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Verfasst Mi 30.01.2013 17:15 Titel
Speziell... offene Daten + Serviceleistung
Hallo Ihr lieben,
offene Daten werden oft diskutiert, hier geht es aber um einen Speziellen Fall und ich brauche dringend Hilfe.
Ich habe aktuell einen sehr schwierigen Kunden. Hier eine kurze Beschreibung des Sachverhalts.
Es geht um eine 6 Seitige Werbebroschüre, Wickelfalz.
Bestandteil des Auftrages war, Konzeption & Gestaltung, Lieferung: Druckdaten.
Während der Layoutphase und Korrekturphase wurde die Serviceleistung von Einzelseiten zur Erleichterung der Korrektur erbracht. Besprochen war weiterhin nach Beendigung des Projektes werden die offenen Daten via Datenträger gegen Berechnung zur Verfügung gestellt (Indesign, Bilder, Schriften). Dies erfolgte auch alles.
So nun zum Problem, der besagte Kunde möchte nun das Projekt als Einzelseiten PDF. Ich bin auf Grund von Differenzen nicht gewillt diese extra Leistung zu erbringen, da diesem Kunden die Umgangsformen nicht bekannt sind und dieser schon mehr als unfreundlich geworden ist. Dieser versteht den Unterschied zwischen Serviceleistung und erbrachter Leistung nicht. Und ehrlich gesagt habe ich mittlerweile einen Puls von 180 da mich dieser Kunde an die Wand stellen möchte und auch die Rechnung nicht bezahlt wenn ich ihm dieses PDF nicht zur Verfügung stelle. Er meint dies gehöre zur Leistung meiner seits. Ich wieder rum sehe es als Serviceleistung unseres Hauses von der Korrektur, und hat daher nichts mit den offenen Daten zu tun!
Leute bitte helft mir, ich weiß einfach nicht mehr wie ich mich verhalten soll, hat jemand einen Rat für mich??
Dabei seit: 30.10.2011 Ort: - Alter: - Geschlecht: -
Verfasst Mi 30.01.2013 17:35 Titel
Re: Speziell... offene Daten + Serviceleistung
jules3004 hat geschrieben:
Es geht um eine 6 Seitige Werbebroschüre, Wickelfalz.
Bestandteil des Auftrages war, Konzeption & Gestaltung, Lieferung: Druckdaten.
Während der Layoutphase und Korrekturphase wurde die Serviceleistung von Einzelseiten zur Erleichterung der Korrektur erbracht. Besprochen war weiterhin nach Beendigung des Projektes werden die offenen Daten via Datenträger gegen Berechnung zur Verfügung gestellt (Indesign, Bilder, Schriften). Dies erfolgte auch alles.
Ich gehe mal davon aus, dass die Abmachungen nachweisbar sind, es also einen schriftlichen Vertrag gibt. Dann schick ihm die Rechnung. Wenn er nicht bezahlt, geh ins Mahnverfahren. Fertig.
Zitat:
So nun zum Problem, der besagte Kunde möchte nun das Projekt als Einzelseiten PDF.
Dann mach' ihm ein Angebot. Wenn er das annimmt, erbringst du die Leistung und stellst sie in Rechnung. Wenn nicht, eben nicht.
Ach, noch etwas:
Zitat:
Dieser versteht den Unterschied zwischen Serviceleistung und erbrachter Leistung nicht.
Verstehe ich auch nicht.
Zuletzt bearbeitet von someonesdaughter am Mi 30.01.2013 17:36, insgesamt 1-mal bearbeitet
Dabei seit: 01.07.2009 Ort: Bochum Alter: 27 Geschlecht:
Verfasst Mi 30.01.2013 17:36 Titel
Der Kunde scheint ja eh nicht der beste zu sein - also mach es halt und hake die Sache ab. Der kommt zu 99% eh nicht wieder, wenn eure Zusammenarbeit so schlecht lief.
Denke Deinen Post zu verfassen hat länger gedauert als 6 PDFs zu schreiben...
Dabei seit: 11.02.2004 Ort: - Alter: - Geschlecht:
Verfasst Mi 30.01.2013 19:25 Titel
Wenn er die offenen Daten hat, und abgemacht war das für einen Wickelfalz Leporello Druckdaten zu liefern waren, dann weise ihn doch einfach darauf hin, dass er alles hat um sich seine 6 Einzelseiten PDFs für Online zu generieren, die definitiv nichts mit den Druckdaten und deren Erstellung zu tun haben.
Gerade wenn du den Leporello als 2 Tableaus zu 3 Seiten angelegt hast, ist das nämlich nicht so hoppla die hopp mit einem Klick erzeugt.
Dabei seit: 31.01.2006 Ort: München Alter: 50 Geschlecht:
Verfasst Mi 30.01.2013 20:29 Titel
Wenn man einen Wickelfalz vernünftig anlegt, so wie es in InDesign sein soll, dann ist das doch nur inmal mehr auf Exportieren klicken? Ich sehe da KEINE reale Mehrarbeit.
Wenn man allerding Un-InDesign-like 3 Seiten auf einem Blatt aufgebaut hat, dann ist etwas mehr Arbeit drinnen.
Die Frage ist, wie du diese unnötige Mehrarbeit einem Kunden verbuchst.
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