Willkommen auf dem Portal für Mediengestalter
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Jay83
Threadersteller
Dabei seit: 01.10.2007
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
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Verfasst So 17.02.2008 21:10
Titel
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| plasticangel hat geschrieben: | du denkst also, du wärst was besseres als ein bürokaufmann und hättest daher ein anrecht auf mehr geld???
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Das hat nichts mit für was besseres halten zu tun! Ich will den Job eines Bürokaufmann/frau keinesfalls schlecht reden.
Nur wenn ich beispielsweise von einer Kraft ausgehe, welche ein paar Briefchen schreibt und Kaffee für den Chef kochen muss (keine Verantwortung übernehmen muss) weniger verdienen sollte als Mediengestalter der sich die ganze Zeit den Arsch aufreißt und sein Leben lang lernt sollte wohl auch klar sein.
Mehr Qualifikation - Mehr Leistung
oder heute nicht mehr?
ps: Ich steige erst noch in die Verhandlungen ein und mache mir eben im Vorfeld Gedanken was ich für Argumente
bringe
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flavio
Dabei seit: 14.04.2003
Ort: MUC
Alter: 29
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Verfasst So 17.02.2008 21:35
Titel
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| Jay83 hat geschrieben: |
ps: Ich steige erst noch in die Verhandlungen ein und mache mir eben im Vorfeld Gedanken was ich für Argumente
bringe |
neid auf andere ist wohl das schlechteste argument überhaupt.
stelle lieber deine eigenen stärken in den vordergrund.
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chriss
Dabei seit: 10.02.2006
Ort: Brandenburg
Alter: 26
Geschlecht:
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Verfasst So 17.02.2008 22:08
Titel
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| Jay83 hat geschrieben: | | plasticangel hat geschrieben: | du denkst also, du wärst was besseres als ein bürokaufmann und hättest daher ein anrecht auf mehr geld???
 | Das hat nichts mit für was besseres halten zu tun! Ich will den Job eines Bürokaufmann/frau keinesfalls schlecht reden.
Nur wenn ich beispielsweise von einer Kraft ausgehe, welche ein paar Briefchen schreibt und Kaffee für den Chef kochen muss (keine Verantwortung übernehmen muss) weniger verdienen sollte als Mediengestalter der sich die ganze Zeit den Arsch aufreißt und sein Leben lang lernt sollte wohl auch klar sein.
Mehr Qualifikation - Mehr Leistung
oder heute nicht mehr?
ps: Ich steige erst noch in die Verhandlungen ein und mache mir eben im Vorfeld Gedanken was ich für Argumente
bringe | du hast ein grauenvoll naives bild von den leistungen, die eine
bürokauffrau/ein bürokaufmann bringen muss.
darüberhinaus ist "tippse" arg herablassend auf fachkräfte tituliert, die ebenfalls
reguläre 3jahre ausbildung hinter sich haben wie der mgler, genauso eine
ihk-prüfung ablegen mussten und selbstverständlich verantwortung in ihrem
beruf übernehmen müssen.
was meinst du, wie viele chefs ohne ihre organisierten leute unter ihnen den alltag
gar nicht bewältigen könnten! ärzte ohne schwestern sind diesen vergleich auch wert!
ich versteh zwar deine frage, aber ich finde dieses "wer ist mehr wert-thema"
zu explosiv. statt besser können wir vll. von qualifizierter reden, aber auch da stellt sich
die frage: für was denn qualifizierter? jeder macht seinen job.
es kommt darauf an, was jeder aus sich macht, wo er arbeitet etc.. im übrigen glaube ich,
dass man als bürofachkraft mehr möglichkeiten hat, in verschiedensten branchen quer
einzusteigen und eigene interessen, stärken fördern kann...
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Elorie
Dabei seit: 07.12.2005
Ort: Braunschweig
Alter: 19
Geschlecht:
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Verfasst So 17.02.2008 22:28
Titel
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Auf der anderen Seite darf man aber auch nicht vernachlässigen, das man auch als Quereinsteiger relativ leicht an eine Assistenz-/Verwaltungs-/Sekretariatsstelle kommt, ohne das man eine entsprechende Berufsausbildung absolviet hat, allerdings ist das wohl eher bei Akademikern der Fall, z.B. Germanisten, oder Menschen die entsprechende sprachliche und technische Kompetenzen, ein passendes Auftreten und eine schnelle Auffassungsgabe haben der Fall.
Und je nach Position in und der Größe der Firma kann es auch gut sein das die Verwaltungskraft morgens um 8 kommt und abends um 8 geht, während die eigentlichen Dienstleister der Firma, egal ob es sich nun um den gestalterischen oder technischen Bereich handelt, später kommen und früher gehen.
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Nimroy
Moderator
Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 30
Geschlecht:
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Verfasst So 17.02.2008 22:44
Titel
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| Jay83 hat geschrieben: | | Vielleicht weiss ich das nicht. Ich denke aber nicht das der Job genauso viel Flexilibität in Sachen Technikwandel- und Verständnis mitbringt |
Wenn du dich mal nicht täuschst...
Vor allem würde ih mich erst einmal darüber informieren, in welchen Tätigkeitsfeldern ein Bürokaufmann oder eine Bürokauffrau anzutreffen ist. Es ist ja erschreckend, welch antiquiertes Rollenverständnis ein junger Mensch wie du hast.
Über welche Art von MG reden wir hier eigentlich? Designer? Berater? Operator?
Du willst hier Äpfel nicht mit Birnen, sondern mit Weizen vergleichen.
Zuletzt bearbeitet von Nimroy am So 17.02.2008 22:46, insgesamt 1-mal bearbeitet
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chriss
Dabei seit: 10.02.2006
Ort: Brandenburg
Alter: 26
Geschlecht:
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Verfasst So 17.02.2008 22:47
Titel
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| Elorie hat geschrieben: | | Auf der anderen Seite darf man aber auch nicht vernachlässigen, das man auch als Quereinsteiger relativ leicht an eine Assistenz-/Verwaltungs-/Sekretariatsstelle kommt, ohne das man eine entsprechende Berufsausbildung absolviet hat, allerdings ist das wohl eher bei Akademikern der Fall, z.B. Germanisten, oder Menschen die entsprechende sprachliche und technische Kompetenzen, ein passendes Auftreten und eine schnelle Auffassungsgabe haben der Fall. | hast du auf meinen beitrag geantwortet? ich sprach von bürofachkräften mit berufsausbildung,
die sich aussuchen können, ob sie im autohaus, in einer schule, in diversen agenturen und
wirtschaftsunternehmen etc. arbeiten wollen und somit einen breiter gefächerten arbeitsmarkt
zu auswahl haben.
| Elorie hat geschrieben: | | Und je nach Position in und der Größe der Firma kann es auch gut sein das die Verwaltungskraft morgens um 8 kommt und abends um 8 geht, während die eigentlichen Dienstleister der Firma, egal ob es sich nun um den gestalterischen oder technischen Bereich handelt, später kommen und früher gehen. | und? klärt das jetzt die wer ist mehr wert" frage? und von langen arbeitszeiten wissen
mgler mindestens genauso viel wie leute anderer berufsgruppen.
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designzicke
Dabei seit: 11.01.2006
Ort: Monaco di Baviera
Alter: 35
Geschlecht:
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Verfasst Mo 18.02.2008 00:05
Titel
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| Jay83 hat geschrieben: | Nur wenn ich beispielsweise von einer Kraft ausgehe, welche ein paar Briefchen schreibt und Kaffee für den Chef kochen muss (keine Verantwortung übernehmen muss) weniger verdienen sollte als Mediengestalter der sich die ganze Zeit den Arsch aufreißt und sein Leben lang lernt sollte wohl auch klar sein.
Mehr Qualifikation - Mehr Leistung
oder heute nicht mehr? |
Du musst dich mal reden hören, was für ein Müll.
Ich sag dir jetzt mal was aus meiner jetztigen Position als Grafikdesignerin als auch aus der Sicht der staatl. geprüften Fremdsprachenkorrespondentin, die ich früher jahrelang ausgeübt habe...
Habe noch nie in irgendeinem Unternehmen Kaffee kochen müssen. Moderne Unternehmen und Leute sind heutzutage selber in der Lage sich ihren Kaffee selber zu kochen. Diese Tätigkeit fällt also schon mal weg... Hätte wohl auch niemanden damit glücklich gemacht, denn als Nicht-Kaffeetrinkerin, koche ich grauenhaften Kaffee...
Habe u. a. als Assitentin von 3 Managern in einer namhaften Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gearbeitet, eine Menge Kohle verdient und das berechtigterweise!!! Da steckt viel mehr dahinter... wie z. B. die komplette Korrespondenz erledigen, sowohl in deutsch als auch in englisch; selbständige Übersetzungen anfertigen; das Schreiben von Prüfungsberichten, Jahrsabschlüssen, betriebswirtschaftliche und steuerliche Gutachten, Präsentationen erstellen, Kalkulation und Erstellung von Honorarrechungen; Reisekostenabrechnung; Flug- und Hotelbuchungen; Buchen von Konferenzräumen; Gästebewirtung, den Chef an Termine erinnern, ihm wegen jedem Scheiß hinterherrennen, den er vergisst und ihm für die Zukunft auch mal die Prioritäten aufzeigen wenn er sich aufregt das die Präsentation noch nicht fertig ist, obwohl er wollte dass die Gutscheinkarte für seine Frau vorher erledigt wird... Gerne geben Chefs auch Sonderaufgaben an ihre Sekretärin ab, für die der Chef selber keine Zeit hat...
Auch Sekretärinnen reissen sich ihren süssen Knackarsch auf...
Jeder sollte sein Leben lang lernen und sich weiterentwickeln... Vor allem "menschlich" Traurig der, der meint schon alles zu wissen oder zu können und nicht mehr lernen zu müssen. Das gilt genauso für Sekretärinnen.
Und nein, ich bin nicht Grafikdesignerin geworden, weil ich mir erhofft habe mehr Geld zu verdienen als eine Assitentin oder mehr Ansehen zu erlagen. Chefs haben großen Respekt vor ihren Sekretärinnen. Sondern weil ich in dem ganzen Stress gemerkt habe, dass ich den anspruchsvollen Aufgaben die ein Chef an seine Sekretärin stellt nicht gewachsen bin und das einfach nicht mein Ding ist. Habe das ohne hin nur gelernt weil mein Vater wollte, dass ich erstmal was vernünftiges lerne, statt der brotlosen Kunst des Grafikdesigners nachzugehen bzw. habe ich ja dann doch noch gemacht, da dies schon immer mein Berufswunsch gewesen ist...
Auch Sekretärinnen, Assistentinnen, Projektkoordinatorinnen, Officemanagerinne und wie sie nicht alle heissen, kriegen ihr Gehalt nicht geschenkt. Wenn eine viel verdient, dann bestimmt weil ihr Chef auch Leistung dafür sehen will.
Bei meinem jetzigen Verdienst als Grafikdesignerin halte ich mir manchmal meinen Verdienst von damals als Sekretärin bei gleicher Anzahl an Jahren Berufserfahrung vor Augen und denke mir oft "Ach was könnte ich Kohle verdienen und mir schöne Dinge leisten und finanziell sorgenfrei leben..." Aber, nein Danke... Auch für diesen Beruf muss man geboren sein und ihn mit Leidenschaft ausüben wollen...
Also Bürscherl, erzähl du mir nicht, dass | Jay83 hat geschrieben: | | Mehr Qualifikation - Mehr Leistung | hier nicht gilt...
Zuletzt bearbeitet von designzicke am Mo 18.02.2008 00:30, insgesamt 2-mal bearbeitet
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aUDIOfREAK
Dabei seit: 04.04.2002
Ort: SHA / AN
Alter: 28
Geschlecht:
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Verfasst Mo 18.02.2008 07:44
Titel
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ich bin gelernter einzelhandelskaufmann und habe lange genug als sachbearbeiter und verkäufer in der logistig gearbeitet. mit dumm rumhocken und ab und zu mal einen brief abtippen ist das mitnichten getan. das is richtig stress (dagegen kommt mir meine jetzige tätigkeit ab und zu vor wie das paradies). ich sag es mal so - in jeder branche gibt es nieschen, wo man es sich als arbeitnehmer bequem machen und eine ruhige kugel schieben kann. als mg kann ich in einer beschrifterbude die füße hoch legen, die immer noch mit freehand 8 und quark 4 rumdoktort - da brauch ich mir dann auch kein neues wissen aneignen - oder ich arbeite in einer großen agentur mit namhaften kunden und muss am puls der zeit sein.
als büroangestellter kann ich das selbe sagen. da kann ich den kleinen sachbearbeiter miemen, der halt dienst nach vorschrift schiebt oder ich bin jemand, der verantwortung und initiative übernimmt und sich durch zusatzqualifikationen wertvoll macht (import/export, steuerliche dinge, wissen um marketing und management, etc.). unterm strich muss jeder selbst entscheiden was er wert und zu welchem preis er sich verkauft. pauschal lässt sich das mit sicherheit nicht sagen. es gibt gelernte mg's die sind keine 1000 € brutto im monat wert und es gibt quereinsteiger, bei denen sind 5000 € brutto / monat noch zu wenig...
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