mediengestalter.info
FAQ :: Mitgliederliste :: MGi Team

Willkommen auf dem Portal für Mediengestalter

Aktuelles Datum und Uhrzeit: Fr 09.12.2016 20:50 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Kreatives berufsbegleitendes Studium nach kaufm. Ausbildung vom 13.06.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> Kreatives berufsbegleitendes Studium nach kaufm. Ausbildung
Seite: Zurück  1, 2
Autor Nachricht
swurz
Threadersteller

Dabei seit: 13.06.2005
Ort: -
Alter: 32
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 15.06.2005 19:56
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

das ist ja leider genau das Schwere an der Sache: sich im Klaren zu sein was man will.
aber ich glaube, dass einem das bei der heutigen Vielfalt an Berufs- und Weiterbildungsmöglichkeiten auch keiner vorwerfen kann.
...........und ich glaube dass mir da auch keiner helfen kann. * Nee, nee, nee * ´
Aber es beruhigt, zu hören, dass man nicht der einzige ist, der solche Probleme hat !
  View user's profile Private Nachricht senden
dmba

Dabei seit: 20.06.2006
Ort: Heidelberg/Heilbronn
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Di 20.06.2006 20:30
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Zwei weiterführende Qualifikationen "derselben Stufe" hintereinander zu machen muss im Lebenslauf schon sehr gut begründet werden. Wenn die Möglichkeit besteht, besser nach einer beruflichen Ausbildung ein Studium anhängen.
  View user's profile Private Nachricht senden
Anzeige
Anzeige
Benutzer 27313
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Di 20.06.2006 22:10
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Leute! Was soll denn immer dieses ganze Kreativitäts-Geschwurbel? Wie oft lese ich hier von Leuten die "sooo kreativ" sind, dann aber doch lieber erstmal Versicherungskaufmann/-frau in der Schadensrevision oder Fleischereifachverkäufer/innen geworden sind. Sicher das kann man machen, warum auch nicht, aber:
Was versprecht ihr euch von diesen Studiengängen? Meint Ihr, man kann den ganzen Tag den Kopf schräg halten und Sachen sagen wie: "Da noch mehr rot oder lieber nicht?". ???

Man sollte doch schon wissen was einen motiviert etwas zu lernen. Wenn man ein Ziel hat oder eine Neugier an etwas hat, kann ein Studium sehr sehr interessant sein. Aber doch nicht wenn man sich nen bisschen "kreativ" ausleben möchte. Für so etwas gibts Töpferkurse an der nächsten Volkshochschule.

Ich schlage deshalb vor: Bevor Du überhaupt wissen kannst, was Dein Studiengang sein könnte, solltest Du Dich erstmal damit auseinandersetzen, womit sich dieser überhaupt beschäftigt. Also mach mal nen paar Praktika, dann siehst Du hoffentlich klarer.
 
nanu

Dabei seit: 31.03.2006
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 20.06.2006 23:10
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Mich würde in diesem Zusammenhang mal interessieren, wird jemand der zunächst einen kaufmännischen Beruf erlernt hat gleich irgendwie als "relativ unkrativ" eingeschätzt?

Ich meine eine kaufmännische Ausbildung kann auch seine Vorteile haben, insbesondere wenn man sich selbständig mach will (egal in welchem Bereich) man kann davon schon einiges mitnehmen.

Zitat:
Was versprecht ihr euch von diesen Studiengängen? Meint Ihr, man kann den ganzen Tag den Kopf schräg halten und Sachen sagen wie: "Da noch mehr rot oder lieber nicht?". ???


Ich denke die meisten wissen schon, dass es ein harter Job ist und erst recht die Konkurrenzsituation!

Zitat:
Man sollte doch schon wissen was einen motiviert etwas zu lernen.


Was hat euch denn so motiviert Mediengestalter zu werden??

Würdet ihr die Ausbildung noch einmal machen bzw. nochmal das gleiche studieren??


Zuletzt bearbeitet von nanu am Di 20.06.2006 23:11, insgesamt 1-mal bearbeitet
  View user's profile Private Nachricht senden
Benutzer 27313
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Mi 21.06.2006 14:50
Titel

Antworten mit Zitat Zum Seitenanfang

Zitat:
Mich würde in diesem Zusammenhang mal interessieren, wird jemand der zunächst einen kaufmännischen Beruf erlernt hat gleich irgendwie als "relativ unkrativ" eingeschätzt?


Nein, das läßt sich allgemein nicht sagen. Mein Verständnis von Kreativität reicht zumindest weiter als, bunte Farbflächen auf PC-Monitoren hin und her zu schieben. Ich habe nicht gesagt, dass ein kaufmännischer Angestellter nicht wesentlich kreativer sein kann, als ein diplomierter Graphikdesigner. Kreativität hat doch nichts mit den Werkzeugen oder den Aufgaben zu tun, Kreativität ist die Gabe, Probleme auf eine schöpferisch denkende Weise zu lösen oder zu bearbeiten. Das kann auf vielen Gebieten erfolgen: Kunst, Mathematik, Sprachen, Baggerfahren... was weiß ich.

Das meinte ich auch mit dem Wort "Kreativitäts-Geschwurbel". Im allgemeinen ist das Bild von einem Mediengestalter, dass er den ganzen Tag "kreativ"(hier mal im polemischen Sinne gemeint) arbeiten kann. Das ist mitnichten so.

Ich glaube das ein Großteil der hier lernenden oder bereits tätigen Mediengestalter in der Praxis zu einem sehr großen Teil auch Routinearbeiten erledigen. Damit meine ich auch mal eben nen Pizzaflyer zusammenzustricken, was sicherlich nicht viel mit Kreativität, sondern eher mit großer Toleranz gegenüber langweiligen Tätigkeiten zu tun hat. Das ist in jedem Job so.
Also warum sollte die Arbeit eines Mediengestalters kreativer sein, als die eines Versicherungsangestellten? Es kommt doch auf die Person an, wie er die Aufgaben löst. Kreativität ist doch eine Eigenschaft, die nur einem Menschen, aber doch nicht einem Aufgabenfeld zugeordnet werden kann.

Eben dieser Trugschluß führt aber dazu, dass viele Menschen denken, man könne sich den ganzen Tag als schaffender in der graphischen Branche selbstverwirklichen. Diese unpräzisen Vorstellungen in den Köpfen vieler Leute führen auch zu unpräzisen Wünschen: "Man müsste halt was kreatives machen..." Und schon wird der nächste falsche Schluß gezogen: Die Leute, die für Kreativ erachtet werden, sitzen den ganzen lieben langen Tag vor dem Rechner mit bunten Programmen, in hippen umfunktionierten Industriebrachen, tragen coole Klamotten und gehen abends auf Free-Jazz-Partys. Also: Wie werde ich kreativ, bzw. wie kann ich mich kreativ betätigen? In dem ich so werde wie sie. Was brauche ich dazu: Ich muss zunächst mal auch am Rechner mit den Ganzen schicken Programmen rumbasteln können und in meiner Berufsbezeichnung muss irgendwas mit "-designer" oder "Medien-" stehen.

Leider ein ziemlich verzeichnetes Bild der Realität.
 
 
Ähnliche Themen Berufsbegleitendes Studium
Berufsbegleitendes Studium
Berufsbegleitendes Design Studium
berufsbegleitendes Studium an der Rheinischen Fachhochschule
[Suche] Berufsbegleitendes Studium Schwerpunk BWL/Marketing
Nach kaufm. Ausbildung Design studieren?!
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Seite: Zurück  1, 2
MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere


Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.