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Thema: Ich-AG Aktuell vom 23.09.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> Ich-AG Aktuell
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Greenlemon
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Verfasst Fr 23.09.2005 17:01
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Ich-AG Aktuell

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Schönen guten Tag zusammen Lächel

Ich habe mich bereits im Internet ein wenig umgeschaut aber keine Aktuellen Infos zur Ich AG gefunden.. Ich möchte gerne wissen wie es mit der Ich AG bei der momentanen Politischen Situation aussieht.. Ich möchte mich mit der Ich AG selbständig machen, habe aber die bedenken dass wenn ein Regierungswechsel bevorsteht die Ich AG abgeschafft wird (habe ich durch hörensagen mitbekommen) was bedeuten würde dass ich das alles möglichst schnell und kurzfrisitg noch beantragen sollte. Die Grundidee steht, es wäre also keine überstürzte Aktion, dennoch würde ich mir lieber ein oder zweo Monate zeit lassen um alles noch einmal durchzugehen.

Vielleicht habt ihr mehr Informationen zu dem Thema?

Gruss - Lemon
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Waschbequen
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Ort: -

Verfasst Fr 23.09.2005 17:04
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Davon abgesehen, dass ich von der ICH-AG nichts halte, weil man zu keiner Zeit davon leben kann, gibt es alle Infos unter http://www.ueberbrueckungsgeld.de/ - Die Union hat zudem angekündigt, bei Wahlerfolg selbige abzuschaffen. Aber da ja momentan noch nicht klar ist, wie die Konstellationen da oben aussehen werden, und was dann welche Partei durchsetzen kann, würde ich nicht mit ner schnellen Abschaffung rechnen.

Viel Erfolg Lächel
 
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Greenlemon
Threadersteller

Dabei seit: 26.06.2005
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Verfasst Fr 23.09.2005 17:12
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Hallo Waschbequen.

Danke für die Information. Wenn ich nun nochmal doff fragen darf auf welchem Wege hast du dich selbständig gemacht, oder was wäre deiner Meinung nach denn der bessere Weg für eine Selbständigkeit? Ich finde die 600 Euro zuschuss im ersten Jahr durchaus eine gute hilfe, da ich nicht davon ausgehen kann von Anfang an genug Aufträge zu bekommen um auf eigenen Beinen zu stehen. Überbrückungsgeld kommt für mich nciht in frage da ich ein sehr niedriges Arbeitslosengeld bekomme und demnach auch das Überbrückungsgeld sehr niedrig ausfallen würde.

Gruss
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Waschbequen
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Fr 23.09.2005 17:18
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Ich hab mich (noch) nicht selbstständig gemacht, bin aber grad in dem Thema drin. Das Problem ist, von den 600 EUR im ersten Jahr gehen nochmal die Beiträge für die Krankenversicherung ab, und damit bleiben nur 400-500 EUR übrig. Im zweiten Jahr wird es entsprechend weniger, im dritten dürfte gar nichts mehr übrig bleiben.

Von daher bietet sich das Überbrückungsgeld eigentlich an, da du dort gerade für die schwierige Anfangsphase relativ viel Geld bekommst. Wie viel genau, kannst du dir ja hier ausrechnen: http://www.ueberbrueckungsgeld.de/ueberbrueckungsgeld/hoehe.shtml
 
aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
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Verfasst Fr 23.09.2005 17:34
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grundproblem bei der ich ag ist, das man dadurch rentenversicherungspflichtig bleibt - was man als normaler selbstständiger nicht wäre. d.h. von dem gezahlten geld, gehen im monat ca 230 € direkt wieder zurück an vader staat in den rententopf. d.h. man hat eigentlich effektiv eh nur 2 jahre geld von der ich ag zur verfügung, weil im dritten jahr nur noch 235 € gezahlt werden...

mittlerweile braucht man für die ich ag auch einen businessplan - den hatte man bis letztes jahr nicht gebraucht. d.h. mit der aufschlüsselung prüft das arbeitsamt, ob deine geschäftsidee überhaupt überlebensfähig und somit förderungswürdig ist.

wenn du vorher "normal" gearbeitet hast, und du gut verdient hast, ist vielleicht das überbrückungsgeld die bessere alternative. das musst du dir mal ausrechnen, wo unterm strich mehr bei rum kommt.

wertvolle infos zur existenzgründung findest du auch auf www.existenzgruender.de
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
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Verfasst Fr 23.09.2005 17:49
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Überbrückungsgeld ist am sinnvollsten, wenn man vorher mit einem vernünftigen Angestelltengehalt gearbeitet hat. Dann bekommt man wie Waschbequen richtig schreibt auch eine ordentliche Förderung für 6 Monate. Habe ich auch bekommen und es hat mir sehr geholfen. Nach 6 Monaten sollte das Unternehmen dann auch Fahrt aufgenommen haben und man sollte ohne Förderung auskommen.

Großer Vorteil im Vergleich zur Ich AG: Man hat von Anfang an die Entscheidungsfreiheit über das Geld wie ein Selbstständiger. Dass man Selbstständige zwingt in die Gesetzliche Rente einzuzahlen ist ohnehin ein Unding. In meinen Augen ist das eine Quersubvention der Rentenkasse durch die Arbeitslosenversicherung. Für den Selbstständigen ist die Kohle mehr oder weniger futsch. Denn welcher Selbstständige unter 50 bleibt auf Dauer der gesetzlichen Rente treu?

Gruß

Achim
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Greenlemon
Threadersteller

Dabei seit: 26.06.2005
Ort: Nürnberg
Alter: 106
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.09.2005 17:56
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Danke für eure Antworten.

Soweit habe ich mich über Ich AG bzw. Überbrückungsgeld schon informiert, der knackpunkt bei mir liegt allerdings an meinem sehr niedrigen arbeitslosengeld. Da ich direkt nach der Ausbildung in die Arbeitslosigkeit gekommen bin fällt das Geld natürlich auch sehr niedrig aus. Daher würde für mich auch nur eine Ich AG in frage kommen.

Gruss
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 23.09.2005 18:01
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Greenlemon hat geschrieben:
Danke für eure Antworten.

Soweit habe ich mich über Ich AG bzw. Überbrückungsgeld schon informiert, der knackpunkt bei mir liegt allerdings an meinem sehr niedrigen arbeitslosengeld. Da ich direkt nach der Ausbildung in die Arbeitslosigkeit gekommen bin fällt das Geld natürlich auch sehr niedrig aus. Daher würde für mich auch nur eine Ich AG in frage kommen.

Gruss


unabhängig davon: meinst du deine finanzielle situation wird als selbstständiger besser? kunden fallen nicht vom himmel und als selbstständiger hat man weit höhere fixkosten, wie ein angestellter. wie sieht die kundensituation aus? musst du bei 0 anfangen mit der aquise oder sind schon ein paar kunden da, die dir aufträge geben?
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