Willkommen auf dem Portal für Mediengestalter
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Dabei seit: 25.11.2003
Ort: Gameboy
Alter: 39
Geschlecht:
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Verfasst Di 03.08.2010 16:15
Titel
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Hallo Schichti, willkommen im Forum.
Als ich 2002 die Umschulung zum MG begonnen hatte, gab es bei der Schule eine Grenze von 35 Jahren. Die Einrichtungen sind nun mal daran interessiert eine hohe Quote an Abgängern zu haben, die anschließend auch einen Job finden. Daran scheint auch die Bereitschaft der Ämter zu hängen diese Schulungen überhaupt zu fördern.
Wenn man schon einen Arbeitsvertrag für die Zeit nach der Umschulung in der Tasche hatte, war das Alter allerdings egal.
Die Info ist aber wie gesagt schon ein paar Jahre älter und war auch damals sicher nicht allgemeingültig. Daher wird wohl das Beste sein, wenn du dich da mal an die entsprechenden Stellen direkt wendest.
Viel Erfolg,
top
OT: Ich hoffe mal, die Mentalität nur junge, dynamische Leute einzustellen hat sich etwas gelegt. Wenn ich an die Zeit meiner letzten Jobsuche zurückdenke, stößt es mir immer noch unangenehm auf. Bei manchen Praktikums-Angeboten suchte man scheinbar Bewerber Anfang 20, mit abgeschlossenem Studium, namhaften Referenzen und mindestens 15 Jahren Berufserfahrung...
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phihochzwei
Moderator
Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 34
Geschlecht:
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Verfasst Di 03.08.2010 17:06
Titel
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Man muss in dem alter keine UMSCHULUNG machen. Man kann auch ganz normal eine AUSBILDUNG machen.
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Schichti
Dabei seit: 13.07.2010
Ort: -
Alter: 45
Geschlecht:
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Verfasst Di 03.08.2010 19:33
Titel
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| phihochzwei hat geschrieben: | | Man kann auch ganz normal eine AUSBILDUNG machen. | Das ist natürlich auch eine Alternative. Bleibt noch die finanzielle Frage. Ich hab die Ausbildungsvergütungssätze nicht im Kopf, aber das dürfte gerade für den Abtrag unserer Eigentumswohnung zzgl. Nebenkosten und Strom langen. Und nein, die Wohnung aufgeben und mit meiner Familie in den sozialen Wohnungsbau zu ziehen, würde objektiv betrachtet einer Privatinsolvenz gleichkommen. Ich bezahle zwar schon 10 Jahre ab, aber noch mindestens weitere 20 Jahre kommen auf mich zu. Ausbildung gerne, aber nur mit finanzieller Unterstützung des Rentenversicherungsträgers oder des Arbeitsamts.
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phihochzwei
Moderator
Dabei seit: 08.06.2006
Ort: Essen
Alter: 34
Geschlecht:
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Verfasst Mi 04.08.2010 07:37
Titel
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| Schichti hat geschrieben: | | phihochzwei hat geschrieben: | | Man kann auch ganz normal eine AUSBILDUNG machen. | Das ist natürlich auch eine Alternative. Bleibt noch die finanzielle Frage. Ich hab die Ausbildungsvergütungssätze nicht im Kopf, aber das dürfte gerade für den Abtrag unserer Eigentumswohnung zzgl. Nebenkosten und Strom langen. Und nein, die Wohnung aufgeben und mit meiner Familie in den sozialen Wohnungsbau zu ziehen, würde objektiv betrachtet einer Privatinsolvenz gleichkommen. Ich bezahle zwar schon 10 Jahre ab, aber noch mindestens weitere 20 Jahre kommen auf mich zu. Ausbildung gerne, aber nur mit finanzieller Unterstützung des Rentenversicherungsträgers oder des Arbeitsamts. |
Das war auch nicht auf deine persönliche Situation gemünzt. Eigentumswohnung ist natürlich ein Grund, um Gottes Willen, da will ich nicht wiedersprechen. Ich bin nur generell kein Freund von dieser Umschulungs-Nummer, da alle "Umschulungsinstitute" die ich kenne totaler Unfug sind. Kann man eigentlich auch "betrieblich Umschulen" ?
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Schichti
Dabei seit: 13.07.2010
Ort: -
Alter: 45
Geschlecht:
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Verfasst Mi 04.08.2010 10:21
Titel
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| phihochzwei hat geschrieben: | | Kann man eigentlich auch "betrieblich Umschulen" ? | Das ist tatsächlich eine Frage, die mich auch schon länger beschäftigt. Fernab jeder Praxis ist eine derartige Umschulung bestimmt deutlich weniger Wert, als eine Ausbildung in einem Betrieb. Ich denke, dass ich damit zurechtkommen würde, da ich den Setzer, Druckvorlagenhersteller und Mediengestalter seit geraumer kenne (und ihn oft genervt habe wenn ich eine neue Platte gebraucht hab). Aber prinzipiell wäre eine betriebliche Ausbildung logischerweise die bessere, praxisnähere Ausbildung. Ich könnte noch anbieten in der Druckerei auszuhelfen wenns mal brennt. Vom Tiegel über GTO, Speedmaster und Roland Favorit, Perfektor, RZK, RVK und Roland 700 (702,704 u, 706) hab ich über die Jahre alles bedient. Nur die ganz aktuellen Modelle müsste ich mir zuerst anschauen. Aber eigentlich will ich das nicht, weil ich das eben nicht mehr kann. Habe eben erfahren, dass ich auf jeden Fall mit einem entsprechenden Schreiben aus der Reha entlassen werde. Nun muss ich halt schauen, ob ich irgendwo unterkomme. Ob das Schule oder Betrieb ist, steht für mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht im Vordergrund.
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blnandi
Dabei seit: 24.08.2008
Ort: Berlin
Alter: 29
Geschlecht:
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Verfasst Mi 11.08.2010 16:17
Titel Re: Mit 23 Ausbildung zum Mediendesigner zu alt? |
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| kafkef06 hat geschrieben: | Hallo, also ich überlege mir wieder eine Ausbildung zum Mediendesigner anzufangen, aber die muss ich halt selber Finanzieren..
Ich werde bald 23 und ich überlege mir ob es sinnvoll wäre wieder das Kindergartenspiel mit diesen Malen usw in der Berufsschule mitzumaschen, ich weiss nicht was richtig wäre, alle beide haben Vor-und Nachteile, vielleicht könntt Ihr mir ja einen Tipp geben.....
Also ich fing mit 19 Jahren eine Ausbildung zum Mediendesigner an, und musste nach 3 Monaten die Lehre abbrechen weil die Firma in die Insolvenz ging usw...
Findest Ihr dass ich zu alt wäre ??
BIs dann
Gruß
kafkef06
Köln |
Du bist mit 23 Jahren nicht zu alt. Wenn Du Dich gut verkaufst, hast Du auf jeden Fall Chancen auf eine duale Ausbildung (Betrieb und Berufsschule) und musst auch nicht selbst finanzieren, sondern bekommst Geld vom Ausbildungsbetrieb.
Die Berufsschule solltest Du aber mitreißen, auch wenn es ab und an mal was zum Malen gibt .
Wenn die Dein alter Ausbildungsbetrieb in die Insolvenz musste, konnte Dir die IHK nicht mit einem Alternativbetrieb aushelfen? Dafür sind die nämlich auch zuständig.
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Schichti
Dabei seit: 13.07.2010
Ort: -
Alter: 45
Geschlecht:
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Verfasst Mo 06.09.2010 21:42
Titel
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Wollte mich mal aus der Reha zurück melden und berichten, dass ich für meinen bisherigen Beruf des Druckers (28 Jahre lang) quasi als Berufsunfähig entlassen wurde und der Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben in Bearbeitung ist. Ich will der Entscheidung der Deutschen Rentenversicherung Bund nicht vorgreifen, aber es läuft alles auf den Mediengestalter hinaus. Ich hab mich inzwischen versucht, etwas umzuschauen, aber in meiner Gegend (Osthessen) gibt es wohl kaum eine Möglichkeit für eine Umschulung. Wenn ich das richtig verstanden habe, läuft es im Regelfall auf ein Berufsbildungswerk hinaus? Gibt es da eine besonders empfehlenswerte Einrichtung?
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tomtone
Dabei seit: 07.09.2010
Ort: Bremen
Alter: 25
Geschlecht:
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Verfasst Di 07.09.2010 05:32
Titel
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erm, pauschal, NEIN, ich bin noch älter und habe gerade angefangen. Wichtig ist nur, das du ggf Referrenzen vorlegen kannst, zudem solltest du mit 23 schon einiges an Erfahrung gemacht haben. Das lernen wird nicht einfacher, das kann ich dir sagen. Du solltest dir auch gut überlegen wo du hinwillst (Agentur oder Druckerei o.ä.) Ich weiß ja nicht wie es bei dir Aussieht, aber die meisten haben in dem Alter bereits einen Gewissen Standart, den es meist zu halten gilt, was z.b. mit der Masse der Agenturvergütungen echt nicht einfach wird. Wohingegen es bei einer Ausbildung in einer Druckerei doch zumeist einfacher ist. Musst halt schauen und vor allem Genau wissen was du willst, denn das umschulen mit dann 26/27 wird um einiges Schwerer als sich im Vorfeld mit 23 umzuorientieren
sofern du noch auf der Suche bist, schrieb mir einfach mal eine PM, wir suchen soweit ich weiß noch leute, allerdings mit dem Schwerpunkjt Webprogrammierung, sprich Websiten erstellen.
Wie dem auch sei, Viel Erfogl und alles Gute und vor allem: SEI DIR SICHER DAS DU DAS MACHEN WILLST!!!
Viele haben vorher nicht richtig darüber nachgedacht bzw sich informiert. Mit Mediengestaltern kannst du in z.B. Berlin die Strassen pflastern... Und ein Agenturalltag beinhaltet nicht selten mehr als 60-70 Stunden die Woche bei ienem minimalen Gehalt.
Grüße
Tom
edit:
erst lesen dann schrieben Mediendesigner, dan ist dir der Alltag nicht unbekannt ich frage mich nur gerade, was hast du die letzten 4 Jahre gemacht?! (und ich frage mich deshalb, weil ich es in jedem Bewerbungsgespräch anspreche und nachfrage )
Zuletzt bearbeitet von tomtone am Di 07.09.2010 05:34, insgesamt 1-mal bearbeitet
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