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Thema: Als Angestellte, Freie oder in die Firma einsteigen??? vom 28.03.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Beruf und Karriere -> Als Angestellte, Freie oder in die Firma einsteigen???
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Autor Nachricht
Steffimau
Threadersteller

Dabei seit: 28.03.2006
Ort: Bayern
Alter: 32
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 28.03.2006 21:11
Titel

Als Angestellte, Freie oder in die Firma einsteigen???

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Hallo zusammen!

Würde gerne mal eure Meinung hören.
Ich werde im Juli mit meiner Ausbildung zur Mediengestalterin fertig. Mein Chef möchte mich sehr gerne behalten. Nun hab ich einige Möglichkeiten.
Ich kann:
- Als Angestellte dabeibleiben mit ungefähr 2000 Euro.
Vorteil: Wenig Risiko und Verantwortung. Geregelte Arbeitszeiten. Nachteil: Wenig zu sagen

- Als Selbstständige dort arbeiten mit ein bisschen mehr Geld.
Vorteil: Mehr Freiheit. Nachteil: Wenig zu sagen und selber versichern usw.

- Ich könnte mich in die relativ gut laufende Firma einkaufen mit 6000 Euro und als Angestellte arbeiten für ca. 3500 Euro.
Vorteil: Viel zu sagen. Mehr Geld. Nachteil: Keine geregelten Arbeitszeiten

- Ich könnte mich einkaufen und gleichzeitig als Freie für die Firma arbeiten. Auch für so ungefähr 3500 Euro.
Vorteil: Mein eigener Chef. Nachteil: Muss mich selber versichern und hab das Problem mit der Scheinselbstständigkeit.

Ich weiß, das ist ein bisschen viel auf einmal. Aber vielleicht war schon jemand in der gleichen Situation. Ich muss sagen, ich hab auch ein bisschen Angst vor der Selbstständigkeit.
Wer kann mir ein paar Tips, Ideen oder Ratschläge geben? Ich bin für alles dankbar. * Ja, ja, ja... *

Dankeschön
Steffimau
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radschlaeger
Moderator

Dabei seit: 10.12.2004
Ort: Neuss
Alter: 49
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 28.03.2006 21:40
Titel

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vergiss es mit wenig risiko als angestellte. das war einmal in einer besseren zeit.
einen sicheren job hat heute kein angestellter - da bist du wahrscheinlich mit variante 2 (mehr geld, eigener kundenstamm möglich) und variante 3 (trennungsgeldvor vertragsabschluss aushandeln) besser dran.
variante 4 - ehrlich gesagt, habe ich da keinen plan *zwinker*


Zuletzt bearbeitet von radschlaeger am Di 28.03.2006 21:43, insgesamt 2-mal bearbeitet
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sundone

Dabei seit: 15.03.2006
Ort: weinstadt/stuttgart
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 29.03.2006 08:10
Titel

Möglichkeiten

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@Steffimau

Die Frage ist ja auch was du möchtest, bzw welche Variante du bevorzugst.

Ich würde die Variante 3 bevorzugen.
Nur wie kann man sich mit 6000 Euro in eine relativ gut laufende Firma einkaufen ?? Dies erscheint mir sehr wenig.

Mit dieser Variante bist du auf einer "sicheren" Seite und kannst immer noch später Entscheiden was du machen möchtest. (Selbstständigkeit)

Meines Erachtens ist es direkt nach der Ausbildung zu früh sich Selbstständig zu machen, vor allem wenn du dann auf einen Kunden angewiesen bist.

Was ich bei Variante 4 auch nicht verstehe ist das er dir nicht mehr zahlen will wie als Angestellter, da er in diesem Fall die Lohnnebenkosten spart.
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flavio

Dabei seit: 14.04.2003
Ort: MUC
Alter: 37
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 29.03.2006 08:12
Titel

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man kauft sich nicht einfach so mit 6000 euro in eine "gut gehende" firma * Mal bisschen die Nase pudern... *
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Steffimau
Threadersteller

Dabei seit: 28.03.2006
Ort: Bayern
Alter: 32
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 29.03.2006 19:56
Titel

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Hallo zusammen

Das mit den 6000 Euro... ja, ich weiß, dass es nicht sehr viel ist. Es ist eben ein Viertel von den 25.000 GmbH-Einlage. Vielleicht wirds auch ein bisschen mehr, wenn der Anteil geschätzt wird.
Aber denen gehts eigentlich nicht unbedingt ums Geld sondern eher darum, dass ich bleibe. Und das kann mir ja nur recht sein. *Thumbs up!*

Also erstmal dankeschön für alle Antworten und Anregungen und danke allen, die noch schreiben!

Steffimau
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joki

Dabei seit: 08.10.2002
Ort: Colonia
Alter: 95
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 29.03.2006 21:49
Titel

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Steffimau hat geschrieben:
Hallo zusammen

Das mit den 6000 Euro... ja, ich weiß, dass es nicht sehr viel ist. Es ist eben ein Viertel von den 25.000 GmbH-Einlage. Vielleicht wirds auch ein bisschen mehr, wenn der Anteil geschätzt wird.
Aber denen gehts eigentlich nicht unbedingt ums Geld sondern eher darum, dass ich bleibe. Und das kann mir ja nur recht sein. *Thumbs up!*

Also erstmal dankeschön für alle Antworten und Anregungen und danke allen, die noch schreiben!

Steffimau


Bitteschön...

So was solltest Du nicht ohne Steuerberater und Wirtschaftsprüfer eingehen. * Nee, nee, nee * Mit dem Einstieg in die GmbH gehst Du natürlich auch Haftungen und Risiken ein. * Such, Fiffi, such! * Kann also eine Riesenchance sein oder aber auch Dein ganzen Leben finanziell versauen. Lass Dich doch mal von der Existensgründungsberatung der IHK eingehend beraten.

Hat Dein Chef Dir schon die Jahresabschlüsse und Bilanzen gezeigt? Hast Du selber die Finanzbuchhaltekenntnisse die zu prüfen? Gibt es Verbindlichkeiten gegenüber Gläubigern oder dem Finanzamt? Alles schön abprüfen lassen. Bin selber so ein Bücherwurm und wüsste wie es gehen könnte... Was hat die letzte Betriebsprüfung durch das Finanzamt ergeben? u.s.w.

Habe aber die Hoffnung das Du Chekkerbunny bist.... <-- Schuld! * Ja, ja, ja... * * Ja, ja, ja... *


und glaub mir: die vom Finanzamt sind gar nicht zimperlich. Du findest Dich ggf. über Nacht im Leichtzelt von Kaufhof für 39,99 wieder.....

PS Als Angestellt mit ansehnlicher Kapitaleinlage würde ich das auf keine Fall machen. Dein Geld ist drin und Du bist Befehlsempfänger. Bei 25% Anteil am Unternehmen würde ich auf stv. Geschäftsführerin bestehen und das ggf. auf 50 % erhöhen. Dabei gehört dann beiden eine Prokura erteilt mit abgetrennten Aufgabenbereichen.

Dein Chef scheint ja echt an Dir zu hängen. Wenn er es ehrlich meint hat er sicher auch für die Argumente Verständnis. Ist für Euch beide ja ne Riesenchance...


Zuletzt bearbeitet von joki am Mi 29.03.2006 21:56, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 30.03.2006 08:40
Titel

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Vielleicht hab ich da ja auch gepennt, aber wie kannst du mit 6000 € in die GmbH einsteigen? Wie du schon richtig bemerkt hast, ist die Mindesteinlage 25000 €. Oder wird die GmbH gerade gegründet und du beteiligst dich mit 6000 € an der Mindesteinlage, die zum größten Teil vom Gesellschafter erbracht wird?

Klär das auf alle Fälle mit nem guten Steuerberater. Und alle Bteiligungsverhältnisse mit Rechten und Pflichten (! - Stichwort: Kapitaldeckenerhöhung) schriftlich fixieren.
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Diesel
Gesperrt

Dabei seit: 09.12.2003
Ort: Hamburg
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 30.03.2006 08:53
Titel

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Das ist deine Chance. Mach es. Variante 3.

Viel Glück wünscht Diesel
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