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Thema: Frage zu Gehalt bei freier Mitarbeit. vom 03.03.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> Frage zu Gehalt bei freier Mitarbeit.
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 22.10.2007 09:53
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bij hat geschrieben:
danke trotzdem!
ich versteh schon, was du meinst! nur is es - grad am anfang-
sehr schwer sich selber einzuschätzen und nicht zu über- oder unterschätzen,
find ich!
man möchte sich nicht zu billig verkaufen - und hat natürlich angst, dass man wenn man zu viel
verlangt, keine kunden bekommt!
ich hab jetzt mal nen stundensatz von 25 euro angelegt; wobei ich mir da schon fast aweng "billig" vorkomme * Ich geb auf... *


naja wenn du nur schätzt, kann das nix werden... deswegen hab ich ja geschrieben - businessplan machen und stundensatz vernünftig kalkulieren! nur so kennst du deine eigenen kosten und weisst, was du mindestens verlangen musst, um überhaupt kostendeckend arbeiten zu können. das ist dann eine magische marke, die du nicht unterschreiten solltest. was du dann da noch oben drauf schlägst, kannst du dann ja abhängig vom kunden bzw. vom auftrag machen... nur wenn du zu wenig verlangst hast du wahrscheinlich zwar arbeit bis zum abwinken, bist aber nach ein paar monaten pleite, weil deine kosten höher sind als deine einnahmen... zum selbständig sein gehört nun mal auch ne gehörige portion kaufmännisches denken und rechnen dazu - sonst wird das nix mit dem erfolgreich sein...
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PixelSchubser

Dabei seit: 19.08.2004
Ort: LDK
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 24.10.2007 12:39
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Vielleicht hilft das ja auch ein wenig... * Keine Ahnung... *

http://www.beinert.net/faq/verguetung.html
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catgirl

Dabei seit: 30.05.2006
Ort: Stuttgart
Alter: 40
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Do 25.10.2007 12:23
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als Anfänger habe ich nach dem Studium schon 50 € verlangt (Grafik-Design und Illustration). Hatte aber auch große Konzerne als Kunden. War ok
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Nefliete
Moderator

Dabei seit: 05.07.2007
Ort: Fu**ing Eifel
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.10.2007 14:42
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der kunde ansich spielt dabei, finde ich, nur eine untergeprdnete rolle. immerhin bist du 50 euro die stunde wert! allerdings kann man kleine abweichungen durchaus akzeptieren bei wiederholungstätern oder kleineren vereinen, wenn es noch in relation zum aufwand steht.

wenn man überlegt das ein techniker von der telekom knapp 100 euro/h in rechnung stellt...
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beeviZ

Dabei seit: 30.09.2002
Ort: Dortmund
Alter: 23
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.10.2007 16:21
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aUDIOfREAK hat geschrieben:
naja wenn du nur schätzt, kann das nix werden... deswegen hab ich ja geschrieben - businessplan machen und stundensatz vernünftig kalkulieren! nur so kennst du deine eigenen kosten und weisst, was du mindestens verlangen musst, um überhaupt kostendeckend arbeiten zu können.


hehe, generell n großes problem. n dozent von mir meinte das sauviele agenturen und druckereien mit denen er zusammengearbeitet hat nichmal ihre kostensätze kennen und überhaupt keine ahnung haben wieviel die pro stunde überhaupt mindestens verlangen müssen um wenigstens ihre kosten gedeckt zu bekommen *ha ha*
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 25.10.2007 18:52
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beeviZ hat geschrieben:
aUDIOfREAK hat geschrieben:
naja wenn du nur schätzt, kann das nix werden... deswegen hab ich ja geschrieben - businessplan machen und stundensatz vernünftig kalkulieren! nur so kennst du deine eigenen kosten und weisst, was du mindestens verlangen musst, um überhaupt kostendeckend arbeiten zu können.


hehe, generell n großes problem. n dozent von mir meinte das sauviele agenturen und druckereien mit denen er zusammengearbeitet hat nichmal ihre kostensätze kennen und überhaupt keine ahnung haben wieviel die pro stunde überhaupt mindestens verlangen müssen um wenigstens ihre kosten gedeckt zu bekommen *ha ha*


gut wenn man den stundensatz so hoch wählt, das man in jedem fall was dran verdient is das ja ok... aber bei den meisten hier dürfte wohl eher das gegenteil der fall sein...
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Cybergalactica

Dabei seit: 04.01.2008
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mo 04.02.2008 15:22
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Manche scheinen zu vergessen, dass man als selbstständiger Grafik-Designer auch die Einkommenssteuer zahlen muss, und die beträgt ungefähr ein Drittel der Nettovergütung. So einfach und umkompliziert hat es mir jedenfalls mein Steuerberater erklärt.

Wenn mir eine große Multimediaagentur einen Posten als freier AD anbietet, muss ich immer dieses berühmte Drittel einkalkulieren. ich würde einen ungefähren AGD Stundensatz von 70.- EUR die Stunde nehmen, das ganze auf einen Monat bei fünf Tagen die Woche hochrechnen, das Ergebnis noch mal um 2.000 bis 3.000 EUR minimieren.

Verhandeln wird die Agentur immer noch mit einem, aber man muss einfach bedenken, dass man als Selbstständiger alle Steuern selbst zahlen muss (KV, PV, RV, Einkommenssteuer) und diese Werte dabei immer Kopf behalten soll.

Also lieber hoch ansetzen, aber besser zu hoch, als zu niedrig!

Meine Rechnung gilt übrigens für Leute, die schon mehr als fünf Jahre Berufserfahrung mit sich bringen.
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ninjafunk

Dabei seit: 09.10.2007
Ort: Hamburg
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Mo 04.02.2008 16:41
Titel

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Hier mal ein Beispiel, wie sich sowas rechnen könnte:

Drei Fragen sind dazu nur zu beantworten:

* Was verdienen Festangestellte meiner Qualifikation und Qualität im Jahr (einschließlich Urlaubsgeld, 13. Monatsgehalt usw.)?

* Was muss ich zusätzlich zu diesem "Gehalt" verdienen, um meine Betriebsausgaben (Büro, Atelier, Reise- und Materialkosten, Sozialversicherung usw.) zu decken?

* Wie viel "bezahlte Arbeit" (verkaufte Kunstwerke, übersetzte Seiten, Auftritte, "produktive" Arbeitsstunden) schaffe ich im Jahr?


Mit diesen Grundannahmen lässt sich dann eine Rechnung nach folgendem Muster anstellen. Als Beispiel wird hier das Tarifgehalt eines Redakteurs bei einer Tageszeitung auf die Bedingungen eines durchschnittlichen freien Journalisten (acht Jahre Berufserfahrung, eigenes Büro) umgerechnet:

Der Redakteur bekommt in Westdeutschland monatlich 3.900 €. Das ergibt bei 13,75 tariflichen Monatsgehältern zuzüglich vermögenswirksamer Leistungen, Zusatzaltersversorgung und Zuschlägen für Sonntagsdienste ein

Jahresgehalt von rund 57.000 €.

Um auf das gleiche Jahresgehalt zu kommen, muss der Freie seine Betriebsausgaben zusätzlich verdienen. Die machen nach einer Umfrage der dju rund ein Drittel des Umsatzes aus; er braucht also einen

Jahresumsatz von rund 86.000 €.

Diesen Umsatz muss er in rund 216 Tagen erzielen (256 Arbeitstage minus 30 Tage Tarifurlaub minus 10 Tage Krankheit), er braucht also einen

Umsatz pro Arbeitstag von rund 400 €.

Zieht man von der tariflichen Arbeitszeit von 7,3 Stunden pro Tag nur ein Fünftel für die "unbezahlte" Arbeit (Archiv, Buchhaltung, Kontaktpflege, allgemeines Informationssammeln usw.) ab, so bleiben für bezahlte Aufträge knapp sechs Stunden am Tag. Er braucht also ein

Stundenhonorar von 68 €,

um seinem tariflich bezahlten Redakteurskollegen finanziell gleichgestellt zu sein.

Quelle: ver.di, mediafon


Zuletzt bearbeitet von ninjafunk am Mo 04.02.2008 16:42, insgesamt 1-mal bearbeitet
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