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Thema: Schrift: Lizenzverstoß entdeckt. Was tun? vom 29.11.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Recht -> Schrift: Lizenzverstoß entdeckt. Was tun?
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revolution

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Verfasst Mi 29.11.2006 16:43
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Das grösste Schwein im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant.
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SL-Design

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Verfasst Mi 29.11.2006 20:51
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Re: Schrift: Lizenzverstoß entdeckt. Was tun?

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heav hat geschrieben:
...wovon es aber 1:1 Plagiate als Freefont zum Download gibt.

Dann hat eher der Freefont-Anbieter ein Problem als die Kneipe oder Bar. Sofern das den "Unterhaltungsgiganten" überhaupt interessiert.
heav hat geschrieben:
Was tun?

Nix. Das geht Dich nichts an.
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Verbalinjurie

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Verfasst Do 30.11.2006 08:28
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Schreib der Rechtsabteilung der Weltfirma halt ne Mail wenns dich so stört * Keine Ahnung... *
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saucer

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Verfasst Do 30.11.2006 09:13
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mal ehrlich, wenn die schriftart von der werbefirma dieses restaurants verwendet wurde würde ich mir allerdings überlegen ob ich das meinem direkten konkurrenten vor ort durchgehen lasse...

der kann ja billiger anbieten wenn er sich um lizenzsachen nicht kümmert und ich hab irgendwie ein problem damit wenn mein direkter konkurrent mit illegalen aktionen billiger ist.

Verhält sich ja auch so mit Software: Ich wäre der letzte der jemanden wegen Raubkopien ans Bein pinkelt, aber wenn mein Konkurrent Raubkopien verwendet gibts ärger von mir. Überlegt mal, die Kosten für die Lizenz der Schriftart kalkuliert ihr in ein Angebot mit rein.. wenn euer Konkurrent das nicht mit einkalkuliert bietet er billiger an und kriegt den Auftrag. Ob ich hier jetzt einen Aufstand bauen würde kann ich nicht beurteilen, ich würde aber auf keinen Fall beim Lizenzinhaber anrufen sondern erstmal die Werbeagentur die den Fehler gemacht hat..
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Nimroy
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Verfasst Do 30.11.2006 09:18
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Ich glaub, hier lesen einige nicht richtig. Es geht nicht darum, dass eine geklaute Schrift verwendet wird, sondern eine kostenlose Schrift, die einer lizenzpflichtigen zu sehr weiten Teilen gleicht.

Das ist in meinen Augen ne Sache, die die Weltfirma mit dem FreeFont-Anbieter klären sollte. Aber das ist eben das bereits von mir angesprochene Problem: Woher weiß ich als Dritter, dass das nicht schon längst geschehen ist?
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SL-Design

Dabei seit: 09.11.2005
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Verfasst Do 30.11.2006 09:30
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saucer hat geschrieben:
...Ich wäre der letzte der jemanden wegen Raubkopien ans Bein pinkelt, aber wenn mein Konkurrent Raubkopien verwendet gibts ärger von mir.

Du würdest wirklich einen anderen Designer oder eine andere Agentur in deiner Stadt anzeigen, wenn Du wüsstest, der/die benutzen unlizensierte Software? Hast Du nichts Besseres zu tun?
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Nimroy
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Verfasst Do 30.11.2006 09:38
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Was heißt besseres zu tun? Das ist ein nicht unerheblicher Kostenvorteil, den diese Konkurrenten dadurch gewinnen.

Das solte auch den Leuten, die hier Denunziant rufen klar sein, bevor sie sowas in den Raum knallen. Was erzählt ihr euren Mitarbeitern, wenn ihr wegen wegbrechender Aufträge, die von Konkurrenz mit geklauter Software übernommen werden, entlassen müsst, kein Weihnachtsgeld bezahlen könnt etc.?


Zuletzt bearbeitet von Nimroy am Do 30.11.2006 09:44, insgesamt 1-mal bearbeitet
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SL-Design

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Verfasst Do 30.11.2006 09:59
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Nimroy hat geschrieben:
Was heißt besseres zu tun? Das ist ein nicht unerheblicher Kostenvorteil, den diese Konkurrenten dadurch gewinnen.

Theoretisch schon. Aber ein Kalkulation für ein Design-Angebot hat noch reichlich mehr Faktoren, als die Einberechnung lizensierter Software. Deswegen werden sich Angebote immer unterscheiden. Und woher will man überhaupt konkret wissen, ob ein Mitbewerber nun lizensiert oder nicht lizensiert arbeitet? Das wird Dir Dein Mitbewerber bestimmt nicht erzählen.
Nimroy hat geschrieben:
Was erzählt ihr euren Mitarbeitern, wenn ihr wegen wegbrechender Aufträge, die von Konkurrenz mit geklauter Software übernommen werden, entlassen müsst, kein Weihnachtsgeld bezahlen könnt etc.?

Wenn mir die Aufträge wegbrechen oder ich pleite gehe, sollte ich die Fehler erstmal bei mir suchen. Ich werde wegen meiner Qualität, meines Stils und meiner Art, mit Projekten umzugegehen, gebucht. Da ist es egal, ob ich 5 oder 10% teurer oder billiger bin. Wir verkaufen doch keine Pflastersteine, Schrauben oder Stahlträger, wo man sich als Auftraggeber sinnigerweise wirklich den günstgsten Anbieter aussucht - gleiche Qualität vorausgestzt.
Design ist eine Dienstleistung, da kommt es meistens auf andere Faktoren an. Das mag vielleicht in der Druckbranche mehr Bedeutung haben, aber da dürfte bei den teuren Maschinen ein lizensierte oder nicht lizensierte Software kalkulatorisch auch nicht viel ausmachen.
Versteh mich nicht falsch, ich halte hier nicht die Fahne hoch für Leute, die mit gesaugter Software oder geklauten Schriften arbeiten, aber deswegen einen Mitbewerber anzuzeigen, halte ich für falsch und masslos übertrieben.
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