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Thema: Rollfilme selber entwickeln? Thema Rollfilm... vom 16.09.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Fotoapparate, Film & Technik -> Rollfilme selber entwickeln? Thema Rollfilm...
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Matthias83

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Verfasst Sa 16.09.2006 16:42
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Aussehn tut das Material fertig entwickelt so:







Sorry für die quali, Handykamera.

Eingescannt sieht das dann so aus:

http://www.temp.lowtechweb.de/6x6.jpg

Bronica S2A, Illford Film.


Zuletzt bearbeitet von Matthias83 am Sa 16.09.2006 16:42, insgesamt 1-mal bearbeitet
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Opus

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Verfasst Sa 16.09.2006 16:43
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Rollfilme

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Rollfilme sind nichts anderes als grössere Filmformate. statt 2,5x3,5cm sind es z.B. 6x7cm die du als Negativ oder DIA hast. Mehr Film heisst mehr Auflösung = bessere Qualität, solange die Optik auch mitmacht.
Mittelformat-Kameras, die ja mit Rollfilmen arbeiten, haben meistens auch recht teure Optik, so zwischen 1000 und 2000 Euro das Stück für Standard-Objektive.
Einen Rollfilm kannst du eher seltener in einem normalen Laden abgeben wie sonst die Kleinbildfilme. Rollfilme solltest du zu einem Fachlabor bringen (Fotofachgeschäft), folglich ist auch die Entwicklung teurer als bei KB. Damit hättest du schön grosse Negative oder DIAs. Von diesen grossen Originalen kannst du natürlich auch grössere Abzüge machen als mit KB, ohne an Qualität zu verlieren.

Falls du brilliante Kalenderbilder oder schöne Poster in Erinnerung hast, die sind oft mit Rollfilm/Mittelformat gemacht worden. Die hochglanz Werbefotos der Industrie sind mit noch grösseren Kameras/Filmen gemacht worden, dagegen ist sogar der Rollfilm noch klein.

Um es auf den Punkt zu bringen: Mit Rollfilm wird es deutlich teurer Fotos zu machen als mit KB. Und Rollfilm Kameras sind fast alle reine Profikameras (gut, es gibt auch russische und chinesische...) die alles bieten aber auch alles verlangen, vor allem Können.
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Chancery77
Threadersteller

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Verfasst Sa 16.09.2006 17:13
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@lowtechmatt

genau das wollte ich sehen. Endlich mal einen Einblick darauf. Dankeschön. Würdest du mir auch erzählen wie du die entwickelst? Welche chemikalien etc? Ach ja was haltet ihr von dem Dia Flachbettscanner von

CanoScan 9950F oder Epson Perfection 4990 Photo fürs einscannen für Homepage und A4 Drucke? Besitzt du einen Dia Flachbettscanner?

@Opus

Mir sind die kosten und alles weitere gut bekannt. Ich weiß dass die Mittelformatkameras unglaubliche Kosten bringt. Mit meiner Mittelformatkamera habe ich vor Beauty und Portraitsfotos zu machen. Auch fast nur dafür wird meine Mittelformatkamera verwendet. Darum habe ich die auch gekauft. Um genau zu sein habe ich eine Mamiya RZ 67 Pro II mit Sekor Z 90mm Objektiv Die wird hauptsächlich auch bei Starfotogragen für beauty und fashion benutzt.
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Opus

Dabei seit: 21.08.2006
Ort: 784xx und 104xx
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Verfasst Sa 16.09.2006 17:28
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Chancery77 hat geschrieben:
Um genau zu sein habe ich eine Mamiya RZ 67 Pro II mit Sekor Z 90mm Objektiv


Mit der bist du gut bestückt! Die hätte ich auch gern...
Hab dafür noch ne alte Mamiya Sekor DTL 1000 *zwinker*
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Joschka Truemmer

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Verfasst Sa 16.09.2006 18:28
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Chancery77 hat geschrieben:
Ok dann muss ein Rollfilm also chemikalisch entwickelt werden und zwar im Labor. Man kauft also richtige chemikalien, dann schmeisst man den rollfilm einfach in die flüssigkeit oder wie? Kannst du mir vielleicht Bilder schicken wie es aussehen würde? Ich hab noch nie einen fertig entwickelten rollfilm gesehen....


Ich möchte Deinen Eifer jetzt nicht bremsen, aber...
man kauft mal nicht eben ein wenig "Flüssigkeit" und schmeißt dann mal eben was rein!!! Wenn es immer so einfach wäre... * grmbl * Wenn Du Mittelformat gescheit entwickeln willst, dann lern erst mal wie man einen KB Film entwickelt, Ein bischen Fototechnik gehört da schon dazu. Schon mal was von Entwickler, Fixierer oder Wässerungsbad gehört!? Außerdem musst Du z.B. wissen, was die richtige Zeit für`s richtge Gama ist bla, bla, bla usw.

Ich würde Dir vorschlagen, das Du da ganze erst mal ins Labor Deiner Wahl gibst und Dich dann mal ein wenig schlau machst. Erst dann kommt auch was gescheites dabei raus.

*zwinker*
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Chancery77
Threadersteller

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Verfasst Sa 16.09.2006 18:36
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Zitat:
Schon mal was von Entwickler, Fixierer oder Wässerungsbad gehört!?


Jep hab ich. Hatte das sogar in der Schule gelernt (Mediengestalter) aber nie im Labor ausprobiert. Zu den Chemikalien gibt es Firmen namen etc.

Zitat:
Wenn Du Mittelformat gescheit entwickeln willst, dann lern erst mal wie man einen KB Film entwickelt, Ein bischen Fototechnik gehört da schon dazu.


Da geb ich dir vollkommen recht. Ist schon nicht verkehrt..
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Hoppelhase
Account gelöscht


Ort: -

Verfasst Sa 16.09.2006 21:11
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Um jetzt mal Klartext zu reden:

1. Ein Rollfilm muss absolut lichtgeschützt in die Kamera eingelegt werden und ebenso nach dem Belichtungsprozess wie bei jedem anderen Film auch wieder lichtgeschützt aus der Kamera entnommen werden.
Denn wie sollen sonst die Bilder auf den Film kommen bzw. darauf bleiben?!
Fest auf den Film gebannt sind die Bilder erst nach der Entwicklung. Und auch erst dann dürfen sie die Sonne sehen.

2. Ein Rollfilm muss "immer", genau wie ein KB-Film chemisch entwickelt werden. Und dabei reicht es nicht den Film einfach in die Chemie zu werfen, ohne zu wissen was man tut.

3. Da man als Anfänger beim Entwickeln von Filmen welcher Art auch immer verherende Fehler machen kann, und der Film bzw. die Bilder darauf dabei unter Umständen müllreif wird/werden, solltest du wenn du dir überhaupt die Mühe machen – und das Geld ausgeben willst um deine Filme selber zu entwickeln, dir vorher zum einen entweder ein vernünftiges Buch über Filmentwicklung kaufen (und es nicht nur lesen sondern auswendig lernen), und oder einen diesbezüglichen Anfänger-Kurs bei der VHS machen. Außerdem solltest du dann mit der Entwicklung von Kleinbild-Filmen anfangen, weil sie, wie auch die dafür benötigte Labortechnik deutlich günstiger in der Anschaffung sind als Rollfilme und die Mittelformat-Laborausrüstung – und deinem Geldbeutel die misslungenen Übungsversuche nicht so weh tun, wie beim teuren Rollfilm. Es sei denn du druckst dein Geld selber ... <-- Schuld!

4. Die besten Ergebnisse erziehlt man grundsätzlich wenn man seine Rollfilme in einem Foto-Fachlabor (den Link zu Münchens Führendem habe ich dir oben bereits geschickt) entwickeln lässt. Oder glaubst du etwa die Berufsfotografen lassen ihre Filme dort entwickeln weil sie es selber nicht können? Denk mal drüber nach!
Außerdem sparst du dir dadurch im Vergleich zur Anschaffung eines eigenen Mittelformat-Labors einen Haufen Kohle, -Zeit und -Ärger.

5. Wenn man dir hier schon alles 3- und 5 mal vorkauen muss, dann google wenigstens selber nach Bildern von entwickelten oder unentwickelten Rollfilmen.

Hoppel
 
Chancery77
Threadersteller

Dabei seit: 08.08.2006
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Verfasst Sa 16.09.2006 21:43
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Zitat:
Wenn man dir hier schon alles 3- und 5 mal vorkauen muss, dann google wenigstens selber nach Bildern von entwickelten oder unentwickelten Rollfilmen.


Googel mal für mich, wenn du es findest gebe ich dir ein Bier aus. (außer es entpricht nicht meinen vorstellungen)
Am besten wäre Schritt für Schritt wie filme entwickeln werden.

Zitat:
Oder glaubst du etwa die Berufsfotografen lassen ihre Filme dort entwickeln weil sie es selber nicht können? Denk mal drüber nach!


Klar, viele entwickeln ihre Filme selber, habe ein eigenes kleines Labor im Badezimmer etc.

Zitat:
Außerdem sparst du dir dadurch im Vergleich zur Anschaffung eines eigenen Mittelformat-Labors einen Haufen Kohle, -Zeit und -Ärger.


Es geht. Zeit stimmt nicht so ganz. Im Fach Laden dauert es 1 Woche, kann sogar mehr sein.
Ein Labor kauft man nur einmal (ausser chemikalien). Und man hat ein eigenes und man entwickelt wann man möchte.


Zitat:
um deine Filme selber zu entwickeln, dir vorher zum einen entweder ein vernünftiges Buch über Filmentwicklung kaufen (und es nicht nur lesen sondern auswendig lernen)


Was hat man davon wenn man auswendig liest und nur halbswegs versteht und vorher nicht selber probiert hat?
Dazu gehört , sehen, ausprobieren und verstehen. Das sind die 3 wichtigsten dinge. Nur so kann man reibungslos richtig machen.
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