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Thema: Künstlersozialkasse vom 24.06.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> Künstlersozialkasse
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beeviZ
Threadersteller

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Verfasst Fr 24.06.2005 19:14
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hmm. auch irgendwie nich so das wahre. wie siehts denn aus wenn ich das gewerbe abmelde, und mir lediglich ne steuernummer hol und das als freiberufliche tätigkeit laufen lasse? bin ich genauso wenig versichert, oder?
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Account gelöscht


Ort: -
Alter: -
Verfasst Fr 24.06.2005 20:10
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waiu hat geschrieben:
Also ehrlich gesagt bin ich mir da nicht sicher. Grins .


* Ich geb auf... * * Ich geb auf... * * Ich geb auf... *

du musst den antrag ausfüllen und den mit deinem portfolio oder sonstigen
veröffentlichungen zurückschicken. achte darauf das du den antrag SORGFÄLTIG
ausfüllst, das es sonst zu den ohnehin langen bearbeitungszeiten noch länger dauert!
bei mir hat es nach antragstellung ca. 4 monate gedauert.
 
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burnout

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Verfasst Sa 25.06.2005 07:30
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was heisst bei dir nebenberuflich?

studierst du? oder bist du arbeitnehmer?
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beeviZ
Threadersteller

Dabei seit: 30.09.2002
Ort: Dortmund
Alter: 23
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Verfasst Sa 25.06.2005 08:47
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bis donnerstag war ich azubi, ab august mach ich fachabi nach.
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burnout

Dabei seit: 31.01.2002
Ort: Osnabrücker Land
Alter: 36
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Verfasst Sa 25.06.2005 08:52
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als ich studiert hab und nebenbei selbständig war, war ich auch noch über meine eltern versichert. du darfst glaub ich nicht mehr als 15 stunden die woche arbeiten, zahlst halt nen teil der KK-Beiträge (ca. 80 Euro waren's bei mir) und die Sache ist gegessen.
Und ansonsten würd ich mal gucken, ob Du nicht doch lieber freiwillig in ne günstige gesetzliche eintrittst, denn aus ner privaten kommst du so schnell nicht raus. im alter wird das dann blöde, weil du ja altersrücklagen bilden musst, weil deine beiträge ja altersabhängig steigen.
bei ner gesetzlichen fängst du mit ca. 250-280 Euro Beiträgen an, die sich dann zwar als selbstständiger deinem einkommen anpassen, aber ich denke das ist besser als ne private.
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satz-kunst

Dabei seit: 25.06.2005
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Verfasst Sa 25.06.2005 10:11
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beeviZ hat geschrieben:
hab irgendwie gelesen 7,65% vom brutto jahreseinkommen. was bei mir vielleicht dann 20€/Monat wären im moment Grins


Hallo,
ich habe mich vor gut einem Monat auch bei der Künstlersozialkasse angemeldet. Derzeit werden meine Unterlagen noch geprüft. Ich rechne mir vor allem deshalb gute Chancen aus, weil ich nicht nur als selbständiger Mediengestalter, sondern auch als Publizist tätig bin. Was die Beiträge und das Mindesteinkommen angeht, ist die KSK ziemlich strikt. Du musst, wenn ich mich richtig erinnere, um die 390 Euro im Monat netto verdienen. Ausnahmen gibt es für die ersten Arbeitsjahre. Im Moment ist es ziemlich dramatisch im Kunstbereich. Viele Bildende Künstler, selbst renommierte, verdienen im Moment so wenig, dass sie aus der KSK herauszufliegen drohen. Bei permanenter Unterschreitung des Mindestsatzes wird die Beschäftigung nämlich als Liebhaberei eingestuft.
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 25.06.2005 10:52
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die frage, die sich stellt, ist ob du dich überhaupt extra versichern musst... kommt drauf an, womit du momentan den hauptanteil deines lebensunterhaltes bestreitest. wenn das mit der selbstständigen tätigkeit passiert, dann hat deine steuerbaraterin recht. aber ich würde mich hier vorab auf jeden fall mal bei ner krankenkasse oder versicherungsvermittler deines vertrauens genau informieren.

denn wie schon richtig gesagt wurde, hat die KSK relativ strenge vorgaben, was das Aufnehmen neuer Mitglieder angeht. Und ein normaler MG wird da meines Wissens nicht mehr als künstlerisch tätig angesehen, sondern eher in den Bereich Handwerk eingeordnet. Aber gut - fragen kost nix!

Ansonsten ist halt dann die Frage, ob private oder freiwillig gesetzlich. Kommt jetzt eben ganz drauf an, was Du vor hast. Willst Du nach Ausbildung / Abi /Studium weiterhin selbstständig sein oder willst Du Angestellter werden. Wenn letzteres kannst Du Dich ruhig privat versichern und dadurch Kohle sparen. Wenn Du wieder nen normalen Job annimmst und unter der Bemessungsgrenze bleist, biste automatisch in der gesetzlichen versichert.

Wenn Du allerdings selbstständig bleiben willst musst Du Dir das genau überlegen. Die Beiträge sind anfangs niedrig, steigen aber mit zunehmendem Alter. Zudem musst Du, wenn Du Familie hast, jedes einzelne Mitglied einzeln versichern und das kann richtig ins Geld gehen. Hier bieten die gesetzlichen die Möglichkeit der mitversicherung von Kindern und unter bestimmten Umständen auch Ehefrauen. Und von der privaten zur gesetzlichen zu wechseln ist auf regulärem Wege nahezu unmöglich...

Du musst Dir halt mal ausrechnen (lassen), was unterm Strich für Dich das Beste ist...


Zuletzt bearbeitet von aUDIOfREAK am Sa 25.06.2005 10:54, insgesamt 1-mal bearbeitet
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grafix

Dabei seit: 31.07.2006
Ort: Weserbergland
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 31.07.2006 00:56
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Zwar alles uralte Beiträge, aber als ich sie gelesen habe, schauderte es mich etwas. Auf der Homepage der KSK gibt es – neben dem Antragsformular – auch Ausfüllhilfen und vor allem viele Infos zum Lesen und zum Download. Sämtliche Fragen, die hier gestellt wurden, werden beantwortet. Und zwar richtig.
Die hier gegebenen Antworten sind zum Teil unverantwortlich. Wer nämlich in den Kreis der "Berechtigten" gehört, kann durch die KSK viel Geld sparen. Unabhängig davon, in welcher Krankenkasse man ist, zahlt die KSK die Hälfte der Beiträge (auch zur Rentenversicherung).
Und diese Hälfte wird von den sogenannten Verwertern (Verlage, Konzertveranstalter usw.) und der Bundesregierung aufgebracht. Also keine Angst: Neu- und Altkunden haben mit der Finanzierung nichts zu tun.
Die Künstlersozialkasse ist geschaffen worden, um künstlerisch und publizistisch tätigen Selbstständigen die soziale Absicherung zu erleichtern. Der Kreis der "Nutznießer" wird natürlich eingegrenzt und es müssen Belege beigebracht werden. Aber wie gesagt: das alles findet sich auf der Homepage.

Vielleicht hilft's noch irgendwem ... grafix
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