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Thema: Hartz IV - Eure Meinung? vom 13.07.2004


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> Hartz IV - Eure Meinung?
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Nimroy
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Verfasst So 10.09.2006 11:51
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1. Unsere Diskussion entwickelt sich aus einer Frage, die ich eigentlich Bea1304 gestellt habe. *zwinker* Ich denke da nämlich wie du, was die Rolle des Stattes bei der Beschaffung von Arbeit angeht.
2. Was ist in deinen Augen an HartzIV menschenunwürdig?
3. Die macht keine Gewinne, sondern eien Überschuss. Der berechnet sich aus den im Haushalt veranschlagten Geldern und den tatsächlich in Anspruch genommenen Geldern. Und in diesem Haushalt sind ja auch Mittel für Instandhaltung der Gebäude, Personalkosten, Materialkosten etc. Plus die Einsparungen durch genauer geprüfte Anträge, Einschränkung von Leistungsmissbrauch etc.
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Ashton

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Ort: 90265
Alter: 9
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 10.09.2006 11:55
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Nur für die, die es noch nicht wissen: Wer ist den bitte sehr der "Staat"? Der der etwas ändern soll? – Das sind wir! Wenn der Staat etwas ändern soll, dann redest du von dir selbst. *Thumbs up!*

Wenn du die Welt verändern willst, musst du dein Land verändern,
Wenn du dein Land verändern willst, musst du die Bezirke verändern,
Wenn du die Bezirke verändern willst, musst du deine Stadt verbessern,
Wenn du deine Stadt verändern willst, musst du deine Gegend verändern,
Wenn du deine Gegend verändern willst, musst du deine Familie verändern,
Wenn du deine Familie verändern willst, dann musst du dich verändern...

So, jetzt sollte es jeder mit einem durchschnittlichen IQ verstanden haben.


Zuletzt bearbeitet von Ashton am So 10.09.2006 12:02, insgesamt 1-mal bearbeitet
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zwetschgo
R.I.P.

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Verfasst So 10.09.2006 12:02
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Die Überschüsse die die Agentur erwirtschaftet hat ließen sich aber wesentlich besser einsetzan als bisher, denn die geplante bessere Betreuung von Arbeitslosen sowie der Slogan "Fordern und Fördern" sind leider nach wie vor leere Blasen. Nicht einmal das "Fordern" wird richtig in Angriff genommen.

Menschenunwürdig ist die Bahndlung der "Kunden" in den Büros der ARGE-Jobcenter. Bei jedem anderen Unternehemn wäre man sofort beim Verbraucherschutz und bei sämtlichen Boulevard-Magazinen von Fass ohne Boden bis was weiß ich wohin. Aber dort wird man behandelt als wäre man der der letzte Assi und hätte null Bildung. Selbst wenn man sich im SGB wahrscheinlich mittlerweile noch besser auskennt asl die dortigen Mitarbeiter wird man immer verschaukelt und wesentliche Informationen werden einem vorenthalten.

//edit:


Wenn der "Staat" (als Einzelner) was ändern will, dann wird er sehr sehr oft vom "Staat" (den Behörden) ausgebremst durch überaltete unbrauchbare Vorschriften die der Situation niocht angepasst werden. Was wir bruahcen ist also zunächst einmal eine Vereinfachung der bürokratischen Strukturen (keine komplette Abschaffung, Ordnung muss sein), eine größere flexibilität in der Anwendung von gesetzen und deren Lücken sowie eine bessere Schulung und Ausbildung derjenigen die mit Menschen (im Bereich Arbeit) zu tun haben.


Zuletzt bearbeitet von zwetschgo am So 10.09.2006 12:06, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ashton

Dabei seit: 16.09.2004
Ort: 90265
Alter: 9
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Verfasst So 10.09.2006 12:08
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Das ist doch der Punkt, wenn sich keiner erhebt und etwas dagegen unternimmt, ist es doch okay wenn es alle so hinnehmen. Wie gesagt niemand wird hier zu etwas gezwungen. Jeder kann sich verbessern, umlernen, flexibel sein und dem Status Quo den Finger zeigen. Ich sehe da überhaupt garkein Problem. Jeder Mensch ist das jetzige Resultat seiner vergangenden Leistungen und Überzeugungen. Also, wenn du in der Zukunft andere Resultat sehen willst, musst du deine Leistungen optimieren, deine Überzeugungen analysieren und überdenken. So einfach ist das.

Zuletzt bearbeitet von Ashton am So 10.09.2006 12:16, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 10.09.2006 12:15
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Das Problem bei der Flexibilität in der Handhabung von Gesetzen ist dann allerdings, dass man das in die eine oder andere Richtung machen kann. Die Vielzahl von Regelungen und Gesetzen heute basiert doch nur darauf, dass alle Nase lang wieder einer daher kommt und ne Lücke zu seinen Gunsten und zu Ungunsten der Allgemeinheit ausnutzt. Im übrigen eines der großen Probleme des Sozialstaates.
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Ashton

Dabei seit: 16.09.2004
Ort: 90265
Alter: 9
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Verfasst So 10.09.2006 12:24
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da gebe ich dir gerne Recht. Siehe zum Beispiel die Bezinpreise, nirgendwo so teuer wie in Deutschland. Eine Rechtfertigung? Nichts klar definierbares...

Dennoch, man kann flexibel sein, wenn man in der Stadt wohnt die 5 km mit dem Fahrrad fahren. Ökonomischer Denken, nie einen Weg umsonst machen. Jeder muss für sich das Optimum finden und sich den Gegebenheiten anpassen. Wir können nur als Team gut zusammen funktionieren, würde jeder für seine Privilegien kämpfen, kämpfte jeder gegen jeden, jeder für sich und paradoxerweise auch wieder gegen sich selbst... und damit gegen Windmühlen... wenn sich alle vehement streben zusammen mit dem Fluss zu gehen, gibt es Stillstand statt einer Flut die sich nach vorne bewegt.

zwetschgo hat geschrieben:


//edit:


Wenn der "Staat" (als Einzelner) was ändern will, dann wird er sehr sehr oft vom "Staat" (den Behörden) ausgebremst durch überaltete unbrauchbare Vorschriften die der Situation niocht angepasst werden. Was wir bruahcen ist also zunächst einmal eine Vereinfachung der bürokratischen Strukturen (keine komplette Abschaffung, Ordnung muss sein), eine größere flexibilität in der Anwendung von gesetzen und deren Lücken sowie eine bessere Schulung und Ausbildung derjenigen die mit Menschen (im Bereich Arbeit) zu tun haben.


Hast du schon einmal darüber nachgedacht in die Politik zu gehen?


Zuletzt bearbeitet von Ashton am So 10.09.2006 12:28, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Astro

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Verfasst So 10.09.2006 12:45
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zwetschgo hat geschrieben:
Selbst wenn man sich im SGB wahrscheinlich mittlerweile noch besser auskennt asl die dortigen Mitarbeiter wird man immer verschaukelt und wesentliche Informationen werden einem vorenthalten.

In der Tat haben die Leute die Anweisung, auf bestimmte Dinge nur bei Anfrage hinzuweisen. Wer also nicht die richtigen Fragen stellt, wird dumm nach Hause geschickt.
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monx

Dabei seit: 23.05.2006
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Verfasst Mo 02.10.2006 10:22
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Ashton hat geschrieben:
Ich sehe da überhaupt garkein Problem.


ich schon.

Ashton hat geschrieben:

Jeder Mensch ist das jetzige Resultat seiner vergangenden Leistungen und Überzeugungen. Also, wenn du in der Zukunft andere Resultat sehen willst, musst du deine Leistungen optimieren, deine Überzeugungen analysieren und überdenken. So einfach ist das.


so einfach ist das eben nicht. Bsp praktikum und referenzen: Es kann sich halt nur jemand leisten für nix zu arbeiten, der die nötige unterstützung von daheim erhält.
Ich denke bei einer solchen diskussion ist es schon gefragt den sozialen background zu berücksichtigen.
mit vollen hosen ist halt leicht stinken.

lg
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