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Thema: Bildbearbeitung eher in RGB oder LAB? vom 16.04.2005


Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen MGi Foren-Übersicht -> Fotoapparate, Film & Technik -> Bildbearbeitung eher in RGB oder LAB?
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13pixelchen
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Verfasst Sa 16.04.2005 18:09
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Bildbearbeitung eher in RGB oder LAB?

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Jeder von euch kennt (oder sollte kennen) die verschiedenen Auswirkungen von Tonwertkorrektur und Kontrastregler im RGB und LAB Bildmodus. Die beiden nehmen sich ja nix was Qualität und Farbraum angeht, und meine Frage, in welchem arbeitet ihr? Wo ists sinnvoller? Was kann man im LAB mehr/besser machen? Ich sehe zum beispiel dass oft Tonwertkorrekturen/Gammaerhöhungen im LAB Modus besser aussehen, weil die Sättigung nicht ausfrisst.
 
Beatcore

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Verfasst Mo 18.04.2005 13:24
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Hmmm... * Ööhm... ja? *
der LAB-Farbraum ist halt einfach wesentlich größer als der RGB-Farbraum und man hat somit mehr Spielraum. Daher frisst die Sättigung auch nicht so schnell aus! Sinnvoller ist schwer zu sagen, ich denke üblicher ist der RGB-Farbraum. Ich habe seit ich Mediengestalter bin noch NIX im LAB-Farbraum konvertiert oder behandelt... Digifotos sind ja auch RGB, und die zu wandeln in LAB und anschließend wieder in RGB/CMYK würde meiner Meinung nach nichts bringen, man hat ja sowieso schon viel weniger Informationen...
Hier mal etwas mehr Info zu: --> http://de.wikipedia.org/wiki/RGB-Farbraum

mfg
beatcore
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Achim M.

Dabei seit: 17.03.2003
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Verfasst Mo 18.04.2005 13:35
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Bei 8-Bit-Bildern (wird wohl die Regel sein) ist ein geeigneter RGB-Farbraum dem Lab-Farbraum vorzuziehen. Bei 'nur' 16,7 Mio. Farben liegen zu viele Farben im Lab-Farbraum jenseits eines späteren Ausgabefarbraums. Damit sind die Farbabstände in diesem Bereich bei Lab deutlich größer als in einem RGB-Arbeitsfarbraum, der nur geringfügig größer ist als der spätere Druckfarbraum (ECI-RGB, Adobe-RGB, L-Star-RGB).

Bei 16-Bit-Bildern eignet sich auch der Lab-Farbraum zur Bildbearbeitung.

Gruß

Achim
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gleis24

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Verfasst Mo 18.04.2005 20:53
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Ich weiß jetzt nicht wie das mit den CS oder CS2 ist, aber in 16 bit LAB hab ich doch wesentlich weniger nützliche Features zum arbeiten als in 16 Bit RGB. Klar kann man auch alles mit Masken und Gradationskurve machen ... aber Einstellungsebenen z.B. sind doch eigentlich schon ganz praktisch ...

Außerdem - wie komme ich denn an LAB Daten? Alle Eingabegeräte die ich bisher benutzt habe liefern maximal RGB 16 Bit, insofern müßte ich doch auch erst umwandeln?

Ich bin der Meinung das das arbeiten in LAB mir keinen wirklichen Vorteil verschafft, aber mich ausbremst.

Echtes 16 Bit RGB und ich bin ein glücklicher Mensch.
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13pixelchen
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Verfasst Mo 18.04.2005 20:57
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gleis24, so kannst du nicht argumentieren. Auch in 16 Bit Modus hast du eingeschränkte Funktionen, genauso übrigens wie im CMYK. Und trotzdem haben beide ihre Daseinsberechtigung.
 
gleis24

Dabei seit: 22.12.2003
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Verfasst Mo 18.04.2005 21:07
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Doch. Genau mit den eingeschränkten Möglichkeiten Argumentiere ich. Wenn ich in einem 16 Bit RGB Einstellungsebenen mit Farbton/Sättigung usw. einsetzen kann, in 16 Bit LAB aber nur mit Gradationskurve und Handmaske rumgurke dann geht mir echt Zeit flöten und die bezahlt mir keiner. Da ich nicht wirklich an einen sichtbaren Unterschied zwischen 16bit RGB und LAB glaube, nicht sichtbar bei den heutigen Ausgabemedien ist es bei mir ein sehr deutliches Argument.

Ich spreche hier ja keine Darseinsberechtigung ab, es geht doch um sinnvolle Bildbearbeitung.



Edit:
Sobald mein Chef mir CS oder CS2 spendiert gilt mein Argument der eingeschränkten Möglichkeiten nicht mehr so wirklich... Lächel


Zuletzt bearbeitet von gleis24 am Mo 18.04.2005 21:09, insgesamt 2-mal bearbeitet
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13pixelchen
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Verfasst Di 19.04.2005 18:54
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Achso, pardon, ich dachte wir reden von CS Lächel
Ich werd mich mal schlau machen.
 
 
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