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Thema: Diskussionen zur Aktion „Die Mediengestalter-Ausbildung“ vom 08.07.2003


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Waschbequen
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Verfasst Fr 10.12.2004 09:32
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Das riecht hier irgendwie alles nach der Meinung und Haltung von Dozenten und Lehrern, die ihren Beruf ernst nehmen, sich weiterbilden, kritikfähig und vor allem einigermaßen kompetent sind. Respekt schonmal dafür.

Meiner 3-jährigen Erfahrung nach, seid ihr damit aber einzelfälle. In den ersten anderthalb Jahren Berufsschule sind mir gerademal 2 Lehrer ähnliches Schlages begegnet, bei denen der Unterricht durchaus Spaß gemcht und wo ich ab und zu auch noch was gelernt habe. Allerdings haben die einen Kampf gegen Windmühlen gekämpft - die sind mit jeder neuen Idee gegen ne Wand aus 500 Dienstjahren gerannt, und haben letztlich nicht weniger resigniert wie die Schüler, die sich von dem ganzen System für sich etwas mehr versprochen hatten.

Wie das dann in den anderthalb Jahren danach weitergegangen ist, weiß ich nicht - ich selber bin dann einfach nicht mehr hingegangen.
 
Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Sa 18.12.2004 08:22
Titel

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Waschbequen hat geschrieben:
... die sind mit jeder neuen Idee gegen ne Wand aus 500 Dienstjahren gerannt, und haben letztlich nicht weniger resigniert wie die Schüler, die sich von dem ganzen System für sich etwas mehr versprochen hatten.


So ist es. Egal was man machen will, irgendwo gibt es immer eine Hausordnung, eine Versicherung, einen Hausmeister, einen formellen Dienstweg, einen Direktor oder sonst irgendwen oder irgendwas auf das man Rücksicht nehmen muss. Deutschland ist einfach so.

Ich erlebe es leider immer wieder und überall: Es herrscht eine übertriebene Regelungswut.

Bestes Beispiel ist der Ablauf der praktischen Prüfung. Jeder weiss doch, dass zehn Tage Konzeption und 5,5 Stunden praktische Umsetzung völlig idiotisch sind und dass sich kaum ein Prüfling daran hält. Die praktischen Erfahrungen zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie unglücklich und umständlich dieser Ablauf ist. Und warum ändert man ihn nicht? Weil dazu die Ausbildungsordnung geändert werden müsste. Dazu müssen dann wieder alle Fachverbände gefragt werden, bevor dann das Innenministerium die Ausbildungsordnung ändern kann.

Jetzt frag mich bloß nicht, warum man die Prüfungszeiten fest in die Prüfungsordnung schreibt und nicht individuell in Abhängigkeit von der Prüfungsaufgabe festlegen lässt? Wahrscheinlich dient es zum Schutz der Prüflinge. Und so beisst sich die Katze in den Schwanz, bleibt dieses Konstrukt theoretischer Natur, praxisfern und willkürlich. Und dient ganz bestimmt nicht den Prüflingen.

Ich kann mir nicht helfen, nachdem ich diesen Käse mit der gescheiterten Föderalismusdebatte gestern mitbekommen habe, kann ich mir irgendwie nicht mehr vorstellen, dass sich dieser Staat wirklich reformieren will.

Gruß

Achim
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beeviZ

Dabei seit: 30.09.2002
Ort: Dortmund
Alter: 23
Geschlecht: Männlich
Verfasst Fr 24.12.2004 20:55
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Achim M. hat geschrieben:
Bestes Beispiel ist der Ablauf der praktischen Prüfung. Jeder weiss doch, dass zehn Tage Konzeption und 5,5 Stunden praktische Umsetzung völlig idiotisch sind und dass sich kaum ein Prüfling daran hält. Die praktischen Erfahrungen zeigen jedes Jahr aufs Neue, wie unglücklich und umständlich dieser Ablauf ist.


was mich schon immer mal interessiert hat, ich weiß nicht ob es in der AP auch so ist, in der ZP war es so. Man muss ja eintragen wieviele Stunden man woran gesessen hat. Was würde passieren wenn man statt der 5,5h einfach die reelle Zeit die man dran gesessen hat einträgt. Meinetwegen 7 oder 9?

Würd man dann automatisch durchfallen, oder würd die Arbeit schlechter gewertet werden, oder was wäre?!
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