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Thema: UPDATE: ViKa - Erste Idee / jetzt soweit fertig vom 23.09.2006


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Verfasst Di 03.10.2006 23:18
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Zitat:
Da kannst du deine Vorträge noch so sehr mit Fachbegriffen spicken.

Ich habe nicht vor, Dich mit Fachbegriffen zu verwirren, hatte allerdings angenommen, dass Du in diesem Punkte eine gewisse Portion Fachwissen mitbringst.
Zitat:
Selbstverständlich sind mir die Grundbegriffe der Drucktechnik geläufig und selbstverständlich liefere ich meine Vorlagen entsprechend.

Das ist nicht der Fall. Andernfalls würdest Du kein 120er-Raster auf Papierklasse 3 akzeptieren. Vielleicht wäre es besser, wenn Du zuerst ein paar Bücher liest oder eine Ausbildung in diesem Bereich absolvierst. Versteh mich nicht falsch, aber ich kann Dir nur den Ratschlag geben, Dich mit technischen Bedingungen in diesem Bereich vertraut zu machen, wenn Du für den Printbereich produzieren möchtest. Wer Druckvorlagen liefert, sollte schon wissen, was er macht oder muss Fehler hinterher so akzeptieren. Ich hätte noch eine Reihe von Anregungen zu deiner Karte, aber du meinst zu wissen, was Du tust, also brauche ich auch keine weiteren Tipps zu geben, richtig?
Zitat:
Die konkreten Vorgaben des Druckers erhalte ich sobald alle Feinheiten geklärt sind, und dann werden die Druckdaten dementsprechend aufbereitet. Aber was erzähle ich dir das, du traust deinen Druckerkollegen ja nichtmal zu einen geraden Schnitt hinzukriegen... („Die Idee ist ja ganz nett, allerdings habe ich technisch immer bedenken bei schmalen randparallelen Elementen.“)

Bullshit. Ich habe lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass randparallele Elemente beim Beschnitt zu Problemen führen können. Man kann Papier einfach im Stapel nicht immer genau schneiden und das sollte man in der Gestaltung berücksichtigen. Der Prozess unterliegt einfach physikalischen Gesetzen und hat Grenzwerte und Toleranzbereiche. Die Ursachen sind überwiegend technisch determiniert und haben nur untergeordnet mit der Arbeit der Mitarbeiter in der Weiterverarbeitung zu tun, aber da Du über die Grundbegriffe der Drucktechnik Bescheid zu wissen glaubst, brauche ich wohl zu den Ursachen keine Worte mehr verlieren.

Zitat:
Hat aber alles nichts mit der Gestaltung der Karte zu tun. Und um die geht es in diesem Thread

Da bin ich anderer Meinung. Die Technik setzt der Gestaltung manchmal gewisse Grenzen. Ein guter Gestalter kennt die Grenzen und überschreitet diese nicht. Mich wundert hier lediglich die technische laisze-faire-Umsetzung, gerade weil ich finde, dass neben den noch zu verbessernden detailtypographischen Kleinigkeiten die Karte sehr gelungen ist und gestalterisch daran nichts auszusetzen ist. Also warum eine solche schöne Gestaltung durch mangelnde technische Ausführung zu nichte machen?
 
anonymous design
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Verfasst Mi 04.10.2006 07:29
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Bist du im Hauptberuf Hausmeister? Deine Aussagen machen gewaltig diesen Eindruck. Geht nicht, gibts nicht, haben wir noch nie so gemacht. Ich habe meine Musterregale voll von Beispielen die nach deinen Behauptungen unmöglich sind.

Was z.B. den gerade Schnitt angeht, so ist hier einfach nur eine angemessene Verarbeitung durchzuführen. Wenn der Drucker dafür jeden Bogen einzeln schneiden muß, dann ist das scheißegal. Dafür gehe ich zu einem Profi, DER hat zu wissen WIE er das ganze verarbeiten muß um den geraden Schnitt zu gewährleisten - und wenn es per Hand ist, auch egal.

Es handelt sich hier um Akzidenzien, in geringer Auflage. Da muß ich keine technischen Hürden die sich in einer Massenproduktion ergeben könnten berücksichtigen. Es IST keine Massenproduktion, und dementsprechend werde ich keine Einschränkungen die sich in dieser ergeben könnten in der Gestaltung berücksichtigen.

Was das Raster angeht, ich habe hier dutzende Drucksachen im 120er Raster rumliegen, darunter diverse auf ungestrichenen Papieren, auf Transparentpapieren und auf beschichteten Papieren - alle in hervorragender Qualität.

Es ist möglich. Das dieses Raster natürlich einen Drucker erfordert der sein Handwerk meisterlich versteht, und der die nötige Innovationsfreude mitbringt, das ist klar. Das ist genau wie mit dem CM, da gibt es auch immer noch einen Haufen Drucker die CM für ein Teufelswerk halten.

Die Karte ist in ihrer technischen Umsetzung keinesfalls „laissez-faire“, sondern verlässt sich auf die Handwerkskunst des zuständigen Druckers. Und ich bin froh einen Drucker erwishct zu haben, der hier nicht dem Bauchbieber-Hausmeisterdenken verfallen ist, sondern die Kopfkompatiblität mitbringt um eine Cutting-Edge-Lösung zu realisieren.

Was die Lackierung angeht, so hat nichtmal Arjo-Wiggins bedenken, und die sollten ihre Papiere kennen.

Mein Gott, was bin ich froh nicht bei dir drucken lassen zu müssen *ha ha*

48er Raster bitte, 20mm Randabstand, keine Lackierung *Thumbs up!* *ha ha*


Zuletzt bearbeitet von anonymous design am Mi 04.10.2006 07:32, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Raumwurm

Dabei seit: 21.12.2004
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Verfasst Mi 04.10.2006 08:11
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Meine Güte Anonymous, jetzt schalt dochmal einen
Gang zurück. Der Bauchbieber liegt doch mit seinen
Bedenken völlig richtig. Die Papierunion empfiehlt
doch selbst ein 60er Raster und rät von einer Lackie-
rung grundsätzlich erstmal ab. Curious Touch Soft
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anonymous design
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Threadersteller

Dabei seit: 10.08.2006
Ort: Berlin
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 04.10.2006 08:15
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Raumwurm hat geschrieben:
Meine Güte Anonymous, jetzt schalt dochmal einen
Gang zurück. Der Bauchbieber liegt doch mit seinen
Bedenken völlig richtig. Die Papierunion empfiehlt
doch selbst ein 60er Raster und rät von einer Lackie-
rung grundsätzlich erstmal ab. Curious Touch Soft


Es wird von Drucklack abgeraten - NICHT von UV-Spotlackierung, das ist ein großer Unterschied. Die Empfehlung zum Druckraster ist eine Empfehlung, nicht mehr, nicht weniger.

„Für optimale Druckergebnisse bei Soft sollte ein 133 bis 150 dpi Raster verwendet werden. Es ist auch möglich, feinere
Raster zu verwenden.


Zuletzt bearbeitet von anonymous design am Mi 04.10.2006 08:17, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Benutzer 27313
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Verfasst Mi 04.10.2006 15:11
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anonymous design hat geschrieben:
Bist du im Hauptberuf Hausmeister? Deine Aussagen machen gewaltig diesen Eindruck. Geht nicht, gibts nicht, haben wir noch nie so gemacht. Ich habe meine Musterregale voll von Beispielen die nach deinen Behauptungen unmöglich sind.

Was z.B. den gerade Schnitt angeht, so ist hier einfach nur eine angemessene Verarbeitung durchzuführen. Wenn der Drucker dafür jeden Bogen einzeln schneiden muß, dann ist das scheißegal. Dafür gehe ich zu einem Profi, DER hat zu wissen WIE er das ganze verarbeiten muß um den geraden Schnitt zu gewährleisten - und wenn es per Hand ist, auch egal.

Es handelt sich hier um Akzidenzien, in geringer Auflage. Da muß ich keine technischen Hürden die sich in einer Massenproduktion ergeben könnten berücksichtigen. Es IST keine Massenproduktion, und dementsprechend werde ich keine Einschränkungen die sich in dieser ergeben könnten in der Gestaltung berücksichtigen.

Was das Raster angeht, ich habe hier dutzende Drucksachen im 120er Raster rumliegen, darunter diverse auf ungestrichenen Papieren, auf Transparentpapieren und auf beschichteten Papieren - alle in hervorragender Qualität.

Es ist möglich. Das dieses Raster natürlich einen Drucker erfordert der sein Handwerk meisterlich versteht, und der die nötige Innovationsfreude mitbringt, das ist klar. Das ist genau wie mit dem CM, da gibt es auch immer noch einen Haufen Drucker die CM für ein Teufelswerk halten.

Die Karte ist in ihrer technischen Umsetzung keinesfalls „laissez-faire“, sondern verlässt sich auf die Handwerkskunst des zuständigen Druckers. Und ich bin froh einen Drucker erwishct zu haben, der hier nicht dem Bauchbieber-Hausmeisterdenken verfallen ist, sondern die Kopfkompatiblität mitbringt um eine Cutting-Edge-Lösung zu realisieren.

Was die Lackierung angeht, so hat nichtmal Arjo-Wiggins bedenken, und die sollten ihre Papiere kennen.

Mein Gott, was bin ich froh nicht bei dir drucken lassen zu müssen *ha ha*

48er Raster bitte, 20mm Randabstand, keine Lackierung *Thumbs up!* *ha ha*

Weißt Du was? Mach einfach, was Du für richtig hälst. Ich habe Dir lediglich versucht Hinweise zu geben. Dass Du natürlich alles besser weißt, war von vornherein klar.
Ich kenne mich sicherlich im Offsetdruck gut genug aus. Im Gegensatz zu Dir habe ich eine dreijährige Ausbildung als Mediengestalter absolviert, bin in den letzten Semestern des Ingenieursstudienganges Druck- und Medientechnik und habe nicht zuletzt auch als Leiter der Werbeabteilung eines mittelständischen Unternehmens, sowie in diversen Einsätzen als technischer Unternehmensberater ausreichend Erfahrung in der Printproduktion. Da habe ich es ganz bestimmt nicht nötig, mich hier von der Seite anmachen zu lassen und mich als "Hausmeister" titulieren zu lassen.
Guten Tag.


Zuletzt bearbeitet von am Mi 04.10.2006 15:13, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
gaertner

Dabei seit: 07.11.2006
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Verfasst Di 07.11.2006 16:19
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Per Zufall bin ich über diesen Thread gestossen, und auch wenn der letzte Beitrag hier bereits über 4 Wochen alt ist, hat es mich dazu animiert, mich zu registrieren und meinen Hinweis abzuladen.

Meine Anmerkung wendet sich an den Herrn bauchbieber, der hier die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten eines 120er-Rasters argumentiert und damit leider nachweislich falsch liegt.

Den Nachweis vermag ich nicht auf Basis meiner Ausbildung und meines beruflichen Werdeganges führen. Einfach weil er durch sehbare Fakten viel einfacher ist. Ich kenne definitiv eine Druckerei, die es ohne mit der Wimper zu Zucken ein 120er auf ungestrichenem Karton druckt, und zwar die von dem Herrn anonymous design bereits zitierte "gutenberg beuys feindruckerei" aus Hannover.

Wir können uns nun gerne schön im Kreis drehen mit "120er Raster benötigt man eine Plattenauflösung von 4800 dpi um 256 TW/F hinzubekommen", "no way" und "bin in den letzten Semestern des Ingenieursstudienganges Druck- und Medientechnik und habe nicht zuletzt auch als Leiter der Werbeabteilung eines mittelständischen Unternehmens, sowie in diversen Einsätzen als technischer Unternehmensberater ausreichend Erfahrung in der Printproduktion".

Wenn Du, lieber bauchbieber, über so eine unangefochtene Qualifikation verfügst, dann solltest Du neben den ganzen theoretischen Aussagen die Du triffst, einfach mal einen Termin in entsprechender Druckerei machen und Du wirst Dich in Demut den Tatsachen beugen müssen. Diese Erfahrung mussten leider schon viele "Fachleute" machen, die ähnlich vollmundig wie Du argumentiert haben. Das ist ein Fakt. Denn das was Du hier in vollen Tönen verneinst ist dort Realität. Wir sind selber seit 3 Jahren dort Kunde und wir haben bereits unzählige Verpackungen auf Karton im 120er bedrucken lassen. Und Tatsache ist, dass es zum einen geht und zum anderen auch besser aussieht, als die motivgleichen Verpackungen, die in anderen Druckereien mit gröberem Raster gedruckt wurden.

Das dies nicht in jeder Druckerei geht, weil dort auch Leute sitzen, die vermeintliche theoretische Daten den Dingen zugrunde legen, ohne einfach mal ihr Handwerk auszureizen, ist richtig, aber ein anderes Thema.

Neben der gutenberg beuys feindruckerei habe ich es nur bei Heidelberg selber im Rahmen einer Druckmaschinenvorführung gesehen, dass so ein Material perfekt (!) mit so einem feinen Raster bedruckt wurde. Es gibt also nicht nur einen Drucker, der das kann, und neben den gutenberg beuys wird es auch noch ein paar andere geben, die es einfach tun.. Das schöne ist, dass Druckereien wie den gutenberg beuys wirtschaftlicher Erfolg gerade durch Theoretiker Deiner Ausprägung ermöglicht wird. Denn das, was diese ausschweifend für unmöglich halten, tun die gutenberg beuys einfach mit einem Lächeln im Gesicht. Und die Kunden stehen staunend vor dem Ergebnis, während Du immer noch in der Ecke stehst und sagst, es wäre unmöglich.

Und dies hat nicht irgendein unqualifizierter Dulli in die Taten gehauen, sondern jemand mit mindestens Deiner Qualifikation. Diese aber noch aufzuzählen und als Argument ind Feld zu führen wäre mir zu peinlich.

Also: Ankucken, und dann weiter Urteilen. In diesem Sinne.
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Horst Horstenhorst

Dabei seit: 05.05.2004
Ort: Hamburg
Alter: 39
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 07.11.2006 17:07
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Ich finde es bemerkenswert, wie man so viel schreiben kann, nur um zu sagen, dass es doch geht. Da liest man und liest und liest und am Ende wäre das kurzgefasste Fazit genauso gut gewesen. Zeitverschwender muahaha
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Benutzer 27313
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Verfasst Di 07.11.2006 18:55
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@gaertner
Ich habe nicht gesagt, dass es unmöglich ist, das zu drucken. Es macht aber wenig Sinn. Man kauft sich einfach andere Probleme mit ein, wie z.B. eine immense Tonwertzunahme, bzw. bei Gegensteuerung evtl. einen Tonwertabriss oder mangelnde Darstellung in den Lichtern. Je feiner das Raster ist und je mehr der Punkt ausläuft, desto höher ist die Tonwertzunahme.

Es kommt immer sehr auf das Papier an. Es mag möglich sein auf ungestrichenen Papieren mit einer sehr geschlossenen Oberflächen einen Punkt dieser Größe sauber zum Stehen zu bekommen und das auch noch bei einer erträglichen Tonwertzunahme. Auf den Papieren, die ich der Papierklasse zuordne, nämlich wirklich mit raueren Oberflächen bin ich da sehr sehr skeptisch.

Es kommt auch nicht nur auf die Auflösung an, sondern auch auf die darstellbaren Tonwerte. Belichterauflösung, Druckauflösung und Matrixgröße stehen in einem direktem linearen Verhältnis. Wenn ein Belichter 4800dpi kann, kann man theoretisch mit einer 4 x 4 Matrix drucken und hat dann ein 472er Raster. Soetwas wird aber einfach nicht vernünfig sein, wenngleich es machbar wäre. Das Ergebnis wären extreme Abrisse in den Lichtern und eine riesige Tonwertzunahme bei extrem wenig darstellbaren Tonwerten.


Zuletzt bearbeitet von am Di 07.11.2006 18:56, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
 
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