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Thema: Kleinteil-Produktfotografie vom 26.10.2006


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Fotoapparate, Film & Technik -> Kleinteil-Produktfotografie
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fragile
Threadersteller

Dabei seit: 22.09.2004
Ort: Amberg
Alter: 42
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 26.10.2006 11:38
Titel

Kleinteil-Produktfotografie

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Hi,

ich habe hier öfters Kleinteile von etwa 3 cm bis 45 cm Größe zu fotografieren. Als Ausrüstung habe ich derzeit eine Nikon D70s mit 28/80mm Nikor Objektiv und 2 Hedler C10-Strahler mit Reflexschirm.
Ich möchte mir noch ein Lichtzelt zulegen. Hat jemand Tipps, was man bei Aufnahmen beachten sollte, gute Zoom/Blenden/Shutter-Kombinationen, für z.b. große Schärfentiefe oder einen Link zu einer guten Seite ?

Bisher arbeite ich folgendermaßen für Klein(st)teile:
Nikon D70s auf Programm-Automatik, Weißabgleich mache ich mit einem weißen Blatt Papier in der entspr. Lichtsituation, als Farbraum habe ich Modus II (AdobeRGB) gewählt, ISO steht fest auf 200. Ich gehe mit dem Stativ so nah wie möglich heran (28mm) , experimentiere außerdem mit dem S-Modus und versch. Blenden.

Ich möchte einen möglichst klaren, gleichmäßig ausgeleuchteten Look. Da ich v.a. Metallteile fotografiere - wir sind im Maschinenbau-Bereich tätig - sollen die noch ein schönes Glanzlicht erhalten, brauche ich da ein 3. Licht und wenn ja, langt ein Direktstrahler mit 250W Halogen ?

Ich poste mal unten ein kleines Beispiel, das meinen derzeitigen Stand (inkl. etwas Nachbearbeitung in Photoshop) darstellt - bin kein ausgebildeter Fotograf...




und




CC are welcome Lächel
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Opus

Dabei seit: 21.08.2006
Ort: 784xx und 104xx
Alter: -
Geschlecht: Männlich
Verfasst Do 26.10.2006 18:16
Titel

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Die Teile haben schon genug Glanz, mehr stört nur. Solche Produktfotos sollten möglichst so gemacht werden, dass sie gut freigestellt werden können. Glanzlichter an den Rändern sind da fatal, da fehlt dann die Kontur und die Oberfläche. Qualität kann man aber nur beurteilen, wenn die Oberfläche und Kontur erkennbar ist. Fahr mal mit der Maus im Photoshop über die Glanzlichter, die sind hier schon RGB 255, 255, 248.
Die Beleuchtung ist also schon sehr hart, besser fährst du da mit flächig aufgestellten Leuchtröhren Panelen von mindestens zwei Seiten und einer Diffusor-Wand dazwischen.
So wie es jetzt ist, sind die Lichtspiegelungen grellweiss, sobald du die grauen Metallflächen richtig ausleuchten willst.

Die Aufnahmen sind schon nicht besonders scharf und etwas dürftig vom Detail her, dir fehlt da ein Makro Objektiv, allerdings ein leichtes, nicht eines für Insektenaugen.

Wie du an den Stiften selbst siehst, ist der Hintergrund mit Schatten belegt. Das stört deutlich an der Wahrnehmung der Form dieser Teile. Es lässt die Konturen leicht verschmelzen.
Nimm mal eine große Nadel oder etwas ähnliches mit Kopf nach oben und klebe sie auf den Boden, ebenso nimm eitwas Plastilin oder anderes Klebezeug und klebe den Stift so auf, dass die Nadel hinter ihnen versteckt ist und der Hintergrund möglichst diffus Weiß ist ohne Schatten, als aus der Perspektive an helle Wand fotografiert.
So lassen sie sich später gut freistellen und werfen nicht diesen Schattensaum.

Die grossen Teile stellst du einfach auf ein kleines Podest, das unter dem Teil verschwindet.
Und spiel mal mit farbiger Beleuchtung, das kommt auf blanken und grauen Metallteilen gut (nur auf Farbe nicht).
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fragile
Threadersteller

Dabei seit: 22.09.2004
Ort: Amberg
Alter: 42
Geschlecht: Männlich
Verfasst Mo 30.10.2006 10:48
Titel

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Danke für die Tipps, hab mir ein Lichtzelt bestellt und werde das von 2 Seiten mit den Hedler-Leuchten beleuchten.
Makro-Objektiv ist leider aus finanziellen Gründen nicht drin, es gibt aber wie ich gehört habe einen Linsenaufsatz (Nahlinse ?!?), der sowas in Ansätzen ermöglicht, hast du da Erfahrungen ?
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