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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 10.12.2016 16:22 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Erlebnisse eines Bewerbers (war: Mein heutiger AUFREGER!) vom 14.12.2005


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Futura

Dabei seit: 04.08.2005
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Verfasst Mo 19.12.2005 10:29
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beeviZ hat geschrieben:
da hatte doch der audio sone idee sone „stiftung agenturtest“ ins leben zu rufen.


Das ist eigentlich eine sehr schöne Idee! Sowas habe ich mir auch schon oft gewünscht. Andererseits frage ich mich nur, ob es nicht unter's Betriebsgeheimnis fällt, ob Agenturen z.B. ihre Mitarbeiter pünktlich bezahlen, ob öfters Wochenendschichten angesagt sind, ob Urlaub-/Weihnachtsgeld schon lange abgeschafft wurde etc. Zum einen weiß ich nicht, wie das rechtlich aussieht, wenn man solche Sachen ausplaudert und zum anderen fände ich es tatsächlich auch etwas unfair der jeweiligen Agentur gegenüber, der es vielleicht wirtschaftlich wirklich schlecht geht und der man durch das Ausplaudern solcher Internas dann auch noch den endgültigen "Todesstoß" verpasst.
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Benutzer 27738
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Ort: -

Verfasst Mo 19.12.2005 11:21
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Naja soen paar "allgemeine Infos" über Agenturen wär echt nicht schlecht...

Besonders wenn man sich wo bewerben möchte. Weiß es ja noch aus der Zeit als ich auf Ausbildungsplatzsuche war. Wie es da bei manchen Bewerbungsgesprächen abging und was da auf einmal für "Anforderungen" kamen, die in der ausgeschriebenen Stellenanzeige nicht standen *kopfschüttel*

Und hey ne Agentur die zb. Überstunden bezahlt oder Weihnachtsgeld und was es nicht noch alles gibt und dies alles auch noch püntklich macht muss sich ja nicht verstecken! Wäre ja auch so für die selbst gute Werbung...
 
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: Ansbach
Alter: 36
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.12.2005 18:54
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Futura hat geschrieben:
beeviZ hat geschrieben:
da hatte doch der audio sone idee sone „stiftung agenturtest“ ins leben zu rufen.


Das ist eigentlich eine sehr schöne Idee! Sowas habe ich mir auch schon oft gewünscht. Andererseits frage ich mich nur, ob es nicht unter's Betriebsgeheimnis fällt, ob Agenturen z.B. ihre Mitarbeiter pünktlich bezahlen, ob öfters Wochenendschichten angesagt sind, ob Urlaub-/Weihnachtsgeld schon lange abgeschafft wurde etc. Zum einen weiß ich nicht, wie das rechtlich aussieht, wenn man solche Sachen ausplaudert und zum anderen fände ich es tatsächlich auch etwas unfair der jeweiligen Agentur gegenüber, der es vielleicht wirtschaftlich wirklich schlecht geht und der man durch das Ausplaudern solcher Internas dann auch noch den endgültigen "Todesstoß" verpasst.


die rechtliche seite an der ganzen geschichte, ist noch die, die es zu prüfen gilt. ich hab in der tat keine lust, irgendwelche verfahren von den agenturen an den hals zu bekommen, weil die evtl. negativ auf der seite dargestellt werden. das projekt ist auf jeden fall in planung. wann und ob es zu einer umsetzung kommen wird und wie diese aussehen wird, kann ich zum jetzigen zeitpunkt nicht sagen.
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Astro

Dabei seit: 14.04.2003
Ort: auf der Flucht
Alter: 41
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.12.2005 18:58
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Das seh ich auch so. Da gibt's ruckzuck Klagen wegen Rufschädigung.
Das ist der Grund, warum es solche Seiten nicht gibt.
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Wayne2000

Dabei seit: 26.03.2003
Ort: Lüdenscheid
Alter: 35
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.12.2005 20:19
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ich hatte mal ein vorstellungsgespräch, bei dem eine gewisse summe x als lohn vorgeschlagen wurde.
ganz im stile amerikanischer kriminalfilme schrieb er den betrag x auf einen gelben zettel und schob ihn mir über den tisch. ich habe mir den betrag angesehen, den chef angesehen, auf den zettel gesehen, gegrinst, laut gelacht und habe mit meinem kugelschreiber einen smilie an den betrag gemalt, der herzhaft lacht. ich habe ihm den zettel zurück geschoben, bin aufgestanden, habe ihm "noch einen schönen tag gewünscht" und ihm klargemacht, das er bitte wen anders "verarschen" soll.

solange es arbeitnehmer gibt, die sich ausnehmen und ausbeuten lassen, gibt es auch chefs, die hungerlöhne zahlen.
keiner wird gezwungen, für so einen winzigen lohn zu arbeiten (in meinem fall wären es 1.500 brutto gewesen, einfach lächerlich bei 40 wochenstunden). ich weiß was meine arbeit wert ist und so will ich bezahlt werden.

also nicht aufregen und einen guten job annehmen, denn entgegen aller behauptungen gibt es die in deutschland zuhauf.
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Sidschei

Dabei seit: 20.06.2003
Ort: Ponyhof
Alter: 108
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.12.2005 20:35
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Astro hat geschrieben:
Das seh ich auch so. Da gibt's ruckzuck Klagen wegen Rufschädigung.
Das ist der Grund, warum es solche Seiten nicht gibt.


Rufschädigend ist eine Äußerung nur, wenn sie nicht den Tatsachen entspricht -> dann Verleumdung. Allenfalls käme hier noch üble Nachrede zum tragen, das aber auch nur dann, wenn die Äußerung mit exakt dem Ziel, den anderen zu schädigen getätigt wurde.

Hier geht es aber nicht darum, einen anderen zu schädigen. Hier geht es nur darum, durch Tatsachenbehauptungen eine interessierte Öffentlichkeit (die der im Forum anwesenden arbeitssuchenden MG's) über aktuelle Stellenangebote zu informieren! *zwinker*

Nur wer in diesem Sinne unwahres behauptet oder z.B. dazu aufruft die Produkte/Dienstleistungen des potentiellen Sklaventreibers zu boykottieren um diesen wirtschaftlich schädigen zu wollen, der sollte sich warm anziehen.

Im übrigen kann es doch einem potentiellen Arbeitgeber überhaupt nicht unangenehm sein, wenn die Öffentlichkeit erfährt, das er seine Praktis/Azubis für Umme oder den ausgebildeten MG für 800,- Ocken schuften lassen will. Wenn ihm das unangenehm wäre, würde er doch solche "Angebote" gar nicht machen...
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frank

Dabei seit: 17.08.2004
Ort: Bremen
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 19.12.2005 21:25
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Astro hat geschrieben:
Das seh ich auch so. Da gibt's ruckzuck Klagen wegen Rufschädigung.
Das ist der Grund, warum es solche Seiten nicht gibt.


Zitat:
(dpa) Im jahrelangen Streit mit der Deutschen Bank steht der ehemalige Medien- und Pay-TV-Unternehmer Leo Kirch vor einem wichtigen Etappensieg.

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat in einer Verhandlung am Dienstag angedeutet, dass die Klage wegen öffentlich geäußerter Zweifel des Ex-Vorstandssprechers Rolf Breuer an Kirchs Kreditwürdigkeit zumindest teilweise Erfolg haben könnte. Nach den Worten des Senatsvorsitzenden Gerd Nobbe "spricht einiges dafür", dass die Klage wegen etwaiger Schäden einer einzelnen Kirch- Gesellschaft begründet sein könnte. Der BGH wird sein Urteil voraussichtlich am 24. Januar verkünden.

Für die Milliardenschäden aus dem Zusammenbruch des Medienimperiums will der BGH dagegen - dies legen Nobbes Äußerungen nahe - die Deutsche Bank offenbar nicht haften lassen. Auch eine persönliche Einstandspflicht Breuers ist nach den Worten des Vorsitzenden eher unwahrscheinlich. Sollte der BGH-Bankensenat bei dieser Einschätzung bleiben, wären die aus dem Kirch-Umfeld gestreuten Milliarden-Forderungen wohl nicht durchsetzbar.

Kirch, der wegen der Breuer-Äußerung weitere Prozesse angestrengt hat, klagt vorerst nur auf die grundsätzliche Feststellung einer Schadensersatzpflicht. Einen konkreten Betrag müsste er in einem weiteren Prozess durchsetzen und dafür nachweisen, dass die Äußerung tatsächlich finanzielle Schäden verursacht hat.

Auslöser des Verfahrens war ein am 4. Februar 2002 ausgestrahltes Interview des Fernsehsenders Bloomberg TV. Darin hatte der damalige Deutsche-Bank-Chef über Kirchs Kreditwürdigkeit gesagt: "Was alles man darüber lesen und hören kann, ist ja, dass der Finanzsektor nicht bereit ist, auf unveränderter Basis noch weitere Fremd- oder gar Eigenmittel zur Verfügung zu stellen." Zwei Monate später meldete die erste Kirch-Gesellschaft Insolvenz an.


Sidschei hat geschrieben:
Rufschädigend ist eine Äußerung nur, wenn sie nicht den Tatsachen entspricht -> dann Verleumdung. Allenfalls käme hier noch üble Nachrede zum tragen, das aber auch nur dann, wenn die Äußerung mit exakt dem Ziel, den anderen zu schädigen getätigt wurde.


Da würde ich dem Content-Betreiber dieser Seite aber keine
drei Tage geben - und dann würde die schon per einstweiliger
Verfügung erst einmal aus dem Netz genommen.
Und eine Risiko-Versicherung gegen die dann noch auflaufenden
Schadensersatzansprüche übernimmt dir ja noch nicht einmal
die Allianz.

Und das zu Recht! Mit solchen Äusserungen kann man heutzutage
doch wirklich nicht vorsichtig genug umgehen. Und diese Art von
Weitsicht kann ich den meisten Leuten wirklich nicht zusprechen.

Weiß denn jeder Mitarbeiter einer Firma, ob z.B. ein Großauftrag
verspätet oder gar nicht bezahlt wird? Und aus diesem Grund
vielleicht die Gehälter auch erst später gezahlt werden können?

Noch schöner wird es aussehen, wenn Mitarbeitern ihrer Meinung
nach völlig zu Unrecht und überhaupt gekündigt wird.
Die Kommentare auf solche Seiten kann ich mir jetzt schon lebhaft
vorstellen. Dazu selbstverständlich alles schön anonym verfaßt,
vielleicht noch als kleinen Seitenhieb mit dem Namen von einem
unliebsamen Kollegen, einer nicht ganz so blonden Kollegin oder
einem Konkurrenten versehen.

Wer soll denn den Wahrheitsgehalt der Angaben und die richtige
Namensangabe der Denunzianten solch heimtückischer Artikel prüfen?
Das wäre doch nur der Betreiber, der dafür in Frage kommt.
Genau so wie bei einer Zeitung muß also einer den Kopf dafür
hinhalten oder vor Gericht denjenigen benennen, der diesen Artikel
verfaßt und eingestellt hat.

Nur brauchen wir uns doch da nichts vormachen. Leute, die mit dieser
Art Artikeln gegen ihre (oder eine) Firma hetzen, haben doch niemals
einen Arsch in der Hose. Also kann man das doch auch von dieser Seite
her vergessen. Traurig - aber wahr.
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Ellie
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Ort: -

Verfasst Mo 19.12.2005 21:44
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Moin,

900,- Euro brutto... nö, also ich geh danach was ich brauche und nicht was irgendwer bereit wäre mir zu zahlen. Werbeagenturen können sich die Dummen aussuchen, weil jeder hipp und instyle sein will, laß sie, sag ich mir, dann lieber in einer Druckerei oder als DTP-Operator für 2.300,- Brutto im Monat "Daten schieben". 40 Stunden, keine Überstunden, anständig Urlaub.

Ich sehe es auch so, daß man sich nicht verarschen lassen darf. Und ich hatte auch schon lustige Angebote und rotzfreche Arbeitgeber, die meinten, ich müsse sogar auf gesetzliche Lohnfortzahlung bei Urlaub/Krankheit verzichten.

Wer das mitmacht hat doch wirklich selbst Schuld. Niemand wird gezwungen für so wenig Geld zu arbeiten, das ist alles selbstgemacht und konstruiert.

LG,
Ellie
 
 
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