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Thema: [Aktion] Pro/Kontra zur theoretischen Ausbildung vom 08.07.2003


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Die Mediengestalter Ausbildung -> [Aktion] Pro/Kontra zur theoretischen Ausbildung
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Bewertung der theoretischen Ausbildung
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Stimmen insgesamt : 162

SlipFinger

Dabei seit: 05.01.2005
Ort: Oberriexingen
Alter: 42
Geschlecht: Männlich
Verfasst So 16.01.2005 23:17
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Wenn ich das so lese bin ich richtig froh das meine Ausbildung richtig angenehm war... Allerdings lief das bei mir auch ein bischen anders ab. Ich hab den zweijährigen MG Bild und Ton in einem Ausbildungsring gemacht. Schule(IHK) haben wir zusammen mit den Digital und Printlern gehabt, die praktische Ausbildung zum Teil beim SWR und den Rest im Betrieb bei Leuten die wirklich Ahnung hatten und uns ihr Wissen auch vermitteln konnten. Ich geb zu von dem IHK-Unterricht hab ich nicht viel mitbekommen wir als Azubis waren billige Arbeitskräfte und wenn wir alle in die Schule gegangen wären hätten der Sender dicht machen können, aber ich hab den IHK-Teil der Prüfung trotzdem bestanden ohne großartig zu lernen. Wir hatten sogar Gestaltungslehre bei einem von der SRT war richtig interessant und lehrreich.

Was es aber zu bemängeln gilt ist tatsächlich die Motivation der jetzigen Azubis zumindest bei uns - die schaffen es nicht einmal einen Papierkorb zu leeren. Lieber balancieren sie ihren Müll oben auf dem Haufen und wenn es dann runterfällt findet sich bestimmt ein anderer Dummer den den Müll leert.
Anderes Beispiel: Es war Schulung im Umgang mit einem Ton-Mischpult, zwei Wochen vor der Prüfung, nur einer von sechs hatte ein bischen Ahnung, die anderen zeigten aber auch kein Interesse etwas zu lernen, lieber Blödsinn mit dem Nachbarn machen...
Oder der Dienstplan - wem die Einteilung nicht gefällt, der macht halt die Woche krank...
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Waschbequen
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Ort: -

Verfasst So 16.01.2005 23:38
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Wärst du mal lieber zur Theorie gegangen, ein paar Stunden Deutsch hätten deinem Ausdruck und deiner Grammatik nicht geschadet.
 
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draver

Dabei seit: 09.12.2004
Ort: BRV
Alter: 30
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 11:43
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ich frag mich was die berufsschule bringen soll ...
die lehrer sitzen bei uns nur vorne labern ihren scheiß runter und nach ner halben stunde hört keiner mehr zu weils grotte langweilig is

bin jetzt zweites lehrjahr und wir haben bestimmt schon 3 bis 4 stunden mit praxis verbracht naja

ich denke mal wenn man sich zuhause ransetzt lernt man das besser
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 12:15
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draver hat geschrieben:
ich frag mich was die berufsschule bringen soll ...
die lehrer sitzen bei uns nur vorne labern ihren scheiß runter und nach ner halben stunde hört keiner mehr zu weils grotte langweilig is

bin jetzt zweites lehrjahr und wir haben bestimmt schon 3 bis 4 stunden mit praxis verbracht naja

ich denke mal wenn man sich zuhause ransetzt lernt man das besser


Mag alles richtig sein. Was ich aber bei vielen Azubis sehe, ist eher das gegenteilige Problem. Praxiserfahrung ist da, aber kaum Fähigkeiten sich theoretisches Wissen gezielt anzueignen oder praktische Erkenntnisse theoretisch erklären zu können. Viele können irgendwelche Filter in Photoshop anwenden, verstehen aber nicht, was da im Hintergrund eigentlich vor sich geht.

Von Deutschkenntnissen will ich gar nicht anfangen. Man schaue sich doch nur mal dieses Forum an. Insofern kann ich Waschbequens Kommentar völlig verstehen.

Wieviele Leute hier sind noch nicht mal im Stande, ihrem Anliegen einen vernünftigen, beschreibenden Titel zu geben. Wer im dritten Lehrjahr als Mediengestalter immer noch "HILFEEEEEEEE!!!!" als Threadtitel benutzt und nicht bei Google suchen kann, sollte sich tatsächlich fragen lassen, ob er den Anforderungen der Medienwelt gewachsen ist.

Ich sehe Schule auch nicht als reines Entertainment. Wer Unterhaltung erwartet, soll ins Kino gehen....

Gruß

Achim


Zuletzt bearbeitet von Achim M. am Mo 17.01.2005 12:28, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nimroy
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Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 12:23
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Diese "Bespaß-mich"-Mentalität ist in meinen Augen das viel größere Problem als mangelnde Praxisübungen. Dafür ist in meinen Augen auch der Betrieb da.

So mancher Azubi tut vielleicht mal ganz gut dran, in seinen Personalausweis zu gucken und nachzurechen, wie alt er ist. Wer wie ein Erwachsener behandelt werden will, sollte sich auch wie einer benehmen können.

Außerdem steht da nicht "kinderkrippe" oder "Entertainment-Area" über der Tür, sondern "Berufsschule". Vielleicht sollte man sich den ersten Teil des Wortes mal zu Herzen nehmen.
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Ort: -
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Verfasst Mo 17.01.2005 12:35
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Irgendwie dreht sich das ganze im Kreis. Die Schülerschaft sagt: "Meine Lehrer sind zu alt und gehen nicht mit der Zeit, haben keine Ahnung." Die Lehrerschaft behauptet: "Meine Schüler sind desinteressiert und bringen nicht die nötigen Vorkenntnisse mit."


//
Ich kann manche der Schülerchen auch verstehen: Da wird in der BS teilweise auf Themen überlang herumgeritten, die das Gros der MGs gar nicht braucht (bspw: Platzkostenrechung, das Thema wurde bei mir jedenfalls fast 1/2 Schuljahr durchgekaut... da frage ich mich doch, welche Themen dafür unter den Tisch gefallen sind.). Klar, irgendwann braucht man das vielleicht einmal, doch welcher Azubi macht sich schon direkt nach der Ausbildung selbständig? Nur mal als Beispiel, ich könnte noch hunderte andere kleine Sinnlosigkeiten des Schüleralltags aufzählen.


Zuletzt bearbeitet von am Mo 17.01.2005 12:38, insgesamt 1-mal bearbeitet
 
Waschbequen
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Ort: -

Verfasst Mo 17.01.2005 12:37
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@nimroy: Oh Gott, jetzt bleib mal aufm Teppich du Vogel Meine Güte!

Wir wissen alle ganz genau, dass das Problem nicht darin liegt, dass die Azubis mit Popcorn im Klassenzimmer sitzen, sondern eher daran, dass ein Großteil der Lehrer mit ihrem Job einfach überfordert ist. Sei es aufgrund mangelnder sozialer Kompetenz, oder auf fachlicher Ebene - oft aber noch beides zusammen. Den fachlichen Missstand kann man aber nicht immer direkt den Lehrern ankreiden, denn ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es neben einem Fulltime-Job als Lehrer und in diesen verkrusteten Strukturen nicht immer einfach ist sich weiterzubilden und damit den schnellen Veränderungen in der Branche Rechnung zu tragen. Als nächstes kommt dann die miserable Situation an den staatlichen Schulen ins Spiel - wenn wegen zusammengestrichener Haushalte für eine Schule mit 3000 Schülern nur noch 5000 Mark für Neuanschaffungen pro Halbjahr übrig sind, dann weiß jeder was die Stunde geschlagen hat. Und an fähige Leute aus der Wirtschaft kommt man damit auch nicht ran.

Aber um auf die Lehrer zurückzukommen: oh Wunder, wenn sich doch mal ein fähiger Mensch mit Erfahrungen im Umgang mit Schülern aus der Wirtschaft an eine Berufsschule findet - dann klappt's nämlich. So geschehen bei uns damals, da hatte ich einen dieser Lehrer... da wurde begeistert mitgearbeitet und gelernt, denn der Mensch hatte einen Vorteil gegenüber seinen Kollegen: er wusste wovon er sprach, und er wusste auch wie er es zu vermitteln hatte. Nun ja, dass sich eben dieser im Kampf gegen die genannten verkrusteten Strukturen aufgerieben und mittlerweile wohl auch zu einem 0815-Pauker geworden ist, hatte ich glaube ich schonmal erwähnt.
 
Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 17.01.2005 12:50
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Waschbequen hat geschrieben:
@nimroy: Oh Gott, jetzt bleib mal aufm Teppich du Vogel Meine Güte!

Wir wissen alle ganz genau, dass das Problem nicht darin liegt, dass die Azubis mit Popcorn im Klassenzimmer sitzen, sondern eher daran, dass ein Großteil der Lehrer mit ihrem Job einfach überfordert ist. Sei es aufgrund mangelnder sozialer Kompetenz, oder auf fachlicher Ebene - oft aber noch beides zusammen. Den fachlichen Missstand kann man aber nicht immer direkt den Lehrern ankreiden, denn ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es neben einem Fulltime-Job als Lehrer und in diesen verkrusteten Strukturen nicht immer einfach ist sich weiterzubilden und damit den schnellen Veränderungen in der Branche Rechnung zu tragen. Als nächstes kommt dann die miserable Situation an den staatlichen Schulen ins Spiel - wenn wegen zusammengestrichener Haushalte für eine Schule mit 3000 Schülern nur noch 5000 Mark für Neuanschaffungen pro Halbjahr übrig sind, dann weiß jeder was die Stunde geschlagen hat. Und an fähige Leute aus der Wirtschaft kommt man damit auch nicht ran.

Aber um auf die Lehrer zurückzukommen: oh Wunder, wenn sich doch mal ein fähiger Mensch mit Erfahrungen im Umgang mit Schülern aus der Wirtschaft an eine Berufsschule findet - dann klappt's nämlich. So geschehen bei uns damals, da hatte ich einen dieser Lehrer... da wurde begeistert mitgearbeitet und gelernt, denn der Mensch hatte einen Vorteil gegenüber seinen Kollegen: er wusste wovon er sprach, und er wusste auch wie er es zu vermitteln hatte. Nun ja, dass sich eben dieser im Kampf gegen die genannten verkrusteten Strukturen aufgerieben und mittlerweile wohl auch zu einem 0815-Pauker geworden ist, hatte ich glaube ich schonmal erwähnt.


Okay, mein Beitrag war etwas provokativ formuliert. *zwinker* Aber in weiten Teilen sind das meine eigenen Erfahrungen gewesen. Da waren dann die Helden, die das ganze Jahr über nur auf die Lehrer geschimpft haben und sich über Frontal-Unterricht gemeckert haben (und diesen dann aus Protest einfach mal blau gemacht haben) diejenigen, die am Ende bei der Theorie am lautesten geheult haben. *balla balla* Und das geht dir ab dem zweiten Lehrjahr echt auf die Eier, diese permanente "dagegen-Haltung".

Deinem Beitrag kann ich aber voll unterschreiben. Trifft die Situation an den meisten Schulen ganz gut. Ich bin auch dafür, dass mehr "freie" Lehrer aus der Wirtschaft ihre Praxiserfahrung als Theorie an die Schüler weitergegeben.
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