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Thema: [Recht] Druckfehler - Haftung - Preisnachlass ? vom 29.08.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Recht -> [Recht] Druckfehler - Haftung - Preisnachlass ?
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jolo
Threadersteller

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Verfasst Mo 29.08.2005 18:09
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[Recht] Druckfehler - Haftung - Preisnachlass ?

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hallo leute,
brauche eure Einschätzung! Habe ein Programmheft (Kultur) produziert und beim Druck ein Bild für eine Veranstaltung verpfuscht.
Es ist jetzt das falsche Bild drin. Bild ist wegen Wiedererkennungswert für Veranstaltung sehr wichtig.
Auflage vom Heft 25.000

Das blöde ist ich hatte eine Freigabe für ein PDF, indem das Bild in Ordnung war, erst danach ist der Fehler passiert.
Kunde beanstandet jetzt natürlich den Fehler was ja auch ok ist. Will Preisnachlass, fast 30% von meinem Honorar!!
Das find ich jedoch sehr viel.

Was ist da ein üblicher Prozentsatz??? Und welche Kosten sind die Grundlage dafür?
Mein eigenes Honorar, oder der Preis für die gesamt Heftproduktion: also mein Honorar + Druckkosten der Druckerei?

Hat jemand Erfahrung damit??
jolo


Zuletzt bearbeitet von Mischpult am Mo 29.08.2005 18:17, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
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Verfasst Mo 29.08.2005 18:13
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Da der Kunde argumentieren kann, dass durch nicht vorhandenen Wiedererkennungswert der Flyer für ihn unbrauchbar ist und der Fehler ja auch bei dir passiert ist, solltest du nicht tiefer als 25% handeln. Wenn du ihn soweit kriegst - okay. Wenn nicht, nimm die 30 in Kauf. Er könnte von dir den NAchdruck verlangen. Mit 30 bist du also noch ganz gut bedient!
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jolo
Threadersteller

Dabei seit: 29.08.2005
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mo 29.08.2005 18:24
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ok, danke für die Antwort. Find ich zwar nicht gut, aber Fehler machen ist auch nciht gut ... o)
jolo
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jolo
Threadersteller

Dabei seit: 29.08.2005
Ort: Berlin/Zürich
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Verfasst Di 30.08.2005 09:21
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[quote="Nimroy"]Da der Kunde argumentieren kann, dass durch nicht vorhandenen Wiedererkennungswert der Flyer für ihn unbrauchbar ist und der Fehler ja auch bei dir passiert ist, solltest du nicht tiefer als 25% handeln. Wenn du ihn soweit kriegst - okay. Wenn nicht, nimm die 30 in Kauf. Er könnte von dir den NAchdruck verlangen. Mit 30 bist du also noch ganz gut bedient![/quote]

hallo nimroy,
ich frag doch nochmal, weil:
es handelt sich nicht um einen Flyer sondern um ein 16-Seitiges Magazin, dessen Unkosten auf 6 verschiedene Kunden aufgeteilt wird. Der Fehler ist auf 1! Seite bei einem! Kunden passiert.

Ist es trotzedem angemessen 25% vom Gesamthonorar zu nehmen? was meinst du?

jolo
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
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Verfasst Di 30.08.2005 09:25
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Das find ich allerding etwas zu hoch gegriffen. Denn theroetisch gesprochen ist ja dadurch auch nur ein 6tel des Magazins nicht zu gebrauchen. 5/6 sind fehlerfrei. Da wäre auch ein Nachdruck nicht zu rechtfertigen. Du solltest natürlich bestrebt sein, eine für beide Seiten aktzeptable Lösung anzubieten. Vielleicht kannst du ihm irgendwie Anzeigenplatz oder so zusätzlich zu einem Preisnachlass einräumen. Ein Preisnachlass könnte sich so um die 25% der kundenbezogenen Kosten drehen oder so um die 10-15% der Gesamtgrafikkosten.
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jolo
Threadersteller

Dabei seit: 29.08.2005
Ort: Berlin/Zürich
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Geschlecht: Weiblich
Verfasst Di 30.08.2005 09:39
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ja, hört sich besser an. klasse feed back! danke! :thumbsup:
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frank

Dabei seit: 17.08.2004
Ort: Bremen
Alter: -
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Verfasst Di 30.08.2005 10:01
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Nimroy hat geschrieben:
Das find ich allerding etwas zu hoch gegriffen. Denn theroetisch gesprochen ist ja dadurch auch nur ein 6tel des Magazins nicht zu gebrauchen. 5/6 sind fehlerfrei. Da wäre auch ein Nachdruck nicht zu rechtfertigen. Du solltest natürlich bestrebt sein, eine für beide Seiten aktzeptable Lösung anzubieten. Vielleicht kannst du ihm irgendwie Anzeigenplatz oder so zusätzlich zu einem Preisnachlass einräumen. Ein Preisnachlass könnte sich so um die 25% der kundenbezogenen Kosten drehen oder so um die 10-15% der Gesamtgrafikkosten.

Ich denke mal, dein Argument wird hier nicht ziehen.
Mal davon ausgehend, dass der Veranstalter (der mit der
verunglückten Seite) nun beim Hersteller/Verlag der
Broschüre die Zahlung verweigern wird, erleidet der Hersteller
dadurch einen wirtschaftlichen Schaden. Und bei einer Auflage
von 25.000 Exemplaren reden wir hier ja nicht mehr über
einen Betrag von 100 Euro.
Diese ganze Feilscherei bringt wahrscheinlich gar nichts, ausser
dass man sich den Kunden letztendlich dadurch ganz verprellt.
Es gibt eben Dinge zwischen Himmel und Erde, die laufen (aus
welchen Gründen dann auch immer) mal so richtig falsch.
Nur sollte man dazu stehen, auch wenn es richtig ärgerlich und
teuer ist.
Das macht auch auf den Kunden mehr Eindruck und man verbaut
sich nicht sofort eventuelle Folgeaufträge.
Was man probieren könnte, diesen Nachlass auf diese Ausgabe
und einer (eventuell folgenden) weiteren zu verteilen.
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Nimroy
Community Manager

Dabei seit: 26.05.2004
Ort: zwischen Köln und D'dorf
Alter: 38
Geschlecht: Männlich
Verfasst Di 30.08.2005 10:28
Titel

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Hatte das so verstanden, als wenn die 6 Kunden seine Auftraggeber sind und nicht der Verlag. Jegliche Kostendiskussion macht natürlich nur Sinn, wenn Thread- und Rechnungssteller die gleichen Personen sind. Ansonsten muss ich natürlich frank rechtgeben. Aber das verhandeln in solchen Situationen sollte man eh so gut wie lassen. Meine Vorschläge sollen nur Vorschläge sein. Kurz anklingen lassen, schauen wie der Gegenüber reagiert, wenn keine sofortige Zustimmung oder abwehrende Haltung sofort Rückzug antreten.
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