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Thema: Konzept für Ich-AG... ? vom 30.07.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> Konzept für Ich-AG... ?
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Zeithase

Dabei seit: 09.05.2005
Ort: Erfurt
Alter: 32
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 31.07.2005 13:31
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Sorry, nimm's mir nicht übel -- aber meine Meinung zu dem Thema: Wer sich ernsthaft selbstständig machen will und Gewinne erwirtschaften will, gründet keine Ich-AG.. Wenn Du das Ziel verfolgst, Gewinne zu erzielen und Dich unabhängig von Anderen zu machen, brauchst Du keine läppischen Beträge vom Staat.. Seriös ist in meinen Augen, wer ein ordentliches Geschäftskonzept auf die Beine stellt, mit einem abgesicherten Finanzierungsplan an den Start geht, sich für die Startup-Finanzierung falls nötig einen rückzahlbaren Zuschuss (z.B. Kredit) geben lässt und diesen mit seinen Gewinnen tilgt. Schließlich ist der Sinn der Unternehmung, Gewinn zu erwirtschaften, oder? Und wenn Du wirklich Gewinne erzielst, fällt der Ich-AG-Zuschuss sowieso flach...

Cheers,
der Zeithase.
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dernettekerl
Threadersteller

Dabei seit: 05.07.2005
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 31.07.2005 13:37
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Zeithase, man merkt dass du absolut keine Ahnung hast.
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Ellie
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst So 31.07.2005 13:39
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Moin,

Zitat:
"als von einem der es zu nix gebracht hat und nun bei der IHK ist."


Aha, Du hast den Durchblick. Ich war erst am Freitag bei den IHK-Leuten. Die nette Dame hatte ein dutzend Jahre Berufserfahrung, richtet die Meisterprüfungen mit aus und ist selbst Meisterin/Veranstaltungstechnik.

Klar haben die keine Ahnung. * Applaus, Applaus *

Es geht hier um Fachwissen und nicht um Vertrauen. Du kannst dir deinen Stempel erarbeiten oder erkaufen, das ist natürlich deine Entscheidung.

Und das dein Steuerberater oder Anwalt oder sonstwas hier deine Werbemittel beurteilt, das ist derart inkompetent, das schreit zum Himmel. Klar hast Du glaubhaft darzulegen, wie deine Kundenakquise aussehen wird, wie hoch dein Werbeetat ist und ob das dann erfolgversprechend aussieht. Aber doch nicht indem Du dem einen Flyer vorlegst.

Aber mach mal, manche lernen nur durch eigene Erfahrungen. * Ich will nix hören... * * Ich bin ja schon still... * * Wo bin ich? *

LG,
Ellie

"Schafe werden zur Schlachtbank geführt."
 
dernettekerl
Threadersteller

Dabei seit: 05.07.2005
Ort: Rhein-Neckar-Dreieck
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 31.07.2005 13:40
Titel

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Ellie hat geschrieben:
Hallo nochmal,

ein kompetenter Unternehmensberater nimmt mehrere Tausend Euronen für einen vernünftigen Businessplan. Ich denke, daß wenn die Bank hier ihr OK gibt, dann hat das auch Hand und Fuß.



*ha ha*

Die Bank !!!!!
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cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
Ort: Altkaiserreich Koblenz WW
Alter: 40
Geschlecht: Weiblich
Verfasst So 31.07.2005 13:45
Titel

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Zeithase hat geschrieben:
Sorry, nimm's mir nicht übel -- aber meine Meinung zu dem Thema: Wer sich ernsthaft selbstständig machen will und Gewinne erwirtschaften will, gründet keine Ich-AG.. Wenn Du das Ziel verfolgst, Gewinne zu erzielen und Dich unabhängig von Anderen zu machen, brauchst Du keine läppischen Beträge vom Staat.. Seriös ist in meinen Augen, wer ein ordentliches Geschäftskonzept auf die Beine stellt, mit einem abgesicherten Finanzierungsplan an den Start geht, sich für die Startup-Finanzierung falls nötig einen rückzahlbaren Zuschuss (z.B. Kredit) geben lässt und diesen mit seinen Gewinnen tilgt. Schließlich ist der Sinn der Unternehmung, Gewinn zu erwirtschaften, oder? Und wenn Du wirklich Gewinne erzielst, fällt der Ich-AG-Zuschuss sowieso flach...

Cheers,
der Zeithase.

Blödsinn.

Was ist so schlecht an der Ich-AG?
Die Zuschüsse reichen wunderbar aus, um in der ersten Zeit
Kosten wie z.B. Versicherungen zu decken. Ich verstehe da
absolut nicht, warum mach sich einen solchen Zuschuss nicht
holen sollte - immerhin hat man ja keine Verpflichtungen und
wenn der Gewinn dann hoch genug ist, wird der Zuschuss halt
gestrichen, das war's und gut.
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Ellie
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst So 31.07.2005 14:06
Titel

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Jepp,

leg denen mal nur zum Spaß deine Unterlagen vor und frag nach einem Kredit. Wenn Du das bestehst, dann darfst Du dir die Auszeichnung "erfolgreichster Ich-AGler des Jahres 2005" anhängen. Das Hauptproblem der Ich-AGler sind schwache Finanzen und mangelnde Liquidität.

Als Ich-AG kriegst Du im ersten Jahr 600,- Euro monatlich (kein ALG zusätzlich), davon gehen gut 300,- Euro für Krankenkasse und RV weg, mehr wird es, wenn Du tatsächlich Geld verdienst. Dazu kommt die VG Wort, falls Du ein Kopiergerät hast, die BG möchte auch ein wenig Geld haben. UST-Voranmeldung die ersten zwei Jahre monatlich ist Pflicht. Reichen dir denn 300,- Euro im Monat um alle deine Kosten zu decken?

Der Zuschuß ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein aber sicherlich hilfreich um überhaupt anzufangen. Zusätzlich für die private Miete und den gefüllten Kühlschrank gibt es nix, es sei denn als Nothilfe (Sozialhilfe / Hartz IV), das mußt Du nämlich selbst erarbeiten.

Kredite gibt es sicherlich auf Antrag, wo wir wieder bei der Bank sind, solltest mich also nicht unbedingt auslachen, ich denke Du bist ein netter Kerl *zwinker*.

Da Du eine Ich-AG beantragen möchtest, bist Du ALG I Empfänger und somit derzeit arbeitslos. Ich wünsche dir reichlich Ersparnisse um die erste Zeit zu überstehen und niemanden, der dich wegen falscher AGB abmahnt (denn Murphy ist ein übler Geselle). Das Arbeitsamt interessiert sich kaum dafür, wenn Du nicht einmal die ersten sechs Wochen deine Kosten tragen kannst, weil der Bewilligungsbescheid auf sich warten lässt aber die RV und KK bereits abbuchen.

Das Risiko z.B. einen vorausgelegten Printjob (Vorkasse ist immer ein Thema für sich) zu vermasseln und auf den Kosten zu hängen kann einem Ich-AGler schnell den Kopf kosten. Kenntnisse im Medienrecht sind durchaus von Vorteil.

Je mehr Du dir jetzt über solche möglichen Schwierigkeiten den Kopf zerbrichst, desto geschützter bist Du nachher. Falls Du hier Defizite in einigen Bereichen hast, dann empfehle ich dir dich schlau zu machen und autodidaktisch fortzubilden.

Deine Überheblichkeit ist unangemessen, freu dich doch einfach hier sinnvolle Ratschläge zu bekommen.

LG,
Ellie
 
Zeithase

Dabei seit: 09.05.2005
Ort: Erfurt
Alter: 32
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 31.07.2005 14:20
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cyanamide hat geschrieben:
Was ist so schlecht an der Ich-AG?


Allein die RV-Pflicht während des Bezuges des Ich-AG-Zuschusses ist Anlass genug, sich andere Förderungsmöglichkeiten zu suchen.. Es gibt viele nicht rückzahlbare Förderungen, die genauso hilfreich sind, um ein Startup zu finanzieren.

Eine Datenbank hierüber gibt es hier.

78,00 EUR (Mindestbeitrag) für Ich-AG'ler in die RV sind einfach zu übel... Steuerlich gesehen ist es natürlich nicht schlecht einen Gewerbesteuer-Freibetrag von 24.500 EUR p.a. zu haben -- man schafft es allerdings auch eleganter in der Startup-Phase keine Gewerbesteuern zu bezahlen..

Als Übergang von der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit würde ich eher Überbrückungsgeld präferieren um den persönlichen Lebensunterhalt zu sichern. Es ist zwar "nur" auf 6 Monate begrenzt, aber effektiv gesehen könnte man in diesem Zeitraum unterm Strich mehr bekommen (ALG I + SV-Beitrag). IMHO sollten 6 Monate als Startup-Phase bis zur eigenständigen Finanzierung auch genügen.

Cheerio,
der Zeithase.


Zuletzt bearbeitet von Zeithase am So 31.07.2005 14:21, insgesamt 1-mal bearbeitet
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cyanamide
Moderator

Dabei seit: 09.12.2002
Ort: Altkaiserreich Koblenz WW
Alter: 40
Geschlecht: Weiblich
Verfasst So 31.07.2005 14:21
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Ellie hat geschrieben:
leg denen mal nur zum Spaß deine Unterlagen vor und frag nach einem Kredit. Wenn Du das bestehst, dann darfst Du dir die Auszeichnung "erfolgreichster Ich-AGler des Jahres 2005" anhängen. Das Hauptproblem der Ich-AGler sind schwache Finanzen und mangelnde Liquidität.

Nicht unbedingt.
Mit dem richtigen Businessplan und einer guten Finanzplanung
ist ein Kredit über die Mittelstandsbank problemlos möglich.
Und das mit DTA I (<25.000) oder DTA II (<50.000) mit
den gekauften Gütern als Sicherheit. Dazu ist dann allerdings
schon ein guter Unternehmensberater notwendig und das Geld
für den muss man nunmal investieren.

Ellie hat geschrieben:
Als Ich-AG kriegst Du im ersten Jahr 600,- Euro monatlich (kein ALG zusätzlich), davon gehen gut 300,- Euro für Krankenkasse und RV weg, mehr wird es, wenn Du tatsächlich Geld verdienst. Dazu kommt die VG Wort, falls Du ein Kopiergerät hast, die BG möchte auch ein wenig Geld haben. UST-Voranmeldung die ersten zwei Jahre monatlich ist Pflicht. Reichen dir denn 300,- Euro im Monat um alle deine Kosten zu decken?

VG Wort: Nicht zwangsläufig, die sind recht kulant.
BG: So lange keine Mitarbeiter da sind, wollen die erst mal gar nichts - zum Glück.
UST monatlich: Mache ich schon eh und je und ich würde
es auch gar nicht anders machen wollen. Ist doch viel übersichtlicher.
Und die Förderung soll ja nicht reichen um die Kosten zu decken, nein,
es ist ein Zuschuss. Als wären 600€ mehr im Monat nichts...
Lächel

Ellie hat geschrieben:
Das Risiko z.B. einen vorausgelegten Printjob (Vorkasse ist immer ein Thema für sich) zu vermasseln und auf den Kosten zu hängen kann einem Ich-AGler schnell den Kopf kosten. Kenntnisse im Medienrecht sind durchaus von Vorteil.

Unbedingt Anzahlungen geben lassen - wenigstens Printkosten
etc. sollten gesichert sein. Seriöse Kunden haben dafür Verständnis.
Wenn Kunden dann schon blöd machen - forget it.

Ellie hat geschrieben:
Je mehr Du dir jetzt über solche möglichen Schwierigkeiten den Kopf zerbrichst, desto geschützter bist Du nachher. Falls Du hier Defizite in einigen Bereichen hast, dann empfehle ich dir dich schlau zu machen und autodidaktisch fortzubilden.

Rischdiiig Lächel


@Zeithase
An der RV-Pflicht sehe ich jetzt keinen Nachteil.
Bleiben noch immer 525€ im ersten Jahr...


Zuletzt bearbeitet von cyanamide am So 31.07.2005 14:24, insgesamt 1-mal bearbeitet
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