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Aktuelles Datum und Uhrzeit: Mi 08.10.2008 10:15 Benutzername: Passwort: Auto-Login

Thema: Kunde zahlt nicht, behauptet Forderungen zu haben vom 23.04.2008

Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Recht -> Kunde zahlt nicht, behauptet Forderungen zu haben
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Schriftsetzer

Dabei seit: 06.01.2008
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Verfasst Mi 23.04.2008 20:43
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Richtig. Ich bin auch irritiert, daß hier gleich der Begriff Schwarzarbeit fällt. Für Kleinkram wie diesen gibt es Freibeträge, außerdem kann ja ff die Einnahme in der Steuererklärung ordnungsgemäß angeben. Soweit das nicht eine regelmäßige Einnahme wird, ist das weder steuer- noch ordnungsrechtlich bedenklich — soviel ich weiß. Und auch ein mündlicher Vertrag ist ein Vertrag. Ich bin nicht der Meinung, daß ff aufgrund der gemachten Formfehler jetzt so einfach die Forderung in den Wind schreiben müßte.
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solariumsusp

Dabei seit: 23.04.2008
Ort: -
Alter: -
Geschlecht: -
Verfasst Mi 23.04.2008 22:16
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Hi an deiner Stelle, würde ich selbst ne Klage beim Amtsgericht einreichen und versuchen mit Hilfe des Grichts dein Recht durchzusetzen... oder du beauftragst einen Anwalt und somit wird die sache teuer... würde echt selbst versuchen... LG <-- Schuld!
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: SHA / AN
Alter: 28
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 23.04.2008 22:22
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also mit dieser "rechnung von privat" geschichte wär ich echt vorsichtig. ich hab da mal mit meinem steuerberater gesprochen und der meint, wenn das finanzamt will, kann es dir auch gewinnabsicht nachweisen (z.b. wenn du mehr als eine "rechnung von privat" pro jahr schreibst. zum anderen kann der kunde mit den rechnungen von privat mittlerweile eh nix anfangen, weil die nicht den anforerung an absetzungsfähigen rechnungen entsprechen. alles in allem eine sehr bedenkliche grauzone, in die ich mich nicht freiwillig begeben würde (zumal die anmeldung eines kleingewerbes nun wahrlich kein hexenwerk ist - da spreche ich aus eigener erfahrung.).

zu dem "vertrag is vertrag" muss ich sagen - grundsätzlich ja. nur ist ein mündlicher vertrag halt sehr schwer nachzuweisen. aber ich denke mit ein wenig verhandlungsgeschick und vielleicht einem zugedrückten auge erweist man dem kunde mit diesem "detailbild"-feature einen gefallen und er is glücklich und zufrieden. was is das für n aufwand, das ding einzubauen? grob geschätzt ne halbe stunde? bau's ihm ein und sag ihm, dass das zwar eigentlich nicht bestandteil des "vertrages" war, aber du ihm das jetzt als good-will und serviceleistung oben druff packst, damit er glücklich is. das ist allemal sinnvoller, als dich etz wegen 20 oder 30 € zu streiten und damit den kunden evtl. vollens zu vergraulen. denn der zufriedene kunde empfiehlt dich vielleicht weiter, der unzufriedene macht dich vor bekannten usw. schlecht. jede anzeige oder kaltakquise-aktion kostet wesentlich mehr, als die 30 € die du jetzt investierst, um den kunden zufrieden zu stellen und evtl. folgeaufträge abzustauben.

verbuch's als lehrged und beim nächsten mal bist du dann schlauer und machst das ganze schriftlich fest und es kommt erst gar nicht zu irgendwelchen diskussionen. so sagt mir das zumindest mein gesunder menschenverstand und so würde ich an deiner stelle handeln. was du schlussendlich draus machst ist nun dein bier... * Keine Ahnung... *


Zuletzt bearbeitet von aUDIOfREAK am Mi 23.04.2008 22:24, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Smooth-Graphics

Dabei seit: 22.05.2006
Ort: Kaufbeuren
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 23.04.2008 22:22
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solariumsusp hat geschrieben:
Hi an deiner Stelle, würde ich selbst ne Klage beim Amtsgericht einreichen und versuchen mit Hilfe des Grichts dein Recht durchzusetzen... oder du beauftragst einen Anwalt und somit wird die sache teuer... würde echt selbst versuchen... LG <-- Schuld!


Aber immer mit der Ruhe, ja?
Bevor du sowas überhaupt machen kannst, muss der Kunde 60 Tage mit der Zahlung in Verzug liegen und blablabla...

Wieso können die Leute nur nicht mit den Leuten vernünftig reden, die meisten Threads dieser Art könnte man sich dann hier sparen Lächel Der Kunde will wahrscheinlich auch nur nicht von einem Studenten eine halbfertige Seite bekommen, die dann nie fertig wird.

Mein ganz heißer Tipp aus meinem ersten Posting schon: Nimm die 70% und lass den Rest bei Abschluss bezahlen. Das ist mehr als Fair vom Auftraggeber in diesem Fall. *Thumbs up!*


//edit: audio hat da ein gutes Statement abgegeben! Lächel


Zuletzt bearbeitet von Smooth-Graphics am Mi 23.04.2008 22:24, insgesamt 1-mal bearbeitet
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mcbethy

Dabei seit: 02.12.2002
Ort: Hamburg
Alter: 25
Geschlecht: Weiblich
Verfasst Mi 23.04.2008 22:50
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Zitat:
also mit dieser "rechnung von privat" geschichte wär ich echt vorsichtig. ich hab da mal mit meinem steuerberater gesprochen und der meint, wenn das finanzamt will, kann es dir auch gewinnabsicht nachweisen (z.b. wenn du mehr als eine "rechnung von privat" pro jahr schreibst. zum anderen kann der kunde mit den rechnungen von privat mittlerweile eh nix anfangen, weil die nicht den anforerung an absetzungsfähigen rechnungen entsprechen. alles in allem eine sehr bedenkliche grauzone, in die ich mich nicht freiwillig begeben würde (zumal die anmeldung eines kleingewerbes nun wahrlich kein hexenwerk ist - da spreche ich aus eigener erfahrung.).


Ein Gewerbe ist u. a. dann erforderlich, wenn die Tätigkeit nachhaltig ausgeübt wird. Davon können wir in diesem Fall nicht ausgehen. Die Annahme, dass es sich um Schwarzarbeit handle, ist schlichtweg nicht richtig! Und es ist wohl sehr unwahrscheinlich, dass das Finanzamt Gewinnabsicht nachweisen wollen würde, schließlich geht es nur um Peanuts. *zwinker*
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Schriftsetzer

Dabei seit: 06.01.2008
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Verfasst Mi 23.04.2008 23:01
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aUDIOfREAK hat geschrieben:
… evtl. folgeaufträge …
Würdest Du von dem Kunden Folgeaufträge wollen?
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aUDIOfREAK

Dabei seit: 04.04.2002
Ort: SHA / AN
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Geschlecht: Männlich
Verfasst Mi 23.04.2008 23:23
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Schriftsetzer hat geschrieben:
aUDIOfREAK hat geschrieben:
… evtl. folgeaufträge …
Würdest Du von dem Kunden Folgeaufträge wollen?


das steht nun wieder auf nem anderen blatt. wir kennen ja auch nur die eine seite der geschichte. ob das auch wirklich alles so gelaufen ist, was genau gesagt und ausgemacht wurde, ist ja wieder was anderes. und ich bin mir ziemlich sicher, das zur jetzigen situation beide seiten gleichermaßen beigetragen haben. und wenn der nächste auftrag ordentlich schriftlich fixiert wird, warum nicht? dann entstehen solche diskussionen, das im leistungsumfang enthalten ist und was nicht, erst gar nicht und alle beteiligten wissen woran sie sind.

ich persönlich bin der meinung, das es solche kleinigkeiten einfach nicht wert sind. ein unzufriedener kunde macht viel mehr (negativen) wind als ein zufriedener. und wer weiß wen der kunde so alles kennt. vielleicht verhaut man sich durch so eine kleinigkeit wirklich gute folgeaufträge, die evtl. durch jemand anders gekommen wären.

aber diese entscheidung muss jeder unternehmer für sich selbst treffen. zu meiner philosophie gehört es halt einfach, den kunden so zufrieden wiemöglich zu stellen. und wenn es an ner arbeit hängt, die 30 € wert ist, dann investier ich die halt.
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nanu

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Verfasst Mi 23.04.2008 23:38
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Über den Kunden ist zwar nicht viel bekannt. Aber beim Onlineshop kann man doch davon ausgehen, dass der Kunde ein Gewerbe hat u. eigentlich eine ordentliche Rechnung absetzen kann.

Somit ist die Tatsache, dass sich der Kunde auf die Pseudo-Rechnung eingelassen hat, schon etwas merkwürdig.

Noch was ist mir aufgefallen:
frigginfine hat geschrieben:
Direkt am Tag der "Erstabgabe" hat mir der Kunde zugesagt, den Rechnungsbetrag zu überweisen. Als nach zwei Wochen (der von mir gesetzten Frist) nichts kam, habe ich ihn darauf angesprochen, ob es Probleme gebe, was er verneinte und damit erklärte, dass die Bank aus unerfindlichen Gründen das Geld wieder zurückgesendet hätte.
Nach eigener Aussage hat er dann das Geld nochmal überwiesen, und mir angeboten einen Überweisungsbeleg zu schicken, was ich - idiotischerweise - abgelehnt hatte, weil ich naiv genug war, dem Kunden zu glauben.

Tatsache ist, dass alle Zusagen komplett gelogen waren...

Es muss nicht gelogen sein, wenn der Kunde nicht wirklich liquide ist, ist das durchaus möglich.


Zuletzt bearbeitet von nanu am Mi 23.04.2008 23:43, insgesamt 2-mal bearbeitet
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