch, falls man sie neben dem Beruf macht. Außerdem geht das auch nur, wenn der Arbeitgeber damit einverstanden ist. Das würde nämlich heißen, dass ich an zwei Tagen in der Woche früher gehen müsste. Teils samstags Unterricht. Ehrlich gesagt möchte ich noch ein Leben neben der Arbeit haben. Und bei solch einer Beanspruchung meiner Freizeit hört das erträgliche Maß (für mich) eben auf. Also überlege ich mir diesen Schritt mehr als dreimal. Komplett ausgeschlossen habe ich es nicht, aber unter meinen Alternativen ist diese weiter unten angesiedelt.

Und wenn ich für mich interessante Stellenbeschreibungen durchlese, steht in 99% aller Stellenprofile, dass ein betriebswirtschaftliches Studium oder Vergleichbares Voraussetzung ist.



Ich weiss ja nicht, wo du vorhast, zu studieren, FH oder Uni, aber..... studieren und arbeiten hatte sich mein Bruder damals auch anders vorgestellt, sein Stundenplan lies es oftmals nicht zu, diejenigen, die gearbeitet haben, haben ewig gebraucht, allein das Grundstudium abzuschliessen, ich weiss nicht, ob das dann wirklich so vorteilhaft ist.....

Plane dir von vornherein ungefährt die Zeit ein, die du zu hause zum Lernen brauchst, die du in der FH/Uni verbringen wirst (vorteilhafterweise sogar etwas mehr) Lächel Ich sags deshalb, weil mein Bruder damals wirklich heftig ins Schleudern kam im ersten Semester. Er hatte gearbeitet und studiert. Kurz vor den Klausuren dann konnte er ohne weiteres nicht Urlaub nehmen, das erste Semester ging bei ihm ziemlich in die Hose (hatte alles bestanden, aber viele Vierer kassiert, was laut seiner Aussage ungefähr so, wie AP und ZP zusammen und noch a bissl mehr - > wohlbemerkt ein Semester).

Im nächsten Semester hat er den Job aufgeben müssen, sein Stundenplan ließ es nicht mehr zu.

Was ich damit sagen will - unbedingt Finanzierung vorher klären, Studiengebühren, Semesterbeitrag etc. Studentenjobs in den Ferien werden immer begehrter, da viele Arbeitslose und Gelegenheitsjobber genau die gleichen Jobs suchen.

Mein Bruder hatte im ersten Semester recht gute Freunschaften geschlossen, ein paar Semester später war keiner mehr von denen da, weil viele aufgegeben haben (oder mussten -> finanzielle Gründe).
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mcbethy

Dabei seit: 02.12.2002
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Verfasst Sa 19.08.2006 22:36
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Man könnte meinen, dass du es mir ausreden möchtest. Grins

Du kannst nicht alle mit deinem Bruder vergleichen. Damit möchte ich jetzt nicht sagen, dass dein Bruder vielleicht nicht für das Studium geeignet war oder du Unrecht hast und BWL ein Spaziergang ist. Die Finanzierung und Zeiteinteilung ist immer ein beachtlicher Aspekt. Aber den habe ich auch in jedem anderen Studiengang oder beim Medienfachwirten, der immerhin über 5000 EUR kostet. Ohne die Prüfungsgebühren sind das monatlich auch über 200 EUR. Klar, da ich hauptberuflich ja beschäftigt sein müsste, würde sich das leichter finanzieren lassen als ein Studium. Aber mir erscheint es dennoch stressiger.

Und wenn BWL einfach nur schwer ist und man im Nachhinein nichts davon hat, weil zu viele neben dir den gleischen Abschluss haben, weshalb studieren dann so viele BWL? *zwinker*

Aber um mal wieder auf das Thema zurückzukommen und der Threaderstellerin gerecht zu werden:

Der Medienfachwirt ist nicht die einzige Weiterbildungsmöglichkeit neben dem Beruf.
Es gibt noch den Marketing-Kommunikationswirt, der ebenfalls berufsbegleitend ist oder ein Volontariat während der Studienzeit voraussetzt. Der würde ebenfalls über 200 EUR monatlich kosten und (jedenfalls in Hamburg) drei Tage nach der Arbeit zum Schulbankdrücken bitten.
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medienfuzzi

Dabei seit: 18.08.2006
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Verfasst So 20.08.2006 00:40
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mcbethy hat geschrieben:


Und wenn BWL einfach nur schwer ist und man im Nachhinein nichts davon hat, weil zu viele neben dir den gleischen Abschluss haben, weshalb studieren dann so viele BWL? *zwinker*


Nur kurz dazu.....BWL studieren viele, weil es viele Wege öffnet - als BWLer kommst du überall unter. BWL hat zudem den Ruf sei den 90ern.

Aber es sind zwei paar Schuhe. Es studieren auch viele Medizin. Ob sie es jemals abschließen, ist die andere Frage *zwinker*

Mein Bruder ist nicht das Maß aller Dinge, ich kenne allerdings viele meiner ehemaligen Schulkollegen, die BWL angefangen hatten, es viel zu langweilig war, sie unnötige Zeit vergeudet hatten und durch genau diese Leute werden die Hörsääle voll und diese Leute bringen BWL dem Ruf, den es hat. Abgeschlossen hatten bei meiner Schwester 2003 von 4000 eingeschriebenen Studenten 24 Studenten (haben sie vorhin gefragt und sie wusste es noch genau). Ihr Prof meinte in der Einführung "Schauen sie nach links und rechts, merken Sie sich ihre Nachbarn und die Gesichter, nächstes Semester werden Sie ihren Nachbarn nicht mehr sehen, am Ende des Studiums haben sie vollkommen freie Platzwahl und werden mit mir (dem Prof) per "Du" sein) - und so kam es auch Lächel

Übrigends - die richtige Boom Welle erlebt gerade Lehramt, Berufsschullehramt für MGler wäre auch eine Möglichkeit!
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