Ich finde es Blödsinn das Foto weg zu lassen. In meinem Nebenjob in einer Softwarefirma habe ich auch schonmal Bewerbungen in die Hand bekommen, welche nicht angenommen wurden. Bei diesen Bewerbungen konnte man gut am Foto erkennen, mit welcher Einstellung jemand an die ganze Sache geht. Von Handyschnappschüssen, Urlaubsbildern und lieblos draufgedruckten Fotos war alles dabei.
Ist es denn so schwer in einer „normalen“ schriftlichen Bewerbung ein anständiges Bewerbungsfoto vom Fotografen aufzukleben oder mit Fotoecken zu befestigen.
Wer schlampig mit dem Foto umgeht hinterlässt halt keinen guten Eindruck - es ist sogar egal wie jemand aussieht, es sollte nur seriös aussehen.
Fotos sagen halt viel über einen Bewerber aus.
Richtig, aber man muss dennnoch unterscheiden.
Die ART eines Fotos sagt viel aus, wie du schön geschrieben hast "Handyschnappschüssen, Urlaubsbildern und lieblos draufgedruckten Fotos" aber auch schöne Fotos bzw. professionelle Berwerbungsfotos können auf den ersten Blick ein falsches Bild vermitteln!
Daher finde ich es eigentlich ganz sinnvoll die Fotos ganz weg zu lassen!
Aber wir Maren schon geschrieben hat, wann ist ein Bewerbung vollständig und wann nicht?
In welcher Berufssparte ist das angebraucht?
Eine Verkäuferbewerbung ohne Foto????
Dabei seit: 23.01.2006 Ort: - Alter: - Geschlecht:
Verfasst Mo 30.07.2007 19:06 Titel
Was hat das Aussehen mit den fachlichen Kompetenzen zu tun? Es gibt weitaus mehr und vor allem wichtigere Kriterien bei einer Bewerbung an deren man erkennen kann, ob jemand sich Mühe mit der Bewerbung gegeben hat oder nicht.
Ich glaube in der Schweiz ist eine Bewerbung auch nicht viel mehr als eine lose Blattsammlung und hier in Ireland werden meistens nur die CVs als Word Dokument per E-Mail verschickt.
Dabei seit: 24.02.2003 Ort: LK GF Alter: 28 Geschlecht:
Verfasst Mo 30.07.2007 21:06 Titel
charon hat geschrieben:
und hier in Ireland werden meistens nur die CVs als Word Dokument per E-Mail verschickt.
Wieso nimmst du mir eigentlich immer weg was ich schreiben will?
Nein, ich hatte die Diskussion neulich mit einer Kollegin, wir hatten uns generell ueber Bewerbungspraktiken in Irland unterhalten (sie ist auch deutsche) und wir haben ein bisschen fuer- und wider ausgetauscht.
Einerseits hats definitiv Vorteile: jegliche Vorsortierung durch Nase, Haarfarbe, Laenge der Wimpern und Groesse der Pupillen usw. faellt so natuerlich weg und die tatsaechlichen Dinge, die jemanden in einer Bewerbung interessant machen, ruecken in den Vordergrund - definitiv gut!
Andererseits ist es aber auch so, dass man am Foto durchaus erkennen kann ob sich jemand Muehe gibt, wurde ja schon genannt. Viel interessanter finde ich den Aspekt, dass es Leute gibt, die ich nicht auf Kunden in, z.B., einer Parfuemerie loslassen wuerde - bei sowas faende ich ein Foto durchaus angebracht, denn wenn man direkt mit Menschen umgehen soll waere es schon ganz gut wenn man nicht wie Frankenstein aussieht...
Generell finde ich es ohne Foto aber gut. Ist hier, wie gesagt, Gang und Gebe...
Was hat das Aussehen mit den fachlichen Kompetenzen zu tun? Es gibt weitaus mehr und vor allem wichtigere Kriterien bei einer Bewerbung an deren man erkennen kann, ob jemand sich Mühe mit der Bewerbung gegeben hat oder nicht.
Genau das hatte ich einige Posts zuvor geschrieben:
Aber es gibt ja ausser des Bildes noch andere Merkmale für die "Qualität" einer Bewerbung!
charon hat geschrieben:
Ich glaube in der Schweiz ist eine Bewerbung auch nicht viel mehr als eine lose Blattsammlung und hier in Ireland werden meistens nur die CVs als Word Dokument per E-Mail verschickt.
Noch sind wir aber in dtl. und da werden die Bewerbungen ja auch sehr häufig als PDF versendet.
Das löst aber nicht die Frage "mit oder ohne Foto"!!
Ich denke das es hierzu keine genaue Vorgabe gibt und man es einfach tun sollte, wie man es für richtig hält.
Oder wie Saucer schon schrieb (wenn vorhanden) auf die Richtlinien der Firma achten.
Dabei seit: 10.02.2006 Ort: zwischen himmel und hölle Alter: 6 Geschlecht:
Verfasst Mo 30.07.2007 21:25 Titel
aUDIOfREAK hat geschrieben:
...unterm strich also nichts als schönfärberei finde ich...
hm, das kann man auslegen wie man will. ein professionelles bewerbungsfoto ist werbung
...und werbung ist zumindest in dem fall ebenfalls schönfärberei.
ich erinnere mich noch an mein foto: ohne brille, fast porzellanhaut,
jacket - überwiegend das gegenteil von mensch, der ich eigentlich bin...nur
um einen guten eindruck zu machen. zum persönlichen gespräch
kam ich dann so wie ich bin - und wurde genommen.
fazit: leider sind wir anhand von fotos oftmals voreingenommen.
vielen für einen bestimmten job bessere kandidaten bleibt dadurch
schnell die chance, sich persönlich vorzustellen, versiegelt. das ist
gemein und - ja, diskriminierend.
ach ja - interessant ist der ansatz von teufelchen+barett: leute, die
wellness und schönheit verkaufen (Douglas, plastische Chirurgie usw.),
müssen wahrscheinlich schon viel an äußerliche ästhetik mitbringen...
da dreht sich meine ansicht auch schon wieder...
Zuletzt bearbeitet von chriss am Mo 30.07.2007 21:54, insgesamt 3-mal bearbeitet
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