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Thema: KSK - Ist das Gerichtigkeit? vom 05.08.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> KSK - Ist das Gerichtigkeit?
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nanu

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Verfasst So 06.08.2006 15:19
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@KleinSchlaffie
also muss man sich als Webdesigner spezialisieren z. B. Logo screendesign, Programmierung oder texten oder wie??

Vielleicht sollte man das Wort Webdesign auch mal ersetzen oder halt was aussagekräfigeres dafür finden..

Wenn Programmierer z. B. PHP und Grafiker sich gleichermaßen so benennen ist es ja eigentlich ein Sammelbecken.


Wie kommt man nun in desem Bereich "Webdesign" zu Kohle?

Bzw. was ist eigentlich ein reiner Webdesigenr (was es ja nicht bringen soll).
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Ellie
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Verfasst So 06.08.2006 15:20
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Moin,

ich habe keinen Freiberufler-Status, weil ich vorwiegend Drucksachen produziere und das ist gewerblich = Gewerbeschein. Info von meinem zuständigen Finanzamt und der Handelskammer Hamburg.

*ha ha*

So ein Durcheinander. Ich lese öfter, daß die zuständigen Stellen ganz unterschiedlich bewerten, wer sich Freiberufler nennen darf und wer nicht, selbst Widersprüche zwischen Finanzamt und KSK sind nicht unüblich. Das Finanzamt schwang das Damoklesschwert und sagte zu mir: "Du, Ellie, seist in Zukunft Gewerbetreibende." Also gut, bin ich das eben.

LG,
Ellie
 
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KleinSchlaffi

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Verfasst So 06.08.2006 15:22
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Letztendlich trägt die KSK dazu bei, für reguläre Arbeitgeberabgaben einzuspringen, damit dass Mitglieder weiterhin den Sozialen Status des „Arbeitnehmers“ haben.

Warum ist die KSK vom Grundsatz her hinfällig?

Alle gesetzlichen Versicherungen, bis hin zur Rentenversicherung, sind gelockert worden, so dass jeder mit deutschem Pass sich freiwillig versichern lassen kann. Die war bis vor 7 Jahren noch nicht möglich. Erst wurde die PKV gelockert, dann die RV und letztendlich die ALV – Mit dem Jahre 006 sind alle gesetzlichen Pflicht-Versicherung für freiwillig Versicherte abschließbar, somit zugänglich.

Wenn du jetzt deine Sozialabgaben tätigst, erscheint auf dem SV Konto XY der geförderte Betrag zu 100%.

Ein Mitglied de KSK zahlt ja mit seiner Meldung die üblichen 50% Arbeitnehmeranteile und die KSK packt die anderen 50% aus dem KSK Fond drauf, so das letztendlich 100% von der KSK als Sozialabgaben für das SV Konto XY verbucht werden.

Die KSK verwaltet nur Gelder Dritter. Sie gibt keinen Cent hinzu. Sie bedient sich dem Fond der deren Mitglieder.
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KleinSchlaffi

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Verfasst So 06.08.2006 15:31
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nanu hat geschrieben:
@KleinSchlaffie
also muss man sich als Webdesigner spezialisieren z. B. Logo screendesign, Programmierung oder texten oder wie??

Vielleicht sollte man das Wort Webdesign auch mal ersetzen oder halt was aussagekräfigeres dafür finden..

Wenn Programmierer z. B. PHP und Grafiker sich gleichermaßen so benennen ist es ja eigentlich ein Sammelbecken.


Wie kommt man nun in desem Bereich "Webdesign" zu Kohle?

Bzw. was ist eigentlich ein reiner Webdesigenr (was es ja nicht bringen soll).


Kennst du einen Top Programmierer, der gutes Design macht. Ich meine so die Progs, die ihre Fenster zukleben und richtige Scripte programmieren? Die haben Null Ahnung von Design. Das was sich das Webdesigner nennt, das ist ein Mischung so wie sie es gelernt haben. Von jedem etwas. Ein PHP Prog würde niemals sagen, er sei ein Designer.

Wie ein Webdesigner zu Kohle kommt. Ganz einfach.

Er rennt zum Kunden. Labert ihm die Taschen voll, er wäre Designer und macht ihm die PIZZA Karte für 3,5 € und eine Pizza Fungi. Das sind ja die, die euch alle Preise kaputt machen, weil sie sonst keine Kohle verdien. Und davon gibt genüge. Selbst das Arbeitsamt hat zeitlang Grafikdesigner im Rahmen einer Umschulungsmaßnahme ausgebildet. Was meinst du wie die rumgerannt sind, als die DESIGNER.

Nischt war – Alle haben sie kleine Agenturen gegründet und 9 Monate später haben sie die Klatsche bekommen. In bestimmten Zyklen finden automatische Marktbereinigungen statt. Egal, denn Webdesign ist ein Fachrichtung, aber sie nennen sich „ Webdesigner “.
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nanu

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Verfasst So 06.08.2006 15:59
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@KleinSchlaffi

stimmt schon die Prgrammierer haben meist keinen Schimmer vom Design
(kenne auch grauselige Beispiele)
aber es gibt doch welche die HTML CSS usw. beherschen u. auch nicht ganz so grauselige Webseiten (vom Layout her)
kreieren. Nicht jeder ist ein Fachidiot - Oder muss man das sein um es zu was zu bringen?

Zitat:
Er rennt zum Kunden. Labert ihm die Taschen voll, er wäre Designer und macht ihm die PIZZA Karte für 3,5 € und eine Pizza Fungi. Das sind ja die, die euch alle Preise kaputt machen, weil sie sonst keine Kohle verdien. Und davon gibt genüge. Selbst das Arbeitsamt hat zeitlang Grafikdesigner im Rahmen einer Umschulungsmaßnahme ausgebildet. Was meinst du wie die rumgerannt sind, als die DESIGNER.

Nischt war – Alle haben sie kleine Agenturen gegründet und 9 Monate später haben sie die Klatsche bekommen. In bestimmten Zyklen finden automatische Marktbereinigungen statt. Egal, denn Webdesign ist ein Fachrichtung, aber sie nennen sich „ Webdesigner “.


Gemeint ist das => code html for food

Trozdem interessiert mich wie man mit HTML, CSS und / oder Grafikkenntnissen im non-printbereich zu Kohle kommen kann.

Man darf sich niemals DESIGNER nennen, ist mir schon klar.

Übrigens die KSK finde ich eigentlich eine gute Sache.
Wer noch wenig Gewinn hat (am Anfang der Existenzgründung ist) muss relativ wenig einzahlen.
Wer schon mehr Gewinne hat, zahlt halt auch mehr ein - ist doch sehr sozial.
Die KSK gibt es soweit mir bekannt ist wegen der brotlosen Kunst,
denn mit Kunst Geld zu verdienen ist auch Kunst.
Die Grafiker u. Webseiten?.. sind doch nur eine Randgruppe der KSK.


Zuletzt bearbeitet von nanu am So 06.08.2006 16:00, insgesamt 1-mal bearbeitet
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KleinSchlaffi

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Verfasst So 06.08.2006 16:20
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Ellie hat geschrieben:
Moin,

ich habe keinen Freiberufler-Status, weil ich vorwiegend Drucksachen produziere und das ist gewerblich = Gewerbeschein. Info von meinem zuständigen Finanzamt und der Handelskammer Hamburg.


Ellie? Bist du Drucker und Gestalter?
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nanu

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Verfasst So 06.08.2006 16:24
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Hat man eigentlich als Freiberufler irgendwelche Vorteile?
Also Gewerbetreibender muss man halt 20 € beim Gewerbeamt einzahlen in der KSK kann man aber deswegen trotzdem (wenn die anderen Voraussetzungen stimmen).
Entscheidet man sich für die Kleinunternehmeregelung hat man mit dem Finanzamt nicht mehr Arbeit als wenn man Freiberufler wäre. (Einnahmeüberschussnachweis)
Vielleicht gibt es ja Vorteile die ich noch nicht kenne. Deswegen frage ich mal nach.
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aUDIOfREAK

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Verfasst So 06.08.2006 16:30
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nanu hat geschrieben:
Hat man eigentlich als Freiberufler irgendwelche Vorteile?
Also Gewerbetreibender muss man halt 20 € beim Gewerbeamt einzahlen in der KSK kann man aber deswegen trotzdem (wenn die anderen Voraussetzungen stimmen).
Entscheidet man sich für die Kleinunternehmeregelung hat man mit dem Finanzamt nicht mehr Arbeit als wenn man Freiberufler wäre. (Einnahmeüberschussnachweis)
Vielleicht gibt es ja Vorteile die ich noch nicht kenne. Deswegen frage ich mal nach.


im grunde eigentlich nur, das man keine gewerbesteuer zahlt (die man als gewerbetreibender ohnehin erst ab einem gewissen einnahmensatz zahlen muss). ein anderer wäre mir persönlich jetzt nicht bekannt... für einige berufsgruppen (z.b. anwälte) ist der freiberuflerstatus pflicht. nicht so aber in unserem gewerbe.
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